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Liebe ist eine Entscheidung: Wann es sich lohnt, zusammen zu bleiben, wann es besser ist, sich zu trennen, und welche Fragen bei der Entscheidung helfen

Liebe ist eine Entscheidung: Wann es sich lohnt, zusammen zu bleiben, wann es besser ist, sich zu trennen, und welche Fragen bei der Entscheidung helfen

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Liebe ist eine Entscheidung: Wann es sich lohnt, zusammen zu bleiben, wann es besser ist, sich zu trennen, und welche Fragen bei der Entscheidung helfen

Länge:
74 Seiten
44 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 14, 2020
ISBN:
9783980819565
Format:
Buch

Beschreibung

LIEBE IST EINE ENTSCHEIDUNG

Man kann sich so lange biegen, bis man bricht. Die Frage ist, wann "Biegen" aufhört und "Brechen" beginnt. Lange und glückliche Beziehungen scheinen schwieriger zu werdenm und immer mehr Menschen stellen sich die Frage, ob sie zusammenbleiben oder sich trennen sollen. Dieses kurze Buch will Ihnen helfen, Ihre ganz persönliche Antwort auf die schwere Frage "Bleiben oder gehen?" zu finden.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 14, 2020
ISBN:
9783980819565
Format:
Buch

Über den Autor

Dr. Jörg Heidig, Jahrgang 1974, nach Abitur und Berufsausbildung in der Arbeit mit Flüchtlingen zunächst in Deutschland und anschließend für mehrere Jahre in Bosnien-Herzegowina tätig, danach Studium der Kommunikationspsychologie in Görlitz, anschließend Projektleiter bei der Internationalen Bauausstellung in Großräschen und seither als beratender Organisationspsychologe, Trainer und Coach für soziale Organisationen, mittelständische Unternehmen und Behörden tätig. 2010 Gründung des Instituts für Organisationsentwicklung "Prozesspsychologen". 2018 Promotion zum doctor rerum politicarum an der Technischen Universität Dresden. Jörg Heidig übernimmt Lehraufträge an der Hochschule der Sächsischen Polizei, der Dresden International University sowie der Hochschule Zittau/Görlitz. Neben seiner beruflichen Tätigkeit schreibt Jörg Heidig Fachbücher zu verschiedenen psychologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Zuletzt ist die Streitschrift "Die Kultur der Hinterfragung" erschienen, in der es um die Dekadenz der Kommunikation in der deutschen Gesellschaft geht.


Buchvorschau

Liebe ist eine Entscheidung - Jörg Heidig

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Was ist eigentlich Liebe?

Wenn die Gedanken die richtigen sind, folgen die Emotionen

Erstes Beispiel: Jemand liebt, aber hat das Gefühl, bald zu zerbrechen

Zweites Beispiel: Jemand ist sich seiner eigenen Gefühle nicht mehr sicher und hat das Gefühl, bald zu zerbrechen

Drittes Beispiel: Jemand fühlt sich geliebt; ist sich aber der eigenen Gefühle nicht mehr sicher

Die Quintessenz: Welche Fragen wirklich wichtig sind

Was uns heute freier sein lässt und lange Beziehungen schwerer macht

Das Lustprinzip ist an die Stelle gesellschaftlicher Normen getreten

Die dunkle Seite der Optionen

Liebe wird zur Freundschaft oder: Familiäre Verwandtschaft wird durch Wahlverwandtschaft ersetzt

Haben wir ein Selbst oder sind wir nur Erinnerungen und Gewohnheiten?

Falsches Leben, falsche Liebe

Wenn die Abhängigkeit von der Bestätigung anderer zur Sucht wird

Was geschiet, wenn Menschen mit falschen Selbstbildern lieben?

Wie kann man sich „gut trennen"?

Über den Autor

Buchempfehlung: Die Kultur der Hinterfragung

VORWORT

Fragt man Menschen, wo ihr Partner oder ihre Partnerin ist, schauen sie in der Regel in Richtung der betreffenden Person. Wenn man aber fragt, wo ihr Herz ist, geht der Blick nicht selten in eine andere Richtung. Manche behaupten, dass die meisten von uns nicht mit dem Menschen zusammen sind, den sie lieben.

Warum so viel Quälerei, könnte man fragen – und schlussfolgern, dass es in vielen Fällen besser sei, sich zu trennen. Trennungen nehmen zu, die Scheidungsrate ist jahrzehntelang gestiegen. Der Anteil der Singlehaushalte nimmt weiter zu, in einigen Städten und Landkreisen liegt er bereits deutlich über 50 Prozent. Irgendwie wird das alles möglicher, und vielen geht es nach einer – oft längst überfälligen – Trennung auch besser.

Hört man in kriselnde Beziehungen hinein, findet man Verzweiflung und Hoffnung gleichermaßen: „Wenn sie sich nur ein klein wenig ändern würde, hätten wir eine Chance! Ich will mich ja ändern und versuche es auch schon, aber in ihren Augen reicht das einfach nicht! Sie muss mir ein Stück entgegenkommen. Ich kann nicht alles alleine machen! Lange halte ich das nicht mehr aus."

Ein Mensch ändert sich nicht, weil ihn sein Partner dazu drängt. Es fällt schon schwer, sich selbst zu ändern; den anderen zu ändern ist unmöglich. Aber man kann gemeinsam etwas an der Beziehung ändern, sich etwas vornehmen, gemeinsam auf neue Art Zeit verbringen, sich Ziele setzen, Gewohnheiten ändern usw. – oder weiter leiden oder sich trennen.

Klar ist, dass viele Menschen ein unheimliches Beharrungs- und Leidensvermögen besitzen und an Beziehungen festhalten, die ihnen nicht nur nicht gut tun, sondern die sie leiden und irgendwann regelrecht zerbrechen lassen.

Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die sich schon trennen, bevor sie überhaupt Verantwortung füreinander hätten übernehmen können. Ja, Beziehungen haben auch mit Verantwortung zu tun. Aber wenn man, übertrieben gesagt, bereits bei den leisesten Ankündigungen von Problemen – gleichsam vorbeugend – wegrennt oder einer neuen „Option" verfällt, wird man nicht bekommen, wonach man sich vielleicht umso mehr sehnt. Denn allzu oft kommen die Extreme zusammen: Je stärker die Sehnsucht nach der einen perfekten Liebe ist, desto größer ist auch das Unvermögen, länger bei einer Partnerin oder einem Partner zu bleiben.

Wie soll man feststellen, ob man zu sehr leidet oder ob man der Beziehung noch eine Chance geben sollte? Zur Klärung dieser Frage wäre ein Maßstab hilfreich. Es geht dabei um Gefühle und Moral. Etwas kann gefühlt richtig, moralisch aber falsch sein. Und umgekehrt: Etwas kann moralisch richtig, aber gefühlt falsch sein.

Wenn die Gedanken die richtigen sind, folgen irgendwann die Gefühle. Die Geduld dazu haben allerdings nur wenige. Andererseits besitzen selbst intensivste Gefühle eine „Halbwertszeit", weshalb eine Beziehung, die allein auf Gefühlen beruht, zum Scheitern verurteilt ist.

Mit dem Maßstab ist es also so eine Sache. Es kommt immer darauf an, könnte

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