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Haus Justine. Die Erfüllung einer Sklavin - Folge 5: Über den Dächern der Stadt
Haus Justine. Die Erfüllung einer Sklavin - Folge 5: Über den Dächern der Stadt
Haus Justine. Die Erfüllung einer Sklavin - Folge 5: Über den Dächern der Stadt
eBook51 Seiten45 Minuten

Haus Justine. Die Erfüllung einer Sklavin - Folge 5: Über den Dächern der Stadt

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Über dieses E-Book

Haus Justine ist eine moderne Variation der Geschichte der O, wie eine junge, selbstständige Frau freiwillig zur Sklavin wird und so ihre Erfüllung findet. Liebevoll geschrieben, authentisch, glaubhaft und hocherotisch!

Was in der fünften Folge geschieht:

"Was hast du erlebt?"
Sie zog die Finger aus sich zurück, um ihm keinen Orgasmus am Telefon zu bieten, und versuchte ihrer Stimme wieder Festigkeit zu geben. "Willst du es wirklich hören?"
"Erzähle es mir."
Es war wie eine Beichte, die das Geschehene nicht ungeschehen machte, aber die Seele erleichterte, die dunklen Ecken erhellte, die Schatten verbannte; sie schämte sich vor Georg und fühlte sich wie erlöst, konnte darüber reden, also war es gar nicht so schlimm gewesen.
Georg war nicht schockiert, nur erstaunt. "Dass es ein solches Haus tatsächlich gibt, hätte ich nicht für möglich gehalten  Aber wie geht's jetzt weiter?"
SpracheDeutsch
HerausgeberBerlinable GmbH
Erscheinungsdatum27. Feb. 2020
ISBN9783956951008
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    Buchvorschau

    Haus Justine. Die Erfüllung einer Sklavin - Folge 5 - Jürgen Bruno Greulich

    HAUS JUSTINE

    5 / 12

    Über den Dächern der Stadt

    Jürgen Bruno Greulich

    Cover: Giada Armani
    Copyright: BERLINABLE UG

    Berlinable lädt dich ein, alle deine Ängste hinter dir zu lassen und in eine Welt einzutauchen, in der Sex der Schlüssel zur Selbstbestimmung ist.

    Unsere Mission: Die Welt verändern - Seele für Seele.

    Akzeptieren Menschen ihre eigene Sexualität, formen sie eine tolerantere Gesellschaft.

    Worte der Inspiration, des Mutes, der Veränderung.

    Öffne deinen Geist und befreie deine tiefsten Begierden.

    Alle Rechte vorbehalten. Es ist nicht erlaubt, die Inhalte dieses eBooks ohne die ausdrückliche Genehmigung durch den Verlag zu kopieren, weiter zu verbreiten öffentlich vorzutragen oder anderweitig zu publizieren. Änderungen, Satzfehler und Rechtschreibfehler vorbehalten. Die Handlung und die handelnden Personen dieses Buchs sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.

    Die Almosen, nicht verschenkt

    Still und leer war die Wohnung bei Cornelias Rückkehr, verlassen und leblos wie eine Theaterbühne nach der Vorführung, die hier aber doch gar nicht stattgefunden hatte, sondern woanders, dieses unbegreifliche Stück ohne Publikum, das eine ganz besondere Bühne benötigte, dazu demutsvolle Akteurinnen, herrische Akteure und furchteinflößende Requisiten. Hatte sie das alles wirklich erlebt? Sie goss sprudelnd heißes Wasser aus dem Kocher in den Kaffeefilter, schaute zu, wie es im Schlamm des aufgeschwemmten Pulvers verrann, und setzte sich mit der dampfenden Tasse an den Schreibtisch, starrte auf den schwarzen Bildschirm. Die Frage, die sich beim Weggehen gestellt hatte, war leicht zu beantworten: Keine Fremde kam zurück, keine unbekannte Cornelia, nein, das war sie selbst, es war auch sie selbst gewesen, welche die Tage in diesem seltsamen Haus verbracht hatte, sie selbst war zu Cornelia der Dritten geworden, niemand sonst, es gab kein Versteck hinter irgendeiner mythischen (oder schizophrenen) Person. Aber sie brauchte auch kein Versteck, konnte an all die Erlebnisse denken, ohne vor Scham im Boden zu versinken, sie hatte nur das Beste draus gemacht. Nun fühlte sie sich leer wie die Wohnung, überflüssig, zwecklos wie ein ledernes Halsband ohne metallenen Ring, des Sinns beraubt.

    Am Abend zählte sie die Geldscheine, weil ihr nichts Besseres einfiel, es waren hundert Stück, fünftausend Euro, noch nie hatte sie so viel Geld vor sich liegen gehabt, noch nie so viel Geld in so kurzer Zeit verdient, redlich verdient, nein, redlich verdiente man das Geld im Büro, nicht im Haus Justine. Ein anderes Mädchen würde jetzt im Pavillon auf dem Boden kauern, gehüllt in das obszöne rosafarbene Debütantinnenkleid, ihre Nachfolgerin, die noch nicht wusste, was alles ihr geschehen würde, und das Unbekannte mit bangem Herzen und furchtsamem Blick erwartete, beneidenswert. Noch nie, dachte Cornelia, hatte sie so intensiv gefühlt, noch nie eine solch finstere Lust erlebt, noch selten hatte es so wenig Licht gegeben, noch nie hatte sie es so wenig vermisst.

    Es wurde kühl in der Wohnung, sie drehte die Heizung auf, warm sollte es im Zwielicht sein, das ihr Zuhause war. Sie öffnete eine Flasche Wein, das Einzige, das ihr in den vergangenen Tagen gefehlt hatte, trank einen Schluck und betrachtete sich die Bilder vor ihren Augen, die das Vergangene lebendig machten, sah den Luststuhl, Donna im Käfig des Weißen Raums, Constanze unter der Empore mit ihren verbundenen Augen, hörte die Peitsche sirren und ihr Wimmern, fühlte die Hände der Männer an ihrem Körper, ihre Geschlechter in sich, Elviras zärtliche Lippen … Das Vergangene war nicht vergangen, es lebte in ihr, wurde zur Gegenwart, wenn auch zur imaginären, es füllte die Leere und brachte Wehmut mit.

    Laute klangen an ihr Ohr, echte, wirkliche, hässliche, sie kamen von oben, von der Wohnung über ihr, schreiende Stimmen, Worte, die sie zum Glück nicht verstand, da von der Decke gedämpft. Sascha und Brigitte,

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