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Der Rosenbaum: Erinnerungen einer Malenden
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eBook60 Seiten33 Minuten

Der Rosenbaum: Erinnerungen einer Malenden

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Über dieses E-Book

Alles begann an Weihnachten 1986. Ich bekam von meinen Eltern einen Aquarellkasten geschenkt. Es war für mich eine sehr große Überraschung, denn bisher hatten sie nicht viel von meinen kreativen Ergüssen gehalten.

Bereits als Kind malte ich viel, klebte Bilder aus Pflanzen und fertigte sogar Collagen aus Steinen, Sand und leeren Patronenhülsen, die ich beim dörflichen Schützenfest aufsammelte. Alles unbrauchbares Zeug, wie meine Mutter sagte. Ich sprühte über vor Ideen und hielt nicht viel von der Hausarbeit, zum Leidwesen meiner geplagten Mutter. Sicher hätte sie sich so manches Mal eine hilfreichere Tochter gewünscht. Aber nein, ich spielte lieber Blockflöte, Melodica, Mundharmonika und später Akkordeon. Musikunterricht gab es in unserem kleinen Dörfchen nicht und so spielte ich mehr recht als schlecht meine geliebten Instrumente und ziemlich laut, wenigstens das!
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum30. März 2020
ISBN9783750495630
Der Rosenbaum: Erinnerungen einer Malenden
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Autor

Brigitte Anna Lina Wacker

Brigitte Anna Lina Wacker wurde 1953 in Voigtding, jetzt Wingst, geboren. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Cuxhaven. Bereits in ihrer Kindheit schrieb sie Gedichte. 1987 begann sie, sich mit Malerei ernsthaft zu befassen und in zahlreichen Kursen ausbilden zu lassen. Zur gleichen Zeit schrieb sie ihre ersten lyrischen Verse. Im Jahr 2000 erschien ihr erster Kunst-Lyrik-Bildband im Eigenverlag. 2005 folgte ein Engelbildband in limitierter Auflage. Veröffentlichungen ihrer Gedichte und Kurzgeschichten erfolgten im eigenen Buch "Gefühlt-Gespürt-Geträumt" und in diversen Anthologien des Wolkenreiter-Verlags Fuldatal. 2011 wurde ihr Gedicht "Ich bin" in der Jokers-Gedichte-Datenbank der besten deutschsprachigen Gedichte veröffentlicht. 2012 wurde ihr Gedicht "Wunder Engel" in die Anthologie "Einfach nur ein Engel", net-Verlag, aufgenommen. Ebenfalls im Jahre 2012 erschienen die ersten Kurzgeschichten und Romane im BoD-Verlag

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    Buchvorschau

    Der Rosenbaum - Brigitte Anna Lina Wacker

    Es war eine schwere dunkle Nacht. Leise Geräusche drangen wie durch Watte in meinen Schlaf. Mühsam öffnete ich die Augen und sah einen schwachen Lichtschein im Esszimmer, das durch einen kleinen Flur von meinem Schlafzimmer getrennt lag. Der Lichtschein bewegte sich langsam und in diesem Moment wusste ich, wir haben Einbrecher im Haus.

    Ich war sofort hellwach. Leise erhob ich mich, schlich langsam zur Tür und zog sie vorsichtig zu. Kein Laut ertönte, als ich den Schlüssel im Schloss vorsichtig umdrehte.

    Ich griff zu meinem Handy und wählte den Notruf. Der Mann am anderen Ende meinte nur, er wäre alleine auf der Dienststelle und könne uns nicht helfen. Wir müssten alleine mit der Situation fertig werden. Fassungslos legte ich das Handy beiseite.

    Wir mussten die Wohnung unbemerkt verlassen, um in Sicherheit zu sein. Behutsam weckte ich meinen noch schlafenden Ehemann, flüsterte ihm zu, er möge sich ruhig verhalten und öffnete leise die Tür zu unserem Balkon. Die Höhe machte uns keine Angst. Still und behände kletterten wir unbemerkt über das Geländer und ließen uns in die feuchten Blumenrabatten fallen. Wir mussten nur noch durch den Garten und über eine Straße laufen, um Hilfe zu holen.

    Wie in Zeitlupe bewegten wir uns vorwärts. Schon dämmerte der Morgen. Der Himmel öffnete seine Schleusen und dicke weiche Schneeflocken schwebten auf uns herab. Doch was war das? In einem Garten auf der rechten Seite der Straße sah ich einen großen Baum mit ausladenden noch winterkahlen Zweigen, an denen riesige zartrosa Rosenblüten in voller Blüte standen. Die Blüten hatten einen Durchmesser von fast einem Meter. Nie zuvor hatte ich etwas so Schönes gesehen. Wie gebannt blickten wir auf die Schönheit dieses Rosenbaumes und … der Wecker klingelt. Es ist sechs Uhr in der Früh. Alles war nur ein Traum. Es gibt zum Glück keine Einbrecher, keine Schneeflocken aber auch keinen Rosenbaum.

    Ich bin sehr nachdenklich an diesem Morgen, nehme meine Traumdeutungsbücher mit an den Frühstückstisch und versuche, meinen Traum zu deuten. Dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Dieser Traum war ein Zeichen, der mir Hoffnung machen sollte. Schließlich gab es schon einmal in meinem Leben einen Rosenbaum.

    Meine Abschlussausstellung in Bremervörde vor zweiundzwanzig Jahren trug den Titel: „Rosenzeit nach dem zuvor aquarellierten Bild „Der Rosenbaum.

    Alles begann an Weihnachten 1986. Ich bekam von meinen Eltern einen Aquarellkasten geschenkt. Es war für mich eine sehr große Überraschung, denn bisher hatten sie nicht viel von meinen kreativen Ergüssen gehalten.

    Bereits als Kind malte ich viel, klebte Bilder aus Pflanzen und fertigte sogar Collagen aus Steinen, Sand und leeren Patronenhülsen, die ich beim dörflichen Schützenfest aufsammelte. Alles unbrauchbares Zeug, wie meine Mutter sagte. Ich sprühte über vor Ideen und hielt nicht viel von der Hausarbeit, zum Leidwesen meiner geplagten Mutter. Sicher hätte sie sich so

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