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Jetzt wird's kriminell - Trust me: Die Psychologie der Wirtschaftskriminalität

Jetzt wird's kriminell - Trust me: Die Psychologie der Wirtschaftskriminalität

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Jetzt wird's kriminell - Trust me: Die Psychologie der Wirtschaftskriminalität

Länge:
221 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
27. März 2013
ISBN:
9783727212505
Format:
Buch

Beschreibung

Der Amerikaner Bernard L. Madoff hat den Wirtschaftsbetrug in bislang ungeahnte Höhen getrieben. Wirtschaftskriminalität gehört jedoch zur Wirtschaft wie die Hufe zum Pferd. Der Autor und bekannte Anwalt Valentin N. J. Landmann hat den Mechanismus von Betrug und Naivität in der Wirtschaft beobachtet. Täglich begegnet er Fällen von Wirtschaftskriminalität und kennt zahlreich Betrüger und Betrogene. Wie geht ein Betrüger vor? Welches sind die Opfer? Wie wird man nicht zum Betrogenen?
Landmann liefert Tipps und Tricks, wahre Stories und eigene Erkenntnisse aus der Praxis. Nur wer weiss, wie die Kriminalität funktioniert, kann entsprechend reagieren.
Herausgeber:
Freigegeben:
27. März 2013
ISBN:
9783727212505
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Jetzt wird's kriminell - Trust me - Valentin N.J. Landmann

Valentin Nikolai Josef Landmann (*1950) wurde als Sohn des Philoso­phen Michael und der Schriftstellerin Salcia Landmann geboren.

Heute ist er einer der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz. Als Anwalt der Hells Angels, Prostituierter, Neo­nazis und anderer Randgruppen, aber auch von Polizeibeamten, Politikern und Bankiers wurde er berühmt. Er lehrt an der Universität Luzern Straf­verteidigung und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht.

Valentin N. J. Landmann

Jetzt wird’s kriminell

Trust me

Die Psychologie der Wirtschaftskriminalität

Stämpfli Verlag

Impressum

Die bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliografie ist über www.dnb.de abrufbar.

© Stämpfli Verlag AG, Bern · 2013

Lektorat: Bernd Zocher, Zürich

Korrektorat: Benita Schnidrig, Stämpfli Verlag AG, Bern

Umschlaggestaltung: Nils Hertig, clicdesign AG, Liebefeld BE

E-ISBN 978-3-7272-1250-5

Die gedruckte Ausgabe dieses E-Books ist im Buchhandel unter der ISBN 978-3-7272-1267-3 erhältlich.

Printed in Germany

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Ein Vorwort und ein Blumenstrauss

Vertrauen – das Öl im Getriebe der Wirtschaft

Der Stellenwert des Vertrauens in der Wirtschaft

Der hohle Bauch

Das Risiko gehört dazu

Ist Wirtschaftskriminalität komplex?

Ansatzpunkt der Wirtschaftskriminalität

Ein Spaziergang durch die Grauzonen

Jetzt wird’s kriminell

Zahnloses Recht

Externe Wirtschaftskriminalität

Das Instrumentarium der internen Wirtschaftskriminalität

Das Instrumentarium der externen Wirtschaftskriminalität

Wie betrüge ich?

