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Das Chakra-Yoga Praxisbuch
Das Chakra-Yoga Praxisbuch
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eBook304 Seiten1 Stunde

Das Chakra-Yoga Praxisbuch

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Über dieses E-Book

Ralph Skuban und Richard Hackenberg haben das uralte Wissen um die Chakras und die Energiekörper des Menschen auf einfache, gut verständliche Weise aufgearbeitet und für den modernen Yoga-Praktizierenden neu zugänglich gemacht.
Yoga ist, wenn er in der Tiefe verstanden und angewandt wird, weit mehr als nur ein einfaches Programm zum körperlichen Wohlbefinden. Er spricht ganz gezielt die höheren Energien des Menschen und seine körperlichen Schaltzentralen, die Chakras, an, um bestimmte geistig-seelische Prozesse auszulösen.
Dieser wunderschöne Bildband eröffnet eine neue Dimension des „Energiekörper-Yogas“, in dem das Wissen um die Chakras ebenso einfließt wie die Erkenntnis über den Äther- und den Astralkörper des Menschen.

SpracheDeutsch
HerausgeberAquamarin Verlag
Erscheinungsdatum19. Apr. 2020
ISBN9783968610887
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    Buchvorschau

    Das Chakra-Yoga Praxisbuch - Ralph Skuban

    1. Auflage 2020

    © Aquamarin Verlag GmbH

    Voglherd 1 • D-85567 Grafing

    © der Fotos Richard Hackenberg

    Gesamtgestaltung: Annette Wagner

    ISBN 978-3-96861-088-7

    Inhalt

    ÜBER DIESES BUCH

    YOGA UND ENERGIE

    Was ist Energie?

    Koshas – Schichten unseres Seins

    Vayus – Felder der Lebensenergie

    Nadis – Ströme von Lebensenergie

    Chakras – die Zentren unserer Lebensenergie

    MULADHARA, DAS 1. CHAKRA

    Überleben

    Mantra für Muladhara

    Asanas und Chakras – Grundsätzliche Hinweise

    Mula Bandha

    Asanas für Muladhara

    Atemwahrnehmung für Muladhara

    Heimaterde

    Meditation auf Muladhara

    Die drei Flüsse und Kundalini

    Die Sitzhaltung

    Nadi Shodana, die Wechselatmung

    SVADHISHTHANA, DAS 2. CHAKRA

    Fühlen

    Mantra für Svadhisthana

    Asanas für Svadhishthana

    Pranayama im Sitzen

    Gefühle und Sexualität

    Meditation auf Svadhishthana

    MANIPURA, DAS 3. CHAKRA

    Handeln

    Mantra für Manipura

    Uddiyana Bandha

    Asanas für Manipura

    Yoga und das vegetative Nervensystem

    Agnisara, die Feuerübung

    Energie und Ego

    Meditation auf Manipura

    Krieger oder Zauderer?

    ANAHATA, DAS 4. CHAKRA

    Kontakt

    Mantra für Anahata

    Asanas für Anahata

    Die Gunas und der Weg des Feuers

    Die Farben der Liebe

    Anahata Pranayama

    Dem Herzen folgen

    Meditation auf Anahata

    VISHUDDHA, DAS 5. CHAKRA

    Ausdruck

    Mantra für Vishuddha

    Die feinstofflichen Elemente

    Asanas für Vishuddha

    Jalandhara Bandha

    Ujjayi Pranayama.

    Meditation mit Soham

    Authentisch sein

    Meditation auf Vishuddha

    Amrita und die Unsterblichkeit

    AJNA, DAS 6. CHAKRA

    Erkennen

    Mantra für Ajna

    Asanas für Ajna

    Fesseln des Lebens – die drei Granthis

    Der Energiekörper im Yogasutra

    Patanjali-Chakra-Pranayama

    Wer bin ich?

    Meditation auf Ajna

    SAHASRARA

    Heimkommen

    Wenn die Energie zu fließen beginnt

    Meditation auf Sahasrara

    Tipps für die Praxis: Übungsreihen

    Meditation

    GLOSSAR

    ÜBER DIE AUTOREN

    LITERATURNACHWEISE

    Über dieses Buch

    Die Methoden des Yoga sind ganz wesentlich Techniken, die das Ziel verfolgen, uns mit unserer Lebensenergie zu verbinden, ihren freien Fluss zu unterstützen und die verschiedenen Kräfte in uns auszugleichen, um Gesundheit, Wohlbefinden und inneres Wachstum zu fördern. Grundlegender betrachtet, geht es darum, heil oder ganz zu werden, also alle Aspekte unseres Seins zu sehen, sie anzuerkennen und in positiver Weise zu entwickeln und zu integrieren. Das schließt Körper, Gefühle, Gedanken und unser Streben nach spiritueller Erfüllung mit ein.

