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Hass im Herzen (Eine Neujahrsbotschaft): Was Zensur mit uns macht
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Hass im Herzen (Eine Neujahrsbotschaft): Was Zensur mit uns macht
eBook768 Seiten7 Stunden

Hass im Herzen (Eine Neujahrsbotschaft): Was Zensur mit uns macht

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Über dieses E-Book

Nicht der Überlegene verfällt dem Hass, sondern der Kleine wird groß im Hass oder vollends lächerlich.

Wie konnte die Schnulzenliteratur, die öffentlich-rechtliche Pilcher-Ideologie der starken Emotion ins Geschäft der Politik eindringen? Wir ahnen es bereits, der Hass im Herzen entfloh dem Munde der Pastorentochter. Es war die Inszenierung des Feindbildes von oberster Stelle, die uns den Wahnsinn bescherte, als Merkel in ihrer Neujahrsrede den "Hass im Herzen" im Innersten des Opponenten fand, der ihre Politik der Nächstenliebe nicht achtete. Die Verschnulzung der Politik ward geboren. Das falsche Herz ist der Fallstrick, der in die Verdammnis führt. Die Gemeinschaft der Merkelliebenden trotzt fortan der satanischen Volksgemeinschaft der Hasserfüllten. Aber das ist wie Satire.

Nach der üblichen Definition greifen Hassreden Personen wegen ihrer Rasse, Religion, ethnischer oder  nationaler Herkunft, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität an, indem sie sie bedrohen, herabwürdigen oder belästigen. 
Tatsächlich aber werden die meisten Redner nur deshalb verfolgt und zensiert, um sie mundtot zu machen, weil sie ihre Widersacher gegen die vorgetragene unerwünschte Meinung  aufbringen. Der Hass richtet sich in diesem Fall also geradewegs umgekehrt gegen den Redner in dem Verlangen, seine Meinungsfreiheit zu bedrohen, herabzuwürdigen und am Ende zu suspendieren.

Dies ist das 4. Buch, das sich mit meinen politischen Kommentaren zum aktuellen Geschehen im Internet befasst.
Eigentlich war diese Veröffentlichung nicht geplant, ich wollte keine Fortsetzung. Aber das Internet ist ein Medium, das dich zum Verschwinden bringt und dir dabei deine Machtlosigkeit zeigt.
Du sollst ausgetilgt werden, damit man nachher umso besser behaupten kann, du hättest nicht widersprochen, du wärst Mitläufer, eine unmündige Marionette der Herrschenden, du wärst schuld, dein Untergang  gerechtfertigt.

Vielleicht ist es die letzte Gelegenheit, so ein Buch noch herausgeben zu können. Der Faschismus kommt  nicht nur von den Rändern  der Gesellschaft, der Faschismus kommt aus der Mitte der Macht.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum12. Okt. 2019
ISBN9783748717669
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    Buchvorschau

    Hass im Herzen (Eine Neujahrsbotschaft) - Zeus Logo

    München

    Satire

    Der Untergang der herrschenden Klasse wird, wie stets, apokalyptisch sein.^^

    Satire ?

    Tja was passiert, wenn sehr Dumme nach etwas Unbekanntem suchen? Nichts.

    Möglicherweise ist Intelligenz, so wie wir sie verstehen, selbst in homöopathischen Dosen,  ja bereits schon der Irrtum an sich.

    Das ist auch der Grund, warum statt Logik und intelligenter Unterhaltung,  nur Satire auf diesem Planeten möglich ist. Wenn Sie verstehen was ich meine, was ich nahezu ausschließen kann.

     Ironie bringt das Gegenteil zum Ausdruck von dem was gesagt wird. Das heißt Hassinhalte sind Texte, die vom politischen Gegner gehasst werden, sie rufen nicht selbst zum Hass auf und enthalten keine Hassparolen. Muss man das sagen heutzutage?

    Die ironische Verwendung ist also das glatte Gegenteil des üblichen Auskotzens von Hass auf die Welt und alle Andersdenkenden.

    Ist Satire noch möglich oder wird alles von politischer Zensur verpestet?

    Es gibt Literatur und Kunst, die der Unterhaltung dienen und andere, die die Kunstfreiheit nutzen, um Kontroversen aufzuzeigen. Ist eben die Frage, was für einen Sinn man in Kunst und Literatur finden will.

    Ursprünglich hatte ich ein Buch mit dem unaussprechlichen Originaltitel, der in Anhang 5 abgebildet ist, zum Verkauf angemeldet. Der Inhalt ist nun in den Anhängen 1 bis 5 dokumentiert. Als die Veröffentlichung abgelehnt wurde, fertigte ich einen neuen Titel im Sklavensprech. Einen neuen Inhalt habe ich mir verkniffen.^^

    Der Verkauf dient übrigens dem Schutz der Texte, wer 1.49 € bezahlen muss, tut das nicht, um darüber zu pöbeln, sondern weil er ein dokumentarisches und literarisches Interesse hat. Reine Unterhaltungs- und Wohlfühlliteratur gibts bei mir gerne auch umsonst.

    Sicher bestehen ökonomische Interessen, aber mittlerweile wird das Internet mehr und mehr vom politischen Machtinteresse, die Bevölkerung von der freien Meinungsbildung auzuschließen, beherrscht, also vom Willen, immer mehr Zugangsmöglichkeiten zu blockieren. Davon handelt im Kern ja auch das Buch.

    Seit der Masseneinwanderung zeigt sich das Land aufs Tiefste gestört in seinem Verständnis von Liberalismus und Demokratie. Eine liberale Demokratie als Gesellschaftsform versucht die Gesamtheit der Bürger weitestgehend in die politischen Prozesse einzubeziehen und an der freien Meinungsbildung partizipieren zu lassen, statt ein den einfachen Bürger ausschließendes Herrschaftswissen zu etablieren und sein Recht, sich in der Öffentlichkeit einen Zugang zu verschaffen und sich frei zu artikulieren und zu verbreiten, von Ressourcen abhängig zu machen, von denen er weitgehend ausgeschlossen ist, so dass jeder Eintritt in den öffentlichen Raum mit einer Unterwerfungserklärung verbunden ist, sich einem Code moralisierender Privatinteressen zu  beugen und nach einem Herr-im-Haus-Standpunkt zensiert zu werden. Damit wird das Machtgefälle zwischen den 10% der Besitzenden, denen 60% des Vermögens (weltweit etwa 80%) gehört und dem einfachen Volk wieder auf Klassenverhältnisse herabgewürdigt, in denen die Freiheit der einen nur noch die Unfreiheit der anderen bedingt.  

    https://www.heise.de/tp/features/Die-reichsten-1-Prozent-besitzen-mehr-als-50-Prozent-des-globalen-Vermoegens-3890296.html

