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Cyber Security: Angriffe verhindern und abwehren - Militärische und zivile Infrastrukturen schützen

Cyber Security: Angriffe verhindern und abwehren - Militärische und zivile Infrastrukturen schützen

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Cyber Security: Angriffe verhindern und abwehren - Militärische und zivile Infrastrukturen schützen

Bewertungen:
5/5 (1 Bewertung)
Länge:
152 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Oct 30, 2019
ISBN:
9783828874022
Format:
Buch

Beschreibung

Unwägbarkeiten im Internet betreffen Bundeswehr, zivile Infrastruktur und nicht zuletzt auch deutsche Unternehmen und Schlüsselindustrien gleichermaßen. Dabei besteht die Gefahr, dass militärische Daten gestohlen oder aber vertrauliche Informationen, wie z. B. Patente oder auch Dokumente aus dem Bereich der Politik mit außen-, verteidigungs-, sicherheits- oder rüstungspolitischen Bezügen, von Behörden und Unternehmen gehackt werden.
Unter der Überschrift "'Cyber Security'. Angriffe verhindern und abwehren – Militärische und zivile Infrastrukturen schützen" wollen Konferenz und Tagungsband für die Aktualität ihres Themas sensibilisieren, Gefahren aufzeigen und mögliche Lösungsansätze präsentieren.
Mit Beiträgen von
Eberhard Grein, Oswin Veith, Hans-Peter von Kirchbach, Jürgen Jakob Setzer, Hans-Christian Witthauer, Martin Unterberger, Lennart Oly, Uli Lechte, Bernd Schlömer, Philipp S. Krüger, Patrick O'Keeffe, Martin Unterberger, Julia Egleder, Benjamin Vorhölter
Freigegeben:
Oct 30, 2019
ISBN:
9783828874022
Format:
Buch

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Buchvorschau

Cyber Security - Tectum Wissenschaftsverlag

Vorhölter

Einleitung

DialogForum Sicherheitspolitik am 11.11.2018 in München

Mehr als 200 Gäste, darunter zahlreiche Experten aus Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und Wissenschaft nahmen am 11. November 2018 im Bayerischen Hof in München am DialogForum Sicherheitspolitik teil.

Unwägbarkeiten im Internet betreffen Bundeswehr, zivile Infrastruktur und vor allem auch deutsche Unternehmen und Schlüsselindustrien gleichermaßen. Dabei besteht die Gefahr, dass militärische Daten gestohlen oder aber vertrauliche Informationen, wie u. a. Patente oder auch Dokumente aus dem Bereich der Politik mit außen-, verteidigungs-, sicherheits- oder aber rüstungspolitischen Bezügen, von Behörden und Unternehmen gehackt werden. Unter der Überschrift „Cyber Security: Angriffe verhindern und abwehren – militärische und zivile Infrastrukturen schützen" wollte die Konferenz dafür sensibilisieren, Gefahren aufzeigen und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.

Begrüßung und Eröffnung

Oberst d.R. Prof. Dr. Eberhard Grein,

Stv. Landesvorsitzender VdRBw und Leiter DialogForum Sicherheitspolitik

Meine sehr geehrten Herren, Damen und Herren des diplomatischen Korps, aus der Politik, der Wirtschaft, Militär, Wissenschaft und befreundeten Verbänden!

