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Handbuch der heilenden Energien. Die Heilkraft von Gedanken, Farben, Edelsteinen, Chakras und Pflanzenkräften

Handbuch der heilenden Energien. Die Heilkraft von Gedanken, Farben, Edelsteinen, Chakras und Pflanzenkräften

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Handbuch der heilenden Energien. Die Heilkraft von Gedanken, Farben, Edelsteinen, Chakras und Pflanzenkräften

Länge:
313 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
19. Mai 2020
ISBN:
9783968611402
Format:
Buch

Beschreibung

Am Anfang des 21. Jahrhunderts verfügt die Menschheit über mehr Wissen bezüglich der Heilkräfte von Farben, Edelsteinen und Pflanzen als jemals zuvor. Zudem sind mittlerweile auch die Gesetzmäßigkeiten von Gedankenkräften bekannt und ihr Einfluss auf den Körper.
Dieses große Wissen sammelt Waltraud-Maria Hulke in einem einzigen großen Ratgeber-Buch, das es jedem ermöglicht, diese Einsichten in seinem Leben helfend und heilend anzuwenden.
Mit einfachen Mitteln lassen sich die Probleme des Alltags meistern, Krankheiten überwinden und neue innere Kräfte entfalten. Die Natur schenkt dem Menschen nahezu alles, was er zu seiner Heilung benötigt.
Informativ, umfassend und leicht anzuwenden!

Herausgeber:
Freigegeben:
19. Mai 2020
ISBN:
9783968611402
Format:
Buch

Über den Autor


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Handbuch der heilenden Energien. Die Heilkraft von Gedanken, Farben, Edelsteinen, Chakras und Pflanzenkräften - Waltraud-Maria Hulke

Waltraud-Maria Hulke

Handbuch der heilenden Energien

Die Heilkraft von Gedanken, Farben, Edelsteinen, Chakras und Pflanzenkräften

Mit Rezepten und Anleitungen

Es ist natürlich selbstverständlich, dass bei ernsthaften Erkrankungen ärztliche Hilfe unumgänglich ist. In einem solchen Fall kann eine Selbstbehandlung sogar lebensgefährlich werden.

Was hier gesagt und geraten wird, soll also keinesfalls den Arzt oder Heilpraktiker ersetzen, sondern es will vielmehr das Allgemeinwissen und den Wert natürlicher Heilkräfte erweitern, damit man sich bei Bedarf mit einfachen, natürlichen Mitteln selbst helfen kann.

Die Autorin und der Verlag können jedoch keine Haftung für Folgen aus dem richtigen oder unrichtigen Gebrauch der hier dargestellten Methoden und Rezepte übernehmen.

1. Auflage 2020

© Aquamarin Verlag GmbH

Voglherd 1 • D-85567 Grafing

Zeichnungen im Innenteil: W.-M. Hulke

Umschlaggestaltung: Annette Wagner

ISBN 978-3-96861-140-2

Inhalt

Vorwort

Zurück zur Natur

Zeugnisse antiker Heilkunde

Orientalische Geheimnisse

Die Macht der Gedanken

Die Macht positiver Gedanken

Lichtvolle Gedanken

Der Einfluss von außen

Bewusstsein – Unterbewusstsein

Ein Wegweiser zur Steuerung der Realität

»Ja – ich kann!«

Die zwölf Geisteskräfte

Zielstrebigkeit

Das Spiegelbild eines Seelentiefs

»Schreibtechnik« zum Lösen negativer Gefühle

Intuition

Hilfe zur Selbsthilfe

Es gibt immer einen Ausweg

Die heilenden Kräfte der Natur

Die richtige Atmung – das Universal-Heilmittel

Die sieben Hauptenergiezentren (Chakras)

Das 1. Energiezentrum: Basis- oder Wurzel-Chakra

Das 2. Energiezentrum: Sakral-Chakra

Das 3. Energiezentrum: Sonnengeflecht- oder Nabel-Chakra

Das 4. Energiezentrum: Herz-Chakra

Das 5. Energiezentrum: Hals- oder Kehl-Chakra

Das 6. Energiezentrum: Drittes Auge oder Stirn-Chakra

Das 7. Energiezentrum: Kronen- oder Scheitel-Chakra

Therapievorschläge zur Harmonisierung der sieben Hauptenergiezentren

Die sieben Hauptenergiezentren (Chakras) und ihre Entsprechung in den Händen und Füßen

