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Falle für den Herrscher (Kräutersammler der Finsternis Buch 3) LitRPG-Serie: Kräutersammler der Finsternis, #3

Falle für den Herrscher (Kräutersammler der Finsternis Buch 3) LitRPG-Serie: Kräutersammler der Finsternis, #3

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Falle für den Herrscher (Kräutersammler der Finsternis Buch 3) LitRPG-Serie: Kräutersammler der Finsternis, #3

Länge:
406 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 2, 2020
ISBN:
9781393032465
Format:
Buch

Beschreibung

Die große Jagd ist vorüber. Am Ende war es Timothy gelungen, seine unschätzbare Trophäe zu behalten. Ein Sieg? Vielleicht. Aber Ruhm und Adrenalin sind wie starke Drogen– man wird schnell von ihnen abhängig. Ohne sie wird das Leben grau und öde. Darüber hinaus macht Timothys schöne Geliebte – nicht nur die aus dem realen Leben – offene Andeutungen darüber, dass sie einen interessanteren Verehrer finden könnte.

Was soll ein talentierter Spieler in diesem Fall tun? Die Antwort liegt auf der Hand: Er muss sich kopfüber in gefährliche Abenteuer stürzen, hohe Risiken eingehen und gefährliche Gratwanderungen wagen. Timothy muss alles tun, was in seiner Kraft steht, um an Orten ohne Fluchtmöglichkeiten zu überleben. Dabei muss er die Zuschauer mit seinem einzigartigen Spielstil begeistern und seiner Geliebten – nicht nur der aus dem realen Leben – ein für alle Mal beweisen, dass sein früherer Erfolg kein Zufall war.

Wird es schwierig werden?

Keine Frage!

Doch seine guten Freunde stehen ihm nach wie vor zur Seite und mit ihrer Hilfe ist ein Sieg möglich!

Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 2, 2020
ISBN:
9781393032465
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Falle für den Herrscher (Kräutersammler der Finsternis Buch 3) LitRPG-Serie

Buchvorschau

Falle für den Herrscher (Kräutersammler der Finsternis Buch 3) LitRPG-Serie - Michael Atamanov

Kräutersammler der Finsternis

Buch 3

Magic Dome Books

Falle für den Herrscher: Kräutersammler der Finsternis, Buch 3

Originaltitel: A Trap for the Potentate: Dark Herbalist, Book 3

Copyright ©M. Atamanov, 2018

Covergestaltung ©V. Manyukhin, 2018

Deutsche Übersetzung © Carola Kern, 2019

Lektor: Lilian R. Franke

Erschienen 2019 bei Magic Dome Books

Alle Rechte vorbehalten

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Geschichten voller Wunder und Abenteuer: Das Beste aus LitRPG, Fantasy und Science-Fiction (Verlagskatalog)

Inhaltsverzeichnis:

Der neue Direktor

Verlorene Oase

Taishas Wunsch

Geänderte Pläne

Taishas Rebellion

Die unterirdische Stadt

Neue Probleme

An den Ufern des Styx

Blutiger Sumpf

Nach dem Kampf

Abgesandter der Dunkelheit

Neuer Patch

Das Untere Fort

Land der mythischen Riesen

Der Stamm der Weißen Lilie

Duell auf der Insel

Fragen ohne Antworten

Der neue Direktor

„SIE WOLLTEN MICH sprechen?", fragte ich, klopfte höflich an und trat durch die weit geöffnete Tür in das Büro meines neuen Chefs. Ich hielt einen Moment inne und las den Namen auf dem kupfernen Schild, das der Handwerker gerade an die Tür schraubte.

Max Tohner

Direktor für Sonderprojekte

Er war bereits die vierte Person in einem Monat, die dieses Büro bezog. Es war eine Position, auf der ein Fluch liegen musste. Der neue Leiter der Abteilung für Sonderprojekte sah jedoch überhaupt nicht bedrückt aus. Seine ganze Erscheinung strahlte Selbstvertrauen, Autorität und Kraft aus. Als ich eintrat, nickte er nur knapp und deutete auf einen Stuhl.

Aufgrund der nächtlichen Unterhaltung, die ich vor Kurzem mit dem Wächter geführt hatte, hatte ich mir ein völlig falsches Bild von meinem neuen Chef gemacht. Die Stimme und das Verhalten der leuchtenden, geflügelten Gestalt hatten angedeutet, dass die Person, die den Wächter gespielt hatte, jünger, etwa in meinem Alter war. Doch der Mann, der jetzt in dem riesigen Sessel des früheren, beleibten Direktors Mark Tobius saß, war klein, etwa 50 Jahre alt und hatte bereits graue Strähnen in seinem kastanienbraunen Haar. Eine kahle Stelle reichte bis auf seinen Hinterkopf. Seine Augen waren besonders auffällig: Sie waren kalt, weißlich mit einer hellfarbigen Iris. Beinahe erinnerten sie eher an die Augen einer Schlange oder eines Fisches, nicht an die eines Menschen.

