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Die Krieger des Widukind-Bundes 3 Der Löwe zeigt die Krallen

Die Krieger des Widukind-Bundes 3 Der Löwe zeigt die Krallen

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Die Krieger des Widukind-Bundes 3 Der Löwe zeigt die Krallen

Länge:
84 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Nov. 2019
ISBN:
9781393498940
Format:
Buch

Beschreibung

Die Entscheidung, wem die Grafschaft Stade als Lehen zugesprochen wird, soll auf einem Gerichtstag getroffen werden und endlich ist der große Tag gekommen, an dem sich das Schicksal entscheiden würde.

Der Erzbischof von Bremen versucht durch fein gesponnene Intrigen bereits im Vorfeld, eine für ihn und die Kirche vorteilhafte Entscheidung herbeizuführen aber auch gegen Verrat und Täuschung am Gerichtstag selbst hat er nichts einzuwenden und trifft seine Vorkehrungen. Dagegen steht Heinrich der Löwe, der die Grafschaft unbedingt wieder in Sachsenhand bringen möchte und damit das seit ewigen Zeiten gespaltene Land einen. Er glaubt die besseren Argumente auf seiner Seite und unterschätzt dabei die Durchtriebenheit des Kirchenmannes.

Doch am Ende kommt es für alle ganz anders: Der Löwe zeigt seine Krallen, der Kirchenmann sein wahres Gesicht und die Leute von Stade müssen die wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen …

Die Geschichte dieser Trilogie, die mit diesem Band abgeschlossen ist, beruht auf historisch belegbare Ereignisse.

Herausgeber:
Freigegeben:
6. Nov. 2019
ISBN:
9781393498940
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Die Krieger des Widukind-Bundes 3 Der Löwe zeigt die Krallen - Tomos Forrest

Die Krieger des Widukind-Bundes Band 3

Der Löwe zeigt die Krallen

––––––––

von Rolf Michael und Tomos Forrest

––––––––

Romantrilogie aus der Jugendzeit Heinrichs des Löwen

––––––––

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: 123RF mit Kathrin Peschel, 2019

Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2019 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Die Entscheidung, wem die Grafschaft Stade als Lehen zugesprochen wird, soll auf einem Gerichtstag getroffen werden und endlich ist der große Tag gekommen, an dem sich das Schicksal entscheiden würde.

Der Erzbischof von Bremen versucht durch fein gesponnene Intrigen bereits im Vorfeld, eine für ihn und die Kirche vorteilhafte Entscheidung herbeizuführen aber auch gegen Verrat und Täuschung am Gerichtstag selbst hat er nichts einzuwenden und trifft seine Vorkehrungen. Dagegen steht Heinrich der Löwe, der die Grafschaft unbedingt wieder in Sachsenhand bringen möchte und damit das seit ewigen Zeiten gespaltene Land einen. Er glaubt die besseren Argumente auf seiner Seite und unterschätzt dabei die Durchtriebenheit des Kirchenmannes.

Doch am Ende kommt es für alle ganz anders: Der Löwe zeigt seine Krallen, der Kirchenmann sein wahres Gesicht und die Leute von Stade müssen die wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen ...

Die Geschichte dieser Trilogie, die mit diesem Band abgeschlossen ist, beruht auf historisch belegbare Ereignisse.

***

1.

„Herr, erlaubt Eurem Knappen eine Anmerkung zum heutigen Tage!"

Heinrich der Löwe musterte mit finsterer Miene seinen Knappen. Zwar hatte sich Hermann vom Spiegelberg längst in den Diensten des Welfen bewährt und sein Vertrauen gewonnen. Aber am heutigen bedeutungsvollen Tag, war Heinrich angespannt und misslaunig. So antwortete er nicht, sondern nickte nur knapp mit dem Kopf.

„Wäre es nicht angebracht, die Ritter des Widukind-Bundes bewaffnet in die Stadt zu schicken, um für alle Fälle gerüstet zu sein?"

Heinrich überlegte kurz, dann schüttelte er den Kopf.

„Wie stellst du dir das vor, Hermann? Der Flecken Stade ist dafür viel zu klein, die Gefolgsleute des Erzbischofs würden das bemerken und ihrem Herrn vermelden. Der Bremer könnte das als Kampferklärung auffassen. Nein, ich verstehe durchaus deine Sorgen, aber das können wir uns nicht erlauben."

„Aber, Herr, ich bin überzeugt davon, dass der Erzbischof nicht anders handeln wird. Es gibt so viele fremde Gesichter auf den Straßen, da bin ich mir ganz sicher, dass ..."