    Vor 10 Jahren war das Internet noch frei, dann wurden erst die Kommentierungsmöglichkeiten in den deutschen Onlinemedien der Zeitungsverlage auf Gefälligkeitstexte runter gedimmt, die die politische  Linie der Macher vertreten sollen, danach die Ausweichmöglichkeiten in den internationalen Sozialen Medien, wie Facebook und Twitter, einer von der Politik forcierten Aufsichtskontrolle unterzogen, die in Willkür endet und zuletzt sogar die Möglichkeit eingeschränkt, sein Buch in den Onlineshops anzubieten. Der Schlag erfolgte systematisch und auf allen Ebenen. Was gestern noch sagbar war, wird heute nicht etwa nur mit Dreck beworfen, sondern einfach aus dem Internet entfernt, wenn auch nur die Möglichkeit einer Kontroverse gewittert wird, die in der polarisierten Welt der politischen Standpunkte auf hysterische Ergüsse der Ablehnung treffen könnte. Schon davor hat man mittlerweile Angst und zieht es vor, den Maulkorb anzulegen. Freiheit ohne den Geist der Freiheit aber gibt es nicht. Das Gift der Zensur hat sich in den Gehirnen bereits wie eine Krankheit festgefressen. Vor 10 Jahren und Heute, das sind zwei verschiedene Welten geworden. Die postsozialistische Moralpolitik der Merkelregierung hat das Land in eine Post-DDR verwandelt, in eine moralische Klebrigkeit, die antidemokratisch und illiberal zu nennen ist und in ihrer sittlichen Alternativlosigkeit Opposition zur Verfassungswidrigkeit erklärt, während man sich in Wirklichkeit mit der Verfassung den Arsch abwischen kann, wenn in ihr Opposition zu den Herrschenden nicht mehr vermittelbar ist.

    Das Buch hat eine satirische und eine dokumentarische Seite, die politischen Kommentare haben teilweise in der Überspitzung satirischen Charakter, gleichzeitig wird in der Gesamtschau möglichst vollständig dargestellt, welche Beiträge der Zensur verfallen und in welchem Ausmaße spezifische Inhalte besonders betroffen sind. Hierbei wird auf ständige inhaltliche Wiederholungen keine Rücksicht genommen, um das Bild nicht zu verfälschen, denn nur so ist das Resultat objektivierbar.

     Twitter

    Twitter-Account

    Meine Twitter-Website ist was Besonderes, sie wurde mir, zusammen mit meinem Twitteraccount, von Twitter enteignet. Die Inhalte stehen da noch wie eingefroren, sie enthalten ja auch nichts Verbotenes, aber der Zugang dazu wurde mir gestohlen. Ich habe keinerlei Zugriff mehr darauf. Sämtliche Beschwerden dagegen wurden ignoriert. Mein Buch sollte eigentlich dazu dienen, mir meine Texte wieder zurückzuholen, darüber öffentlich wieder verfügen zu können. Zu seltsam das Gefühl, meine Selbstrepräsentation in der Öffentlichkeit würde nur noch Twitter gehören.

    Anmerkungen und Inhaltsverzeichnis

    Hass im Herzen 

    Der ideelle Ort, der der Merkel-Parole der Neujahrsansprache 2015 gegen Pegida vom „Hass im Herzen" so hellsichtige Zukunftsfähigkeit verlieh, ist der Kölner Domplatz. Dort wurde in den Silvesterereignissen 2015/16 nachträglich die Realität zur Parole gefunden. Ein organisierter Mob von Migranten okkupierte den Platz, um auf seine Art das neue Zeitalter der Vielvölkerbegegnungen mit den  Einheimischen zu feiern. In Gruppen umringte die Angreiferschar die Eingeborenen, zog ihnen in physischer Bedrängung das Handy ab und griff den Frauen in den Schritt, um lustvoll ihre symbolische Inbesitznahme zu feiern. Die staatlichen Institutionen, die Sicherheitskräfte und die etablierte Medienöffentlichkeit ignorierten den Angriff, er durfte nicht wahr sein, erst in den Sozialen Medien bahnte sich die Empörung ins gesellschaftliche Bewusstsein und zwar als eklatantes Staatsversagen. Diese Empörung, die eigentlich eine Spontanreaktion war, wurde regierungsamtlich in ein Politikkonzept der Opposition umgedeutet. Fortan sah sich die Regierung als amtliche Regulierungsstelle einer Gefühlspolitik, die die Nächstenliebe verbreite, während oppositionell der Hass dagegen inszeniert werde. Natürlich gab es den Hass derer, die ohnmächtig den Missbrauch ihrer Mitbürger gewärtigen mussten, das war die zutreffende Seite, aber natürlich war das Gefühl der Beschämung, der Ohnmacht und Hilflosigkeit im Verbund damit der ignorierte Teil, der der politischen Betrachtung entzogen wurde. Übrig blieb das aus den Ereignissen abgespaltene Böse im Hass, den zu bekämpfen auf die politische Agenda gesetzt wurde.

    Während ich in meinem Buch „Weltreligionskrieg und Globalisierungskriege" die Hellsichtigkeit der Regierungsparole noch tückisch lobte, verdammt mein jetziges Nachfolgebuch das daraus inszenierte regierende Politikkonzept als Kampf der Gefühlspolitik der Nächstenliebe gegen den oppositionellen Hass der faschistischen Bösewichte als Bullshitpolitik. Mit diesem Widerspruch ist zu leben.

    Der von mir verwendete Begriff der Zensur entspricht dem von Wikipedia. Danach ist Zensur Informationskontrolle, z.B. das Verhindern und Unterdrücken der Veröffentlichung unerwünschter Inhalte im Internet. Ich denke das passt ganz gut zum Fall. Waren ursprünglich nur Online-Foren betroffen, wurde die Kontrolle mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz auch auf Soziale Medien wie Twitter ausgeweitet und betrifft nunmehr auch Onlineverlage, um die Zugangsmöglichkeiten des einfachen Bürgers, seine Stimme zu erheben, systematisch, Stück für Stück, abzuschnüren und von besonderem Insider- und Herrschaftswissen abhängig zu machen, bis er den Mut verliert, sich noch zu äußern. Man darf noch alles sagen, aber das Mikrophon ist aus und die Verbindung gekappt. Das dumme Volk soll wieder schweigen! Das ist die Strategie. 

    Inhalt (2. Auflage, November 2019):

    Satire

    Anmerkungen und Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Exkurs: Gewalt

    Durch den Gemüsegarten

    Anhänge 1-5

    Nachwort

    Infos über weitere Bücher finden Sie in http://zeuslogo.wordpress.com/

    Vorwort zum Original

    Dies ist das 4. Buch, das sich mit meinen politischen Kommentaren zum aktuellen Geschehen im Internet befasst.

    Eigentlich war diese Veröffentlichung nicht geplant, ich wollte keine Fortsetzung. Aber das Internet ist ein Medium, das dich zum Verschwinden bringt und dir dabei deine Machtlosigkeit zeigt.

