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Die junge Gräfin 18 – Adelsroman: Der unglaubliche Graf
Die junge Gräfin 18 – Adelsroman: Der unglaubliche Graf
Die junge Gräfin 18 – Adelsroman: Der unglaubliche Graf
eBook109 Seiten1 Stunde

Die junge Gräfin 18 – Adelsroman: Der unglaubliche Graf

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Über dieses E-Book

Sie ist jung, sie ist schön, und sie ist stolz – ihr Vater, der alte Graf und Patriarch Benno von Waldenburg, weiß genau, warum er seine Lieblingstochter dazu auserkoren hat, die Herrin auf Schloss Waldenburg zu werden. Es ist die große Überraschung, die er auf der herrlichen Feier anlässlich seines 60. Geburtstags verkündet. Sie führt zum Eklat – denn sein maßloser, ungeratener Stiefsohn Ingo denkt gar nicht daran, auf seine Ansprüche zu verzichten. Er will vor Gericht klagen. Die gräfliche Familie wird unruhige Zeiten erleben.

Aber Die junge Gräfin geht unbeirrt ihren Weg – ihr natürlicher Charme, ihre Ausstrahlung, ihr Esprit machen sie zu einer wundervollen, von der Männerwelt umschwärmten Frau. Niemand kann ihr widerstehen, während sich Die junge Gräfin herzensgut, doch auch sehr wählerisch zeigt. Denn sie weiß, was sie will – und auch, wen sie will.

Die junge Gräfin ist eine Familiensaga, die ihresgleichen sucht. Die Erfolgsschriftstellerin Michaela Dornberg, bestens bekannt als Autorin der beliebten Serien Die Fahrenbachs und Der neue Sonnenwinkel, zieht alle Register. Die junge Gräfin ist eine weit herausragende Figur, ein überzeugender, zum Leben erwachender Charakter – einfach liebenswert.

Für einen Augenblick hatte Alexandra von Waldenburg ihr Umfeld vollkommen ausgeschaltet. Sie bekam nichts von der freudigen Erregung der Erwachsenen mit, die den Gast geradezu enthusiastisch begrüßten, nicht, dass ihre kleinen Nichten aufsprangen, sich auf ihn stürzten und ihn jubelnd umklammerten. Sie bekam nicht mit, wie die Frau an seiner Seite ihn besitzergreifend festhielt. Alexandra konnte ihn nur ansehen mit einem Blick aus ungläubigem Staunen, aus einer leisen Freude, aber auch mit aufsteigen, der Panik. Die Sonne schien nach wie vor, aber für sie hatte sich der Himmel verdunkelt. Das konnte doch überhaupt nicht wahr sein! Sie konnte nicht glauben, was sie da sah! Joe hatte sich nicht verflüchtigt. Es gab ihn ganz real hier, er war nicht verschwunden, sondern stand nur wenige Meter von ihr entfernt im Raum. Er war nicht mehr Joe Unbekannt, sondern er hatte einen Namen … Joachim von Bechstein. Genauer Joachim Graf von Bechstein. Er war der Mann, mit dem ihre Schwester Sabrina sie unbedingt hatte zusammenbringen wollen. Sabrina hatte in ihm den perfekten Mann für sie gesehen, als habe sie geahnt, dass es so etwas wie Magie zwischen ihnen gab. Aber sie war allen Zusammentreffen geschickt ausgewichen. Sie hatte diesen Joachim nicht kennen lernen wollen. Welch makabre Ironie des Schicksals! Sie verzehrte sich nach dem Mann, der ihr praktisch auf dem Silbertablett präsentiert wurde, doch sie hatte es in ihrer Ignoranz vermasselt. Es war einfach nicht zu glauben! Ihre Blicke kreuzten sich. Was er wirklich empfand, wusste sie nicht, denn er hatte sich sofort wieder unter Kontrolle.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum5. Nov. 2019
ISBN9783740957209
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    Buchvorschau

    Die junge Gräfin 18 – Adelsroman - Michaela Dornberg

    Leseprobe:

    Ein Herz aus blutroten Rubinen

    Leseprobe

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt diese Wirklichkeit.

    Die junge Gräfin

    – 18 –

    Der unglaubliche Graf

    Joachim von Bechstein raubt Alexandra ihre Sinne

    Michaela Dornberg

    Für einen Augenblick hatte Alexandra von Waldenburg ihr Umfeld vollkommen ausgeschaltet.