Heinrich unterbrach ihn rasch mit einer Handgeste.

„Das mag wohl die Art eines Pfaffen sein, Hermann, aber nicht die eines Welfen. Du wirst mir jetzt den Rappen satteln und vorführen, dem heutigen Tag und Anlass entsprechend will ich den besten Eindruck auf die Menschen von Stade machen."

„Sofort, ich eile schon, Herr!"

„Und – noch etwas, Hermann. Ich hoffe, die Stallburschen haben ihm nicht wieder Hafer hingestreut, der Rappe ist ohnehin voller Feuer!", sagte Heinrich mit einem Lächeln um die Lippen. Er wusste genau, was er da seinem Knappen ans Herz gelegt hatte, und Hermann hatte den Stallburschen genaue Anweisungen gegeben.

Der Rappe war ein courser, eines dieser großen, schnellen und aus edler Zucht stammenden Tiere, wie sie von vielen Rittern gern für die Turniere verwendet wurden. Und als Hermann den Stall betrat, schnaubte der Rappe zur Begrüßung ungeduldig und stampfte mit dem rechten Vorderhuf mehrfach auf.

„Ist ja gut, mein Ungeduldiger! Der Herr wird heute mit dir große Ehre einlegen, auch wenn es nicht zum Turnier geht. Also benimm dich und verhalte dich entsprechend, damit auch wir beide nicht auffallen!"

Doch das war einfacher gesagt als getan.

Schon beim Hinausführen tänzelte der Rappe nervös, und Hermann begann zu ahnen, dass dieser Tag für alle sehr anstrengend werden würde.

2.

Helle Fanfaren schmetterten von den Zinnen der Burg eine kriegerische Melodie durch die milde Luft des Herbsttages. Rau übertönten sie den Klang der Glocken von Sankt Wilhadi, die zum Ausritt des Erzbischofs geläutet wurden. Denn der Tag war gekommen, an dem sich das Schicksal der Grafschaft Stade entscheiden würde.

Hermanns Hand verkrallte sich in den Zügeln des Rappen, dessen Hufe auf dem Pflaster des Burghofes Funken schlugen. Der junge Kehdinger hoffte, dass sein Herr bald erscheinen würde, bevor ihn dieser Satan in Pferdegestalt niederwarf. Die ganze Kraft seiner Arme war erforderlich, das Tier unter Kontrolle zu halten. Alles in Hermann hämmerte, dass er hier nicht versagen durfte.

Wie Dolche wusste er die Blicke der anderen Ritter auf sich gerichtet, die das Gefolge des Herzogs bildeten. Die Männer des Widukind-Bundes hatten sich in voller Rüstung im Burghof versammelt und stützten sich auf ihre Schwerter. Das Reglement, das man mit den Gesandten des Erzbischofs ausgehandelt hatte, sah vor, dass nur das Schwert als Ehrenwaffe des Adeligen bei der Versammlung zugelassen war. Man zog schließlich nicht zum Kampf, sondern zu einer Verhandlung, wie sie unter braven Christmenschen üblich ist. So jedenfalls drückte sich der Gesandte des Bischofshofes aus. Knurrend hatte Heinrich seine Zustimmung gegeben.

Auf den Waffenröcken, welche die Ritter über ihren Kettenhemden trugen, war der steigende schwarze Hengst Herzog Widukinds gestickt. Das war das altüberkommene Wappen des Sachsenlandes.

Zehn Ritter des Herzogs würden wie auch das Gefolge des Erzbischofs den kurzen Weg von der Burg zum Marktplatz zu Fuß zurücklegen. Nur der Herzog selbst, Herzog Friedrich und Friedrich II. von Sommereschenburg als Vormund Heinrichs sollten zum Gerichtsort reiten.

Von der anderen Seite würden nur der Erzbischof und Hartwig, sein Dompropst, zu Pferde erscheinen, während auch ihre Ritter in vollem Waffenschmuck zu Fuß auf dem Marktplatz erscheinen sollten.

Der Platz war zu klein für mehr als zwanzig Ritterpferde, zumal ganz Stade auf den Beinen war, um im besten Festtagsgewand bei diesem großen Ereignis zugegen zu sein. Die anderen neunzig Ritter sollten sich in der Burg mit ihren Waffen zum Eingreifen bereithalten und zum Marktplatz eilen, wenn Kampfeslärm zu hören war. Doch durch die engen Gassen kamen sie

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