    Du sollst ausgetilgt werden, damit man nachher umso besser behaupten kann, du hättest nicht widersprochen, du wärst Mitläufer, eine unmündige Marionette der Herrschenden, du wärst schuld, dein Untergang wäre gerechtfertigt.

    Vielleicht ist es die letzte Gelegenheit, so ein Buch noch herausgeben zu können. Der Faschismus kommt  nicht nur von den Rändern  der Gesellschaft, der Faschismus kommt aus der Mitte der Macht.

    Nachdem ich fast vollständig aus der deutschen Medienlandschaft durch Zensur und Accountlöschung entfernt worden war und nur noch in den Onlineforen des Spiegel (als „Demokratie-Troll") kommentieren konnte und auch da arg zensiert wurde, wich ich auf Twitter aus, um mit meinen kontroversen Themen nicht gänzlich aus der Öffentlichkeit zu verschwinden.

    Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat nunmehr die Zensurkeule des Gesetzgebers auch diese Ausweichmöglichkeit gekillt und ich wurde zum Hassredner degradiert und verunglimpft.

    Die klassischen Beispiele, die gerne angeführt werden, Zensur zu rechtfertigen, bewegen sich auf dem Niveau einer Straftat. Typische Hass-Texte: Du sollst ins Gas Jude oder man sollte dich abstechen, du  Schwein. Derartige Straftatbestände sollen hier nicht diskutiert werden, sie sind banaler Unfug.

    Die Fälle, um die es in Wirklichkeit geht, werden von mir in 4 Beispielen aus den letzten Monaten belegt. Hierbei handelt es sich um Twitter-Tweets, also um 4 Zeilen-Texte, die zwar nicht notwendig Blödsinn sind, aber keinen Spielraum für einen differenzierten Gelehrtenessay auftun. Über den zweiten Satz kommt man selten hinaus.

    Nach beständigem Bombardement an Beschwerden hat also irgendwann die letzte Beschwerde gezündet. Ganz augenfällig ist, dass nach Twitters eigener Definition von Hass-Inhalten im Text schon jegliches entscheidende Diskriminierungsmerkmal fehlt, nämlich Rasse, ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft, sexuelle Orientierung, Geschlecht, geschlechtliche Identität, religiöse Zugehörigkeit, Alter, Behinderungen oder ernste Krankheiten. Nichts davon taucht im beanstandeten Text auf, sondern es geht um das Phänomen der importieren Masseneinwanderung aus Regionen der Gewalt und des Bürgerkriegs.

    Warum die Beschreibung und Charakterisierung eines Problems einen anderen Hass als den derer, die davon nichts hören  wollen, schüren sollte, entzieht sich jeglicher Logik. Es macht keinen Sinn, jemanden für die Gefühle anderer verantwortlich zu machen, nur weil die Problematisierung des Phänomens nicht gefällt. Politische Äußerungen zielen auf politische Handlungen. Die logische Reaktion wäre ja allenfalls, den massenhaften Import der Migranten einzustellen, also das, was in vielen anderen Regierungen von Australien über Italien bis Polen praktiziert wird, ohne dass deswegen die Kavallerie eines anderen Landes einreiten müsste.

    Eine erlaubte Meinungsäußerung muss weder abgewogen sein, noch konsensfähig, ja nicht mal gerecht, sie darf nur keinem strafrechtlichen Verbot unterliegen. Der Meinungskampf im politischen Geschäft ist keine Kuschelveranstaltung, sondern das harte Austragen von divergierenden Standpunkten, in denen unterschiedliche Weltbilder zum Tragen kommen.

    Massenmigration ist ein Phänomen, das es in der Geschichte öfters gegeben hat, die historischen Überlieferungen von der Völkerwanderung und dem Kolonialismus geben ein beredtes Zeugnis von den Katastrophen, die dadurch ausgelöst wurden. Man kann dies ignorieren, aber man kann sich mit guten Gründen auch ein Szenarium vorstellen, das keineswegs für jeden vorteilhaft ist. Die Gefahr ist als real zu benennen. Dem wird sie Angst machen, der diesen Funken Realismus noch in sich hat, statt sich vom Propagandagetöse des Regierungshandelns beschwichtigen zu lassen. Die Schlussfolgerung eines Politikwechsels in der Migrationsfrage ist ein legitimes demokratisches Ziel und ganz gewiss kein Hassprogramm. Hassen tun die, die fürchten ihre Macht zu  verlieren, wenn der öffentlichen Meinungsbildung freier Lauf gelassen wird. Darum müssen sie die Opposition delegitimieren und zu Schurken küren, zu Hassmenschen.

    Natürlich ist die Unterstellung eines Gefühls oder genauer gesagt, die unterstellte heimliche Absicht, ein Hassgefühl über eine politischen Aussage beim Rezipienten zu implantieren, reine Ablenkung vom tatsächlich geäußerten Sachverhalt und seiner Bewertung. Kritik wird als Hass umgedeutet, ein Argument, eine Meinung auf den subjektiven Gefühlsaspekt reduziert, der spekulativ die Aussage überformt.

    Die Vorstellung, der Hass im Herzen eines Menschen würde sich aufgehetzt an einer rhetorischen Übung des politischen Gegners entzünden, ist zutiefst albern. Der Hass wächst aus den Lebensumständen; Liebe und Hass gegen jemanden werden nicht rhetorisch in der Wortakrobatik eines Dritten inszeniert. Jede Rhetorik ist mit einem Argument überwindbar und folglich ist das Argument die Antwort im Disput. Die ganze Pädagogisierung des politischen Geschäfts zum reinen Gefühlszirkus hat dessen Entrationalisierung zum Ziel. Damit wird die Wahrheit nur zugeschissen. Zensur rettet keine Gesellschaft, die sich entzweit, sie stopft dem Gegner das Maul, um ihn als politisches Subjekt zu zerstören.

    Das Zensurverfahren in Twitter simuliert lediglich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Hass-Inhalten. Im Grunde werden im gesamten Verfahren nur von Bots und Algorithmen gesteuerte Pauschalinhalte herausgegeben. Man redet gegen eine Wand, denn der Algorithmus hat keine Intelligenz, einen von Menschen fabrizierten Text zu verstehen. Die verwendeten Mitteilungen sind nicht einzelfallbezogen, es sind Textbausteine, die wie in einem Past- und Copyverfahren beliebig eingesetzt werden. Der Inhalt ist bla bla, ein Formalismus wie eine Urteilsformel, nur dass in einem echten Urteil die Inhalte danach in Tatbestand und Urteilsbegründung folgen, im Zensurverfahren kommt danach nichts.

    In früheren Auseinandersetzungen mit Pressemedien hatte man noch ein Gegenüber, einen Menschen aus einer Redaktion, der weiß was Hass ist und der den Inhalt eines Satzes verstehen kann.