Die Heilenergie der Farben

Farbempfindungen

Die Heilwirkung des Regenbogenspektrums

Die Farbtherapie

Die Heilenergie der Edelsteine

Die Wirkung der Edelsteine

Die Verwendung von Edelsteinen

Edelsteine – Energiezentren

Edelsteine – Tierkreiszeichen

Die Edelsteintherapie

Die Aromatherapie

Akupressur in den Händen

Die Heilenergien der Früchte und Gewürze

Die Praktische Anwendung der Hausrezepte

Die lebensnotwendigen Nährstoffe

Proteine

Kohlenhydrate

Vitamine

Mineralien

Wasser

Vitamine und ihre Quellen

Mineralien und ihre Quellen

Fit fürs Leben

Natürliche Gesundheitsregeln beim Essen

Der Yin- und Yang-Einfluss auf unsere Gesundheit

Nahrungsmittel nach Yin und Yang

Ein Tag für die innere Reinigung

Tipps und Rezepte zur Steigerung der Lebenskraft

Fit durch Knoblauch

Neue Energien durch Obst und Gemüse

Jungbrunnen Buttermilch

Geistig vital durch Meersalz

Natürliche Potenzmittel

Für alle Fälle – hilfreiche Tipps und Rezepturen

Abnehmen und dabei gesund bleiben

Schönheitspflege

Verjüngungsmittel für die Haut

Badefreuden

Bewegungsprogramm

Motive zur Meditation

Schlusswort

Danksagung

Literaturhinweise

Über die Autorin

Bezugsquellenhinweise und Adressen

Einen Blick auf das Wunder der Natur zu lenken, das war meine Motivation beim Schreiben dieses Buches, welches ich hiermit all jenen widmen möchte, die in den Schätzen der Natur ihr Heil suchen und ihr dafür Wertschätzung, Achtung und Dankbarkeit entgegenbringen.

Vorwort

Sehr früh bereits erfuhr ich, was es bedeutet, krank und leidend zu sein, denn ich stamme aus einer Arztfamilie – und da gehörten diese Probleme zum Alltag.

Einmal durfte ich meinen Vater bei einem Krankenbesuch begleiten. Das wurde zu einem Schlüsselerlebnis in meinem Leben.

Noch heute sehe ich sie vor mir, die ausdrucksvollen Augen dieser schwerkranken Frau, und ich erinnere mich an das Entsetzen, das mich gepackt hatte, als ich beim Wechseln des Verbandes ihren wunden Körper sah und das Wort »unheilbar« unausgesprochen über ihr schwebte.

Damals hat sich mein Leben gründlich verändert – und ich begann zu suchen.

Ich wollte auf meine Weise helfen, ein wenig von dem Leid auf dieser Welt zu lindern.

»Du kannst nur die Blumen pflücken, die an deinem Lebensweg blühen.«

Dieser Spruch, den ich einmal irgendwo gelesen hatte, begann in mir seine Wirkung zu entfalten, und ich machte mich daran, nach diesen Blumen auf meinem Weg Ausschau zu halten.

Wie durch ein Wunder taten sich plötzlich Weiten vor mir auf, die ich bisher nicht für möglich gehalten hatte. Ich entdeckte Dinge, die unmittelbar miteinander zusammenhingen und so auf einmal einen Sinn ergaben.

Angefangen von Farben, Edelsteinen, Klängen und Aromen, bis hin zu den Früchten, Kräutern, Gewürzen und Pflanzen.

Sie hatten alle etwas gemeinsam.

Es waren die natürlichen Heilkräfte, die sie in sich trugen – und damit eine unschätzbare Hilfe für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebensfreude darstellten.

Und so begann für mich eine faszinierende Reise durch »die Welt der heilenden Energien«.

Einen großen bunten Blumenstrauß habe ich auf meinem Weg gepflückt und mit Liebe in dieses Buch gelegt.

Möge er Euch, meine lieben Leserinnen und Leser, Freude bereiten und die segensreichen Kräfte der Natur näherbringen.

Mit Licht und Liebe

Waltraud-Maria Hulke

Zurück zur Natur

Jahrtausendelang bildeten vorwiegend Farben, Töne und Düfte sowie Pflanzen, Kräuter und Früchte die Heilmittel der Menschen und Tiere. Man fand in den Schätzen der Natur alles, was man für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden benötigte.

