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Die Konflikt DNA: Wie Mentalitäten unsere Konflikte verdeckt aktivieren und steuern

Die Konflikt DNA: Wie Mentalitäten unsere Konflikte verdeckt aktivieren und steuern

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Die Konflikt DNA: Wie Mentalitäten unsere Konflikte verdeckt aktivieren und steuern

Länge:
335 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 15, 2019
ISBN:
9783748179832
Format:
Buch

Beschreibung

Die Konflikt-DNA
Wie Mentalitäten unsere Konflikte verdeckt aktivieren und steuern

Verrückt! Wir streiten uns um dies und das. Unsere Vernunft steht oft als Verlierer da. Aber warum? Unsere eigene DNA will es so. Zum einen mag unser Gehirn Problem und sucht dann nach Lösungen, zum anderen bildet sich in den ersten fünf Lebensjahren eine 90% stabile Konfliktmentalität, die wir im Leben nur minimal verändern.

Das Buch beginnt mit einem Motivtest über Motivationen, Regulatoren und Mentalitäten. Anhand von neun Konfliktmuster und -strategien wird die verdeckt agierende Konflikt-DNA zudem neurobiologisch beschrieben. Abschließend wird ein praxiserprobter Weg zur Konfliktbewältigung aufgezeigt.

Ein bewährtes Praxisinstrument für jeden von uns, wie für Mediatoren, Konfliktmanager, Führungsverantwortliche und Trainer.



19,00 Euro inkl. MwSt.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 15, 2019
ISBN:
9783748179832
Format:
Buch

Über den Autor

Heiko Hansen verfügt als Senior-Coach, Mediator und Fachautor seit über 25 Jahren über Erfahrungen im Coaching von Talenten - im Sport, in der Pädagogik wie im Business! www.talenthaus.de / www.heikohansen.de


Buchvorschau

Die Konflikt DNA - Heiko Hansen

Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern,

als ihr treu zu bleiben.

Friedrich Hebbel

Der Mensch ist dem Wesen sein Schicksal.

Heraklit

Inhaltsverzeichnis

Ihre Konflikt DNA! Wie Mentalitäten Konflikte aktivieren!

Einschätzung Konfliktdynamik / Motive

Schnelltest

Auswertung

Selbsterkenntnisse

Die zwölf Apostel einer Konfliktmentalität

Konfliktverhalten der Beziehungsmotivierten

Mentalität 1: Der Individualist / Der Neidische

Mentalität 2: Der Macher / Der Lügner

Mentalität 3: Der Helfer / Der Stolze

Konfliktverhalten der Dominanzmotivierten

Mentalität 4: Der Perfektionist / Der Zornige

Mentalität 5: Der Friedliebende / Der Entscheidungsträge

Mentalität 6: Der Kämpfer / Der Schuldsprechende

Konfliktverhalten der Erkenntnismotivierten

Mentalität 7: Der Optimist / Der Gierige

Mentalität 8: Der Skeptiker / Der Zweifler, Rebell, Loyale

Mentalität 9: Der Beobachter / Der Geizige

Das gallische Dorf der Herren Asterix und Obelix

Moderne Römer

Hinkelsteine

Fliegende Fische

Keine Zeit! Oder doch?

Übung: Das gallische Dorf

Ein Charakter wird geboren

Das Spiel beginnt

Emotionen

Die Welt der Gefühle

Spiegelneuronen, die Imitatoren

Der Mangel

Nimm es nicht persönlich, aber…

MOTIVationen und STANDpunkte

Übersichtstabelle der Basismotivationen

3 x 3 = 9

Innere Meisterschaft

Shaolin

5 Phasen - Vom Konflikt zur Vereinbarung

Phase 1 – Die Einladung & der Kodex

Der Mediationsvertrag

Phase 2 – Dampf ablassen

Phase 3 – Motive und Hintergründe

Glaubenssätze und Überzeugungen

Im Mentallabor der neun Mentalitäten

Tabelle: systemische Wirkungen der Hauptmentalitäten

Phase 4+5 – Lösungsoptionen und Vereinbarung

Hilfreiche Tools und Training

Selbstreflexion und Training

Beziehungskonto

Aktives Zuhören

Testbücher:Motivdynamiken im Konflikt/Führung, im Sport und in der Erziehung

Deutsche Stiftung Mediation

Heiko Hansen, Profil

Literatur und Bildquellen

Die Konflikt DNA!

Wie Mentalitäten Konflikte aktivieren!