Wenn ich Sie heute als Leiter des DialogForum Sicherheitspolitik begrüße, so tue ich das natürlich in bewegten Zeiten. Sie alle lesen Zeitung, sind gut informiert und auch über dieses Thema. Die Auseinandersetzung um die Auflösung des INF-Vertrages, die verschärften Iran-Sanktionen Präsident Trumps, die sich immer weiter zuspitzenden Handelssanktionen der USA gegen China und umgekehrt, der gestrige Konflikt zwischen dem französischen Präsidenten Macron und US-Präsident Trump anlässlich der Feierlichkeiten zur Beendigung des Ersten Weltkrieges und auch und vor allem immer noch virulente Nachbeben der Finanzkrise mit einer etwaigen und enormen Sprengkraft sowie der immer näher kommende Brexit kennzeichnen die derzeitige Situation im politischen Raum. Und: Die neue Züricher Zeitung berichtete erst wieder vor kurzem über den zunehmend und immer mehr aus den Fugen geratenen Staatshaushalt der USA und auch China mit bereits bestehenden und aufwachsenden Immobilienblasen sowie das weltweite Phänomen rechtskonservativ regierter Staaten. Die Destabilisierung zum Teil mühevoll erkämpfter Demokratien durch Cyberattacken staatlicher und nichtstaatlicher Akteure kennzeichnen zudem die internationale Lage, wobei wir beim Thema sind. Kurzum: Unwägbarkeiten im Internet betreffen unsere Bundeswehr, zivile Infrastruktur und vor allem auch deutsche Unternehmen und Schlüsselindustrien. Deshalb haben wir auch ganz bewusst den Verband der Automobilindustrie dazu genommen. Dabei besteht insgesamt die Gefahr, dass militärische Daten gestohlen oder aber vertrauliche Informationen und Patente oder auch Dokumente aus dem Bereich der Politik mit außen-, verteidigungs-, sicherheits- oder aber rüstungspolitischen Bezügen von Behörden und Unternehmen gehackt werden. Die heutige Konferenz möchte dafür sensibilisieren, welche Gefahren bestehen und wie diese erfolgreich bekämpft werden können. Ich wünsche Ihnen spannende Stunden.

Ich darf aber auch noch erwähnen: Diese Veranstaltung wäre nicht möglich ohne die seit Jahren bestehende Zuwendung finanzieller Mittel unserer Unterstützer Airbus DEFENCE AND SPACE, Krauss-Maffei Wegmann und Nomos.

Abschließend noch zwei Dinge: Auch im Bereich unseres Wissenschaftspreises sind wir gut unterwegs. Dort prämieren wir Dissertationen und Master-Thesis zu außen- und sicherheitspolitischen Themen, und hier gibt es eine Neuigkeit: Die Bundesministerin der Verteidigung hat uns einen neuen Schirmherrn für das Format zugeteilt und dabei handelt es sich um den Parlamentarischen Staatssekretär, Dr. Peter Tauber. Ich darf Ihnen nun spannende Stunden und einen anregenden Dialog in den Gesprächen danach wünschen. Ich danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit.

Grußwort

Oberst d.R. Oswin Veith, MdB, Präsident des Reservistenverbandes (VdRBw)

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Stellvertretender Landesvorsitzender Gebhard,

sehr geehrter Herr Oberst Prof. Grein,

zunächst bedanke ich mich in aller Form für die Möglichkeit, als einer der Mitveranstaltenden, ein Grußwort an Sie richten zu können. München, der Austragungsort des DialogForums Sicherheitspolitik, erinnert mich an meine Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverwaltungsgericht, in der die beiden Wehrdienstsenate aufgrund des Viermächteabkommens noch in der Schwere-Reiter-Straße beheimatet waren. Hier durfte ich als gebürtiger Hesse die Vorzüge der Stadt München und Bayerns kennenlernen. An diese Zeit erinnere ich mich sehr gern zurück!

Als ehemaliger Fernmelder, der seine Ausbildung und seine Lehrgänge an der Fernmeldeschule in Feldafing am Starnberger See verbrachte, könnte ich Ihnen im Hinblick auf die Thematik an dieser Stelle Geschichten aus meiner Grundausbildung und den mittlerweile 47 Wehrübungen, die mich in den Spitzendienstgrad der Reserve geführt haben, erzählen. Ich fürchte jedoch, dass mein Wissen über den Cyber-Bereich mittlerweile etwas überholt ist und einige Spezialisten schnell meine Wissenslücken erkennen würden.