„Sie kennen meinen Namen bereits. Max Tohner nickte zu dem Schild an der Tür. „Und ich kenne Ihren. Darum lassen Sie uns gleich zum Geschäft kommen. Welche Art von Charakter spielen Sie, Timothy?

„Einen Goblin-Kräutersammler", antwortete ich.

Seine Unwissenheit überraschte mich. Wie war es möglich, dass er es nicht wusste?! Er hatte mich schließlich im Reich ohne Grenzen getroffen und meinen segelohrigen Amra selbst gesehen. Sicher hatte er die Meldung über das Volk, den Beruf und das Level meines Charakters gelesen. Hatte er diese Informationen tatsächlich vergessen? Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass er die Frage nicht aus Vergesslichkeit oder Unwissenheit gestellt hatte.

„Sie sind also ein Kräutersammler und kein Pirat, Wolfsreiter oder Bestienmeister! Trotzdem ist Kräuterkunde Ihre am wenigsten entwickelte, am meisten vernachlässigte Fertigkeit. Sie haben es noch nicht einmal geschafft, sie bis zur ersten Spezialisierung zu leveln, obwohl Ihr Charakter auf Level 40 ist. Das ist unakzeptabel! Das Unternehmen hat Sie eingestellt, um eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen: Sie sollen unseren Nutzern zeigen, welche Vorzüge es hat, als Goblin-Kräutersammler zu spielen, doch aus irgendeinem Grund tun Sie alles andere, als diese ausdrückliche Aufgabe zu erfüllen!"

Mit jedem neuen Satz wurde die Stimme meines Chefs lauter. Am Ende schrie er mir seine Anschuldigungen geradezu ins Gesicht. Ich versuchte, mich zu rechtfertigen, indem ich den Direktor lächelnd daran erinnerte, dass mein Amra wegen der großen Jagd ständig auf der Flucht gewesen war und keine Zeit gehabt hatte, Pflanzen zu sammeln, doch ich hätte einfach den Mund halten sollen.

Der Direktor war nicht zum Scherzen aufgelegt und fand meine Erwiderung völlig unpassend. Außerdem missfiel es ihm außerordentlich, dass ein Untergebener ihm widersprach. Vorwürfe und Flüche hagelten auf mich herab. Er beschuldigte mich, meine Vorgesetzten nicht zu respektieren, trotzig zu sein, mich wie ein Flegel zu benehmen, meine Arbeit zu vernachlässigen und warf mir zu guter Letzt sogar vor, Verrat am Unternehmen von Reich ohne Grenzen zu begehen.

Als er seinen wütenden Monolog beendet hatte, beruhigte Max Tohner sich etwas und bemerkte in einem mehr oder weniger normalen Ton: „Die große Jagd ist schon seit mehreren Tagen beendet. Seitdem haben Sie einige Arbeitsschichten versäumt und Ihr Goblin ist während Ihrer letzten Spielsession kein einziges Level in Kräuterkunde aufgestiegen. Ihr Charakter hat sich ebenfalls nicht weiterentwickelt. Sie sind nachts einfach nur nach Herzenslust über die Wüste geflogen und haben Ihre Zeit vertrödelt, anstatt zu arbeiten."

Seinen letzten Vorwurf konnte ich nicht leugnen. Nachdem der königliche Wald-Lindwurm ein Level erreicht hatte, auf dem er mein Gewicht tragen konnte, hatte ich alles vergessen, was auf der Erde vor sich ging, und nur das Gefühl des Fliegens genossen, während meine Ork-Armee auf dem Weg durch die Große Wüste war. Doch die anderen Beschwerden waren nicht so leicht hinzunehmen. Ich war schockiert und wusste nicht, was ich tun sollte.

Es war lange her, dass mich jemand abgekanzelt hatte. Damals hatte der Schulrektor mich heruntergeputzt, weil ich nicht zu meinem letzten Mathematiktest erschienen war. Ich hatte mich nicht gut genug auf den wichtigen Test vorbereitet und stattdessen beschlossen, einfach zu schwänzen und zu behaupten, ich hätte Schmerzen in der Brust. Ich war erst zehn Jahre alt gewesen und hatte in meiner Naivität angenommen, dass man mich nach Hause gehen lassen würde und ich den Test einige Tage später schreiben könnte. Ich hatte mir die Fragen von meinen Klassenkameraden besorgen und die Antworten zu Hause herausfinden wollen. Doch die ganze Sache war natürlich schiefgegangen. Mein unbeholfener Versuch, eine Krankheit vorzutäuschen, war von den Sanitätern schnell entdeckt worden, und anstatt die höchste Punktzahl im Test zu erreichen, war ich zu dem wütenden Rektor zitiert worden.