Es scheint so, als wären Konflikte in unsere DNA, in unsere Genstruktur, eingebaut. Immer wieder erleben wir Konflikte, Kämpfe, Streitereien, Mobbing- und Bossing-Aktionen. Wir kämpfen mit uns selbst, mit anderen, mal kürzer, mal intensiv und lang. Da wir alle Elemente eines Raubtieres in uns wiederfinden und wir uns, um zu überleben behaupten müssen, ist das Streiten ein tägliches Trainingsprogramm. Und so streiten wir um Interessen und Ziele, um Werte und Überzeugungen, um Sympathien und Erkenntnisse. Zeitverständnisse und -gefühle lassen uns in Konflikte gehen, wie schnell oder langsam, pünktlich oder unpünktlich. Ob wir Nähe mögen oder lieber auf Distanz bleiben. Ob wir introvertiert oder extrovertiert Erlebnisse initiieren, uns entscheiden oder bewerten. Konflikte werden und sind unterschiedlich motiviert, werden verschieden ausgelöst und geführt. Auch Ihr Charakter (Mentalität), Ihre Erlebnisse und Prägungen wie auch Ihre Eltern als erste Konfliktvorbilder beeinflussen Ihre heutige Art und Weise wie Sie auf Situationen eingehen und diese regulieren.

3 x 3 = 9.

Klingt logisch. Aber was hat diese mathematische Formel mit unseren Konflikten und unserer Konflikt-DNA zu tun?

Insgesamt dient alles nur einem Ziel: Überleben. Um das zu gewährleisten, entwickeln wir Charaktere, Mentalitäten, Selbstführungsverhalten, erlernen auf dieser auch genetischen Basis Überlebensstrategien und mit Druck umzugehen. Die Zusammensetzung entspricht der mathematischen Weisheit: 3 x 3 = 9. Sie besteht aus:

drei Basismotiven (Konfliktmotive),

drei Regulatoren (Konfliktsteuerung) und

neun Mentalitäten (Konfliktpersönlichkeiten + typische Muster).

Im ersten Teil sind Sie eingeladen in einem Selbsttest Ihre eigene Konfliktmentalität zu erforschen und Ihre Konflikt-DNA herauszufinden. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, gute oder schlechte Charaktereigenschaften, sondern es geht primär um die persönliche CHANCE aus Erkenntnissen über Motive und Muster, sich selbst mit Neugier, Leidenschaft und Mut besser zu verstehen. Absolvieren Sie den Test schnell, spontan und glaubwürdig – für sich selbst.

Der zweite Teil ist ein Theoriepart über Motive nach McClelland, die Aufgaben von Emotionen, neurobiologische Aspekte und die Typika´s von neun Konfliktmentalitäten.

Im dritten Teil zeige ich Ihnen aus der Mediation und aus meiner Praxis bewährte Gesprächsabläufe und Lösungsansätze auf. Privat wie beruflich. Besonders interessant ist der Part, wie man die neun Mentalitäten in einen Konfliktlösungsprozess einbauen und gewinnbringend nutzen kann.

EINSCHÄTZUNG MOTIVDYNAMIK

Zuerst und bevor Sie weiterlesen schätzen Sie bitte 108 Motive spontan und zügig ein.

1 heißt: Trifft auf mich überhaupt nicht zu.

6 heißt: Stimmt zu 100% auf mich zu.

Die Zahl bitte in das graue Feld eintragen.

Es fällt nicht immer leicht, ehrlich zu sich selbst zu sein, versuchen Sie es trotzdem. Umso genauer und objektiver wird Ihr Motiv-Profil. Dabei gibt es kein schlechtes, nur ein persönliches Profil und Selbstwahrnehmung.

Meine Motiveinschätzungen:

Herzlichen Dank!

HINWEISE ZUR AUSWERTUNG

Sehr gerne können Sie unter

www.mentaldynamic.info/md-tests/med-motiv-testauswertungen/

eine Exceldatei downloaden, die Ihnen bei der Fragebogenauswertung behilflich ist inkl. Diagrammen.

Die Diagramme können Sie ausdrucken und in die Seiten 17/18 einkleben.

Die Datei unterliegt einem Copyright und darf an Dritte nicht weitergegeben werden.

Oder Sie werten Ihre Einschätzungen per Hand auf den nachfolgenden Seiten aus.

Es gibt bei Ihren Einschätzungen kein richtig und kein falsch, sondern ein Ergebnis Ihrer Selbst und Ihrer motivationalen Erstdynamik. Das Leben und jeder Mensch birgt Chancen, Potenziale, Erfahrungen und Entwicklungen in sich. Stärken wie Schwächen. Jedes Mentalitätsergebnis hat seine eigenen Talente. Verfälschungen, so-wäre-ich-gerne-Bewertungen, aber auch eine zu niedrige oder zu hohe Bewertung, verändern die Auswertungen.