Die Natur verfügt in der Tat über eine unermesslich große Schatzkammer von heilbringenden Wirkstoffen in reicher Fülle.

Was die Ernährung anbelangt, gilt die Pflanzenwelt als die Lebensquelle für Mensch und Tier auf unserem Planeten. Sie liefert uns jedoch nicht nur Nahrung, sondern sie stellt uns auch eine Vielzahl natürlicher Heilmittel zur Verfügung.

Die Kräfte der Natur wurden schon seit Menschengedenken dazu genutzt, die Selbstheilungskräfte im menschlichen Körper anzuregen und die natürliche innere Ordnung zu gewährleisten oder wiederherzustellen.

Die fortschreitende Technisierung hat uns Menschen jedoch immer weiter von unserem wahren Ursprung, der in der Natur seine Wurzeln hat, entfernt. Im Zuge des medizinischen Fortschritts ist das alte Heilwissen zunehmend mehr in Vergessenheit geraten.

Nun stehen wir an einem Wendepunkt, denn es ist eine Tatsache, dass die enorme Entwicklung unseres technischen Zeitalters, mit den unzähligen Möglichkeiten allein auf medizinischem Gebiet, die Menschheit nicht gesünder gemacht hat. Das Gegenteil ist der Fall.

Die Zahl der Krankheiten wird immer größer, trotz der Vielzahl an technischen Errungenschaften und chemischen Arzneimitteln, die dagegen zur Verfügung stehen.

Die wissenschaftliche Medizin mit ihren modernen Möglichkeiten hat, was sehr anerkennenswert ist, im letzten Jahrhundert große Fortschritte gemacht. Krankheiten, die früher meist tödlich verliefen, können heute erfolgreich behandelt werden. In akuten Notfällen kann die moderne Medizin rasche Hilfe bringen und Leben retten. Das ist die eine Seite der Medaille.

Aber die andere Seite ist die, dass viele dieser auf chemischem Weg hergestellten Medikamente nicht frei von Nebenwirkungen sind. Deshalb gilt es, zwischen Nutzen und Schaden abzuwägen. Wenn diese Arzneien über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden müssen, können gravierende Nebenwirkungen mit weitaus schlimmeren Folgen auftreten.

In solchen Fällen wäre es doch sinnvoll, sich zu fragen, ob man nicht mit natürlichen, risikoärmeren Mitteln den gewünschten Heileffekt erzielen könnte.

Allerdings sollte man im Bereich der Selbsthilfe auch die gebotene Vorsicht walten lassen und unbedingt fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sich die Symptome nicht innerhalb weniger Tage bessern.

Das Zeitalter der Technisierung verführt uns jedoch immer mehr dazu, unseren Körper als einen stets einsatzbereiten und allzeit verfügbaren Mechanismus zu betrachten, der – sobald er eine Störung aufweist – sofort, sozusagen auf »Knopfdruck«, mit denen dafür auf chemischem Weg hergestellten Gegenmitteln zur Funktionsfähigkeit genötigt wird.

Es ist uns vielfach schon zur Gewohnheit geworden, ohne darüber nachzudenken, sofort zur Tablette zu greifen, sobald irgendeine körperliche Störung, ein Schmerz oder eine Unpässlichkeit auftritt.

Man hat Kopfschmerzen und nimmt ganz einfach Kopfschmerztabletten. Bei Verdauungsstörungen werden schnell Abführmittel geschluckt und nach einer hastig eingenommenen Mahlzeit, die oftmals aus unbiologischen Fertigprodukten besteht, greift man sofort zur Magentablette, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass der Körper mit diesen Störungen eigentlich nur etwas sagen möchte.

Doch anstatt auf die »Körpersprache« zu hören und die Missstände von der Ursache her zu beheben, wird der Organismus einfach mit Anti-Schmerzmitteln betäubt und damit zum Schweigen gebracht.

Die Schmerzempfindung der Nerven wird kurzerhand ausgeschaltet, und man glaubt, damit seine Probleme behoben zu haben.

Doch das ist ein großer Irrtum, denn der menschliche Körper ist keine so einfach per Knopfdruck zu bedienende »Maschine«.

