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Erkenntnisse für die Welt von morgen: Orientierung kurz und bündig für Klimaschutz, faire Weltwirtschaft und die Zukunft Europas

Erkenntnisse für die Welt von morgen: Orientierung kurz und bündig für Klimaschutz, faire Weltwirtschaft und die Zukunft Europas

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Erkenntnisse für die Welt von morgen: Orientierung kurz und bündig für Klimaschutz, faire Weltwirtschaft und die Zukunft Europas

Länge:
105 Seiten
58 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 1, 2019
ISBN:
9783750442948
Format:
Buch

Beschreibung

Erkenntnisse für die Welt von morgen, Orientierung für Klimaschutz, Globalisierun, faire Weltwirtschaft und die Zukunft Europas;


Fakten und Zusammenhänge zur Zeitenwende, kurz: knowledge for future. Der Klimawandel, die unfaire Weltwirtschaft und die instabile Friedensordnung Europas können allein oder gemeinsam in den kommenden Jahrzehnten den Kollaps unserer Zivilisation auslösen. Das Bevölkerungswachstum, eine forcierte Digitalisierung und atomare Aufrüstung verschärfen diese Bedrohungen.
Wer dagegen verantwortungsbewusst mitwirken will, muss die Hauptursachen und treibenden Kräfte hinter dem "Kaleidoskop" schlechter Nachrichten verstehen. Dafür liefert dieses Buch die Haupterkenntnisse aus viertausend Seiten Fachliteratur, sagt Dr.habil. Hans-Christoph Rieger, Heidelberg, über dieses Buch.
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 1, 2019
ISBN:
9783750442948
Format:
Buch

Über den Autor

Dr. Olaf Specht, Exportlehre in Hamburg, Technischer Diplomvolkswirt mit Fachrichtung Maschinenbau. Promtion über Privatinvestitionen in Entwicklungsländern an der TH Karlsruhe. Stipendiat des Evangelischen Studienwerks. Berufsschwerpunkte: Entwicklungs-, Investitionsplanung und Berufsausbildung in Europa, Afrika, Latein-Amerika und Asien; Internationales Industriemanagement in Deutschland und Frankreich, Professor für VWL und BWL an der FH Wedel und der University of Fort Hare Südafrika, Mitglied von Amnesty International.


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Buchvorschau

Erkenntnisse für die Welt von morgen - Olaf Specht

2019

1 Klimawandel, nach Luxus im Treibhaus Sintflut am Horizont

¹

Die Temperatur der Erde ist in den letzten 50 Jahren deutlich gestiegen. Die globale Durchschnittstemperatur, ermittelt aus tausenden Wetterstationen, war 2017 0,7 Grad Celsius höher als der Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Auch Satelliten … haben einen deutlichen Trend zur Erwärmung dokumentiert.

CO2 und andere menschengemachte Treibhausgase zeigen einen stetigen Anstieg und sorgen als Hauptursache dafür, dass weniger Wärme vom Planeten entweichen kann (Albedo).

Wir Menschen verursachen die globale Erwärmung sagen 97% von 4.014 Studien und 98,5% der befragten Klimawissenschaftler.

Folgende Zahlen zeigen deutlich, dass die USA und die EU-Länder als Hauptverursacher der Vergangenheit zusammen mit China als wichtigstem Verursacher der Gegenwart heute über 50% der CO2-Emissionen verursachen, also gemeinsam mit Russland und großen Schwellenländern wie Brasilien und Indien als größte Verursacher die Hauptverantwortung für die Senkung der CO2-Emissionen tragen!

Hauptverursacher weiter steigender CO2-Emissionen

Fritsch² schrieb schon vor fünfundzwanzig Jahren: „Nimmt man die Haupt-Emittenten Nordamerika, Europa, ehemalige Ostblockländer und China zusammen, dann entfallen auf diese vier Länder bzw. Ländergruppen drei Viertel der CO2-Emissionen." D.h. jeder dieser Hauptemittenten muss mit Reduzierung seiner Emissionen zum Erfolg des Klimaschutzes beitragen oder kann dessen Scheitern verursachen. Achtung: ein Fünftel der Emissionen der Europäischen Union kommt aus Deutschland! Darüber hinaus verlagert Deutschland mehr als die Hälfte seines ökologischen Fußabdrucks durch Einfuhren aus anderen Ländern in diese Länder.³ Unsere Futtermittelimporte aus Brasilien für Massentierhaltung tragen bei zur Zerstörung des Amazonaswaldes.