Basics

Der richtige Köder

Die gute Story

Es lebe die echte Fälschung

Ein paar Tipps und die Grundfrage

Rein ins volle Betrugsleben

Trust me – es wird spannend

Waldis Visitenkarten

Grande Polonaise

Rolfs Löcher

Giovannis Trades

Die chinesischen Kisten

Bemerkung zum Schluss

Vorwort

Ein Vorwort und ein Blumenstrauss

In meinem Beruf gewöhnt man sich das Wetten genauso ab wie das Wort «unmöglich», denn als Strafverteidiger hat man es in erster Linie mit Menschen zu tun. Menschen sind immer für Überraschungen gut, und sie tun im Guten wie im weniger Guten oft genug, was man nicht für möglich gehalten hätte. Aber falls ich noch Wetten eingehen würde, würde ich jede Wette eingehen, dass es Wirtschaftskriminalität gibt, seitdem es Austauschsysteme gibt, die man als Wirtschaft bezeichnen kann, also von der Antike bis in die Gegenwart. Wirtschaftskriminalität gehört zur Wirtschaft, wie die Hufe zum Pferd. Meine Aussichten, diese Wette zu gewinnen, stünden wahrscheinlich nicht schlecht – aber dann müsste ich erst einmal jemanden finden, der auf die Gegenposition setzen würde.

Doch dies dürfte nicht einfach sein. Denn wer zum Thema «Trust me und du wirst Wunder erleben!» Historisches sammelt, stellt bald einmal fest: Immer und überall gab es die Schlaumeier, Magier, Seher, Verrückten, Propheten, Unternehmer, Anlageberater und so weiter, die ihren Mitmenschen für deren Investitionen in Form von Gold, Geld und anderen wertvollen Dingen eine goldene Zukunft versprachen, ihnen dafür ihr Hab und Gut abnahmen und unter dem Strich bestenfalls für sich selber ein paar goldene Jahre ergatterten. Und immer gab es Menschen, die auf sie hereinfielen.

Ägyptische Papyri, mesopotamische Tontafeln, Pergament- und papierne Briefe berichten uns von Tätern, ihren Machenschaften und ihren Opfern ebenso wie behördliche Erlasse, Gerichtsakten, Chroniken und andere Geschichtsbücher. Auch die fiktiven Helden, etwa in den Schelmenromanen oder Thomas Manns Hochstapler Felix Krull, tun gute Dienste, wenn es zu belegen gilt, dass der Wirtschaftskriminelle ein Bestandteil der wirtschaftlichen Aktivität ist. Wo immer wir in der schönen Literatur solche Charaktere und ihre Praktiken beschrieben finden, können wir sicher sein, dass die Realität das Material geliefert hat.

Allerdings werden Sie in diesem Buch weder literarische Akteure finden noch Betrüger, die ihren Opfern etwas anderes als weltlichen Gewinn in Aussicht stellen. Der Grund ist einfach: Die Vortäuschung anderer Realitäten hat viele psychologische und soziale Ursachen, sowohl auf Seiten des Betrügers als auch auf der des Betrogenen. Wollten wir auch ihren Motiven folgen, würde unser Thema uferlos. Hier soll es allein um kriminelle Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Wirtschaftsleben gehen.

In alten Zeiten nannte man die Schilderung von Ereignissen zu einem Thema, die Darstellung von Redewendungen oder die Zitation berühmter Autoren Florilegien; es ist das lateinische Wort für eine Blütenlese. Sie war meist alphabetisch oder thematisch gegliedert. So weit wollen wir nicht gehen, aber die Blütenlese ist ein hübsches Bild für liebevoll Zusammengestelltes aus ebenso liebevoll Ausgewähltem, seien das Gedichte, Musikstücke, Bilder oder die Blumen, die bereits im Wort stecken – und in diesem Fall ein treffender Euphemismus für die nachstehend präsentierten Szenen, Helden und Heldentaten.

Frauen werden Sie auf diesen Seiten derart selten begegnen, dass sich dazu ein paar Worte aufdrängen. Weit mehr noch als in der legalen Wirtschaft steht publik gewordene Wirtschaftkriminalität für eine Männerwelt, in der sich die Frauen gefälligst damit begnügen sollen, Teil der Inszenierung zu sein, sei es als Sekretärin, als Freundin oder als Ehefrau. Sogar als Investorinnen grösserer Summen spielen Frauen eine kleinere Rolle und scheinen weniger willkommen zu sein als männliche Geldanleger. Liegt es daran, dass Frauen weniger zu investieren haben oder in Finanzbelangen deutlich mehr unbequeme Fragen stellen als Männer? Nach meinen Beobachtungen lehnen sie ein wie auch immer geartetes Investment schneller ab, wenn ihnen die Antworten nicht einleuchten. Bereits die extrem hohe Dunkelziffer sorgt dafür, dass ich diese Fragen ebenso offen lassen muss wie die Frage, ob und wieweit Frauen in Sachen Wirtschaftkriminalität zurzeit aufholen.

