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Die Hexenbraut und der Ritter: Digital Edition
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Die Hexenbraut und der Ritter: Digital Edition
eBook127 Seiten1 Stunde

Die Hexenbraut und der Ritter: Digital Edition

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Über dieses E-Book

Es ist die magische Nacht vor All Hallows, als Brigit eine kleine Beschwörung wagt: Im Feuer hofft sie das Gesicht ihres zukünftigen Ehemannes zu erblicken. Doch stattdessen sprengt ein Ritter hoch zu Ross durch die Flammen und nimmt sie gefangen! Er ist gekommen, um die heidnischen Bräuche auf Warehaven zu beenden - und um Brigit zu seiner Braut zu machen …

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum12. Juli 2015
ISBN9783733788315
Die Hexenbraut und der Ritter: Digital Edition
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Autor

Denise Lynn

Als große Verfechterin ihrer Träume und dem Glauben an ein Happy End, lebt Lynn Denise mit ihrem Ehemann und einem Streichelzoo, bestehend aus einem Hund und sechs Katzen im Nordwesten Ohios. Denise las Bücher bevor sie Fahrrad fahren konnte. Sie lernte deswegen sehr früh, wenn ein Buch nicht leicht zu lesen war, eine eigene Story daraus zu kreieren. Und das machte ihr viel Spaß. Sie entdeckte sehr früh ein bestimmtes Genre im Buchhandel: die Liebesromane. Was konnte noch besser sein als Piraten, Wegelagerer oder Ritter? Buchseiten, die mit heroischen Männern und attraktiven Heldinnen und deren romantischen Geschichten gefüllt sind. Für eine lange Zeit war es für sie genug nur davon zu lesen. Dann geschah es. Denise fiel ein Buch in die Hände, dass ihrer Meinung eine andere Endung hätte haben müssen. Hätte sie es geschrieben, dann hätte es anders geendet. Und damit begann die Geschichte von der Autorin Denise Lynn. Der wichtigste Anruf ihres Lebens kam 2002 und es war der des Harlequin Historical Verlegers, dass ihr erstes Buch veröffentlicht werden sollte. Wenn sie sich nicht gerade über die Tastatur ihres Computers beugt oder Tagträume hegt, kann man Denise in der staubigsten und dunkelsten Ecke der Orts-Bibliothek treffen, wo sie gerade ihre Nase in ein faszinierendes Buch zum Recherchieren steckt. Sie können Denise Lynn eine E-Mail an deniselynn02@aol.com schicken.

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    Buchvorschau

    Die Hexenbraut und der Ritter - Denise Lynn

    IMPRESSUM

    Die Hexenbraut und der Ritter erscheint in der HarperCollins Germany GmbH

    © 2008 by Denise L. Koch

    Originaltitel: „Wedding At Warehaven"

    erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe HISTORICAL

    Band 291 - 2012 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Traudi Perlinger

    Umschlagsmotive: BaronVisi/Thinkstock

    Veröffentlicht im ePub Format in 06/2015 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783733788315

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY

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    1. KAPITEL

    27. Oktober 1117 – Burg Warehaven auf der Isle of Wight

    Dichte Wolken zogen über den nächtlichen Himmel, reckten ihre Schwaden wie gespenstische Finger dem Vollmond entgegen. Sir Randall FitzHenry, der uneheliche Sohn des Königs, wartete geduldig unter dem Schutz ausladender Eichen auf den richtigen Moment.

    Sobald der fahle Schein des Mondes völlig hinter den dunklen Wolkenmassen verschwunden war, wollte er mit seinen Soldaten Warehaven erstürmen.

    Er spähte über den schmalen Feldstreifen zwischen dem dichten Wald und der Burganlage. Durch das offene Tor der Wehrmauer flackerte der Widerschein der Flammen des Freudenfeuers im Burghof.

    Seit drei aufeinanderfolgenden Nächten drang das Johlen und Lachen der um das Feuer tanzenden Burgbewohner über das Feld, untermalt von rhythmischen Schlägen der Trommeln.