Quelle: Spiegel Nr. 9, 2015

Im Klimaschutzabkommen von Paris haben sich 2015 die 195 Unterzeichnerstaaten verpflichtet, in nationalen Klimaschutzplänen zu definieren, wie sie zur Begrenzung der Erderwärmung deutlich unter 2° Celsius beitragen werden, und vereinbarten, ihre Fortschritte in Klimakonferenzen zu belegen.

Deutschland ist Unterzeichner, aber hat bis Mitte 2019 keinen erfolgversprechenden Klimaschutzplan. Ein Entwurf des Umweltministeriums mit dem Titel „Dekarbonisierung wurde als zu ambitioniert vom Kanzleramt „entkernt. Szenarien des IPCC der obigen Grafik zeigen, dass die Welt noch auf dem Pfad zu 4° Erwärmung ist (rote Kurve RCP 8.5) und weniger als 2° erreichbar sind (blaue Kurve RCP 2.6).

greenpeace magazin vom März 2015 berichtet:

„50% der seit Beginn der Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts freigesetzten Treibhausgase stammen aus dem Europa der EU und den USA (S. 57).

54% des globalen CO2-Anstiegs seit 2002 entfallen auf die chinesische Kohle (S.56).

2% weniger Kohle verbrauchte China 2014 gegenüber dem Vorjahr (S.52)

12 Gigawatt Solaranlagen wurden 2013 in China installiert, Sie liefern bei Tag so viel Strom wie 8 Atomkraftwerke (S. 50)."

Weltweite CO2-Emissionen stiegen wie 2017 auch 2018 weiter.⁴ „Mehr statt weniger: Im Jahr 2018 wird der globale CO2-Ausstoß höher sein als je zuvor – das enthüllt die aktuelle Bilanz des Global Carbon Project. Demnach sind die weltweiten Treibhausgas-Emissionen in 2018 um weitere 2,7 Prozent gegenüber 2017 angestiegen. Hauptursache ist ein weitgehend ungebremstes Wachstum bei den fossilen Energieträgern Erdöl und Erdgas. Auch die Kohlenutzung hat weltweit wieder zugenommen, wie die Forscher berichten"….(7 deutsche Kohlekraftwerke gehören mit Ryanair zu den 10 größten Luftverschmutzern der EU, berichtet die EU-Kommission).

„Wir hatten gehofft, dass die Emissionen vor ein paar Jahren schon ihren Höhepunkt erreicht haben, sagt Rob Jackson von der Stanford University. „Aber nach zwei Jahren des neuerlichen Wachstums war das wohl Wunschdenken.

Stattdessen erreichen die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen im Jahr 2018 den neuen Rekordwert von 37,1 Milliarden t. Dazu kommen weitere 4,5 Milliarden t CO2 aus nichtfossilen Quellen wie Landnutzungsveränderungen.

Dieser Anstieg der CO2-Emissionen habe folgende Hauptursachen, den wachsenden Energiebedarf der Weltbevölkerung, besonders des Verkehrs, und die Tatsache, dass dieser wachsende Energiebedarf noch immer vorwiegend aus fossilen Brennstoffen gedeckt werde. „Der globale Energiebedarf übersteigt das starke Wachstum bei erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz, erklärt Jackson. „Es reicht nicht aus, dass die Erneuerbaren zunehmen, sie müssen die fossilen Brennstoffe ablösen.

„Doch das ist bisher kaum der Fall: In der EU ist dank der erneuerbaren Energien zwar die Kohle- und Gasnutzung leicht zurückgegangen. Dafür wird vor allem für den Fahrzeugverkehr und die Luftfahrt umso mehr Öl verbraucht. Ähnlich sieht es weltweit aus: Die Zahl der Fahrzeuge hat sich seit 2010 um vier Prozent erhöht, etwa im gleichen Zeitraum stieg der Kraftstoffverbrauch der kommerziellen Luftfahrt um 27 Prozent, wie die Forscher berichten."

Fossil angetrieben sind Auto, Schiff und Flugzeug entscheidende Klimakiller.⁵ Das zeigen die Zahlen des durchschnittlichen Energieverbrauchs 1999 für den Transport am Beispiel Japan (kWh pro 100 Personenkilometer)

Pro-Kopf-Emissionen CO2 in Tonnen pro Jahr 2016

Deutschlands Treibhausgasmissionen in 2017 von gesamt 907 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten in %

Energiewirtschaft 34,6; Verkehr 18,5; Gebäude 15,2;

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