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Die Krieger des Widukind-Bundes 2: Um die Macht!

Die Krieger des Widukind-Bundes 2: Um die Macht!

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Die Krieger des Widukind-Bundes 2: Um die Macht!

Länge:
95 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Nov. 2019
ISBN:
9781393719267
Format:
Buch

Beschreibung

Nach der grausamen Ermordung des Grafen Rudolf II von Stade durch das Volk, der mit beispielsloser Härte, Tyrannei und Grausamkeit regierte und daher den Beinamen Blutgraf erhielt, gilt es, dessen Lehen neu zu vergeben. Weil er keine männlichen Nachkommen hat, müssen diese Amtsansprüche vor König Konrad vorgetragen werden, der dann darüber entscheidet, wer dieses umfangreiche und recht wohlhabende Gebiet zugesprochen bekommt.

Ansprüche meldet der Bruder des Ermordeten an, ein Priester, der mit gnadenloser Härte gegen die Mörder seines Bruders vorgehen, aber auch die Machtposition der Kirche in diesem Gebiet massiv stärken will. Der andere ist Heinrich der Löwe, der sein Herzogtum endlich wieder einen möchte.

Doch wer glaubt, dass die Entscheidung für König Konrad leicht ausfallen sollte, der irrt, denn der Erzbischof von Bremen hat ein Mittel gefunden, wie er den König unter Druck setzen kann, im Interesse der Kirche zu entscheiden. Und wenn das wirklich geschieht, droht das Reich in einem Inferno von Blut und Krieg zu versinken. – Ein intriganter Kampf um die Macht ist eröffnet …

Herausgeber:
Freigegeben:
3. Nov. 2019
ISBN:
9781393719267
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Die Krieger des Widukind-Bundes 2 - Tomos Forrest

Die Krieger des Widukind-Bundes Band 2

Um die Macht!

––––––––

von Rolf Michael und Tomos Forrest

––––––––

Romantrilogie aus der Jugendzeit Heinrichs des Löwen

––––––––

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: 123RF mit Kathrin Peschel, 2019

Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2019 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Nach der grausamen Ermordung des Grafen Rudolf II von Stade durch das Volk, der mit beispielsloser Härte, Tyrannei und Grausamkeit regierte und daher den Beinamen Blutgraf erhielt, gilt es, dessen Lehen neu zu vergeben. Weil er keine männlichen Nachkommen hat, müssen diese Amtsansprüche vor König Konrad vorgetragen werden, der dann darüber entscheidet, wer dieses umfangreiche und recht wohlhabende Gebiet zugesprochen bekommt.

Ansprüche meldet der Bruder des Ermordeten an, ein Priester, der mit gnadenloser Härte gegen die Mörder seines Bruders vorgehen, aber auch die Machtposition der Kirche in diesem Gebiet massiv stärken will. Der andere ist Heinrich der Löwe, der sein Herzogtum endlich wieder einen möchte.

Doch wer glaubt, dass die Entscheidung für König Konrad leicht ausfallen sollte, der irrt, denn der Erzbischof von Bremen hat ein Mittel gefunden, wie er den König unter Druck setzen kann, im Interesse der Kirche zu entscheiden. Und wenn das wirklich geschieht, droht das Reich in einem Inferno von Blut und Krieg zu versinken. – Ein intriganter Kampf um die Macht ist eröffnet ...

***

1.

Auf der verschneiten Straße quälte sich eine alte Frau mühsam vom nahen Wald hinüber zur Stadtmauer. Schwer drückte sie die große Kiepe mit dem gesammelten Holz und den zahlreichen Kienzapfen. Sie musste mehrfach anhalten und tief nach Atem schnappen, und die ausgeblasene Luft stand einen Moment lang wie eine kleine Wolke über ihr in der kalten Luft.

Die Rückenlast war schwer, aber sie konnte es nicht riskieren, die Kiepe einfach einmal in den Schnee zu stellen, denn sie musste befürchten, sie danach nicht wieder auf den Rücken heben zu können. Erstaunt sah sie auf, als sie hinter sich das Knirschen mächtiger Räder und gleich darauf das Knallen der Fuhrmannspeitsche vernahm. In wilder Fahrt schlingerte ein kastenförmiges Ungetüm heran, die Pferde schienen kaum Halt auf der eisigen Straße zu finden, und die alte Holzsammlerin musste befürchten, dass der Kasten sie streifen und in den Straßengraben fegen würde. Hastig machte sie einen Schritt zur Seite und spürte, wie sie bis zu den Knöcheln im eiskalten Wasser des Grabens stand. Dann war dieser Spuk auch schon an ihr vorbei, und die Reiter sahen nicht einmal zu ihr herüber.