Damals war mir klar gewesen, dass der Rektor nichts Gutes zu sagen haben würde, und war moralisch auf seine Vorwürfe vorbereitet gewesen. Doch jetzt hatte der neue Direktor für Sonderprojekte des Unternehmens von Reich ohne Grenzen mich mit seiner scharfen Kritik überrascht. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Ich konnte unterwürfig sein und ihm zustimmen oder dem rüpelhaften Mann sagen, was ich von der Art und Weise hielt, wie er seine Untergebenen behandelte, und auf der Stelle meine Kündigung einreichen.

Das Leben würde auch nach Reich ohne Grenzen weitergehen. Ich würde eine neue Arbeitsstelle finden, wo die Vorgesetzten mich gut behandelten. Die 250.000 Credits, die ich bei der großen Jagd verdient hatte, erlaubten mir, optimistisch in die Zukunft zu schauen und mir keine zu großen Sorgen darüber machen zu müssen, falls ich diese Stelle verlieren würde. Trotzdem wollte ich keine vorschnelle Entscheidung treffen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen würde. Mein Chef hatte mir die Meinung gesagt, Dampf abgelassen und fasste sich langsam wieder.

Einige Dinge, die er gesagt hatte, entsprachen der Wahrheit. Zudem bemerkte ich, dass er müde aussah, als ob er nicht genügend Schlaf bekommen hätte. Wahrscheinlich war er deshalb übermäßig gereizt. Dazu kam, dass Max Tohner wahrscheinlich von seinen Chefs unter Druck gesetzt worden war, sich möglichst schnell in seine neue Position einzuarbeiten. Sicher übertrug er seine Wut darüber nun auf seine Untergebenen.

Was mein Gameplay betraf, erwartete ich jedoch eine völlig andere Bewertung. So oder so, Amra war es gelungen, das wunderbare fliegende Reittier zu behalten, er hatte dem grauen Rudel einen mythischen Hund hinzugefügt, war seinen Verfolgern entkommen und hatte die ganze Zeit ein rasantes Tempo vorgelegt. Meine in den Ranglisten weit oben stehenden Videoclips waren der Beweis für meinen Erfolg. Ich nutzte die Pause, die der Direktor eingelegt hatte, und erinnerte ihn an meine Leistungen.

Doch auch in diesem Punkt war mein Chef völlig anderer Ansicht. „Dieser plötzliche Anstieg in Popularität hat kaum etwas mit Ihren Leistungen zu tun. Dass Sie den einzigartigen Wald-Lindwurm bekommen haben, war nur ein Glücksfall. Mir sind die Einzelheiten nicht bekannt, doch ich habe Gerüchte darüber gehört, dass Sie sich in Ihrer viel gerühmten Quest nicht immer an die Regeln gehalten haben und dass andere Direktoren für Sonderprojekte wegen einiger undurchsichtiger Details entlassen worden sind. Von da an sind Sie mit dem Strom geschwommen. Ihre Clips sind so beliebt, weil die Spieler an der wertvollen Trophäe der großen Jagd interessiert waren, nicht, weil Sie so ein fantastischer Spieler sind. Ihr Ruhm wird bald verflogen sein und übrig bleibt nur ein abschreckender Goblin-Kräutersammler, der noch nicht einmal seine Hauptfertigkeiten entwickelt hat."

Ich wollte einen Einwand erheben und hatte bereits den Mund geöffnet, blieb dann aber doch stumm und senkte den Kopf. Im Hinblick auf meinen Charakter musste ich dem Direktor wohl oder übel zustimmen.

„Wenn Sie nur ein normaler Spieler wären, würde niemand etwas über das niedrige Level Ihrer Fertigkeit sagen", fuhr Max Tohner fort, „aber Sie sind ein Angestellter des Unternehmens von Reich ohne Grenzen, und alle wissen es! Sie müssen ein Vorbild für andere Spieler sein, ihnen zeigen, welche Vorteile es hat, einen Kräutersammler zu spielen, das Potenzial dieses Pfades aufdecken und es wenigstens schaffen, nicht in Ihrem Beruf hinterherzuhinken. Im Moment sind Sie eine verdammte Schande! Die Fertigkeit Kräuterkunde eines durchschnittlichen Level-40-Kräutersammlers ist ungefähr auf Level 42 oder 43. Sie sind erst auf Level 15. Ich mache keinen Hehl daraus: Jemand, der für einen Spieleentwickler wie Reich ohne Grenzen arbeitet, sollte sich deswegen schämen. Wie viel Zeit brauchen Sie, um das Problem in den Griff zu bekommen? Ist eine Woche genug?"