    Man hätte ihn fragen können, „wo wird in dem indizierten Text überhaupt die Rasse erwähnt, die ethnische Herkunft, die Religion, deretwegen angeblich jemand bedroht oder diskriminiert wird".

    Und der Angesprochene hätte dann antworten können, „da steht Jude, Araber, Neger, Latino oder Moslem oder er müsste antworten, „da steht nichts dergleichen, aber das denken wir uns einfach so dabei, wenn wir „Migranten aus Bürgerkriegsgebieten lesen, denn darauf sind wir fixiert, egal was da wirklich steht.

    „Und wo ist die Bedrohung, die Aufstachelung zum Hass?"

    „Die denken wir uns so im Vergleich, wenn von „Völkerwanderung die Rede ist oder vom „Mittelalter, das daraus erwuchs oder in der Seuchenmetapher, wenn „massenhafter Import von Migranten die Zivilisation zerstört, eine Zerstörung, wie sie  in den Bürgerkriegen der Herkunftsländer von der dortigen Bevölkerung angerichtet wurde. Wir denken uns den Text hinter dem Text und wenn wir um drei Ecken gedacht haben, kommen wir zum gewünschten Ergebnis und nennen es dann objektiv. Nach diesem feuilletonistischen Verfahren fällen wir das Strafurteil. 

    „Und warum soll ich für Ihre Projektionen verantwortlich sein, statt für den Text und das was da wirklich steht?  Steht da etwa, „schmeißt die Leute ins Wasser, tretet auf ihnen herum, schlagt ihnen die Schädel ein, spuckt in ihre Fressen, nennt sie dreckige Hunde? Warum soll die Schlussfolgerung nicht einfach sein, wir wollen eine andere Politik, die keinen massenhaften Import von Migranten bewirkt, sondern ihn stoppt, statt Hass, Gewalt, Bedrohung zu generieren? Warum soll ich verantwortlich für Ihre absurden Schlussfolgerungen sein, wo ich  vielleicht ganz andere ziehe, nämlich rationale Schlussfolgerungen?

    Antwort: „Weil wir die Macht dazu haben, Sie für unsere Schlussfolgerungen, die wir uns ausdenken, als Hassredner zu diskriminieren. Wir machen Sie verantwortlich dafür!"

    Der Zensor imaginiert einen grünen Monsterbären, aber es gibt keinen Bären im Text, nicht mal ein grünes Gummibärchen, sondern es gibt da nichts. Im Grunde kann es mit so einem nichts zu diskutieren geben. Er ist ein Komiker.

    Man kann das Problem natürlich auch andersrum über den Monsterbären benennen, der den Zensor um den Verstand gebracht hat und an den er zwanghaft denkt, auch wenn man ihn gar nicht erwähnt. Allerdings in einem 2 Zeiler eher nicht so genau. Der Monsterbär könnte beispielsweise ein Clanverbrecher sein. Clanverbrecher gibt’s im Libanon. Mit dem Import Zigtausender Libanesen aus dem libanesischen Bürgerkriegsgebiet wurde massenhaft das Clan-Verbrechen in die deutschen Städte implantiert. Früher gabs die Clanverbrecher im Libanon, heute gibt’s die auch in Berlin und im Ruhrgebiet und zwar zu Hunderttausenden, 15 000 Clanleute soll es allein in Essen geben. Damit haben sich die Clanverbrechen wie eine Seuche im Land verbreitet. Darf man das nicht sagen, weil es nicht wahr ist, oder darf man es nicht sagen, weil man Clanverbrechen hassen könnte und nun plötzlich den Grund ihres Auftretens in der Ansiedlung dieses Verbrechertums durch die Politik erkennt?  So wie das Mafiaproblem sich aus Italien in ganz Amerika verbreitet hat, hat sich das Clanunwesen in Deutschland verbreitet. In Amerika war dieses Verhängnis noch eine Überraschung gewesen, in Deutschland ist seine Entsprechung nach diesem amerikanischen Desaster eher wenig verwunderlich, sondern zu erwarten gewesen. Nur die Mafia ist harmlos gegen das nahöstliche Clanunwesen, denn zwar konnte die Mafia weite Teile Italiens verseuchen, aber Regierungen absetzen konnte sie nicht. Die Clankrieger im Nahen Osten hingegen können genau das, sie sind ein entscheidender Machtfaktor im irakischen Bürgerkrieg gewesen.

    Einen Computer kann man nicht fragen, man redet gegen die Wand. Wenn ich ihn was frage, ist eine Antwort auf den Inhalt einer Aussage nicht vorgesehen, denn der Algorithmus hat eine Formel, aber keine Intelligenz. Der kafkaeske Türwächter, der einen durchlassen soll, ist ein automatisches Programm, in dem du eine Nummer bist, seine Macht ist so bewusstlos wie die Macht des Regens und des Sturms, man beschwert sich vergebens.

    Das Programm legt fest: Wenn du im Gefolge des Zensurverfahrens wieder Zugriff auf den Account haben willst, musst du deine Telefonnummer nennen, damit wir dich demnächst noch bequemer ausschnüffeln können, als wir dies ohnehin bis jetzt schon tun.

    Dass jemand nicht seine Nummer nennen will, weil er sich als gefährdete Person sieht, die für ihre Meinung von Fanatikern verfolgt werden könnte, wie der dänische Karikaturist, der Mohammed mit Bombe im Turban zeichnete oder wie Van Gogh, der einen religionskritischen Film drehte oder die Redaktion von Charlie Hebdo oder Abdel-Samad, der Religionskritiker, interessiert nicht.

    So what, diese Barbarei, dieser Kriegszustand wird ja sowieso geleugnet und du bist unwichtig; wenn man dich tötet, so nur aus Zufall, wenn du als Ungläubiger den Weihnachtsmarkt in Berlin zur falschen Zeit besuchst.

    Tatsache ist, wer jemanden mundtot machen will, wird ihn eines Tages auch umbringen müssen. Der Zensor ist immer der Nazi. Er ist ein Vertreter der Gegenaufklärung, eine Antiperson der westlichen Zivilisation, die die Meinungsfreiheit in den öffentlichen Medien zerstören will. Man lässt sich von ihm zu etwas zwingen oder nicht.

     Wie konnte es soweit kommen, mit der Hassparole dem politischen Gegner  ein innerstes Gefühl anzudichten, dass ihn zum Feind stilisiert, der das Böse in sich trägt? Ich vermute, dass die Strategie der Sektiererei entstammt und damit im erweiterten Sinn der Religion, als die allumfassende Gnade Gottes noch eine Politik der Herzensbildung einforderte, die mit christlicher Gesinnung den Weg ins Paradies geleitete, als der Kaiser noch, gekrönt vom Papst, von Gottes Gnaden herrschte und der Bischof über seine Untertanen wie ein Fürst regierte.

    Beim Guru beginnt alles mit der Liebe und der Hass kommt durch die Hintertür, weil die böse Welt der Unerleuchteten und Abtrünnigen die Gemeinschaft der Liebenden bedroht.