    Ganz besonders gilt dies für Übungen, die direkt auf unsere Chakras oder Energiezentren einwirken wollen, Übungen, wie wir sie in diesem Buch vorstellen möchten. Es ist deshalb auch notwendig, an den Anfang ein Kapitel über die verschiedenen Dimensionen von Energie zu stellen, die man im Yoga Prana nennt. Das erste Kapitel nähert sich diesem Thema an: Was ist Energie im ganz Allgemeinen und die Lebensenergie im Besonderen? Wie ist der Mensch aus Sicht der Yoga-Philosophie aufgebaut? Welche Elemente bilden den menschlichen Energie- oder Pranakörper?

    Für viele Übende bedeutet Yoga heute primär Körperarbeit. Wer allein diesen Zugang sucht, kann zwar die philosophischen und psychologischen Abschnitte, die am Anfang stehen und auch immer wieder in das Buch eingewoben sind, überspringen und allein mit den Körperübungen oder Asanas arbeiten. Doch ein vollständiges Bild vom faszinierenden Panorama des Chakra-Yoga kann man erst dann sehen, wenn sich Körper- und Atemarbeit mit Meditation, philosophischer Kontemplation und praktischer Psychologie verbinden. Es ist ein lohnenswertes Unterfangen, sich den Chakras von allen Seiten her anzunähern.

    Nach dem einführenden ersten Kapitel widmen wir uns jedem Energiezentrum einzeln. Jedes Chakra wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: Wir sehen uns ihre Symbole und ihre Bildsprache an und beleuchten die philosophischen Ideen ebenso wie ihre praktisch-psychologischen Botschaften im Blick auf unser Leben in einer modernen Gesellschaft.

    Vor allem aber finden sich in diesem Buch eine Vielzahl von praktischen Übungen: Für jedes Energiezentrum stellen wir Yoga-Haltungen oder Asanas vor, mit denen wir das jeweilige Chakra ansprechen, aktivieren und ausbalancieren können. Dazu gibt es passende Atem- und Meditationsübungen. Wir haben uns bemüht, den Text so leicht, verständlich und konkret wie möglich zu halten, getragen vor allem von langjähriger Praxis-, Forschungs- und Unterrichtserfahrung. In der Summe ergibt sich ein ganzheitliches Bild unserer Energiezentren – philosophisch, psychologisch und praktisch. Es ist nutzbar für Yoga-Lehrende ebenso wie Yoga-Studierende.

    Da die einzelnen Abschnitte sinnvoll aufeinander aufbauen, ist es ratsam, keine Kapitel zu überspringen, sondern langsam und Schritt für Schritt vorzugehen und wirklich mit dem Buch zu arbeiten. Die Übungen setzen überwiegend keine speziellen Vorkenntnisse voraus, so dass jeder sofort damit beginnen kann.

    Zum eigenverantwortlichen Weg des Yoga gehört neben einer regelmäßigen Praxis und einer sorgfältigen Selbstbeobachtung auch, die Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu beherzigen, die hier und da geboten sind. Einige finden sich auch in diesem Buch. Die Arbeit mit unserem Körper, dem Geist und den Energien, die darin wirken, sollte kein ungesundes „Spiel mit dem Feuer" sein, sondern eine Freude spendende und lebensbereichernde Praxis.

    Wir danken Dr. Peter Michel vom Aquamarin Verlag für seine Anregung, ein Buch zum Thema Chakra-Yoga zu schreiben. Es war uns eine große Freude und Herausforderung zugleich, dieses Buch machen zu dürfen. Besonders danken möchten wir auch Meret Hackenberg, die für die Fotosessions in Südafrika Modell stand. Die Bilder schoss Richard Hackenberg. Und natürlich gilt unser Dank den vielen Schülerinnen und Schülern, denen wir auf unserem Weg begegnen. Jeder Lehrer ist immer auch Lernender und lernt von seinen Schülern.

    Wir wünschen Dir viel Freude und spannende Entdeckungen auf Deinem Yoga- und Lebensweg!

    Richard Hackenberg und Ralph Skuban

    Yoga und Energie

    „Das Weltall begann mit einer Explosion,

    und es breitete sich in alle Richtungen

    aus wie die Strahlen der Sonne."¹

    – Rigveda, um 1500 v. Chr. –

    Was ist Energie?

    Die kürzeste und zugleich treffendste Antwort auf die Frage Was ist Energie? ist mit nur einem Wort gegeben: Alles. Alles schwingt. Alles ist Energie. In der Sprache der alten Yogis heißt sie Prana. Als Großes Prana hält sie den gesamten Kosmos in Gang.