Fangen wir mit der ersten Blüte unseres Florilegiums an, mit Pausanias (* um 115 n. Chr. in Kleinasien; † um 180 n. Chr.), einem griechischen Reiseschriftsteller und Historiker, der für ein gebildetes römische Publikum schrieb. Er verfasste unter anderem einen «Reiseführer» für Griechenland, der zu seiner Zeit allerdings kein Bestseller war. Aber dank Pausanias wusste, wer sich den Luxus des Reisens leisten konnte, fortan nicht nur, was in Griechenland eine Reise, eine Pause oder wenigstens einen kleinen Umweg lohnte. Pausanias informierte seine Leser auch in Sachen Legen und Gelegtwerden.

So dreht sich ein Grossteil dessen, was er zu den Olympischen Spielen mitzuteilen hatte, um Inszenierungen und Machenschaften, die uns Heutigen alles andere als antik vorkommen. Vielmehr fällt uns dank modernen Skandalen nur zu leicht, das Bild zu komplettieren, das Pausanias entwarf. Nicht nur die «Kleinen» – angefangen bei den kleinen Fastfood-Verkäufern über Prostituierte und Ticketvermittler bis zu Kneipiers, Hoteliers, und Prostituierten – konnten dank den Spielen, welche Rom wieder zum grossen Event gemacht hatte, Geld ergaunern. Auch und vor allem die Grossen konnten dies tun. Sie bestimmten, wer in den Wettkämpfen gegen wen antrat. Sie sorgten dafür, dass nicht immer der Beste gewann. Sie steuerten das grosse Geschäft mit Spiel und Wette.

Mit dem Rezept «Panem et circenses» sorgten römische Herrscher auch weitab von Olympia dafür, dass ihre Untertanen nicht auf unbequeme Fragen kamen. Römer und später auch die Byzantiner waren begeisterte Fans von Kampfspielen und Pferderennen. Auf die wurde mit Enthusiasmus gewettet. Und so lange, wie es die kaiserlichen Spiele gab, gab es die Cleveren, die mit ihnen Geld machten, und je mehr Geld in die Spiele floss, desto mehr Geld war auch rund um diese Spiele herum unterwegs.

Das Weltreich Rom mit seinen Waren- und Geldflüssen und seiner omnipräsenten Korruption muss auch anderweitig ein Eldorado für Wirtschaftskriminelle gewesen sein. Und sie konnten sich gut aufgehoben fühlen bei ihrem Schutzgott. Ob der sich Hermes nannte oder Merkur, er war unter anderem zuständig für Handel, Kaufleute, Diebe, Betrüger und die Redekunst. Nicht besser als Sport und die allgemeine Wirtschaft schnitten in Sachen antike Gaunerei die Tempel ab. Schon in der Römischen Republik (6. Jahrhundert v. Chr. bis 27 v. Chr.) war es gang und gäbe, jene Priester zu bestechen, welche durch Götterschau und Vogelflug den Gang der Ereignisse beeinflussten.

Vom Kollaps des weströmischen Reiches an (476) und bis weit ins Mittelalter hinein scheint Wirtschaftskriminalität im heutigen Sinne weniger ein Thema gewesen zu sein. Angesichts der Verhältnisse kann das nicht überraschen. Produktion und Handel lagen im Wesentlichen in den Händen der politischen Elite. Die Erlangung einer politischen Funktion zum Zweck des eigenen Vorteils galt nicht als ehrenrührig. Völkerwanderung, der Zusammenbruch des römischen Reiches und aller Streit um dessen Nachlass sorgten im Übrigen für instabile Verhältnisse, sodass die Machtverhältnisse eher auf dem Schlachtfeld oder mit gross angelegtem politischem Betrug geregelt wurden.

