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Die großen Western Classic 23 – Western: Donnernde Hufe

Die großen Western Classic 23 – Western: Donnernde Hufe

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Die großen Western Classic 23 – Western: Donnernde Hufe

Länge:
105 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 24, 2019
ISBN:
9783740955427
Format:
Buch

Beschreibung

Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).

"Sie kommen!" Billy Haycook hob den Lauf der Winchester und wies damit auf die Hügellücke. "Na endlich", brummte Cash Connelly und schob den Schlapphut in den Nacken. "Diesmal zeigen wir's den verdammten Pferdedieben", zischte der braunhaarige, schlanke Mann und stand auf. Der lange Staubmantel klaffte auseinander und gab den Blick auf den tiefgeschnallten Revolver frei. Billy nickte zu den Worten des Partners. Der buschige Schnurrbart betonte das verwegene Aussehen des Dreißigjährigen. Die beiden Texaner beobachteten den Reitertrupp, der sich inzwischen bis auf eine halbe Meile genähert hatte. "Diesmal erteilen wir Vallessa und seiner rauen Horde eine Lektion", brummte Connelly. "Wenn wir auch diese Pferdeherde verlieren, sind wir am Ende", erwiderte Haycook. "Wir müssen die Mustangs unbedingt nächste Woche verkaufen, um mit dem Erlös die fällige Kreditrate und auch die Zinsen abzudecken. Sonst kommen Ranch und Tal unter den Hammer." Die Partner blickten auf über hundert Pferde, die fünfzig Yard entfernt in einem kleinen Seitental grasten. Längst hatten die Tiere die Witterung der fremden Vierbeiner aufgenommen und verhielten sich deshalb unruhig. Die Schatten der Nacht lagen über dem Gelände. Fern funkelten die Sterne in majestätischer Pracht.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 24, 2019
ISBN:
9783740955427
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Die großen Western Classic 23 – Western - Frank Callahan

Die großen Western Classic

– 23 –

Donnernde Hufe

Frank Callahan

»Sie kommen!«

Billy Haycook hob den Lauf der Winchester und wies damit auf die Hügellücke.

»Na endlich«, brummte Cash Connelly und schob den Schlapphut in den Nacken. »Diesmal zeigen wir’s den verdammten Pferdedieben«, zischte der braunhaarige, schlanke Mann und stand auf. Der lange Staubmantel klaffte auseinander und gab den Blick auf den tiefgeschnallten Revolver frei.

Billy nickte zu den Worten des Partners. Der buschige Schnurrbart betonte das verwegene Aussehen des Dreißigjährigen.

Die beiden Texaner beobachteten den Reitertrupp, der sich inzwischen bis auf eine halbe Meile genähert hatte.

»Diesmal erteilen wir Vallessa und seiner rauen Horde eine Lektion«, brummte Connelly.

»Wenn wir auch diese Pferdeherde verlieren, sind wir am Ende«, erwiderte Haycook.

»Wir müssen die Mustangs unbedingt nächste Woche verkaufen, um mit dem Erlös die fällige Kreditrate und auch die Zinsen abzudecken. Sonst kommen Ranch und Tal unter den Hammer.«

Die Partner blickten auf über hundert Pferde, die fünfzig Yard entfernt in einem kleinen Seitental grasten. Längst hatten die Tiere die Witterung der fremden Vierbeiner aufgenommen und verhielten sich deshalb unruhig.

Die Schatten der Nacht lagen über dem Gelände. Fern funkelten die Sterne in majestätischer Pracht. Silbernes Mondlicht legte einen milchigen Hauch über die Weide.

Einige Büsche wiegten sich im sanften Wind, der den würzigen Geruch von Wasser, Erde und Gras zu den beiden Männern trug, die seit mehreren Stunden in einer Bodenmulde auf die Pferdediebe lauerten.

Die zehn Reiter trieben nun ihre Gäule an und ritten langsam näher. Dunkel zeichneten sich die Silhouetten gegen das hellere Firmament ab.

Die Rustler hielten Gewehre in den Händen und hatten die Halstücher bis hoch zu den Nasenwurzeln gezogen.

Der Atem der Gewalt ging von diesem wilden Rudel aus, das seit mehreren Monaten immer wieder zuschlug und den Ranchern Pferde und Rinder stahl.

Nicht nur Billy Haycook und Cash Connelly litten unter dem Terror der Viehdiebe, sondern auch andere Rancher vermochten der mexikanischen Bandoleros nicht Herr zu werden, die immer wieder über die Grenze ins Arizona-Territorium einfielen.

Die beiden Partner warteten schon seit drei Tagen und Nächten, und nun schienen sich die Strapazen doch zu lohnen.

Sechs Rustler ritten langsam auf die Pferdeherde zu, während die vier anderen auseinanderfächerten und das umliegende Gelände beobachteten. Die Hombres ahnten wohl nichts von der tödlichen Gefahr, in die sie sich begaben.

Billy Haycooks schmales Gesicht wurde maskenstarr, als er die Winchester hob und einen der Rustler ins Visier nahm. Cash Connelly folgte dem Beispiel des Partners.

Dann peitschten die beiden Gewehre, spuckten Feuer und Blei.

Drei Banditen stürzten aus den Sätteln, als hätte sie ein Riese mit einem einzigen Hieb von den Pferderücken gefegt.