    Ihr erster und gewaltigster Ausdruck im Physischen ist die Geburt des Weltalls aus der Singularität, jenem unergründlichen Zustand vor Raum und Zeit, in welchem alle Existenz nur als Möglichkeit angelegt war, verdichtet zu einem unendlich kleinen und massereichen Punkt. Die Singularität war das kosmische Ei, aus dem das Küken des Stofflichen in Form von Hitze und Nebeln aus Staub und Gas schlüpfen sollte, jenes Küken, das wir Menschen heute Weltall nennen. Der älteste unter den indischen Mythen, der Rigveda, gab der Singularität den klangvollen Namen Ambah, das kosmische Wasser, und wir fühlen uns nicht nur von ungefähr daran erinnert, dass viele Schöpfungsmythen an den unbegreiflichen Anfang des Seins die Idee des Wassers stellen, jene Substanz, ohne die Leben nicht möglich ist, eine Substanz auch, die jede nur erdenkliche Form annehmen kann, weshalb sie so gut zum Bild der Formlosigkeit vor der Zeit passt, dem Tohuwabohu, wie das hebräische Wort dafür lautet.

    Mit dem Ausschlüpfen des Weltalls aus dem kosmischen Wasser begann die Zeit ihren Lauf, und die Materie machte ihre ersten turbulenten Gehversuche. Diesen energetischen oder pranischen Ur-Ausdruck nennen die Physiker heute den Ur-Knall, und es ist das gleiche Bild von Hitze, Energie und explosiver Ausdehnung, wie es auch der Rigveda zeichnet.

    Energie und Yoga

    Wenn alles Energie oder Prana ist, und wenn diese in allem wirkt, was existiert, dann natürlich auch in der uns umgebenden Natur, in allem Toten und Lebendigen, in Mineralien, Pflanzen, Tieren – und natürlich auch in uns Menschen. Energie in diesem allumfassenden Sinne heißt in der Sanskrit-Sprache Maha Prana, das Große Prana. Als Ausdruck von Zeit, Raum und Materie formt es unser Sein und durchwirkt unser Leben, genauer noch, gibt uns Leben. Die Lebens- oder Vitalenergie ist eine Kraft, von der natürlich nicht allein die „alten Yogis" wussten, sondern viele Kulturen und Traditionen, wie unterschiedlich auch die Begriffe und Bilder sein mögen, die sie dafür jeweils benutzen. Das kann auch anders gar nicht sein, denn was überall wirkt, hinterlässt überall seine Spuren.

    Um Prana, unsere Lebensenergie, geht es also, wenn wir yogischen Praktiken wie Asanas, Pranayama und Meditation nachgehen. Es geht darum, sie zum Fließen zu bringen und uns mit ihr anzureichern. Ein regelmäßiger und bewusster Umgang mit Prana, wie ihn die Praktiken des Yoga anstreben, kann zur Basis für Gesundheit und Wohlbefinden werden. Darüber hinausgehend schenkt uns die Praxis ein tieferes Verstehen unseres eigenes Seins, weil wir uns auf andere, erweiterte Weise selbst wahrnehmen: Wir sind mehr als nur dieser Körper aus Fleisch, Knochen und Blut, wir sind strukturierte Energie.

    Um besser zu verstehen, wie wir aus der Sicht des Yoga energetisch strukturiert sind, will diese Einführung auf knappem Raum die wichtigsten Konzepte und Ideen zum Energiekörper zusammenfassen. Vor diesem Hintergrund lassen sich nicht nur die in diesem Buch vorgestellten einfachen Übungen, sondern jede Yoga-Praxis in ihrem energetischen Sinn verstehen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn wir beim Pranayama, der Atempraxis des Yoga, Kumbhaka machen, den Atem also anhalten und dabei bestimmte Bandhas oder Muskelverschlüsse setzen, dann haben diese zum Ziel, konkreten Einfluss auf mehrere Vayus oder Energiefelder unseres Körpers zu nehmen. Natürlich kann man Pranayama auch üben, ohne etwas von den Vayus zu wissen, doch ist das Üben dann unvollständig, weil der Praxis das Verstehen fehlt. Dem Verständnis des Menschen in seiner lebensenergetischen Struktur wollen wir uns über vier zentrale Ideen annähern: Schichten, Felder, Zentren und Ströme von Energie.

    Koshas – Schichten unseres Seins

    Wenn die indische Philosophie den Menschen in seiner lebensenergetischen Ganzheit zu beschreiben versucht, bedient sie sich gerne des Modells der Koshas oder Schichten. Gemeint sind nicht Schichten wie die einer Zwiebel, ein Eindruck, der durch bildliche Darstellungsversuche der Koshas immer wieder entsteht, sondern Aspekte oder Dimensionen unseres menschlichen Seins. Deshalb werden die Koshas auch Körper genannt. Fünf solcher Körper oder Schichten entdeckten die alten Weisen oder Rishis in ihren Selbsterforschungen.

