Bettina Fahrenbach Classic 1 – Liebesroman: Hurra, ich habe geerbt!

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Bettina Fahrenbach Classic 1 – Liebesroman: Hurra, ich habe geerbt!

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Länge: 103 Seiten1 Stunde

Beschreibung

Als der alte Fahrenbach, der eine zunächst kleine Firma im Weinanbau und -vertrieb errichtet und im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Familienunternehmen erweitert hat, das Zeitliche segnet, hinterlässt er ein ziemlich seltsames Testament. Drei seiner Kinder scheinen Grund zur Freude zu haben, Frieder als neuer Firmenchef, Jörg als Schlossherr und Grit als Villenbesitzerin.

Während der Notar mit monoton klingender Stimme die zum Testament gehörenden Formalitäten vorlas, beobachtete Bettina fasziniert eine Wespe, die mit lautem Gesumme gegen die Fensterscheibe flog, taumelnd auf die Fensterbank fiel, um immer wieder Versuche zu starten, die ins Freie führen sollten. Auch sie wäre gern überall, nur nicht hier. Sie fand es schrecklich, den letzten Willen ihres Vaters verlesen zu bekommen, weil das so abschließend war, so deutlich machte, daß es einen Menschen unwiederbringlich nicht mehr gab. Wann wohl hatte er dieses Testament verfaßt? Schon vor langer Zeit – vorsorgend? Oder weil er ahnte, daß er bald schon sterben würde, erst kürzlich? Ihr Blick glitt zu ihren Geschwistern, denen die Anspannung und Erwartung deutlich anzusehen war, nicht nur ihnen, eigentlich noch mehr ihren Ehepartnern. Die Stimme des Notars riß sie aus ihren Betrachtungen. "Bitte, entschuldigen Sie." Er stand auf, öffnete das Fenster und wartete, bis die Wespe hinausgeflogen war. Bettina lächelte. Sie hatte nicht erwartet, daß ihn das Gesumme stören würde. Er setzte ich und las weiter. Es ging zunächst um Zuwendungen an Angestellte, Freunde, caritative Einrichtungen und Vereine, die ihr Vater großzügig bedachte. Ehe er zu den Familienmitgliedern kam, machte Dr. Limmer eine bedeutsame Pause und schaute alle nacheinander an. Es war so still, daß man das Fallen einer Stecknadel hätte hören können. Mona, die Frau ihres ältesten Bruders Frieder, seufzte abgrundtief auf. Ihr war deutlich anzusehen, daß sie es kaum erwarten konnte, endlich zu erfahren, was es zu erben gab. Der Notar räusperte sich, sein Blick glitt auf das vor ihm liegende Dokument.
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