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Der gute Hilfs-Nikolaus: Zwei fast wahre weihnachtliche Geschichten
Der gute Hilfs-Nikolaus: Zwei fast wahre weihnachtliche Geschichten
Der gute Hilfs-Nikolaus: Zwei fast wahre weihnachtliche Geschichten
eBook49 Seiten28 Minuten

Der gute Hilfs-Nikolaus: Zwei fast wahre weihnachtliche Geschichten

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Über dieses E-Book

Ronny ist gern Hilfs-Nikolaus, nicht allein wegen des kleinen Entgelts von immerhin zwanzig Euro pro Abend, welcher Gymnasiast konnte das nicht gebrauchen, es machte ihm schlichtweg Spaß, in die ängstlich-respektvollen Kinderaugen zu schauen und die Freude zu sehen, welche die mit ihren Namen versehenen Geschenke, die ihre Eltern vorher in den Jutesack gelegt hatten, bei ihnen auslösten. Aber er muss bei seinen Besuchen auch erkennen, dass es nicht leicht ist, ein wirklich guter Hilfs-Nikolaus zu sein.
Auch ein kleines Mädchen muss einsehen, dass nicht jede gute Tat gleichermaßen anerkannt ist und dass, wenn zwei das gleiche tun es noch lange nicht dasselbe ist. Aber brauchen gute Taten überhaupt Anerkennung?
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum19. Dez. 2019
ISBN9783750445925
Der gute Hilfs-Nikolaus: Zwei fast wahre weihnachtliche Geschichten
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Autor

Hannelore Deinert

Hannelore Deinert ist in Kelheim an der Donau geboren und wuchs ohne Vater auf, er ist im Krieg geblieben. Nach einigen Wanderjahren und einem sehr intensiven Familien- und Berufsleben, sie betrieb in Münster bei Dieburg ein Spielwaren- und Bastelgeschäft, fand sie die Zeit, ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, nachzukommen. Sie absolvierte erfolgreich ein Literatur Fern-Studium und schreibt Romane, Kurzkrimis, Gedichte, Jugend- und Kindergeschichten. Ihr Motto ist: Pures Licht blendet zu sehr, zum Glück gibt es auch den Schatten.

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    Buchvorschau

    Der gute Hilfs-Nikolaus - Hannelore Deinert

    Inhaltsverzeichnis

    Eine notwendige Mission.

    Sankt Nikolaus ist ein gerechter Mann

    Besuch bei einer alten Dame

    Der Martinsmarkt

    Gute Taten brauchen keine Anerkennung.

    Der gute Hilfs-Nikolaus

    Eine notwendige Mission.

    Alles in Allem war Ronny mit seinem Nikolaus-Outfit zufrieden. Ein letzter kontrollierender Blick in den Spiegel, noch einmal den dichten Watterauschebart zurechtrücken und den Oberlippenbart und die dichten Wattebrauen überprüfen, die Oma mit viel hautfreundlichem Kleber in sein Gesicht gepappt hatte, die Kapuze tief in die Stirn ziehen, dabei mit möglichst brummiger Stimme das berühmte Ho, Ho, Ho üben, die Kordel um den Bauch, der durch ein dickes Sofakissen einen respektablen Umfang bekommen hatte, festbinden und fertig. Zwar war der Nikolausmantel etwas kurz, er reichte gerade bis zu den Stiefeln, aber was soll‘s, ein größerer Mantel war nicht mehr zu haben gewesen, er war schließlich nicht der einzige hochaufgeschossene Bursche von achtzehn Lenzen, der sich als Nikolaus zur Verfügung gestellt hatte. Als die Kerbburschen auch dieses Jahr gefragt wurden, wer als Nikolaus die Kinder besuchen wolle, da hatte er sich mit einigen Freunden gemeldet, nun schon das zweite Mal in Folge. Ronny machte es nicht allein wegen des kleinen Entgelts von immerhin zwanzig Euro pro Abend, welcher Gymnasiast konnte das nicht gebrauchen, es machte ihm schlichtweg Spaß, in die ängstlichrespektvollen Kinderaugen zu schauen und die Freude zu sehen, welche die mit ihren Namen versehenen Geschenke, die ihre Eltern vorher in den Jutesack gelegt hatten, bei ihnen auslösten.

    Wie schon im Vorjahr wollte es sich Ronny auch diesmal nicht nehmen lassen, zuerst seiner eigenen Familie einen Besuch abzustatten. Er wusste, am Nikolausnachmittag saßen sie immer beim traditionellen Adventskaffeeklatsch zusammen, es war eine prima Gelegenheit, ihnen die Leviten zu lesen, vor allem seiner älteren, wenn auch kleineren, frechen Schwester Jessica. Alle würden sie wieder da sein, die zwei Cousinen Kim und Anika, die Coursens Adrian und Max, die Onkel, Tanten, Großeltern und Eltern, denn sie erwarteten den Sankt Nikolaus.

    Ronny stieg mit seinem Jutesack, in dem sich für jeden ein kleines Geschenk befand, für die Schwester zusätzlich eine Rute, die Treppe zur Eingangstür seines Elternhauses hinauf und drückte kräftig auf den Klingelknopf.

    Sein Vater öffnete und rief übermäßig laut, so dass es im Wohnraum, deren Tür offen stand, deutlich zu hören war: „Oh, welche Überraschung! Der Nikolaus

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