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HEIMKEHR NACH BJÖRNDAL - EINE NOVELLE: Dritter Teil der BJÖRNDAL-Trilogie

HEIMKEHR NACH BJÖRNDAL - EINE NOVELLE: Dritter Teil der BJÖRNDAL-Trilogie

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HEIMKEHR NACH BJÖRNDAL - EINE NOVELLE: Dritter Teil der BJÖRNDAL-Trilogie

Länge:
60 Seiten
35 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
14. Jan. 2020
ISBN:
9783748726098
Format:
Buch

Beschreibung

Die Novelle Heimkehr nach Björndal des norwegischen Schriftstellers Trygve Gulbranssen (* 15. Juni 1894 in Kristiania; † 10. Oktober 1962 in Eidsberg) erschien erstmals im Jahr 1936 und knüpft beinahe traumartig an die Romane Und ewig singen die Wälder und Das Erbe von Björndal an.
Heimkehr nach Björndal wurde in Deutschland im Jahre 1958 erstveröffentlicht; der Apex-Verlag macht dies besondere Kleinod der Heimatroman-Literatur erstmals seit über sechzig Jahren wieder dem deutschsprachigen Lesepublikum zugänglich (in seiner Reihe APEX HEIMAT), ergänzt um Illustrationen von Christine Ackermann.
Herausgeber:
Freigegeben:
14. Jan. 2020
ISBN:
9783748726098
Format:
Buch

Über den Autor


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HEIMKEHR NACH BJÖRNDAL - EINE NOVELLE - Trygve Gulbranssen

Epilog

Das Buch

Die Novelle Heimkehr nach Björndal des norwegischen Schriftstellers Trygve Gulbranssen (* 15. Juni 1894 in Kristiania; † 10. Oktober 1962 in Eidsberg) erschien erstmals im Jahr 1936 und knüpft beinahe traumartig an die Romane Und ewig singen die Wälder und Das Erbe von Björndal an.

Heimkehr nach Björndal wurde in Deutschland im Jahre 1958 erstveröffentlicht; der Apex-Verlag macht dies besondere Kleinod der Heimatroman-Literatur erstmals seit über sechzig Jahren wieder dem deutschsprachigen Lesepublikum zugänglich (in seiner Reihe APEX HEIMAT), ergänzt um Illustrationen von Christine Ackermann.

HEIMKEHR NACH BJÖRNDAL

Erstes Kapitel

Es war noch dunkel, als Mekkal, der Holzfäller, sich auf den Weg machte. Schnell und so leise wie möglich ging er über das Stoppelfeld des abgeernteten Ackers.

Er musste sich fest auf seinen Stock stützen, um über den Graben zu kommen, und als er mit einem weiten Schritt auf der Fahrstraße landete, krachte das Eis der gefrorenen Wasserpfützen so laut, dass er vor Schrecken beinahe in den Graben gefallen wäre.

Vorsichtig ging er auf der Graskante neben dem Weg weiter, wandte jedoch den Kopf immer wieder lauschend zum Hof zurück. Aber kein anderer Laut war hörbar als das Knistern des steifgefrorenen Grases, durch das seine Füße streiften, und der Windhauch, wie er stillen Spätherbstnächten eigen ist. Zwar vermeinte er die Dachgiebel des Hofes gegen den Himmel zu erkennen, aber es war so dunkel, dass er dies wohl eher glaubte als wirklich sah.

Die Stille rings um ihn und der Gedanke, dass er ungehindert und unbemerkt zur Landstraße hinuntergelangt war, ließen ihn nun nach der Spannung zur Ruhe kommen, und er blickte wehmütig zu den Häusern zurück, die in der Dunkelheit verborgen lagen.

Es war der letzte Hof, auf dem er als ehrlicher Holzknecht gedient hatte. Gestern Abend hatte der Bauer das Urteil über ihn gesprochen. Er sei - so hatte er gesagt - beim Pfarrer gewesen, seinetwegen. Und nun sei Mekkal für immer versorgt - durch die Gemeindehilfe. Er brauche sich nur beim Pfarrer anzumelden.

Ganz ohne jede Beschwer hatte der Bauer das Urteil über ihn ausgesprochen. Ja, seine Stimme hatte sogar so geklungen, als geschähe damit ein gutes Werk.

Mekkal drückte das Kleiderbündel an sich - spürte er doch noch alles so wie vorher, als er noch Arbeiter war? Ihm schien jetzt nichts mehr, sicher zu sein. Seltsam, wie ein einziges solches Wort aus dem Munde eines Menschen einem andern so stark ins Ohr dringen konnte, dass er sich am ganzen Leib wie tot vorkam. Vergangene Nacht hatte er in der Futterkammer neben dem Pferdestall auf seiner Pritsche gelegen, den muffigen Strohgeruch und den warmen bitteren Brodem aus dem Pferdestall eingesogen und hatte prüfend mit der einen Hand die andere umfasst, hatte die Bretterkante rings um seine Lagerstatt abgetastet und sich beinahe darüber gewundert, dass er überhaupt noch etwas riechen und sich noch so bewegen konnte wie vor dem Augenblick, da der Bauer das Wort Gemeindehilfe ausgesprochen hatte.

Mekkal hatte dieses Wort als ein unbegreifliches Unrecht empfunden.

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