    Doch auch der angepasste Bürger kennt dergleichen und lebt es auf individualistische Weise aus. Der Ex, dem man einst ewige Liebe schwor, ist die gängigste Hassfigur des Normalbürgers, das große Gefühl, die Herzensbildung, bereitet das Schlachtfeld vor, das Liebesobjekt wird zum Feind.

    Zurück zur Politik. Wie konnte die Schnulzenliteratur, die öffentlich-rechtliche Pilcher-Ideologie der starken Emotion ins Geschäft der Politik eindringen? Wir ahnen es bereits, der Hass im Herzen entfloh dem Munde der Pastorentochter. Es war die Inszenierung des Feindbildes von oberster Stelle, die uns den Wahnsinn bescherte, als Merkel in ihrer Neujahrsrede den „Hass im Herzen" im Innersten des Opponenten fand, der ihre Politik der Nächstenliebe nicht achtete. Die Verschnulzung der Politik ward geboren. Das falsche Herz ist der Fallstrick, der in die Verdammnis führt. Die Gemeinschaft der Merkelliebenden trotzt fortan der satanischen Volksgemeinschaft der Hasserfüllten. Aber das ist wie Satire.

    Und wo kommt der Hass in Wirklichkeit her? Wie schon am Normalbürger im Scheidungskrieg erlebbar, ist Hass die Frucht des Verlustes, in der Verlustangst oder wenn jemandem etwas weggenommen wird, entweder materiell oder indem ihm sein Selbstbewusstsein und seine Lebenssicherheit geraubt wird und die Lebensperspektive zu zerbröseln scheint. Nicht der Überlegene verfällt dem Hass, sondern der Kleine wird groß im Hass oder vollends lächerlich. Kein ernsthafter Politiker wird Hass-Inhalte über seine Anhänger ergießen, denn die Peinlichkeit, die er sich damit einhandelt, schlägt sofort auf ihn zurück und der Faschist wird stattdessen von Liebe reden, von Größe und von sittlicher Überlegenheit.

    Das bestimmende Gefühl der Oberschicht ist aber nicht Nächstenliebe, sondern Verachtung, die in dem Augenblick in Hass umschlägt, wenn der Elitemensch seine Hoheit verliert. Der Höllensturz erzeugt das ultimative Böse im Aufschlagpunkt, den Weltvernichtungswillen.

    Wer hasst lebt ungesund und wird schlimmstenfalls zum Selbstmördersoldaten. Trotzdem ist es ein so notwendig, wie unvermeidliches Gefühl und an sich noch kein Verbrechen. Das Gefühl muss verarbeitet werden, so oder so, es bedarf keiner Gesinnungspolizei, es braucht der Einhegung durch die Vernunft, die rationale politische Perspektive.

    Gefühlspolitik ist der Faschismus, die Demokratie pflegt den rationalen Diskurs der Interessen, nur er ermöglicht uns das gute Leben.

    Die Behauptung, wer Negerküsse isst, sei ein Rassist, ist ein Vorurteil. Wir wissen alle, private Vorurteile und tradierter Unfug gehören unausrottbar zum praktischen Leben, egal wie aufgeklärt sich die Person gibt: Freitag der 13. ist ein Pechtag, ein Tief zum Siebenschläfer bedeutet 7 Wochen Regen. Fremden sollst du nicht trauen, Leute, die sich hektisch bewegen, machen Angst. Es gibt ein Bedürfnis nach einfachen Erklärungen, die man vom Hörensagen übernimmt und damit das Denkorgan von zuviel Fragen entlasten.

     Private Vorurteile sind Privatsache, wer meint sie propagandistisch ächten zu müssen, reagiert auf eine gesellschaftliche Störung, von der man fälschlicher Weise glaubt, sie verschwinde durch ein Verbot. Moslems und Christen sollen sich vertragen, das galt in Spanien 300 Jahre nicht, sowenig wie die Liebe zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland je Konjunktur hatte. Friede, Freude Eierkuchen - so funktioniert die menschliche Gesellschaft nicht, die Last der Geschichte wird mühsam abgetragen.

    Struktureller Rassismus und vergleichbare Diskriminierungen sind zu bekämpfen, Frauen das Wahlrecht vorzuenthalten ist ein Verbrechen, das bedeutet noch lange nicht, dass man sie auch wählen muss. Moslems von öffentlichen Ämtern oder gesetzlich von der Benutzung einer öffentlichen Badeanstalt auszuschließen, ist ein Verbrechen, das bedeutet nicht, dass sie sich in Anstalt und Amt mit Schleier verkleiden dürfen. Wenn einer privat keine Linkshändler in seinem Betrieb einstellt, dicke Menschen nicht leiden kann, nur Nachbarn in seinen Garten lässt oder negroide Typen unattraktiv findet oder besonders liebenswert, ist das nicht sanktionierbar. Das Problem tritt jedoch dann auf, wenn jemand zuviel Macht auf sich vereint. Z.B. wenn ihm alle Häuser eines ganzen Dorfs oder Bezirks gehören und er sagt, Juden wohnen hier ab heute nicht, kommt der Missbrauch aus der unerträglichen privaten Geldmacht, die einem Einzelnen nicht zuerkannt werden darf. Es ist ein reines Machtproblem, wenn man sagt, dass jemand sein privates Vorurteil nicht ausleben darf. Man sollte ihm einfach soviel Macht nicht geben.

    Besonders deutlich wird dies aber in den Medien, wenn der Staat und reiche Medien-Mogule die Meinungsherrschaft über ein Volk ausüben und Meinungen, die ihnen nicht passen, verbieten wollen, weil sie ihren moralischen Vorstellungen nicht genügen. Wer glaubt, ein Mensch, der gegen Masseneinwanderung Hunderttausender Asylanten opponiert, verdiene die Meinungsfreiheit nicht, denn er sei damit unzweifelbar als Rassist und Fremdenfeind ein Hassverbrecher, verabsolutiert seine politische Meinung zu einer unverzichtbaren Pflichtgesinnung, um seinem politischen Gegner sein Freiheitsrecht abzuschneiden, für seine politische Meinung zu werben. Faschismus im Gewande des Gutmenschentums, gewissermaßen als institutionalisierte Nächstenliebe, ist ein im Abendland ja nicht gerade unbekanntes Phänomen aus unaufgeklärter Zeit.

    Exkurs: Gewalt

    Eines der gefährlichsten Lebewesen auf der Erde ist der Mensch und unzweifelhaft das gefährlichste Säugetier. Es ist eine Spezies mit hoher Tötungsbereitschaft und es transformiert seinen Lebensraum radikal nach seinen Vorstellungen. Es züchtet Lebewesen, um sie massenhaft in den Schlachthöfen zu filetieren und anschließend lustvoll zu verspeisen. Aber es tötet und unterwirft auch seine Mitmenschen aus Dominanzstreben und im Verdrängungseifer. Wie arg gewalttätig der Mensch ist, hängt von seiner Sozialisation ab und der Feindlichkeit seiner Umgebung. Ob er Kannibale ist oder nicht, ist letztlich nur eine Frage seiner Sozialisation.