Schnelltest

Bevor Sie Ihr Ergebnis im Detail auswerten, beantworten Sie kurz folgende Aspekte als Schnelltest zur Selbsteinschätzung.

1.

Wählen Sie aus den neun Mentalitäten zwei Mentalitäten aus, von denen Sie sagen und sich selbst einschätzen „Das bin ich!". Bringen Sie diese beiden in eine Reihenfolge indem Sie vor dem Start- und Hauptmentalität eine 1 setzen und vor der Zweitstärksten eine 2.

2.

Wählen Sie aus den neun Mentalitäten, die am geringsten ausgeprägteste Mentalität aus (der letzte unter den neun). Setzen Sie davor eine 9 (oben, Punkt 1).

3.

Welche Motivbasis ist Ihre ausgeprägteste? Davor setzen Sie ein Kreuz.

4.

Womit steuern und regulieren Sie sich am stärksten? Bitte ankreuzen.

___ In dem ich mir selbst einen Schubs gebe.

___ In dem ich mich selbst stoppe.

___ In dem ich mich verändere und reformiere.

AUSWERTUNG

Bitte tragen Sie hier die Ergebnisse Ihrer Bewertungen ein.

Mentalität 1 - INDIVIDUALIST

Mentalität 2 - MACHER

Mentalität 3 - HELFER

Mentalität 4 - PERFEKTIONIST

Mentalität 5 - FRIEDLIEBENDE

Mentalität 6 - KÄMPFER

Mentalität 7 - OPTIMIST

Mentalität 8 - SKEPTIKER

Mentalität 9 - BEOBACHTER

RANGFOLGE

MENTALITÄTEN

mit dem höchsten Wert: ___________________________ / ____ Punkte

mit dem zweithöchsten Wert: _______________________ / ____ Punkte

mit dem niedrigsten Wert: _________________________ / ____ Punkte

MOTIVE

BEZIEHUNGSMOTIV

DOMINANZMOTIV

ERKENNTNISMOTIV

REGULATIONSSTRATEGIEN (Steuerung/Führung)

REFORMEN / UMFUNKTION

ÜBERENTWICKLUNG / ÜBERSTEIGERUNG

BLOCKIERUNG

DIAGRAMME

Sollten Sie die Exceldatei zur Auswertung genutzt haben, dann können Sie auf den folgenden beiden Seiten Ihre Diagramme einkleben!

MENTALITÄTEN 1 - 9

MOTIVE

REGULATIONSSTRATEGIEN (Steuerung, Führung)

Selbsterkenntnisse

Ich möchte Ihnen die folgenden sechs Schritte für eine gewinnbringende und innovative Entwicklung ans Herz legen.

1.

Nachdem Sie sich Ihr Testergebnis und die theoretischen Motiv-Ansätze in Ruhe studiert haben, lesen Sie sich als Erstes das Profil zu Ihrem Hauptmentalität intensiv durch. Unterstreichen/Kreuzen Sie unbedingt die wichtigsten Eigenschaften an und notieren Sie gegebenenfalls Fragen und wichtige Gedanken.

2.

Beim zweiten Durchlesen Ihrer Hauptmentalität beantworten Sie dabei folgende Fragen:

Was erreichen Sie mir dieser Mentalität im Leben und welche Bedeutung hat er für Ihren Führungsstil oder Konfliktverhalten?

Was bedeutet diese Mentalität für Ihre aktuelle Situation?

Welche Stärken und Schwächen sehen Sie in dieser Mentalität?

Worin sollten Sie sich weiterentwickeln?

Was wäre der erste und zweite Schritt?

Notieren Sie sich Ihre Antworten auf einem separaten Bogen.

3.

Lesen Sie sich nun die zweitstärkste Mentalität durch und beantworten Sie wie in 2. die gleichen Fragen.

4.

Wenn Ihre Haupt- und Zweitmentalität miteinander interagieren, welche weiteren Möglichkeiten und Stärken entstehen hieraus? Was gewinnen Sie durch die Zusammenarbeit persönlich für Ihr Führungs- und Konfliktverhalten?

5.

Was möchten Sie konkret verändern?

6.

Was wäre der erste konkrete Schritt? Welches der zweite bzw. dritte Schritt?

Wichtige Ergebnisse: Selbsterkenntnis / Auswertungsgespräch

Die zwölf Apostel einer Konfliktmentalität

Der Mensch ist diversen Einflüssen ausgesetzt. Es will und muss lernen, um seinen Überlebensweg zu finden. Sind die Eltern, wenn auch nur ein Elternteil, instabil, unsicher, beziehungsunfähig, wird das Kind andere Problemstellungen in eine Notstrategie aufzulösen versuchen, als Kinder, die in

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