Erst im Verlauf des Mittelalters wurde Wirtschaftskriminalität zu einem wesentlichen Bestandteil der frühen kapitalistischen Entwicklung. Um 1420 herum gab der französische Alchemist Tschan (= Jean) vor, aus Blei Silber und aus Kupfer Gold machen zu können. Von Zürich bis Konstanz und Schaffhausen führte er seine Künste vor und suchte Investoren. Seine Show muss gut gewesen sein, denn Ratsherren, Stadträte und der Adel fielen auf ihn herein. Der Schaffhauser Rat sah Schaffhausen bereits im Gold schwimmen und erfüllte, um die statt in gross richtum ze bringend, eine Zeit lang jeden Wunsch des Alchemisten. Flossen die Mittel spärlicher, zog Tschan weiter. Er soll es sogar geschafft haben, in den Hegauer Adel einzuheiraten. Das volle Ausmass seiner Betrügereien wurde erst sichtbar, nachdem er beim Versuch, sich abzusetzen, erschlagen worden war, und kament die lüt in grossen kumer und schaden, die das ir uff in gelait hatten.

Der Glaube, aus Blei Gold herstellen zu können, ist eine der grossen alchemistischen Fantasien, die die philosophischen Entwicklungen des 17. und 18. Jahrhunderts begleiteten.

Ein Juwel verdanken wir dem Benediktiner Sigismund Meisterlin, dem Autor der Augsburger Chronik «Chronographia Augustensium», der im 15. Jahrhundert als Sekretär eines Grafen wirkte und von diesem abdelegiert wurde, einen Doktor der freien Künste und der Physik unter die Lupe zu nehmen – es ist ein Musterbeispiel für einen Betrugsversuch.

Je mehr neue Welten die europäischen Entdecker erkundeten und zu Geld beziehungsweise zu Teilen der europäischen Königreiche zu machen versuchten, desto besser gedieh auch die Wirtschaftskriminalität. Bereits für seriöse Geschäftsleute waren gigantische Gewinne ebenso selbstverständlich wie Totalverluste. Ein prägendes Beispiel dafür ist die Entwicklung des Reedereiwesens, die mit den grossen Entdeckungen einherging. Das Prinzip war einfach: Eine Gruppe von Investoren fand sich zusammen und bezahlte ein Schiff samt Manschaft, um Güter aus fremden Ländern zu beschaffen. Fand ein Schiff plus Ladung beispielsweise aus Fernost zurück nach Hamburg, entsprach dies einem Treffer im Roulette. Kam das Schiff nicht zurück, war alles Investierte weg. Es herrschte Goldgräberstimmung. Das Wissen über die neuen Welten war noch dermassen lückenhaft, dass kaum eine Geschichte als Unsinn abgetan werden konnte – ein weites Feld für jede Art von Wirtschaftsbetrug.

Im 17. Jahrhundert war Israel Ory, ein Düsseldorfer Kaufmann, unterwegs, der sich als Mitglied des armenischen Hochadels ausgab und dem Kurfürsten von der Pfalz die armenische Krone anbot, auf dass die armenischen Christen besser geschützt würden. Zu den Geschenken, die er dem Kurfürsten in Aussicht gestellt hat, vermerkt ein Billett von Ory, einer der armenischen Fürsten habe Kostbarkeiten, Pferde und andere Schätze für den Kurfürsten zur Verfügung gestellt, doch habe Ory leider nichts von all diesen Herrlichkeiten mitbringen können, da es in Anatolien zurzeit von Räubern wimmle. Der Kurfürst biss nicht so richtig an, weshalb Ory schliesslich weiterzog und sich an den russischen Zaren wandte. Der ernannte ihn effektiv zum Botschafter in Persien und ermöglichte ihm, im Rahmen seiner diplomatischen Missionen lukrative Geschäfte zu machen. Dass Ory der Klasse der Orientbetrüger zuzurechnen war, wurde erst nach seinem Tod klar. Solche «Orientbetrüger» setzten vor allem im 18. Jahrhundert auf die märchenhaften Vorstellungen der Europäer vom Orient und nutzten sie zu ihrem eigenen Vorteil. Ein Könner namens Mirza Hassan Collaweck, Sohn des persischen Königs, lebte in Deutschland nicht bloss jahrelang auf Pump, sondern lud auf den 24. April 1797 alle seine Gläubiger ein, ihn zur Ankunft seiner Karawane mit Kamelen, Dienern und Schätzen zu begleiten – und die Gläubiger kamen für Kutschen und Musikkapelle auf! (Die Karawane blieb leider aus.)