    Ein unter Gewaltbedingungen sozialisierter Mensch wird auch in einer friedvollen Umgebung in seinem Dominanzstreben zur Gewalt greifen, ein friedvoller Mensch wird unter Gewaltverhältnissen seine zivile Moral ablegen und zum Killer werden oder einfach aus der Welt fallen, zermalmt an den Realitäten der Grausamkeit.

    Die Gewalttätigkeit des Menschen ist also an Bedingungen geknüpft. In einer feindlichen Umgebung wird er gerne töten, in der Zivilisation sozial verankert und unter gesicherten Lebensverhältnissen  wird er sich zügeln und seine Interessen mit kreativen Methoden durchsetzen, die mit seiner Umgebung besser kompatibel sind. Sein Dominanzstreben, auf seine Umgebung interessengemäß einzuwirken, also seinen Willen zur Macht, wird er hingegen kaum ablegen.

    In der Zivilisation weiß man das und versucht den Menschen in eine freundliche Umgebung hinein zu sozialisieren und ihm eine Aufstiegsperspektive zu bieten, ohne dass er wild um  sich schlagen muss.

    Menschen aus Gewalt- und Bürgerkriegsregionen sind dagegen in einer feindseligen Umgebung aufgewachsen, ihre Gewalttätigkeit hat bereits ihre Zivilisation zerstört, wenn sie sich auf den Weg machen, um ihr Glück auf ergiebigeren Weideplätzen zu suchen.

    Die gewaltbehafteten Verhältnisse haben sie geprägt und sie werden diese Prägung, die letztlich in die Katastrophe der Zerstörung ihrer Heimat mündete, in die Welt tragen, denn umprogrammieren wird man sie eher nicht. Ihr gewalttätiger Kopf wird versuchen ihre neue Umwelt nach dem erlernten Vorbild ihrer heimatlichen Lebenswelt in eine barbarische Umgebung zu transformieren, wo ihre archaischen Sitten triumphieren.

    Wer diese Menschen auf Wanderschaft nur als Opfer sieht, vergisst, dass Krieg und Terror auf jeden Fall  menschengemacht sind und keineswegs vom Himmel fallen, wie die Hitzewelle, die in der Klimakatastrophe unser Dasein röstet. Die große Zahl an Menschen wird den Proporz zwischen Täterschaft und Opferstatus genau so wieder abbilden, wie er in der Heimat zur Zerstörung der Lebensgrundlagen ausreichte.

    Man entflieht scheinbar dem Verhängnis und kommt doch immer nur bei sich selbst an. Das, dem man zu entkommen suchte, trägt man in sich mit fort. So sieht sie aus die Tragödie der Flucht.

    Darum kann das Asylrecht, das zum Instrument der Masseneinwanderung aus den Zonen der Gewalt und des Bürgerkriegs wird, in einer zivilisierten Ordnung keinen dauerhaften Bestand haben, ohne in Selbstzerstörung zu münden, denn wenn der Mensch allgemeinhin schon ein gefährliches Subjekt ist, die Menschen aus den Bürgerkriegsregionen sind es im besonderen Maße.

    Das Asylrecht ist ein zivilisatorischer Irrtum, wenn es nicht auf maßvolle und vernünftige Weise eingehegt werden kann von anderen Instrumenten, die die Menschenrechte dort durchsetzen, wo sie gebrochen werden, was im Wesentlichen von der UNO geleistet werden muss, da einem einzelnen Nationalstaat die völkerrechtliche Kompetenz dafür fehlt.

    Die Antwort auf die Frage, wie bringt man die Zivilisation in die Barbarei, wenn die Leute dort gänzlich unaufgeklärt sind, ist dabei allerdings noch nicht gefunden. Darum versucht man es auch nur vergeblich oder lässt es sein. Und mal ganz ehrlich, welche Attraktivität hat die Idee der Menschenrechte, wenn deren Erfinder so wenig rationalen Gebrauch davon machen, dass ihnen dabei jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen ist? Spätestens im Asylrecht desavouiert das Menschenrecht sich dann selbst, wenn sein Missbrauch zur Norm wird und die Welt darin eine Eingangstür findet, es sich im Aufnahmeland per Rechtsanspruch bequem zu machen. Das ist schlicht dumm. Und das darf der Preis nicht sein.

    Was bringt die Weltbeglückungsmentalität den Aufnahmeländern anderes als den Standpunkt der Verachtung, der die Schwäche riecht: 'Ich bin hier nicht etwa, weil du ein besonders großartiger Mensch bist, der den Weltgeist repräsentiert. Ich bin hier, weil ich schlau bin und das bedeutet nur, dass du dumm bist. Du erwartest doch nicht etwa meine Dankbarkeit dafür, du Schwein!'

    Die Welt ist ein Schlachthaus, ihr einen universalen Rechtsanspruch auf Einlass in das eigene Territorium zu gewähren, bringt uns unabwendbar auf die Speisekarte, es liefert dem Kannibalen das Besteck, mit dem dann die Köpfe und Hälse im göttlichen Auftrag und zur eigenen Größe vom Rumpf getrennt werden, dem Himmelreich so nah.

    Der Kannibale ist dein Bruder, zweifellos und wir lieben ihn, solange er im Urwald bleibt und wir lieben den Urwald. Wenn wir in den Urwald gehen, sind wir die Eindringlinge, die Völkermörder. Wenn der Kannibale zu uns kommt, wird das Gute in ihm, das wir bewundern,  zum Monster auswachsen.

    Wenn ich nach Spanien reise, so finde ich ein Land der Zivilisation und ich denke, oh gut, es ist so schön hier, das ist das Haus meines freundlichen Nachbarn, in dem  ich mich sicher fühle, als wäre ich zu Hause bei mir. Wenn ich dann in eine der großartigen Kirchen dort gehe, sehe ich den Glanz des Himmelreichs in all der Gold- und Silberkunst wie einen gewaltigen Blutsturz vernichteten Indiolebens vom Altar und den Wänden in meine ergriffene Seele rauschen. Und ich verstehe, warum diese Gotteshäuser ein gemauertes Gefängnis europäischer Vergangenheit sind, während das Land der Latinos in Amerika sich nicht lösen konnte von seiner Herkunft des Schreckens. Die alten steinzeitlichen Hochkulturen, in denen kleinen Kindern das Herz aus dem Leib gerissen wurde, um es auf dem Altar als Speise der Götter zu opfern, damit jeden Morgen wieder die Sonne scheint, verschwanden im Kolonialismus europäischer Eroberer, der ein Monster der Globalisierung erschaffte, in welchem die Sonne nie unterging.