    Der erste Teil seiner Mission war mühelos zu bewältigen. Da es auf der Insel seit den Tagen seines Großvaters keine kriegerischen Auseinandersetzungen gegeben hatte, war die Festung nur leicht bewacht – wie das offene Burgtor deutlich zeigte. Warehaven wäre eingenommen, bevor die Bewohner begriffen, dass sie überfallen wurden.

    Seine Späher hatten gute Arbeit geleistet und ihm einen Lageplan des Kastells geliefert sowie Einzelheiten über die Stärke der Wachmannschaft und die Art der Feierlichkeiten.

    Randall hob den Blick zum Himmel. Sein Auftrag war von Gott gesegnet – die Wolken zogen rasch dahin und würden den Mond bald verfinstern. Seine Vorhut lag auf der Lauer. Sobald der Himmel schwarz wurde, würden die Männer die Wachen am Burgtor überwältigen.

    Mit Genugtuung horchte er auf das fröhliche Stimmengewirr der Feiernden. Sollten sie sich getrost belustigen. Denn dies war die letzte Nacht ihrer heidnischen Umtriebe.

    Nie wieder sollten sie ihrem schamlosen Treiben frönen, trunken und ausgelassen um das Feuer tanzen und es in aller Öffentlichkeit miteinander treiben.

    Und nie wieder sollten sie eine „Wilde Jagd" veranstalten. Ein Schauder überlief ihn bei der Erinnerung an die Frau, die sie geopfert hatten. Geprügelt, zerschunden, an Leib und Seele gebrochen, war sie unter unsäglichen Qualen gestorben, mit weit aufgerissenen glasigen Augen, die nichts mehr sahen, einen stummen Schrei für ewig auf ihrem blutigen offenen Mund.

    Er würde den brünstigen Hirsch in den Wäldern ausfindig machen – diesen heidnischen Gott und seine von Dämonen besessenen Gefolgsleute. Er würde dem schändlichen Treiben auf Warehaven ein für alle Mal ein Ende bereiten. Diesen Befehl würde er ohne Zögern und ohne Gnade ausführen.

    Den letzten Auftrag seines Vaters und Königs – der ihm gallebitter aufstieß – würde er allerdings nur zähneknirschend erfüllen. Ihm war es bestimmt, die Loyalität der Burgbewohner zu gewährleisten, indem er die unverheiratete Hexe von Warehaven für immer an die Krone band.

    Tiefe Schatten krochen über das freie Feld, als der Mond hinter dunklen Wolken verschwand. Randall hob den Arm, hielt ihn über den Kopf gestreckt, bis die Dunkelheit den letzten Lichtschimmer verschluckt hatte.

    Dann senkte er den Arm, und seine Männer rückten lautlos vor.

    2. KAPITEL

    Vater wird uns bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren ziehen, wenn er davon erfährt."

    Brigit of Warehaven wandte sich an ihre älteste Schwester Ailis, die ihre Befürchtung händeringend flüsterte, während Mathilda ihr ängstlich über die Schulter spähte.

    Zuweilen konnte Brigit es nicht fassen, dass sie die Jüngste war, denn ihre zwei älteren Schwestern waren im Gegensatz zu ihr furchtsam und kleinmütig.

    Im Grunde hatte Ailis recht. Ihr Vater würde vor Zorn schäumen, wenn er von ihrem tollkühnen Abenteuer erfuhr. Aber Brigit dachte nicht daran, sich mit ihren Schwestern im Keep zu verstecken wie drei verschreckte Hühner. Stattdessen schlug sie mit fester Stimme vor: „Dann sollten wir es ihm vielleicht nicht erzählen, Ailis."

    „Er wird es herausfinden."

    „Und was hast du schon zu befürchten? Abgesehen von Simon bin ich die Einzige, die noch unter seinem Dach und seinem Gesetz lebt."

    „Wohl wahr, räumte Mathilda ein. „Aber denkst du etwa, unsere Ehemänner würden unseren Ausflug gutheißen?

    „Keine von uns muss mit Strafe rechnen, wenn alles gut geht. Brigit zog Ailis den Umhang enger um die Schultern und versteckte deren Zopf unter der Haube. „Wir müssen nur vorsichtig sein. Zieht die Kapuzen tief ins Gesicht, und keiner wird auf uns aufmerksam. Wenn uns niemand erkennt, gibt es auch kein Gerede.