„Mehr als genug", antwortete ich mit gleichmäßiger, selbstbewusster Stimme. Nach außen verbarg ich meine wahren Gefühle, doch im Inneren zog sich mein Magen vor Angst zusammen. Würde ich es wirklich schaffen können, meine Fertigkeit Kräuterkunde in einer Woche um 30 Levels zu erhöhen? Selbst wenn ich Tag und Nacht in Wäldern und Sümpfen herumkriechen würde, um Kräuter und Blumen zu sammeln, war ich nicht sicher, ob es ausreichen würde. Doch ich wollte mein mangelndes Selbstvertrauen vor meinem Chef nicht zeigen. Ich war immer noch ein leitender Tester und ein ziemlich berühmter Spieler. Mein Chef sollte mich als erfahrenen Angestellten sehen, der seinen Wert kannte.

„Großartig!" Max Tohner sah erfreut aus. „Lassen Sie uns sehen, wie weit Sie in einer Woche kommen. Jetzt sollten wir einen Blick darauf werfen, wie Sie Ihre einzigartige, fliegende Schlange für das gemeinsame Interesse und zum Vorteil des gesamten Unternehmens von Reich ohne Grenzen einsetzen können. Es gibt nur wenige fliegende Reittiere und Ihr Vorteil gegenüber anderen Spielern muss ständig betont werden. Wie wäre es, wenn Sie einige unentdeckte Länder erforschen würden?"

Ich hatte große Mühe, eine bissige Bemerkung zurückzuhalten. Es war kaum möglich, die ganze nächste Woche Kräuter zu sammeln und gleichzeitig ausgedehnte Flüge mit XANTHIPPE zu unternehmen. Doch ich wollte meinen Chef nicht provozieren, sondern antwortete stattdessen, dass ich bereits etwas Ähnliches planen würde.

„Den Lindwurm zu haben, ist natürlich ein großer Vorteil, doch er allein reicht nicht aus, um lange Entdeckungsmissionen auszuführen. Die fliegende Schlange ist noch zu klein und schwach. Sie ist schnell erschöpft und muss oft landen. An von gefährlichen Monstern bewohnten Orten würden wir gefressen werden, sobald XANTHIPPE landet. Und vergessen Sie nicht die fliegenden Bestien. Im Reich ohne Grenzen gibt es jede Menge davon. In weit entfernten, unbekannten Gegenden haben sie unglaublich hohe Levels erreicht, XANTHIPPE und ich wären für sie nur kleine Häppchen. Aber ich habe zurzeit etwa 300 gnadenlose Orks unter meinem Kommando. Ich hätte die NPC-Piraten einfach freilassen können, aber das wäre meiner Meinung nach die falsche Entscheidung gewesen. Sie sind eine wertvolle Ressource, die nur darauf wartet, an der richtigen Stelle eingesetzt zu werden. Vielleicht könnte ich mit ihnen auf eine große Expedition zu schwer zugänglichen, unentdeckten Gegenden gehen."

„Fahren Sie fort", erwiderte der Direktor interessiert. Er faltete die Hände und lehnte sich über den Schreibtisch in meine Richtung.

„Meine Schwadron ist gerade auf dem Weg durch den engsten Teil der Großen Wüste. Heute oder morgen werden wir die andere Seite erreicht haben. Ich habe meinen Kriegern den Weg beschrieben und die ganze Nacht damit verbracht, hin und her zu fliegen, um sie mit Wasser aus einer verzauberten Quelle nahe der Kupfermine zu versorgen, das Stärke wiederherstellt. Es ist ein besonderes Elixier, aber es verdirbt schnell. Ich musste es auf dem königlichen Wald-Lindwurm transportieren, um es den Orks rechtzeitig zu bringen. Jedenfalls kommen sie schnell voran und werden die Wüste bald durchquert haben. Dann werden sie einen tiefen, breiten, schwarzen Fluss erreichen, der sich an der äußersten Grenze der bekannten Welt befindet. Ich könnte eine Karte dieser neuen Gebiete erstellen oder sogar einen Verteidigungsposten am Fluss bauen, an dem Spieler die gefährlichen Nächte in Sicherheit verbringen können."

Der Direktor schaltete seinen Bildschirm an, überprüfte einige Minuten etwas und scrollte durch den Text. Dann lehnte er sich in seinem Ledersessel zurück und sah mich spöttisch an.