    Der Kolonialismus war kein Projekt der Völker, sondern gerade in Spanien das Projekt der herrschenden Aristokratenschicht, die die Völker eher als verschiebbare Verfügungsmasse sah, als Nutzvieh austauschbar. Nationalistisch waren dagegen die Befreiungsbewegungen und wo das Nationalbewusstsein fehlte, eben völkisch. Involviert war das Volk im Bürgerkrieg. Aber insbesondere auch der Teil des Volkes, der in fremde Länder einwanderte, konnte kaum für sich in Anspruch nehmen, dass ihm nicht bewusst war, dass er den Eingeborenen in aggressiver Weise vors Schienbein trat. So konnte Spanien republikanisch werden und sich der Aufklärung anschließen, während die Kolonien den Feudalgeist und ihr invasives Raubritter- und Gangstertum konservierten. Wo sich ein Nationalgeist herausbilden wollte, wurde er sogleich ins Faschistische der Gegenaufklärung umgebogen.

    Wir Deutschen verstehen durchaus, warum wir untergehen. Keinesfalls finden dabei brachiale Umsiedlungsaktionen im Nazistil statt. Der Austausch der Bevölkerung ist ein schleichender Prozess, der mit der Gastarbeiter-Lüge begann, während die Regierung mit den Plänen zur Familienzusammenführung die Dauerbesiedlung zu zementieren suchte und ihn darin fortsetzte, die Selbstdezimierung der Urbevölkerung mit Neueinwanderung aufzufüllen. So meinten die Herrschenden den Geburtenrückgang und die Abgänge derer, die sich im Lande längst unwohl fühlten und das Bildungspotential eines erfolgreichen Neuanfangs in der zivilisierten Fremde besaßen, durch Nachrücker, vorzugsweise aus der 3. Welt, zu kompensieren, statt die entstandenen Leerräume zur Aufforstung der Wälder als Beitrag zur Weltrettung zu nutzen und die Besiedelungsdichte auf Normalmaß zu reduzieren, damit man dort wieder gut und gerne leben kann, ohne sich gegenseitig auf die Füße zu treten. Deutschland ist das Einwanderungsland, in dem wir die moralbesoffenen Indianer spielen. Und die große Frage, warum Lateinamerika kein zivilisiertes Spanien der Neuzeit geworden ist, ist dieselbe wie die, warum Deutschland bald nicht mehr Deutschland ist. Es hätte doch so schön sein können. Aber die Umstände, die Umstände geben es nicht her.

    Deutschland war leider von Geburt an eine nationale Missgeburt, das ostkolonialistisch geprägte Preußentum hatte sich auf perverse Weise auf die Nation draufgesetzt. Die bürgerliche Befreiung misslang. Die Nation wurde monströs, dann zerstückelt, dann in Resten wieder zusammengesetzt und heute ist sie ein verunstalteter Gnom, der in der inneren Auflösung und Selbstverleugnung kosmopolitische Erlösung sucht. Was sich hier als zivilisatorischer Höhepunkt der Menschenfreundlichkeit beweihräuchert, ist Selbsthass und ein moderner Todestrieb.

    Der Mensch ist nämlich nicht nur ein mörderisches Wesen, das gerne tötet, in seiner zivilisierten Ausprägung wird diese Eigenart bei weitem noch von seinem Hang zum Selbstmord übertroffen. Er bringt sich noch lieber selbst um, als andere Menschen zu töten.

    In der Tierwelt hat die Selbsttötung in einigen Gattungen durchaus eine logische Konsequenz, die sich mit der geschlechtlichen Vermehrung verbindet, wenn das Mutter- oder Erzeugertier seine Reproduktionsaufgabe erledigt hat. Beim Menschen gehts mehr darum, sich seiner Reproduktionsaufgabe zu entledigen.

    Na ja wenn der Mensch vom Weltuntergang fabuliert, hält er ihn für die Sündenstrafe, weil er sich allzu zügellos vermehrt. Eigentlich witzig, wenn es nicht so unsäglich wäre. Jetzt wollen 8 Milliarden Erdenmenschen in einer postindustriellen Gesellschaft in Drecklöchern nur noch Grass und Scheiße fressen, um zur Natur zurückzukehren, der sie einst entfliehen wollten, weil der Knochenmann in ihr stets unfreundlich mit zu Tische saß. Wird schwer, ihn einmal mehr zu überlisten. Wird, glaube ich, nichts draus.

    Faschismus

    Es gibt drei Stränge des Faschismus in der Gegenwartsmoderne:

    Erstens den technologischen Faschismus, welcher aus der Mitte der Macht kommt und dabei  die Schnüffelgesellschaft und den totalitären Überwachungsstaat technologisch in das Leben der Menschen implantiert. Dieser ist ein Verbündeter des internationalen Finanzkapitals, das zunehmend in die Nationalstaaten als hegemoniale und kolonialistische Macht hineinregiert. Der Geldfluss folgt dem Datenfluss. Die Hauptprotagonisten des Faschismus sind international operierende Geheimdienste und Medienmogule, die den Datenfluss fast vollständig abgreifen und deren Datenherrschaft der Stoff ist, sich die Völker untertan zu machen - jegliche private Lebensäußerung von einem gottgleichen Auge bewacht, das sich als Aufsichtsinstanz über die Individuen bis unter die Bettdecke eingenistet hat.

    Zweitens den islamischen Klerikalfaschismus der Mullahregime und Gottesstaaten und deren islamistische Standartenträger in Form von Terrormilizen, Dschihadisten und fundamentalislamischen Vereinen wie die Moslembrüder. Dieser Faschismus führt einen Weltreligionskrieg um die Vorherrschaft im islamischen Raum und unterminiert die westlichen Gesellschaften durch islamische Masseneinwanderung, wobei die in diese Gesellschaften implantierten orientalischen Sitten und tribalistischen Verhaltensweisen den Bodensatz für die reaktionäre faschistische Gesinnung liefern und die entsprechende Infrastruktur für eine Parallelgesellschaft vorbereiten, in der das Wort der Mullahs und des Sultans gilt, statt die Regeln der indigenen Bevölkerung des Gastlandes.

    Drittens den lokalen Altfaschismus in den westlichen Gesellschaften und den Nazifaschismus der Nostalgiker des zweiten Weltkriegs, die die totale Niederlage im Kampf um die Weltherrschaft umschreiben wollen und sich dabei der Abwehr der Bevölkerung gegen den mit der Globalisierung einhergehenden Machtverlust der nationalen Volksgemeinschaften bedienen, um eine reaktionäre, antidemokratische und illiberale Gesellschaft wiederzubeleben, sowie den Neofaschismus, der die ideologischen Versatzstücke des historischen Faschismus nur noch zitathaft als Baukasten bemüht, um seinem asozialen, kriminellen Machtstreben einen Anschein von politischer Ideologie zu geben.

