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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 47: Vika, Prinzessin der Gaukler
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 47: Vika, Prinzessin der Gaukler
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 47: Vika, Prinzessin der Gaukler
eBook94 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 47: Vika, Prinzessin der Gaukler

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Über dieses E-Book

Eine Gruppe Fahrendes Volk, unter ihnen Vika, die Prinzessin der Gaukler, erfreut die Menschen von Exeter und weckt in Roger, dem Sohn des reichen Tuchhändlers Ebenezer Anderson, Gefühle für die junge Frau, die er bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte.

An einem Markttag bekommt sein Vater von Sir Rygan den Auftrag, Fässer mit geheimem Inhalt sowie edle Stoffe zu Sir Struan of Rosenannon, dem High Sheriff of Cornwall, nach Launceston Castle zu bringen. Und der beauftragt seinen Sohn, diese Fracht sicher an seinen Bestimmungort zu begleiten. Der ist hocherfreut, sind doch die Gaukler gerade dorthin aufgebrochen und er hofft auf ein Wiedersehen mit Vika.

Als er sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht, dass bereits die Rebellen um Sir Morgan of Launceston ein Auge auf diesen Transport geworfen haben, denn sie glauben zu wissen, was dort im Geheimen transportiert werden soll und das Schicksal mit einem unverhofften Ende nimmt seinen Lauf, denn der grausame Burgvogt hat wieder einmal seine Hand im Spiel …

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum15. Dez. 2019
ISBN9781393196327
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 47 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 47: Vika, Prinzessin der Gaukler

    Tomos Forrest

    ––––––––

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 31

    ––––––––

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2019

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Eine Gruppe Fahrendes Volk, unter ihnen Vika, die Prinzessin der Gaukler, erfreut die Menschen von Exeter und weckt in Roger, dem Sohn des reichen Tuchhändlers Ebenezer Anderson, Gefühle für die junge Frau, die er bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte.

    An einem Markttag bekommt sein Vater von Sir Rygan den Auftrag, Fässer mit geheimem Inhalt sowie edle Stoffe zu Sir Struan of Rosenannon, dem High Sheriff of Cornwall, nach Launceston Castle zu bringen. Und der beauftragt seinen Sohn, diese Fracht sicher an seinen Bestimmungort zu begleiten. Der ist hocherfreut, sind doch die Gaukler gerade dorthin aufgebrochen und er hofft auf ein Wiedersehen mit Vika.

    Als er sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht, dass bereits die Rebellen um Sir Morgan of Launceston ein Auge auf diesen Transport geworfen haben, denn sie glauben zu wissen, was dort im Geheimen transportiert werden soll und das Schicksal mit einem unverhofften Ende nimmt seinen Lauf, denn der grausame Burgvogt hat wieder einmal seine Hand im Spiel ...

    ***

    1.

    „Wo willst du jetzt noch hin, Roger?"

    „Aber – Vater – du siehst doch da drüben am Rathaus die vielen Menschen, oder?

    Da ist dieser ... wie nennen sie ihn doch noch ... Herodes, der stärkste Mann der Welt, und den will ich mir einfach noch ansehen, Vater, bitte ..."

    Die Stimme des Jungen wurde flehentlich, sein Blick dazu versuchte, das Herz des strengen Vaters zu erweichen.

    „Herodes? Der biblische König?, erkundigte sich der vornehm gekleidete Kaufmann, an dessen kostbar verzierten Cotte man schon von Weitem seinen Reichtum ansah. Er rümpfte die Nase und sah seinen Sohn missbilligend an. „Oder meinst du vielleicht Herkules, den kräftigen Göttersohn?

    Roger schien es vollkommen egal zu sein, wie der Mann hieß, um den sich die dicken Trauben der Neugierigen scharten.

    „Ja, nein, kann sein, Vater, ich weiß es nicht. Jedenfalls ist dort drüben ein Mann, der eine Eisenstange krumm biegen kann und eben einen Stuhl mit einer Hand hochgestemmt hat, auf dem zwei Frauen saßen! Das alles habe ich nicht richtig sehen können. Bitte, Vater, lass mich da hinübergehen!"