Die übrigen Viehdiebe trieben ihre Gäule an und duckten sich, den heranpfeifenden Geschossen zu entgehen. Zwei weitere Rustler fielen wie reife Früchte, schlugen dumpf ins Gras und blieben reglos liegen. Die restlichen Outlaws jagten davon, als wäre der Satan persönlich hinter ihnen her, und zügelten erst ihre Vierbeiner, als sie außerhalb Gewehrschussweite waren.

Die Partner ersetzten die verschossenen Patronen im Röhrenmagazin der Winchester und lauerten zu den fünf Reitern hinüber, die auf tänzelnden Pferden hockten und wohl erst einmal verdauen mussten, dass fünf ihrer Komplizen statt reichlicher Beute nur heißes Blei eingefangen hatten.

»Ich bin gespannt, ob die Bastarde abhauen«, knurrte Billy Haycook. »Diesmal haben wir’s ihnen ganz hübsch besorgt. Das wird Roberto Vallessa überhaupt nicht schmecken.«

»Ich hoffe nur, dass sich der Banditenboss unter den Toten und Verwundeten befindet«, antwortete Cash Connelly.

Die beiden Männer aus Texas, die hier an der Grenze Arizonas zu Mexiko eine neue Heimat gefunden hatten, starrten zu den fünf Banditen hinüber, die noch immer reglos im Gras lagen.

»Die Kerle werden sich nicht aus eigener Kraft erheben«, brummte Billy. »Und das ist gut so, denn sie haben Leid und Schmerz, Tränen und Blut über die Weide gebracht.«

Cash nickte und deutete dann zu den Rustlern hinüber, die dem Kugelhagel entkommen waren.

»Die Höllenhunde geben nicht auf«, flüsterte er. »Den Hombres ist wohl klar geworden, dass sie’s nur mit uns beiden zu tun haben. Die wollen uns nun an den Kragen. Na gut, dann zeigen wir den Bandoleros mal so richtig, was wir auf dem Kasten haben.«

Die fünf Rustler sprangen von den Pferderücken, fächerten auseinander und verschwanden im kniehohen Gras. Dann schlichen sie sich langsam auf das Versteck der beiden Gegner zu, die sich nicht rührten und auch nicht auf die Angreifer feuerten.

»Trick siebzehn mit Überschlag und doppeltem Salto«, wisperte Billy Haycook breit grinsend. »Vorwärts, Cash, wir nehmen die Hundesöhne ins Kreuzfeuer, dass ihnen Hören und Sehen vergeht.«

Die Partner verließen die Bodenmulde und schlichen rechts und links davon. Es gab zahlreiche Deckungsmöglichkeiten, die von den beiden erfahrenen Männern genutzt wurden.

Es dauerte nicht lange, dann befanden sich die Freunde ungefähr dreißig Yard von ihrem ehemaligen Versteck entfernt.

Und sie erkannten die fünf Rustler, die herankrochen und nicht ahnten, dass erneut eine Falle auf sie wartete.

Fünf Minuten später war’s so weit.

Cash Connelly und Billy Haycook eröffneten das Feuer auf die Gegner, die schon wieder überrascht wurden.

Drei Banditen blieben liegen, nur zwei erreichten die Pferde.

Sie schwangen sich in den Sattel und ritten wie von Furien gehetzt davon.

Der Hufschlag wurde rasch leiser. Nur noch eine Staubwolke schwebte träge über der Weide.

»Das war’s wohl vorerst«, murmelte Cash Connelly. »Wir sollten nach den Hombres sehen. Pass aber auf, dass nicht plötzlich einer der Kerle von den Toten aufersteht und um sich zu schießen beginnt.«

Billy Haycook winkte nur ab.

Die acht Rustler waren sämtlich tot, wie die beiden Texaner in den nächsten Minuten feststellen.

»Was hast du vor?«, fragte Cash, als sein Partner die leblosen Körper nacheinander über die Rücken der Pferde legte.

»Wir reiten zum Valley und knüpften die toten Viehdiebe an den Cottonwoods auf. Das wird eine Warnung für Roberto Vallessa sein.«

»Verdammt schade, dass Vallessa entweder entkommen, oder gar nicht unter seinen Compañeros gewesen ist«, antwortete Cash Connelly.

Eine Stunde danach baumelten die acht toten Bandoleros an den eigenen Lassos von starken Ästen. Die Körper pendelten im leichten Wind, der von den Bergen der Sierra de San José herüberwehte, wo bereits Mexiko begann.

Der Himmel rötete sich, und es dauerte nicht lange, dann schob sich der flammende Ball der Sonne über einen Gipfel der Pedrogosa Mountains und legte einen goldenen Hauch über die Prärie und die zahlreichen Hügel.

Billy und Cash hockten in den Sätteln und starrten auf die Bandoleros. Das war alles andere als ein erfreulicher Anblick, der auch die beiden harten Männer nicht kalt ließ.

»Es musste sein«, sagte Billy. Es klang wie eine Entschuldigung. »Wir hatten keine Wahl, als genauso gnadenlos zuzuschlagen, wie die Halunken es seit Wochen und Monaten in diesem County tun.«

Cash nickte. »Natürlich wird Roberto Vallessa jetzt auf uns losgehen. Wir haben ihm zwar eine empfindliche Niederlage beigebracht, doch der Bastard bringt leicht weitere zwanzig Reiter in die Sättel. Das

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