    Gefährlich wirds, wenn mehrere Stränge zusammenführen, wenn also die besitzende Klasse im Zuge der Globalisierung das Band zwischen Herrschaft und Knechtschaft, das unter der nationalen Decke der Volksgemeinschaften die Gesellschaften einst zusammenhielt, zerschneidet, um zum Weltbürger zu werden, der das eigene Land mit Masseneinwanderung der Entwurzelten aus der 3. Welt kolonisiert, um so die Solidarität innerhalb der Bevölkerung zu zersprengen, damit sich die nationale Gemeinschaft in Parallelgesellschaften auflöst, die sich widerstandslos von übernational operierenden Institutionen fremdregieren lassen, die ein abgehobenes bürokratisches Eigenleben führen, das von den Interessen des Finanzkapitals und seinen unzähligen Lobbygruppen und Beraterfirmen gesteuert ist, während gleichzeitig die automatisierte Kontrolle der Individuen totalitäre Züge annimmt.

    Tatsächlich muss man immer alle drei Stränge zusammendenken, um zu erfassen, wie sie sich wechselseitig bedingen, gegenseitig bekämpfen und befruchten.

    Im Faschismus werden Technik und Ideologie zur Gegenaufklärung, wird Aufklärung zu Betrug und die Instrumente der Volksbeglückung zur Instrumentalisierung des Subjekts gewendet, um Dunkelheit herzustellen, statt das Licht der Erkenntnis jedermann zukommen zu lassen.

    Herrschaft ist die Freiheit des Ungeheuers, ein Absturz der Menschheit, eine missglückte Emanzipation. Wenn Orwell die ideale Überwachungsgesellschaft gleichzeitig auch als Mangelgesellschaft im permanenten Krieg charakterisiert, so weil er erkannte, dass das Scheitern der Aufklärung vollständig sein wird.

    Durch den Gemüsegarten

    Nonsensgedicht, Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre hingerotzt

    Wer hätte damals gedacht, dass eines Tages eine Bundeskanzlerin uns vom „Hass im Herzen" predigen würde. Antwort: Ich. LOL

    Es gibt übrigens eine Selbstzensur in diesem Gedicht:

    "Ich will es mal so sagen:

    Wir kennen die Kaiser, die Päpste, die Bundeskanzler

    Wer hier alles liebt

    der hat einen stinkenden Fuß, sage ich"

    Der Originaltext lautet:

    (Nee, den verrate ich euch nicht.)

    Durch den Gemüsegarten

    I

    Es subbelt

    Das da subbelt

    Es schleimt

    Kehlkopfreizung

    Impotente Schläger kaserniert

    bunte Mischung

    was da raus kommt weiß der Knochen:

    Ode an den Lebenslauf

    Das ist mehr Spaß

    Das da knuspert

    Es meint:

    Kehlkopfreizung

    Fleischfressers Schließmuskeln

    kaum erschlafft

    wer das alles ausgegoren sich erlabt

    der stinkt nach Zeitvertreib

    Alles Widerliche kommt von oben

    Die Spucknäpfe Ägyptens

    Des Bundeskanzlers Schweinsschnauze

    ( Beleidigung

      Beleidigung )

    grinst griesgrämig nach Leutseligkeit

    Ich will es mal so sagen:

    Wir kennen die Kaiser, die Päpste, die Bundeskanzler

    Wer hier alles liebt

    der hat einen stinkenden Fuß, sage ich

    der kennt nicht die Popanze, die Akten tragen

    die Selbstfindung der Schmalspurverbraucher

    die Analerektion

    Analekten des gesellschaftlichen Zeitvertreibs

    Aufsichtsräte wandeln durch Blumenläden

    stinkende Rankelpflanzen

    koscher die Blumenlese: Anthologie:

    das ist kein metaphorischer Schweinkram:

    Steintals Riesensonnenblume

    Liebe zu deinen Krebsen

    Bundeskanzlers Fresse ist obszön

    Runkelrübens Halsaufsatz

    grob perforiert

    Kein Persekutionsdelirium

    wenn ich sage, daß sie mir hinterherstinken

    die Riesenfressen, die Gurgelbecher

    Die Bundeskanzler

     üppig agieren

    Und ist völlig egal was ich sage

    gleich dumm verbleibt alles

    dem Trara

    dem Trara wa blah blah blah

    den nix de haraki kiri

    den aushakigen

    (verfrißt den Wanst)

    die Galaxienspermienturbulenz

    (die idiotische Seite)

         Ihr öffentlichen Nasenflügel rotzt

    ihr seit gemeint, Intellektuelle, Bauarbeiter

    Aktenschieber, Verkäufer

    das kumuliert im Bundeskanzler

    ( Beleidigung )

    das, was wir alle sowieso schon wissen

    das, was wir alle sowieso schon wissen

    das häßliche Gesicht

    das euphorisch verzerrte

    perpetuierliche

    stinkende

    glucks

    gluggs

    die Euphorie

    die stinkende

    Die Hemden hoch

    wer fiest die Zukunft?

    die glucksglückliche

    entbehrliche

    die unzutreffende

    die ihr ja schon lebt

    die stammelnde

    verpestete Pisse

    Da steht der Mensch

    ein Zeitprodukt

    geschundetes Wesen gebläht

    Galle

    ein Kunststoffprodukt

    nach oben verkürzt, nach unter gekürzt

    seit Jahrzehnten vorn

    ein Gesellschaftsprodukt

    gestutzt, gezimmert, gehunzt

    kein Affe

    ein Abschaum

    Die Fahne hoch

                Hokuspokus

    wir glauben an den Menschen

    II

    Der Maschendraht, Funktionsoktopus

    Beginn eines Kunstprodukts

    eines Bilds, eines Films

    Zelluloid

    Farben pastell

    eines Lieds, eines Maschinengewehrs

    eines Films:       

    .

    .

    (man sieht was da steht)

    Habt ihr euch schon überlegt, daß es hier Läuse gibt?

    Kommt ihr Lieben, ich zeig euch was

    nieselregnende Kloaken sind nicht schlimm

    sum sum der Kommentar

    Krauchfüße

    Listig zeig ich euch, was kommt Kinder, kommt

    schaut

    Ich hasse euch !!!

    Das subbelt da

    Ich hasse euch

    Ich hasse euch

    Hasse ich euch

                hasse euch

                            ich hasse euch

    Ich hasse euch                         oh nein

                Ich hasse euch

    Ich hasse euch                                                            Hasse ich euch

                oh nein                                                 Hasse euch      ich hasse euch

    oh nein             so hasse ich euch         ich hasse euch  ich hasse ja

    Hasse euch ich hasse euch ich hasse euch ich hasse euch

    ich hasse euch hasse euch ich hasse euch hasse euch ich hasse

    oh nein oh nein                                    ich hasse euch

    ich hasse euch hasse euch ich hasse euch hasse euch

    hasse euch hasse euch hasse euch hasse euch hasse euch ich

    hasse euch hasse euch hasse euch hasse euch hasse euch

    hasse

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