    Der physische Körper

    Den ersten Körper, unsere äußere Dimension, nannten sie Annamaya Kosha, was so viel bedeutet wie „der aus Nahrung aufgebaute Körper und unseren physischen Körper bezeichnet, jenen Teil unseres Wesens, der uns am unmittelbarsten und leichtesten zugänglich ist und um den sich nahezu alles im Leben zu drehen scheint. „Aus Nahrung werden alle Wesen geboren, lesen wir in der Taittiriya Upanishad, jenem ursprünglichen Text, in welchem die Idee der Koshas grundgelegt ist, „und nach dem Tod, so heißt es dort weiter, „kehren sie zur Nahrung zurück.² Das erinnert uns nicht von ungefähr an das christliche „Asche zu Asche und Staub zu Staub".

    Wir begreifen uns selbst und die anderen vor allem und zu allererst als Körper – Körper, denen wir Namen geben, mit denen wir uns durch die Welt bewegen und die uns Freud und Leid empfinden lassen. Wenn die moderne Wissenschaft recht haben sollte, dann ist alles andere, das zu unserem Erleben gehört, zum Beispiel unsere Gedanken und Gefühle, lediglich eine Art Nebenwirkung des körperlichen Seins, das allem Erleben vorausgeht. Die meisten Menschen unterschrieben wohl ohne Zögern diesen Satz: „Ich bin der Körper. Der Rishi würde da widersprechen und manches ergänzen wollen. Das Erste, was er wohl sagen würde, wäre: „Da ist noch viel mehr. Neben deinem physischen Körper existieren weitere Dimensionen. So kommen wir zur nächsten Schicht unseres Wesens, dem Energie- oder Vitalkörper.

    Energiekörper

    Im Modell der Koshas verdanken wir der zweiten Dimension, dem Energiekörper oder Pranamaya Kosha, unser Leben. Es ist eben dieser Aspekt, mit dem wir uns im vorliegenden Buch vorrangig praktisch beschäftigen wollen.

    Die Yoga-Philosophie hat eine sehr differenzierte Vorstellung vom Aufbau und der Funktionsweise des Energiekörpers. Er besteht aus einigen größeren Energiefeldern (Vayus) und aus mehreren wichtigen Zentren (Chakras), denen jeweils unterschiedliche Aufgaben zukommen. Die verschiedenen Strukturen des Energiekörpers sind durch ein komplexes Netzwerk von Strömen oder Energiebahnen (Nadis) miteinander verbunden, von denen wiederum einige wenige eine zentrale Stellung einnehmen.

    Dem Energiekörper kommt eine herausragende Rolle in der Praxis des Yoga zu, nicht allein deshalb, weil sich aus ihm unsere Vitalität speist, sondern weil er unseren Körper mit dem Geist verbindet: Er ist sozusagen die Brücke zwischen physischem Körper und innerem Raum. Wenn sich Prana bewegt, sagt Yoga, dann ist auch Chitta – unser individueller Geist – in Bewegung: Es regen sich Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle, auch die schmerzhaften natürlich, all jene Muster, die uns primär in der äußeren Welt verankert sein lassen und daran hindern, die noch feineren Ebenen unseres Seins zu erfahren.

    Die grundlegenden Elemente des Energiekörpers

    Der Energiekörper ist die Brücke zu den inneren Schichten oder Dimensionen, die wir auch den inneren (psychischen, mentalen oder geistigen) Raum nennen können. Dieser beginnt mit Manomaya Kosha, wo die uns vertrautesten Aspekte unseres Geistes verortet sind.

    Der Mental- oder Emotionalkörper

    Wenn wir yogisches Denken und seine Begriffe in unsere Sprache übersetzen wollen, dann ist das oft mit Schwierigkeiten und Verengungen verbunden, weil es andere Denkkonzepte sind als die unseren. So ist es auch hier, wenn wir von Manomaya Kosha sprechen und ihn als Mental- oder Emotionalkörper übersetzen. Die Vielzahl der Aufgaben, welche die Yoga-Philosophie dieser Ebene zuordnet, umfasst nahezu alle uns vertrauten subjektiven inneren Vorgänge und Aspekte.

    Wahrnehmung – In Kooperation mit den äußeren Sinnesorganen ermöglicht Manomaya uns die sinnliche Wahrnehmung. Sie ist, wenn man so will, die äußere Seite unseres individuellen Geistes, das verbindene Element mit der äußeren Welt.

    Instinkte und Reflexe – Jede Wahrnehmung wird in Manomaya zunächst auf einer instinktiven und reflexiven Ebene bearbeitet: Wenn zum Beispiel etwas, das wir sehen, auf instinktiver Ebene als Gefahr interpretiert wird, dann sorgt Manomaya dafür, dass wir reflexiv zurückweichen. Instinkte und Reflexe sind eine „automatische" Funktion unseres Geistes. Sie

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