„Timothy, Sie haben keine Ahnung, wovon Sie reden. Der schwarze Fluss, zu dem Sie Ihre Orks führen, heißt Styx. Er ist auch als ‚Totenfluss‘ bekannt, weil sein Wasser tödlich ist. Es kann nicht getrunken werden. Seine Ufer sind sumpfig, überwuchert und es wimmelt dort von blutsaugenden Tieren, die unheilbare Krankheiten übertragen. Die größte Attraktion in seiner Umgebung sind die unzähligen gefährlichen, hochleveligen Kreaturen. Weiter flussaufwärts werden die Monster noch tödlicher. Ihre Zähne werden immer größer und schärfer."

„In Spielwelten gibt es ein durchgängiges Gesetz: Je weiter man sich von leicht erreichbaren Orten entfernt, desto schwieriger werden die Bedingungen und desto gefährlicher werden die Bestien, aber desto wertvoller wird auch die Beute", bemerkte ich in ruhigem Ton, obwohl diese neuen Informationen mich in höchste Alarmbereitschaft versetzt hatten.

„Richtig, stimmte der Direktor mir zu. „Am Oberlauf des Styx verbergen sich viele interessante Orte mit einzigartigen Trophäen. Sich diese Trophäen zu holen, ist jedoch sehr schwierig. Ich habe einige aufschlussreiche Hinweise gefunden, die besagen, dass bereits 26 große Expeditionen von ernstzunehmenden Clans organisiert wurden. Dazu kommen unzählige Alleinreisende und kleine Gruppen, die versucht haben, den Oberlauf des Styx zu finden. Keiner von ihnen hat es geschafft, alle mussten früher oder später umkehren. Jetzt wollen Sie mir erzählen, dass Sie hoffen, erfolgreich zu sein, wo viele hochlevelige und besser vorbereitete Spieler sich geschlagen geben mussten?

Ich gab dem Direktor keine klare Antwort auf seine Frage, doch ich versprach ihm, ernsthaft über die Sache nachzudenken und ihm um 20 Uhr in diesem Büro mitzuteilen, ob ich die Mission unternehmen wollte. Einerseits war ich natürlich nicht gerade erfreut, dass der Fluss, den ich von XANTHIPPES Rücken aus gesehen hatte, der legendäre, grausige Styx war. Andererseits stand mir ein fliegender Lindwurm zur Verfügung, der es mir bedeutend erleichterte, abgelegene Gegenden zu erreichen.

Mein Chef war von meiner Vorsicht nicht sehr beeindruckt und versuchte offen, mich zu verleiten, die Mission anzunehmen. „Wenn Sie diese Quest abschließen, nehme ich zurück, dass Ihr Goblin-Kräutersammler nutzlos ist. Da die Mission dazu beiträgt, Reich ohne Grenzen zu erkunden, und allen Spielern zugutekommt, werde ich außerdem versuchen, die Unternehmensführung dazu zu bringen, Ihnen eine wertvolle Belohnung zu geben, die dem Schwierigkeitsgrad der Quest angemessen ist."

Ich wiederholte jedoch nur mein Versprechen, ernsthaft darüber nachdenken zu wollen, verabschiedete mich und verließ das Büro. Obwohl die Mission offensichtlich sehr schwierig war, wollte ich sie nicht gleich ablehnen. Die Vorstellung von der sinkenden Popularität von Amras Videoclips, nachdem die große Jagd beendet war, versetzte mir einen unerwarteten Schock. Ich hatte mich schnell an meine Beliebtheit und den Ruhm gewöhnt. Sie waren wie eine Droge. Nachdem Millionen von Spielern jeden Tag mit angehaltenem Atem auf meine Clips gewartet hatten, wäre es unerträglich schmerzhaft, plötzlich wieder zu einem unbekannten Niemand zu werden.

Ich war bereit, an diesem großen, gefährlichen Abenteuer teilzunehmen, wenn es dazu führen würde, das Interesse der Zuschauer an meinem segelohrigen Goblin wieder zu steigern. Doch eine wichtige Entscheidung wie diese musste ich erst mit meiner kleinen Schwester besprechen. Wir spielten als Team, und ich würde Val niemals zwingen, mich an solche düsteren und bedrohlichen Orte zu begleiten, wenn sie nicht einverstanden war.

GLEICH NACHDEM ICH aufgewacht war, ging ich zu meinem Computer, um herauszufinden, wie viele Zuschauer sich meinen neuen Videoclip über die Reise der Orks durch die Große Wüste und meine Ritte auf dem Lindwurm angesehen hatte. Es waren 2.104. Vor nicht allzu langer Zeit hätte mich diese Zahl vor Freude an die Decke springen lassen, doch verglichen mit den Millionen von Views während der großen Jagd waren es erbärmlich wenige, was mich äußerst unzufrieden machte.

Mein Chef hatte recht gehabt, der Ruhm meines Goblin-Kräutersammlers verflog schnell. Diese traurige Tatsache ging mir im Kopf herum, als ich aus dem Schlafzimmer trat ... und sofort haltmachte.

