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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 48: Robin Hood – Freund oder Feind
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 48: Robin Hood – Freund oder Feind
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 48: Robin Hood – Freund oder Feind
eBook100 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 48: Robin Hood – Freund oder Feind

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Über dieses E-Book

Ein Treffen aller High Sheriffs wird auf Befehl Johanns, dem Bruder König Richards, den man seit der Rückkehr vom Kreuzzug aus dem Morgenland gefangen hält, einberufen, um künftig gemeinsame Jagd auf alle Rebellen und Gegner Johanns zu machen.

Sir Morgan of Launceston und Sir Baldwin of Dartmoor beschließen, mit einigen ausgesuchten Rebellen diesem Treffen beizuwohnen, denn sie ahnen, dass sich damit böses Unheil über ihren Köpfen zusammenbraut. Auf ihrem Weg dorthin treffen sie auf einen Mann, der behauptet, mit seinen Gefolgsleuten ebenfalls gegen John ohne Land, wie Johann von seinen Gegnern genannt wird, zu kämpfen. Doch warum ist er bei der Begegnung mit Sir Morgan gekleidet wie ein reicher Adliger, wenn er doch behauptet, alle Adligen zu bekämpfen? Jedenfalls ist der Löwenritter misstrauisch gegenüber diesem Mann, der sich als Sir Robert, Earl of Huntington, vorstellt …

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum19. Dez. 2019
ISBN9781393077725
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 48 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 48: Robin Hood – Freund oder Feind

    Tomos Forrest

    ––––––––

    Robin-Hood-Zyklus, Band 1

    ––––––––

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2019

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Ein Treffen aller High Sheriffs wird auf Befehl Johanns, dem Bruder König Richards, den man seit der Rückkehr vom Kreuzzug aus dem Morgenland gefangen hält, einberufen, um künftig gemeinsame Jagd auf alle Rebellen und Gegner Johanns zu machen.

    Sir Morgan of Launceston und Sir Baldwin of Dartmoor beschließen, mit einigen ausgesuchten Rebellen diesem Treffen beizuwohnen, denn sie ahnen, dass sich damit böses Unheil über ihren Köpfen zusammenbraut. Auf ihrem Weg dorthin treffen sie auf einen Mann, der behauptet, mit seinen Gefolgsleuten ebenfalls gegen John ohne Land, wie Johann von seinen Gegnern genannt wird, zu kämpfen. Doch warum ist er bei der Begegnung mit Sir Morgan gekleidet wie ein reicher Adliger, wenn er doch behauptet, alle Adligen zu bekämpfen? Jedenfalls ist der Löwenritter misstrauisch gegenüber diesem Mann, der sich als Sir Robert, Earl of Huntington, vorstellt ...

    ***

    1.

    „Das kann ich mir kaum vorstellen, Jory!"

    Sir Baldwin, der Rote Jäger, stellte schwungvoll seinen geleerten Becher auf den grob gezimmerten Tisch der kleinen Herberge ab. Wer die beiden Männer beobachtet hätte, wäre kaum auf den Gedanken gekommen, dass hier einer der berüchtigten Anführer der Rebellen von Cornwall mit seinem Reiterhauptmann ein Gespräch über ihren getrennten Besuch des Marktes von Launceston führte. Die beiden Männer wirkten wie schlichte Bauern, trugen einfache Kittel über ihren Bruchen und hatten verschmutzte Beinlinge daran befestigt, die ebenso wie ihre vor Dreck starrenden Füße von der Alltagsarbeit auf dem Feld kündeten.

    Sie schwiegen beide, weil eben der vierschrötige Wirt sein dickes, gerötetes Gesicht über den Schanktisch erhob und sich erkundigte, ob die beiden Herren noch etwas Bier wünschten.

    „Ja, gern, schenk ein, und wenn das Brot fertig gebacken ist, das diesen Raum mit seinem köstlichen Duft erfüllt, hätten wir gern etwas davon!", antwortete der rothaarige Baldwin gelassen. Er bemerkte das Zögern des Wirtes und dessen erstaunten Blick, griff in den kleinen Beutel an seinem Gürtel und schüttete ein paar Kupferstücke auf den Tisch.

    „Ich habe heute gute Geschäfte auf dem Markt gemacht und denke, das Geld wird reichen, was, bester Mann?", sagte er dazu mit einem breiten Lächeln.

    Der Wirt grunzte nur etwas Unverständliches und eilte zu dem Bierfass mit kurzen, fast watschelnden Schritten. Der Mann war ein Unikum, unhöflich und maulfaul, wenn man sich nach seinen Speisen erkundigte, aber sobald er Geld sah, veränderte sich sein Wesen zur fast unangenehmen, katzbuckelnden Höflichkeit.