    Doch der Kaufmann war nicht bereit, sich erweichen zu lassen. Sein Gesicht war zu einer finsteren Grimasse verzerrt, als er erneut den Kopf schüttelte.

    Fahrendes Volk in unserer Stadt! Und mein Sohn, mein Hoffnungsträger, will zu ihnen! Das hat mir gerade noch gefehlt!, dachte der reichste Tuchhändler Ebenezer Anderson. Wer hat dieses Gesindel überhaupt nach Exeter geholt? Ich sollte eine Eingabe an den High Sheriff machen, um unsere Stadt von solchen Menschen zu befreien! Während er mit finsterer Miene seinen Sohn ansah, schoss ihm aber gleichzeitig der Gedanke an den High Sheriff durch den Kopf und hinterließ ein unangenehmes Gefühl, das ihn plötzlich gepackt hatte. Nein, eine Eingabe an den High Sheriff war doch keine so gute Idee. Er würde eine solche Maßnahme mit einer Steuererhöhung oder einer besonderen Abgabe verbinden. Dann doch lieber das Fahrende Volk ertragen und die Kinder von diesen Ausgestoßenen unserer Gesellschaft fernhalten!

    „Komm jetzt endlich, Junge, sonst werde ich noch ernsthaft böse! Du weißt, dass deine Mutter Unpünktlichkeit überhaupt nicht ausstehen kann, und wir haben nur noch wenig Zeit, um rechtzeitig zum Essen daheim zu sein!"

    „Vater, bitte!", versuchte es der Junge noch einmal, aber der strenge Blick des Vaters schien noch um eine Nuance strenger auszufallen, und mit einem tiefen Seufzer und hängenden Schultern beugte sich Roger Anderson der Anordnung seines Vaters. Er wusste, wann es klüger war, einzulenken. Und der Vater war in einer denkbar schlechten Stimmung. Ob das etwas mit dem fürchterlich entstellten Mann zu tun hatte, mit dem er sich auf dem Marktplatz getroffen hatte?

    Roger hasste es, wenn ihn sein Vater aufgrund einer ‚wichtigen Besprechung‘ wegschickte. Er war immerhin schon vierzehn Jahre alt und half, so gut er es konnte, im Komptoir! Warum musste er dann aber immer bei den Besprechungen der Menschen, die regelmäßig bei Ihnen ein- und ausgingen, den Raum verlassen? Warum musste er sich auch am heutigen Tag vom Marktstand entfernen, als dieser Pockennarbige seinen Vater sprechen wollte? Er war schließlich kein Kind mehr!

    Trotzig und mit zum Boden gerichtetem Blick war er einfach fortgegangen, ohne sich noch ein einziges Mal zu den beiden Männern umzudrehen.

    Dann aber hatte er einen tollen Entschluss gefasst.

    Er würde sich einfach nicht mehr fortschicken lassen! Sein Vater wollte schließlich, dass er sich in allen Geschäftszweigen auskannte und später über alles Bescheid wusste! Kurz entschlossen kehrte Roger an der nächsten Ecke um und ging langsam zurück. Dabei beobachtete er seinen Vater und den Pockennarbigen, wie sie sich ein Stück von dem Stand mit den zahlreichen Tuchballen entfernten und er nicht mehr zu ihm herübersah.

    Die beiden Männer schienen sehr vertraut miteinander zu sein, jedenfalls schritten sie jetzt Schulter an Schulter auf und ab, schlugen auf dem großen Marktplatz einen Kreis und näherten sich wieder dem Stand mit seinen Auslagen. Rasch lief Roger in gebückter Haltung herbei und bezog einen Lauschposten direkt unter dem Tisch, wo ihn das breite Tuch ausreichend bedeckte, mit dem sein Vater alles ausgeschlagen hatte. Bevor Ebenezer Anderson seine Tuchballen aus gutem, englischem Stoff geschickt auf dem Tisch ausbreitete, musste das Holz eine Auflage erhalten und zugleich den Verkaufsbereich augenfällig schmücken.

    Die beiden Männer waren am Tisch stehen geblieben, und Roger hörte seinen Vater sagen: „Seht Euch nur mal diesen Stoff an, Sir Rygan! Das ist die Qualität, die unser König Johann liebt. Seid versichert, dass sie auch den High Sheriff of Cornwall, unseren hoch

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