Deshalb erkläre ich Ihnen in einigen Worten, warum wir mit unseren 2500 Gliederungen, betreut von 105 Geschäftsstellen von Flensburg bis Sonthofen und unseren 300 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterwegs sind. Als VdRBw erhalten wir für unsere Arbeit zur Aus- und Weiterbildung der Reserve knapp 18 Millionen Euro aus dem Verteidigungshaushalt des Deutschen Bundestages. Unter den rund 30000 sicherheitspolitischen Veranstaltungen, die dieser einzigartige Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. pro Jahr durchführt, sind auch Leuchtturm-Veranstaltungen dabei, wie diese, das DialogForum Sicherheitspolitik. Deshalb sei hier im Namen des Präsidiums dem neuen Landesvorstand unserer größten Landesgruppe in Bayern herzlich gedankt! Sie haben meinen tiefen Respekt und unseren Dank für die Tatkraft und für das Engagement, das die Landesgruppe Bayern nicht nur für Ihr Heimatland, sondern für unser ganzes Land im VdRBw erbringt. Außerdem beglückwünsche ich alle, die in neue Funktionen gewählt wurden. Meine Teilnahme am DialogForum Sicherheitspolitik unterstreicht diese Wertschätzung und den engen Schulterschluss zwischen Bundes- und Landesebene im Verband.

Wir alle wissen, wie fordernd unser Auftrag ist, die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundesrepublik aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Wir tragen die Themen der deutschen Sicherheitspolitik an die Stammtische und in die Bevölkerung unseres Landes und das bereits seit fast 60 Jahren. Als Abgeordneter im Verteidigungsausschuss und Berichterstatter des Deutschen Heeres für meine Fraktion im Deutschen Bundestag kämpfe ich jeden Tag für die Anliegen der Reserve. Dabei geht es oft um viele Milliarden Euro, die für die Bedürfnisse unserer Soldatinnen und Soldaten sowohl im aktiven Dienst als auch im Reservistenstatus bereitgestellt werden müssen. Viele der Projekte gehen über meinen Schreibtisch und deshalb weiß ich, wie groß unsere Herausforderungen sind. Doch gleich welchen Herausforderungen wir begegnen: Wir erfüllen unseren Auftrag im Ehren- und Hauptamt. Vom aktiven und ausgeschiedenen Bundesminister, über Staatsministerinnen und Staatsministern aller 16 Bundesländer, vom Kinderherzchirurgen, über den Postboten und Abgeordnete aller Ebenen, vom Handwerker bis zum Vorstandsvorsitzenden, sie sind alle Mitglieder unseres Verbandes. Dies ist einzigartig, ein wahres Unikat. Jeder von uns, der einmal bei der Bundeswehr war und ihr aus Überzeugung bis zum heutigen Tag treu geblieben ist – bei mir ist es das 38. Dienstjahr –, der weiß, warum wir eingetreten sind und heute noch für die Reserve und damit für die Bundeswehr streiten. Wir alle wissen, warum die Bundeswehr aktuell so viel Unterstützung braucht. Wir alle, und hier nehme ich niemanden aus, haben es mit zu verantworten, dass innerhalb Europas alle demokratisch legitimierten Streitkräfte schrittweise reduziert wurden. Das war ein Ergebnis der damaligen Sicherheitslage. Diese hat sich jedoch gewandelt! Unsere Aufgabe ist es nun, die Bundeswehr in die Lage zu versetzen, ihren von uns gegebenen Auftrag umzusetzen. Und das ist unsere Pflicht! Nicht nur meine persönliche im Verteidigungsausschuss, sondern die von uns allen, gleich welcher Position.

Das ist insbesondere in unserer heutigen Zeit wichtig, in der es eine ganze Reihe von Personen gibt, die nichts anderes im Sinn haben, als unsere staatlichen Sicherheitsorgane – darunter zählen Verfassungsschutz- und Kriminalämter – zu diskreditieren. Dass es diese Kräfte gibt, darf und muss man offen aussprechen, vor allem, weil ich dies auch persönlich im Verteidigungsausschuss erlebe. Und auch die Presse spielt in diesem Prozess eine große Rolle. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es ist richtig und gut, zu berichten und kritisch zu hinterfragen. Es ist jedoch nicht hinnehmbar, dass Journalisten in einen Wettbewerb um Negativüberschriften treten. Wir fordern eine Truppe, in der alles reibungslos funktioniert, vergessen aber, dass das Geld und Unterstützung kostet – und zwar eine Menge. Auch hier sollten wir ehrlich und sachlich bleiben.

Am Schluss meines Grußwortes weise ich darauf hin, dass die Neuaufstellung eines Kommando

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