Mühsam gelang es ihr, wieder auf die festgestampfte Schneedecke der Landstraße zurückzukehren, aber jetzt spürte sie, wie die Kälte langsam von den nassen Füßen ihren Rücken hinaufkroch. Sie brach nach wenigen Metern in die Knie und konnte sich nicht mehr erheben.

Der Hannes wird sich wundern, wo ich bleibe!, schoss es ihr durch den Kopf. Aber keinen Schritt mehr kann ich weiter, es hat keinen Zweck mehr, der alte Körper gehorcht mir nicht mehr.

Zu allem Unglück fiel nun auch noch ein kalter Schneeregen auf sie herunter. Kraftlos hockte die alte Frau im Schnee und nahm schon gar nicht mehr ihre Umgebung war, als plötzlich das Schnauben eines Pferdes sie doch aus ihrer Lethargie weckte. Verwundert starrte sie auf die Hand, die sich ihr plötzlich entgegenstreckte.

„Komm, ich helfe dir auf, du holst dir hier sonst den Tod!", sagte eine freundliche Stimme.

„Ich ... ich kann nicht mehr ... lass mich einfach hier sitzen!"

„Niemals, ich hebe dich auf mein Pferd hinauf und bringe dich in die Stadt hinein, das ist nicht nur Christenpflicht, sondern selbstverständlich für einen Mann, der Ritter werden will!"

Die Stimme klang angenehm und freundlich, und plötzlich spürte die alte Frau, wie sie samt ihrer Kiepe hochgehoben wurde und gleich darauf sanft auf dem warmen Körper des Pferdes saß.

Gleich darauf saß auch der junge Reiter vor ihr, und als sie verlegen kichernd an ihrem hochgeschobenen Kleid zerrte, raunte ihr der Reiter ins Ohr:

„Das sieht doch jetzt niemand, gute Frau. Keine Sorge – wir sind gleich bei deinem Haus!"

Langsam trabte das Pferd an, und die Holzsammlerin hielt sich an dem Gürtel des Reiters fest.

„Du bist ein guter Mensch, dass du ein Herz für eine alte Frau hast, die nichts mehr wert ist. Wie ist dein Name?"

Der junge Mann lachte fröhlich auf.

„Ich bin Hermann vom Spiegelberg. Aber das darfst du nicht sagen, dass du nichts mehr wert bist! Du wirst doch sicher Familie haben, die auf dich wartet, oder?"

„Nur noch meinen Bruder Hannes, der kann nicht mehr richtig laufen, deshalb bin ich ja auch in den Wald zum Holzsammeln gegangen. Wenn ich nicht zurückkäme, würde er wohl in unserer kleinen Hütte erfrieren."

„Das werden wir verhindern, gute Frau! Nur Mut, da vorn ist schon das Stadttor. Gerade ist dort ein Reisewagen eingetroffen, ich habe ihn noch aus der Ferne bemerkt. Aber das soll uns nicht stören, die Wache steht noch draußen und wird uns rasch durchlassen, um wieder in die warme Wachstube zurückkehren zu können!"

Die alte Frau schmiegte sich glücklich an den kräftigen Körper des Reiters und dankte insgeheim Gott für die Gnade ihrer Rettung.

Der Mensch ist doch ein seltsames Ding. Gerade hatte er noch mit seinem Leben abgeschlossen, da kam unvermutet Hilfe und – er dachte mit keiner Silbe mehr an den eben noch so nahen Tod, sondern begann bereits wieder, kleine Pläne zu schmieden ...

2.

Grau und nebelig legte der erwachende Tag seinen Schleier über die Residenz des Erzbischofs von Magdeburg, die König Konrad III für die Dauer der Weihnachtsfeiertage als Königspfalz nutzte. Eisiger Schneeregen peitschte über die schindelgedeckten Dächer und niemand ging ohne Not bei diesem Wetter vor die Tür.

Umso erstaunter waren die Torwachen an der wohlbefestigten Stadtmauer, als sie den klobigen Reisewagen und den kleinen Trupp Reiter erspähten, der sich durch den Schlamm der aufgeweichten Straße in Richtung Magdeburg bewegte.

Wer mochte jetzt noch kommen, wo das Christfest bereits drei Tage vorbei war und man nicht mehr durch das Fest der Liebe die Gnade und Milde des Königs fordern konnte?

Mit einem ärgerlichen Fluch auf den Lippen ergriff der Hauptmann der Torwache sein Schwert, und fünf seiner Leute langten die Speere aus dem Regal. Der Teufel mochte die Fremden holen, die schuld daran waren, dass sie bei dieser Kälte die kleine Wachstube verlassen mussten, in der ein glimmendes

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