    „Ich weiß nicht, Brigit …"

    Sie warf Mathilda einen strengen Blick zu. „Fängst du auch noch an? Ich dachte, du willst deinen Zauber vor dem Freudenfeuer heute Nacht aussprechen?"

    Mathilda senkte den Blick und zog mit der Schuhspitze Linien in den Sand. Brigit fuhr fort: „Offenbar liegt dir nicht sonderlich viel an Daniels Zuneigung."

    Mathilda straffte die Schultern. „Doch, natürlich. Ich will den Zauber ausprobieren."

    Brigit verdrehte die Augen zum Himmel über die Unschlüssigkeit ihrer Schwestern. Alle drei hatten sich einen Plan für diese Nacht zurechtgelegt. Ihr Vater, ihr Bruder und die zwei Ehemänner waren zur Jagd ausgeritten und wollten zudem auf den Ländereien nach dem Rechten sehen.

    Sir Geoffrey, dem die Obhut des Kastells in Vertretung ihres Vaters übertragen war, hatte den zeitigen Beginn der jährlichen Erntedankfeiern zu All Hallows’ Eve angeordnet. In der Mitte des Burghofs loderte seit drei Nächten ein Freudenfeuer, und die Bewohner von Warehaven nutzten die Abwesenheit des Burgherrn, um jede Nacht bis zum Morgengrauen ausgelassen zu tanzen und feiern.

    Brigit und ihre Schwestern hatten sich freiwillig in ihrer Kammer aufgehalten und den Riegel vorgeschoben, um sich nicht der Gefahr auszusetzen, von einem betrunkenen Wächter, der seine Grenzen vergaß, belästigt zu werden.

    Nur widerwillig hatte Brigit sich in die freiwillige Gefangenschaft begeben, bis sie es nicht länger ertrug. An diesem Morgen hatte sie den Schwestern eröffnet, sie wolle sich unerkannt unters Volk mischen, um herauszufinden, ob die Zaubersprüche tatsächlich wirkten, von denen ihre Kinderfrau seit Jahren erzählte. Ihre Schwestern hatten sie inständig gebeten, keine Torheit zu begehen. Als Brigit sich jedoch weigerte, von ihrem Vorhaben abzulassen, hatten sie zugestimmt, sie zu begleiten, und sich ihrerseits einen Zauberspruch ausgedacht.

    Ailis, die ihr erstes Kind unter dem Herzen trug, wollte erfahren, wie viele Kinder sie zur Welt bringen würde. Sie wollte sich ans Feuer stellen, einen Apfel an seinem Stiel so lange drehen, bis der Stiel brach. Jede volle Umdrehung bedeutete ein weiteres Kind für sie und Robert.

    Mathilda, die sich Sorgen machte, ob ihre kürzlich geschlossene Ehe auch von Dauer wäre, wollte einen Liebesbann über ihren Gemahl Daniel aussprechen. Sie hatte einzelne Haare von seiner Tunika gesammelt und sie mit einigen Strähnen ihrer Haare zusammengeflochten. Man sagte, dass, wenn sie den Zopf ins Feuer würfe, Daniel und sie in ewiger Liebe zueinander entbrennen würden.

    Da Brigit als Einzige unverheiratet war, redeten ihre Schwestern ihr ein, sie würde das Bildnis des Mannes im Feuer sehen, den sie im Laufe des kommenden Jahres kennen und lieben lernen würde. Sie musste sich nur ein paar Schritte vom Feuer entfernen, einen Blick über die Schulter werfen und sein Bild in den Flammen sehen.

    Brigit hatte sich in letzter Zeit sehr darum bemüht, ihr ungestümes Naturell zu zügeln. Aber der Kitzel, etwas Verbotenes zu tun, war zu erregend, um davon zu lassen.

    „Seid ihr bereit?" Ailis’ dünne Stimme klang eher mutlos, und Brigit wusste, wenn sie jetzt zögerte, würden ihre Schwestern vollends den Mut verlieren.

    „Ja, es

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