Kira lag, von einer leichten Decke bedeckt, auf dem Sofa und schlief. Ihr leuchtend rotes Haar war auf dem Kissen ausgebreitet, sie hielt einen großen Stoffhasen im Arm. Wann meine Freundin in die Wohnung gekommen war, wusste ich nicht. Ich hatte einen halben Tag tief und fest geschlafen, weil ich während der Nacht gespielt hatte. Ich war nicht sicher, was ich tun sollte. Zuerst sollte ich mich wohl anziehen und nicht nur in Unterwäsche in der Wohnung herumlaufen. Ich ging auf Zehenspitzen ins Schlafzimmer zurück, doch Kira wachte trotzdem auf.

„Wie spät ist es?", murmelte sie schlaftrunken, ohne die Augen zu öffnen.

„19 Uhr", antwortete ich.

„Verflixt, schon 19 Uhr? Dann muss ich aufstehen. Mir brummt der Kopf. Muss ich heute wirklich zur Arbeit gehen, Timothy?"

Die seltsame Frage brachte mich zum Lächeln, und ich antwortete fröhlich, dass ich ihr gern den Tag frei geben würde, doch angesichts der Tatsache, dass sie in der Unternehmenshierarchie viel höher stünde als ich, vielleicht sogar die Präsidentin von Reich ohne Grenzen wäre, würde es praktisch einem Putsch gleichen, wenn ich ihr vorschreiben würde, was sie tun sollte.

Kira öffnete die Augen und warf die Decke zur Seite. Sie trug nichts weiter außer einem halb durchsichtigen Nachthemd. Sie setzte sich auf. „Machst du Witze, Timothy? Wie lange arbeitest du jetzt als Tester für das Unternehmen? Einen Monat? Willst du mir erzählen, dass du während dieser Zeit nicht versucht hast, herauszufinden, wer das Unternehmen von Reich ohne Grenzen leitet?"

Ich wurde verlegen, blickte zu Boden und zuckte mit den Schultern. Ich war nur ein leitender Tester und meine Aufgabe war es, im Reich ohne Grenzen einen Goblin-Kräutersammler mit flatternden Ohren zu spielen. Die Ernennung und der Wechsel von Direktoren, Gewinnauszahlungen an Aktionäre und ähnliche Themen lagen nicht unbedingt in meinem Arbeitsfeld.

Kira schüttelte den Kopf, sah mir direkt in die Augen und informierte mich: „Der Präsident unseres Unternehmens heißt Thomas Heywood. Er ist ein hochgewachsener, stattlicher Mann mit dunklem Haar. Er besitzt ein bemerkenswertes Charisma, ist sehr gebildet und verfügt über einen überraschenden Weitblick. Ich habe den Eindruck, dass er alles weiß! Auf jeder Etage des Unternehmensgebäudes hängen Porträts und Zitate aus seinen Reden. Sind sie dir noch nie aufgefallen? Wie dem auch sei, ich kenne Thomas persönlich. Vor einiger Zeit hat meine Großmutter Inessa versucht, mich mit ihm zu verheiraten. Thomas und ich hatten einige Dates, doch bald darauf haben wir uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Er war an mir als Frau nicht interessiert. Er benötigte nur ein Werkzeug, um Einfluss auf den Vorstand nehmen zu können, und ein Sprungbrett zur Macht. Wir sind gute Freunde geblieben und treffen uns manchmal bei privaten Unternehmensfeiern und Zusammenkünften hoher Persönlichkeiten der Stadt."

Kira wollte mich nicht absichtlich meinen niedrigen gesellschaftlichen Stand spüren lassen, doch es war genau das, was passierte. Die schöne, rothaarige Frau hatte noch nie zuvor den breiten Graben zwischen unseren sozialen Stellungen erwähnt. Es war ein schmerzhafter Schlag ins Gesicht, doch es stimmte: Meine Freundin wies zwar nicht bei jeder Gelegenheit darauf hin, aber sie gehörte zur Elite der Metropole und war schwerreich. Sie hatte mir aus einer flüchtigen Laune heraus erlaubt, in ihrer Nähe zu sein, weil sie von reichen Bewunderern und Männern, die nach einer interessanten Ablenkung suchten, genug hatte.

Ich sagte nichts zu Kira und zeigte ihr nicht, dass ihre Worte mich verletzt hatten, doch in dem Moment traf ich eine Entscheidung: Ich musste den Oberlauf des Styx finden, selbst wenn meine Schwester sich weigern würde, mich zu begleiten! Ich ging in die Küche und kochte Kaffee für uns. Gerade wollte ich die Tassen holen, als mein Handy klingelte. Der Klingelton und die Nummer waren mir unbekannt. Sehr merkwürdig. Trotzdem nahm ich den Anruf an.