Er ist in seiner körperlich-geistigen Struktur weitaus umfassender und tiefgreifender und lässt sich nicht allein durch äußerliche Eingriffe manipulieren, indem man ihm einfach Tabletten zuführt und auf diese Weise unliebsame Störungen außer Funktion setzt. Damit wird immer nur die Auswirkung behoben, aber niemals die auslösende Ursache. Die Ursache eines körperlichen Leidens liegt viel tiefer und findet in der Tatsache, dass der Mensch eine Einheit aus Körper, Geist und Seele darstellt, eine einleuchtende Erklärung.

Nur wenn diese drei Komponenten in einem harmonischen Einklang zueinander stehen, kann man von Gesundheit im wahren Sinn des Wortes sprechen.

Dass wir Menschen trotz der fortschrittlichen Entwicklung und dem Überangebot an zahlreichen Medikamenten und komplizierten medizinischen Apparaturen nicht gesünder, sondern immer krankheitsanfälliger und leidender geworden sind, ist doch Beweis genug. Es zeigt uns, dass wir nicht in einer Übertechnisierung unser Heil finden können, sondern dass wir uns wieder auf unsere Wurzeln besinnen sollten, die in der Natur ihren Ursprung haben.

In unseren Lebensgewohnheiten und in unserem Konsumverhalten ist eine Gedankenlosigkeit eingetreten, die uns vom wahren Heil-Sein immer weiter entfernt hat.

Konsum – Chemie – Müll – Umweltgifte – das ist ein Kreislauf geworden, der bereits bedenkliche Formen angenommen hat und der nur durch eine allgemeine Bewusstseinsveränderung in andere Bahnen geleitet werden kann.

In der Euphorie der technikorientierten medizinischen Errungenschaften, die Körper und Seele strikt getrennt hielten, kam es teilweise zu einer Verdrängung überlieferter Heilmethoden. Inzwischen ist diese ›seelenlose‹ Medizin an ihre Grenzen gestoßen, sowohl in ihrer Finanzierbarkeit als auch in der Akzeptanz vieler Patienten. Das Interesse an natürlichen Heilmitteln rückt deshalb wieder mehr in den Vordergrund.

Es ist höchste Zeit geworden, dass wir ein bewusstes Umdenken vornehmen, wenn wir unserem Lebensraum Erde und damit gleichzeitig uns selbst eine fundierte Hilfe und eine bessere Lebensqualität geben wollen.

Deshalb sollten wir alle gemeinsam danach trachten, wieder zu unseren Wurzeln zurückzufinden, und uns vor Augen führen, dass es in der Natur unendlich viele heilbringende Schätze gibt, die dazu imstande sind, uns auf natürliche, unschädliche Art eine Hilfe zu geben.

Wir brauchen keine Schlaftabletten, Abführmittel oder Schmerzblocker mehr, wenn wir uns der unschätzbaren Hilfen, die in den natürlichen Quellen der Natur liegen, bewusst geworden sind.

Sicherlich ist es für viele weitaus bequemer, nach einer Tablette oder einem Fertigprodukt zu greifen, als sich der kleinen Mehrarbeit zu unterziehen, welche in der Zubereitung eines natürlichen Heilmittels liegt.

Man sollte dabei jedoch bedenken, dass man für diese relativ kleine Mühe einen großen Vorteil gewonnen hat, der in den natürlichen Heilkräften liegt, die unmittelbar dazu imstande sind, in das ganzheitliche Geschehen des Organismus einzugreifen, um ihm damit einen Anstoß zu geben, seine gestörte Harmonie auf natürlichem Weg wieder auszugleichen und seine Funktionsfähigkeit zurückzugewinnen.

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk der Schöpfung.

Er kann sich immer wieder regenerieren und erneuern, wenn wir ihn mit einer ausgewogenen, sinnvollen Ernährung, einer naturgemäßen Behandlung und Pflege und einer positiven Denkweise dabei unterstützen und die vielfältigen Möglichkeiten, die uns die Natur zur Verfügung stellt, darin mit einbeziehen. Mein Anliegen ist es, mit diesem Buch einen Denkanstoß zu geben und aufzuzeigen, dass es oftmals mit ganz einfachen, natürlichen Mitteln möglich ist, sich zu helfen, um daraus ein Leben in Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden gewinnen zu können. Ein Leben, an dem man Freude hat, das man gerne lebt und das man in vollen Zügen genießen kann.

Zeugnisse antiker Heilkunde

In der Frühzeit der Kulturen gab es schon praktische Anweisungen, wie und in welcher Form die Heilkräfte der Natur zu nutzen waren. So wurde von den alten Heilkundigen beispielsweise die Banane als »magische Frucht der Götter« gepriesen. Man betrachtete sie als das Geheimnis der Natur für lang anhaltende Gesundheit und Jugendlichkeit.