    Sie bekam nichts von der freudigen Erregung der Erwachsenen mit, die den Gast geradezu enthusiastisch begrüßten, nicht, dass ihre kleinen Nichten aufsprangen, sich auf ihn stürzten und ihn jubelnd umklammerten.

    Sie bekam nicht mit, wie die Frau an seiner Seite ihn besitzergreifend festhielt.

    Alexandra konnte ihn nur ansehen mit einem Blick aus ungläubigem Staunen, aus einer leisen Freude, aber auch mit aufsteigen, der Panik.

    Die Sonne schien nach wie vor, aber für sie hatte sich der Himmel verdunkelt.

    Das konnte doch überhaupt nicht wahr sein!

    Sie konnte nicht glauben, was sie da sah!

    Joe hatte sich nicht verflüchtigt. Es gab ihn ganz real hier, er war nicht verschwunden, sondern stand nur wenige Meter von ihr entfernt im Raum.

    Er war nicht mehr Joe Unbekannt, sondern er hatte einen Namen … Joachim von Bechstein. Genauer Joachim Graf von Bechstein.

    Er war der Mann, mit dem ihre Schwester Sabrina sie unbedingt hatte zusammenbringen wollen. Sabrina hatte in ihm den perfekten Mann für sie gesehen, als habe sie geahnt, dass es so etwas wie Magie zwischen ihnen gab. Aber sie war allen Zusammentreffen geschickt ausgewichen. Sie hatte diesen Joachim nicht kennen lernen wollen.

    Welch makabre Ironie des Schicksals!

    Sie verzehrte sich nach dem Mann, der ihr praktisch auf dem Silbertablett präsentiert wurde, doch sie hatte es in ihrer Ignoranz vermasselt. Es war einfach nicht zu glauben!

    Ihre Blicke kreuzten sich.

    Was er wirklich empfand, wusste sie nicht, denn er hatte sich sofort wieder unter Kontrolle.

    Unberührt geblieben war er auf jeden Fall nicht von ihrem unvermutetem Anblick.

    Auch in seinem Gesicht waren ungläubiges Staunen, unfassbare Überraschung zu lesen gewesen.

    Joe, ihr Joe Unbekannt war Joachim Graf von Bechstein!

    Ihre Gedanken irrten zurück in die Vergangenheit, zu ihrer ersten und einzigen Begegnung. Und wieder spürte sie diese Magie, den Zauber des Besonderen.

    Glauben Sie an Schicksal, hatte er sie gefragt.

    An ihre Antwort konnte Alexandra sich nicht mehr erinnern, weil alles bis auf dieses unbeschreibliche Gefühl hinter einer Nebelwand verschwunden war.

    Schicksal.

    Alexandra hatte mit dem Schicksal gehadert, das ihnen nur diese einzige, tief in Herz und Seele eingegrabene Begegnung geschenkt hatte.

    So hatte sie zumindest geglaubt. Wie irrig das doch gewesen war.

    Nicht das Schicksal hatte sie getrennt, sondern ihre unglaubliche Überheblichkeit, mit der sie beschlossen hatte, Joachim von Bechstein nicht kennen lernen zu wollen, weil alle ihn so unglaublich sympathisch fanden.

    Es hatte nicht eine einzige Chance gegeben, sondern mehrere. Wenn man so wollte, hatte Sabrina symbolisch beinahe vor ihr auf den Füßen gelegen, Joachim doch wenigstens einmal zu treffen.

    Sie hatte Nein gesagt und war dabei geblieben. Jetzt, da sie wusste, dass ihr Joe und Joachim ein und dieselbe Person waren, konnte sie die anderen verstehen.

    Joe war ein ganz besonderer Mann.

    Aber …

    Zu spät.

    Irgendwo hatte sie einmal den treffenden Satz gelesen, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wohl wahr!

    Joe hatte sich eine andere gesucht, mit der war er verlobt, diese Frau würde er heiraten.

    Alexandra schätzte ihn nicht so ein, dass er ein einmal gegebenes Versprechen brach.

    Benita von Ahnenfeld hatte Glück gehabt. Sie war zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen.

    Es zerriss Alexandra fast vor innerem Schmerz. Sie wandte ihren Blick ab, um sich nicht länger weiterzuquälen. Sie blickte zur Seite …, mitten hinein in Mikes Augen, der neben ihr stand und sie mit einem undefinierbarem Blick musterte.