„Hallo?"

„Hallo, Amra! Wann kommst du wieder ins Reich ohne Grenzen zurück? Ich vermisse dich und bin nach dem endlosen Tag sehr erschöpft. Die heiße Wüste hat uns alle erledigt. Selbst die Orks mit der höchsten Ausdauer taumeln bereits. Egal, wohin ich schaue, überall sehe ich brennend heiße Dünen ..."

Taisha? Was war hier los? Ich schüttelte den Kopf und kniff mir sogar in den Arm, um sicherzugehen, dass ich nicht träumte oder den Verstand verloren hatte. Eine NPC aus dem Spiel hatte mich in der realen Welt angerufen! Wie war das möglich? Ein Freund musste mir einen Streich gespielt haben!

Misstrauisch stellte ich der Stimme am anderen Ende einige Fragen, die nur meine NPC-Braut würde beantworten können. Sie kannte die Antworten! Es gab keinen Zweifel: Es war Taisha, ein von einem Computer erstellter Charakter aus einem virtuellen Spiel!

„Wie hast du meine Nummer herausgefunden? Und wie hast du es geschafft, in der Welt der Unsterblichen anzurufen?"

Die grünhäutige Schönheit am anderen Ende lachte laut und war sehr zufrieden mit der Überraschung, die sie bei mir ausgelöst hatte. „Du hast mir doch selbst gezeigt, wie es gemacht wird, Amra! Du hast in meiner Anwesenheit deine Nummer angegeben, als du den Notdienst angerufen hast. Hast du das vergessen?"

Nein, ich hatte es nicht vergessen. Ich erinnerte mich genau an den schrecklichsten Moment meines Lebens. Mein ängstlicher, segelohriger Goblin hatte die bewusstlose Waldnymphe, meine Schwester, verzweifelt im Arm gehalten, während Valeria in der realen Welt fast gestorben wäre. Ich hatte den Notdienst direkt aus dem Spiel angerufen und der Mitarbeiterin des Notrufdienstes meine Adresse und Telefonnummer gegeben. Doch es wäre mir nicht im Traum eingefallen, dass meine NPC-Braut sich die Nummer merken und mich in der realen Welt anrufen würde.

Ich musste Taisha eine Antwort geben. Um sie zu beruhigen und aufzumuntern, versicherte ich der NPC-Diebin, dass ich ins Spiel zurückkehren würde, sobald die Sonne untergegangen wäre, wenn für meinen Goblin-Vampir keine Gefahr mehr von den glühenden Sonnenstrahlen ausgehen würde. Außerdem bat ich Taisha, dem Quartiermeister Ziabash Robust meinen Befehl zu übermitteln, die Gruppe weitermarschieren zu lassen. Sie mussten die Große Wüste durchqueren, egal, wie beschwerlich es war, über den heißen Sand zu laufen. Taisha versprach mir, den Quartiermeister zu informieren und legte auf. Ich senkte die Hand, in der ich das Handy hielt.

„Wer war die Frau, mit der du gerade gesprochen hast? In welcher Sprache hast du gesprochen?", fragte Kira beunruhigt. Sie war vom Sofa aufgestanden und stand nun in der Küchentür.

„Was meinst du mit ‚in welcher Sprache‘?", fragte ich lächelnd ... und erstarrte gleich darauf. Sie hatte recht! Ich hatte nicht in meiner Muttersprache gesprochen, sondern ... Ich war mir nicht einmal sicher, wie ich es nennen sollte. Goblinsprache? Besser konnte ich es meiner Freundin nicht erklären. Ich fügte hinzu, dass der Anruf von einer NPC-Diebin namens Taisha gekommen war, ein von einem Computer erstellter Charakter aus dem Spiel Reich ohne Grenzen.

„Willst du dich über mich lustig machen? Hältst du mich für so naiv, dass ich dir eine solche Lügengeschichte glauben würde? Sag mir die Wahrheit oder ich werde sehr ärgerlich!", schrie Kira.

Ich blieb jedoch dabei und wiederholte mehrmals, dass ich die Wahrheit gesagt hatte. Ich war wirklich von einem digitalen Charakter angerufen worden, der mich gefragt hatte, wann ich ins Spiel zurückkehren würde.

Meine rothaarige Freundin fauchte wie eine wütende Katze und sagte mit zusammengebissenen Zähnen: „Ich werde dir natürlich eine Chance geben und deine Geschichte von den Experten des Unternehmens überprüfen lassen, obwohl es offensichtlich keinen Sinn ergibt. Sollte es sich jedoch als Lüge herausstellen und du machst mich vor wichtigen Leuten lächerlich, dann werde ich ... Dann werde ich ..."