Die Ginseng-Wurzel wurde wegen ihrer verjüngenden, belebenden und wiederherstellenden Kräfte bereits vor über 5.000 Jahre verehrungsvoll verwendet. Das gilt auch für den Honig, der den Göttern sogar als Opfergabe dargebracht wurde und den man als das »natürliche Allheilmittel« verehrte.

Wie man aus archäologischen Funden weiß, hat man auch den Zusammenhang zwischen Farben und Leben schon vor mehr als 10.000 Jahren erkannt; und damit zählt die Verwendung von Farben zu den ältesten der Menschheit überlieferten Zeugnissen der Heilkunde.

Im antiken Ägypten baute man Farbtempel, deren sieben Räume von je einem der sieben Farbstrahlen aus dem Sonnenspektrum beherrscht wurden. Dorthin brachte man die Kranken, um sie ihren Bedürfnissen gemäß einer ganzheitlichen Heilung zu unterziehen.

Es sind aus der Antike auch Anweisungen überliefert, wie und in welcher Form Edelsteine in der Heilbehandlung eine wichtige Rolle spielten. Sie wurden zumeist in pulverisierter Form eingenommen, äußerlich aufgelegt oder zu Heilsalben und Tinkturen verarbeitet, wobei die Perle, der Saphir und der Malachit besonders gefragt waren.

Auch die Musiktherapie ist so alt wie die Heilkunst selbst. Die Musik stand schon von jeher in einem engen Zusammenhang mit der Gesundheit, denn man hatte früh erkannt, dass sie dazu imstande ist, den menschlichen Körper in einen Zustand der Ruhe zu versetzen und darüber hinaus Seele und Geist zu harmonisieren und damit Heilung zu fördern.

Mit den natürlichen Düften und Aromen hatte man in der Antike ein weiteres wirkungsvolles Therapiemittel zur Hand, welches über die Atmung in den Organismus gelangte, die innere Sekretion der Drüsen und das Nervensystem anregte und dadurch die körperliche Abwehr stärkte, wodurch eine Regeneration von Körper, Geist und Seele bewirkt werden konnte.

Die beiden Pharaoninnen Nofretete und Kleopatra, die ein Spiegelbild altägyptischer Hochkultur darstellen, sind bis in unsere heutige Zeit als ein Abglanz wahrer Schönheit berühmt.

Sie kannten viele Geheimnisse der Natur und wussten um die schönheitsfördernde und gesunderhaltende Wirkung natürlicher Heilmittel.

Überliefert sind uns nicht nur das Bad in Eselsmilch, sondern auch die aromatischen Badeöle, die das Badewasser zum Sprudeln brachten und es nach dem jeweiligen Bedarf rot, blau oder grün färbten.

Zusätze aus Kräutern, aromatischen Ölen, Gewürzen und Blüten waren wegen ihrer anregenden Wirkung ebenfalls sehr begehrt.

Zur Gesichtsmassage wurde frischer grüner Pflanzensaft verwendet, um damit die Jugendlichkeit der Haut zu bewahren.

Heute ist es wissenschaftlich erwiesen, dass das Chlorophyll dazu imstande ist, der Haut bis ins hohe Alter hinein Jugendlichkeit und Frische zu bewahren. Die positiven Einflüsse des Blattgrüns auf das vegetative Nervensystem sind uns heute ebenfalls bekannt.

Daraus kann man erkennen, dass sich nicht nur Kräuter, Früchte und Gewürze, sondern auch die Farb- und die Aromatherapie schon im Altertum großer Beliebtheit erfreuten.

Die berühmten Schönheitsmittel der ägyptischen Königinnen wurden nicht nur aus Quarzen, Salzen und Kristallen, sondern auch aus Fisch- und Pflanzenölen, Blütenblätter-Essenzen und Honig hergestellt. Die Ginseng-Wurzel und die Gewürznelke waren ebenso begehrt wie Akazien- und Hibiskusblüten oder die Blüten des Eibisch und des Ingwers, die einen besonders lange anhaltenden Duft ausströmen.

Die Zutaten der Schönheitsmittel setzte man in Ölen oder in frischem Quellwasser sieben Tage lang an.

Am frühen Morgen, wenn der

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