    Mike.

    Wie schrecklich, sie hatte Mike vollkommen vergessen. Hoffentlich hatte er von alldem nichts mitbekommen.

    Mike war der Mann an ihrer Seite, er gehörte zu ihr. Sie hatte erst vor wenigen Stunden seinen Heiratsantrag angenommen in der Gewissheit, das Richtige zu tun.

    Mit Mike hatte sich alles so gut, so richtig angefühlt. Und das war es auch gewesen, es wäre es weiterhin, wenn sie Joe nicht wieder begegnet wäre.

    Von einem Augenblick auf den anderen war ihre Welt ins Wanken geraten. Ein einziger Blick in seine Augen hatte ihr den Boden unter den Füßen weggezogen und ihr bewusst werden lassen, was sie für ihn empfand.

    Es war Liebe. Eine Liebe, die Herz und Seele gleichermaßen berührte. Es war ein Gefühl, gestreift vom Flügelschlag der Ewigkeit.

    Diese elementare Gewalt, mit der es wie ein Urknall über sie hereingebrochen war, machte sie unfähig, klar zu denken.

    Sie wollte davonlaufen, doch sie gab diesem Impuls nicht nach, ­sondern blieb wie angewurzelt stehen.

    Sie fühlte, dass Mike auf ein Wort der Erklärung wartete, doch Alexandra war dazu nicht in der Lage.

    Sabrina lief auf Joachim zu, begrüßte zuerst Benita, die noch wie eine Klette an ihm haftete, dann umarmte sie ihn, sehr viel herzlicher.

    »Der fehlende Patenonkel ist da, nun kann es losgehen. Ich zeige dir gleich dein Patenkind. Elisabeth sieht ganz allerliebst aus, und du mit ihr auf dem Arm, das muss auch gleich im Bild festgehalten werden. Aber vorher möchte ich dich mit meiner kleinen Schwester bekannt machen. Es wird Zeit, dass ihr euch endlich kennen lernt.«

    Sie zerrte Joachim von seiner Verlobten weg, die glücklicherweise in diesem Augenblick von Arnold von Greven begrüßt wurde, der wohl ein Auge auf sie geworfen hatte.

    Sabrina kam mit ihm direkt auf Alexandra zu, die sich nichts sehnlicher wünschte als dass der Boden sich auftun und sie verschlingen möge. Auf der anderen Seite fieberte sie der Begegnung mit glühendem Herzen entgegen.

    Sie wusste nicht, was sie wollte. Sie war ganz einfach, wie man so schön sagte, durch den Wind.

    Sie waren vor Alexandra angekommen, die endlich den Blick hob, der sich mit seinem verfing und eine Glut in ihr auslöste, die sie zu verbrennen drohte.

    Sabrina umfasste liebevoll ihre Schultern, schob sie ganz nahe an Joachim heran.

    »Alexandra, meine Liebe, darf ich dich mit Joachim bekannt machen? Joachim Graf von Bechstein.« Dann an ihn gewandt, voller Stolz: »Das also ist meine kleine Schwester Alexandra, von der ich dir so viel vorgeschwärmt habe.«

    Sie schauten sich an, ihre Blicke versanken ineinander wie in einem Meer voller Liebe.

    Alle Geräusche ringsum waren auf einmal nicht mehr da, es gab nur noch sie und ihn.

    Alexandra war sich absolut sicher, dass nicht nur sie es so sah. Sie verband etwas, was man mit dem Verstand nicht steuern konnte, und es fiel ihr wieder kein passenderes Wort ein als Magie.

    Es war Joachim, der den Zauber dieses Augenblicks zerbrach.

    Er trat einen Schritt zurück, als sei sie giftig oder mit einer ansteckenden Krankheit behaftet, nickte ihr zu und sagte mit einer, wie sie es empfand, kalten Stimme: »Komtess …, schön, Sie kennen zu lernen.«

    Der Sturz von Wolke Sieben auf die Erde war so abrupt, so hart, dass sie nichts anderes sagen konnte als: »Gräfin …, Gräfin Alexandra.«

    Als wenn das irgendeine Bedeutung hätte.

    Er schaute sie verblüfft an, sein Blick wanderte zu Mike, der noch immer stumm neben ihr

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