Kira beendete ihren Satz nicht, sondern drehte sich einfach um, ging ins Wohnzimmer und schlug die Tür hinter sich zu. Ich wusste nicht, was sie tun würde, falls der Anruf der NPC-Diebin nicht von den Experten bemerkt worden war. Würde sie sich von mir trennen? Mich aus der Wohnung werfen? Sich bei ihrer einflussreichen Großmutter über mich beschweren? Ich konnte mir sicher sein, dass es auf jeden Fall zu negativen Konsequenzen führen würde.

Als ich einige Minuten später mit zwei Tassen frischem, duftendem Kaffee ins Wohnzimmer kam, hatte Kira die Wohnung bereits verlassen.

ALS ICH IM KRANKENHAUS ankam, war Val nicht in ihrem Zimmer. Ihr Rollstuhl war ebenfalls nicht da. War sie nur kurz weg und würde gleich wieder zurück sein? Doch eine Krankenschwester, die ich auf dem Flur traf, erzählte mir, dass sie meine Schwester auf einer der unteren Etagen mit anderen Teenagern gesehen hatte. Ich zog überrascht die Augenbrauen hoch. Meine schüchterne, reservierte Schwester war mit anderen Gleichaltrigen spazieren gegangen und hatte mit ihnen gesprochen? Das würde ich erst glauben, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen hatte!

Doch die Krankenschwester hatte recht gehabt. Schon auf der Treppe schallten mir fröhliches Gelächter und freudig erregte Stimmen entgegen, einschließlich der meiner Schwester. Ich hielt abrupt inne. Für ein Mädchen, das sich erst vor einigen Tagen das Leben hatte nehmen wollen, weil die reale Welt unerträglich grau und langweilig für sie war, waren positive Gefühle so wichtig wie die Luft zum Atmen. Es würde keine gute Idee sein, meine Schwester aus dem Gemeinschaftsraum zu holen, wo sie im Moment Spaß hatte, um sie mit meinen Problemen zu belasten. Darum unterbrach ich sie nicht und kehrte in Vals Krankenzimmer zurück. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, bevor ich zur Arbeit gehen musste, darum legte ich eine Tüte mit Obst und ein Geschenk für meine Schwester aufs Bett und schrieb ihr eine kurze Nachricht.

„Ich habe mit dem neuen Direktor gesprochen. Ich muss unbedingt meine Fertigkeit Kräuterkunde verbessern. Wenn du Zeit hast, lies bitte mal nach, wie ich sie innerhalb einer Woche um 30 Levels erhöhen kann. Wir sehen uns heute Abend um 21 Uhr im Spiel."

Heute Morgen hatte ich dem Direktor versprochen, ihm meine Entscheidung hinsichtlich der Expedition zum Oberlauf des Flusses Styx um genau 20 Uhr mitzuteilen. Es war bereits fast 20 Uhr und ich war besorgt, zu einem Treffen zu spät zu kommen, das ich selbst vorgeschlagen hatte. Das wäre ausgesprochen verantwortungslos und respektlos gegenüber meinem Vorgesetzten gewesen.

Angespannt hastete ich die Treppen zum Gebäude des Unternehmens hoch, rannte zum Aufzug und um 19:55 stand ich vor der Tür mit dem Schild „Max Tohner. Direktor für Sonderprojekte."

Die Tür war jedoch verschlossen. Hatte der Direktor nicht auf mich gewartet? Kurz darauf piepte mein Handy. Es war mein Freund Max Sochnier, der Najadenhändler.

„Hallo, Timothy. Hast du schon mit dem neuen Direktor gesprochen?"

Ich konnte eine gewisse Andeutung in der scheinbar normalen Frage hören. Bevor ich antwortete, fragte ich meinen Freund, warum er es wissen wollte.

„Ich habe sein Büro vor zehn Minuten verlassen und jetzt bin ich vollkommen verzweifelt. Wenn er nicht zu irgendeinem Notfall gerufen worden wäre, hätte er mir den Kopf abgerissen. Leon sitzt gerade neben mir am Tisch. Er ist ganz blass, seine Hände zittern und er raucht im Gebäude."

Ich konnte die aufgebrachte Stimme des ehemaligen Bauarbeiters hören. „Ja, der hat mich richtig wütend gemacht. Wenn sie mich rauswerfen, weil ich hier drinnen rauche, dann zur Hölle mit dieser Arbeitsstelle! Ich musste mich schwer zusammenreißen, um dem alten Mistkerl nicht mit einem Aufwärtshaken den Kiefer zu brechen!"

Ich gab zu, dass ich heute Morgen während meines Gesprächs mit Max Tohner die gleiche Wut empfunden hatte, weil ich es ebenfalls nicht gewohnt war, derart angeschrien zu werden. Ich fügte hinzu, dass ich nicht wusste, ob ich mich darüber freuen sollte,

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