    Als er mit einem großen Krug zurückkehrte und gleich darauf die Becher der beiden Rebellen füllte, brummte er kaum verständlich:

    „So ist es hoffentlich recht, die Herren. Habe euch noch nie in der Gegend gesehen, was verkauft ihr denn auf dem Markt?"

    Hastig strich sich der Wirt die Münzen ein und sah den großen Rothaarigen mit einem lauernden Blick an.

    Auf solche Fragen war Sir Baldwin längst vorbereitet.

    Gutmütig lächelnd antwortete er deshalb:

    „Beste Schafwolle und ein paar Felle, Wirt. Wenn du Bedarf haben solltest, ich habe draußen meinen Handkarren stehen, da wird sich noch Wolle finden!"

    „Bin Witwer, brauche nichts!", brummte der Mann als Antwort und watschelte zurück zu seinem Schankstand, während Jory breit hinter ihm grinste.

    „Witwer?", echote aber Sir Baldwin, denn in diesem Augenblick öffnete sich eine schmale Holztür hinter dem Schanktisch, und eine Frau betrat den Gastraum, auf einer Holzplatte zwei frisch gebackene Brote balancierend. Mit ihr wehte der köstliche Backgeruch vom Hof herein, wo sich offenbar der Backofen befand, der schon den Geruch des Brotes bis in die Schenke verbreitet hatte.

    Umso schrecklicher aber war der Anblick der Frau, deren Fettmassen offenbar nur mühsam von einem langen, schlichten Gewand verborgen wurden. Die Haare dieser Megäre fielen lang und fettig auf ihre Schultern herab, das Gesicht war von tiefen Furchen und kaum verheilten Geschwüren bedeckt, und als sie die beiden Männer in der Ecke bemerkte und sie tatsächlich freundlich begrüßte, enthüllte sie einen zahnlosen, schwarzen Mund.

    „Das Brot möchtest du ja wohl kaum mehr essen, Jory, oder?", erkundigte sich leise Sir Baldwin, und der Reiterhauptmann machte eine entsetzte Miene, als die unansehnliche Magd zu ihnen herüberkam. Sie schien auf beste Weise zum Wirt zu passen, war vielleicht noch etwas fetter und ihr bodenlanges Kleid hatte unter dem verklebten Schmutz seine ursprüngliche Farbe längst verloren.

    „Seid ihr hungrig, ihr Herren?", erkundigte sich die Magd mit einer seltsam hohen Fistelstimme, und fast gleichzeitig dankten beide.

    „Es ist spät geworden, wir müssen in unser Dorf zurück!", sagte Sir Baldwin entschuldigend, und als die beiden an der dicken Magd vorbei zum Ausgang schritten, sah die ihnen mit noch immer offenem Mund erstaunt nach.

    Dann schüttelte sie empört ihren Kopf, sodass die fettigen Strähnen nach vorn fielen, und brach sich mit ihren schmutzigen Händen selbst ein Stück von einem Brotlaib, das sie sich in den Mund stopfte, um es möglichst mit viel Speichel einzuweichen, bevor sie mit den zahnlosen Gaumen darauf herum kaute.

    Tatsächlich gehörte zur Tarnung Sir Baldwins ein einfacher, schlichter Handkarren, auf dem er ein wenig geschorene Wolle sowie ein paar Tuchstreifen hatte. Er schnappte sich den Karren, und während Jory vergnügt vor sich hin pfiff, verließen die beiden den Ort und eilten einem kleinen Wäldchen zu, wo sie sich im Schatten einer prächtigen Linde setzten.

    Von hier aus hatten sie einen Blick über den Ort, hinter dem sich mächtig und trutzig Launceston Castle erhob, einst der Familiensitz von Sir Morgan, den man in Cornwall zumeist den Löwenritter nannte.

    „Ich hatte mich eigentlich schon auf das köstlich riechende Brot gefreut, erklärte Jory ein wenig verstimmt. „Aber aus den schmutzigen Händen dieser Vettel hätte ich es nicht hinuntergewürgt!

    „Zum Glück habe ich noch etwas von dem Wildschwein und ein Stück Käse bei mir!", erklärte der Rote Jäger und zog unter der Wolle eine kleine Tasche mit dem Proviant hervor. Wenig später bissen die beiden abwechselnd herzhaft in ihre geteilten Stücke, und kauend wiederholte Sir Baldwin den Inhalt ihres Gespräches in der Herberge.

    „Noch einmal zusammengefasst, Jory: Das Gespräch der beiden Waffenknechte war keine Aufschneiderei, sondern

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