Das 18. Jahrhundert kann weiter mit Giuseppe Balsamo aufwarten. Er stammte aus einem Armenviertel Palermos. Seine grosse Zeit begann, nachdem er nach seinen Angaben den ganzen östlichen Mittelmeerraum bereist, alles dortige Fachwissen in Sachen Alchemie und Medizin zusammengetragen und sich schliesslich dem Grossmeister des Malteserordens als Alessandro, Graf von Cagliostro, Alchemist und Goldmacher, präsentiert hatte. Die Empfehlungen des Grossmeisters öffneten ihm in Neapel und Rom alle Türen. Von Rom aus fand er dann mit seiner ebenso talentierten Ehefrau Zugang zu den Höfen in ganz Europa. Geld verschaffte er sich mit Produkten, die zu Schönheit, Jugend und Liebe verhelfen sollten, sowie mit alchemistischen Mixturen. Seine Auftritte waren perfekt, egal ob er sich als Freimaurer inszenierte oder der Inquisition als Kronzeuge gegen die Freimaurer zu Diensten war, ob er in den besten Kreisen auftrat oder im Gefängnis sass.

Der industrielle Aufbruch im 19. Jahrhundert schuf mit seinen fast unbegrenzten Möglichkeiten ein eigentliches Eldorado für Wirtschaftskriminelle. Die Grenzziehung zwischen seriös gemeinten und unseriösen Projekten fiel schwerer denn je. Gigantische Visionen konnten beim Suezkanal realisiert werden und sorgten beim Panamakanal erst einmal für einen Riesencrash und -skandal. Nur zu oft entschied der Erfolg darüber, ob man später von echten oder falschen Visionären, von grossen Würfen, abstrusem Wunschdenken oder gezielter Irreführung ausging. Das Aufkommen des modernen Kapitalismus brachte als Nebenerscheinung eine undurchsichtige Melange von unternehmerischer Weitsicht, sinnvoller Spekulation und betrügerischer Hinterhältigkeit hervor. Je nach Blickwinkel waren einzelne Protagonisten weitsichtige Kaufleute oder ruchlose Gesellen.

Der Amerikaner James Fisk war auch so einer, und er war ein begnadeter Verkäufer. Er machte sein erstes Vermögen während des amerikanischen Bürgerkrieges (1861–1865), indem er Freund und Feind zu überrissenen Preisen Produkte verkaufte, die sie gerade brauchten, oder andrehte, was sie nicht brauchten. Waffen- und Baumwollschmuggel war sein Metier.

In den 1860er-Jahren legte er den Geschäftsmann Daniel Drew herein, der dies als Fähigkeitsausweis wertete und Fisk zu seinem Partner machte. Die beiden waren sich auch in Sachen Skrupellosigkeit ebenbürtig und stellten das nicht nur in der Dauerfehde mit dem Eisenbahnkönig Vanderbilt unter Beweis. Zusammen mit dem rücksichtslosesten aller amerikanischen Eisenbahnunternehmer, Jay Gould, setzten sie sich zum Ziel, den US-Goldmarkt zu übernehmen. Dieser Markt war eher klein. Die Regierung konnte ihn und den

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