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Heilung durch Energiemedizin

Heilung durch Energiemedizin

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Heilung durch Energiemedizin

Länge:
307 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Mai 2020
ISBN:
9783968611235
Format:
Buch

Beschreibung

Seit früher Kindheit besaß Dr. Shannon McRae die Fähigkeit, in Raum und Zeit Dinge zu sehen, die ihre Mitmenschen nicht wahrnahmen. Als Kind hatte sie dadurch oft Anfeindungen und Verletzungen durch ihre Mitschüler zu erleiden. So lernte sie, ihre Begabung zu verbergen und nur in besonderen Fällen anzuwenden.
Als erwachsene Frau fand sie glücklicherweise in der amerikanischen Alternativmedizin wunderbare Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Fähigkeit erkannten und ihr halfen, diese zu vervollkommnen.
Heute ist sie eine der berühmtesten Heilerinnen der USA, die in der Lage ist, erkrankte Mitmenschen auch über Tausende von Meilen hinweg zu heilen. Sie hat erkannt, dass der Geist alle Begrenzungen überschreitet.
In diesem fesselnden Buch schildert sie ihre einzigartige Lebensgeschichte sowie viele außergewöhnliche Heilungen. Zudem gibt sie zahlreiche Hinweise, um die Gesetzmäßigkeiten des Geistigen Heilens auch im eigenen Leben anzuwenden.
Zurzeit sicher eines der faszinierendsten Bücher über das Geistige Heilen!

Herausgeber:
Freigegeben:
15. Mai 2020
ISBN:
9783968611235
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Heilung durch Energiemedizin - Shannon McRae

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1. Auflage 2020

© der deutschen Ausgabe

Aquamarin Verlag GmbH

Voglherd 1 • 85567 Grafing

www.aquamarin-verlag.de

Titel der Originalausgabe:

THE HEALING EFFECTS OF ENERGY MEDICINE

© Quest Books, PO Box 270, Wheaton, IL 60187-0270, USA

© 2015 Shannon McRae

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger jeder Art und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

Umschlaggestaltung: Annette Wagner

ISBN 978-3-96861-123-5

Dieses Buch widme ich allen meinen Klientinnen und Klienten, die im Laufe der Jahre an der Erhöhung ihrer Lebensqualität gearbeitet haben; den vielen Forschern und Autoren, die mir vorausgingen und Erklärungsmöglichkeiten für Energiemedizin und Energiefelder sowie für die wichtige Rolle gefunden haben, die Denken und Intention für unsere Gesundheit spielen. Ich widme es Scott Miners für seinen unverbrüchlichen Glauben an mich – und meiner Familie, weil sie mich durch meine frühen Kindheitserfahrungen geprägt und unwissentlich dazu gedrängt hat, mich und meine Umgebung grundlegend verstehen zu wollen. Ihnen, den Leserinnen und Lesern, biete ich dieses Buch an, damit Sie sich selbst besser verstehen können, und ich hoffe, Sie finden darin etwas, das Ihr Leben schöner und besser macht.

Shannon McRae

Meine vorliegende Arbeit widme ich allen meinen Verwandten überall, insbesondere meinem Vater, der mich gelehrt hat, den Zeltplatz in einem besseren Zustand zu verlassen, als ich ihn vorgefunden habe, und meiner Mutter, die mir gezeigt hat, dass man erst dann weiß, wie viel Liebe in einem Menschen steckt, wenn man hinschaut.

Scott E. Miners

Inhalt

Vorwort

Prolog

Zum Geleit

Einführung: Das Mädchen, das sehen konnte, was andere nicht sehen

1Zelluläre Heilung, Quantenfragen und unsere organisatorische DNS

2Die Heilung eines Arterienrisses, genetisches Potenzial und die Entfernung von Krebszellen

3Zellheilung und die Reparatur eines Trommelfells

4Gebet und Heilung von Kopfschmerz

5Bedingungsloses Wünschen und Wundheilung

6Selbstwert, Gedanken, tiefe Überzeugungen und Stress

7Ein Fall, der zeigt, wie zellulärer Stress aufgehoben werden kann

8Alte Überzeugungen, Emotionen und intuitive Wahrnehmung zu Heilzwecken

9Die Bedeutung des Loslassens unerwünschter Leiden

10Die heilende Kraft der Vergebung

11Angst, Depressionen und die Kraft der Gesprächstherapie mit Energiemedizin

12Überwinden des Egos, Vergebung und die Kraft der Gelassenheit

13Unser Körper und die tiefgreifenden gesundheitlichen Auswirkungen der Wertschätzung

14Die Heilung von Krebs durch Energiemedizin

15Bedingungsloses Gegenwärtigsein als Teil des Heilungsprozesses

16Heilung durch Loslassen von emotionalem Schmerz

17Die Energien der Gefühle und ihre Auswirkungen auf den Körper

18Kohärenz und unerwartete Heilung

19Absicht, Konzentration und Fernheilung

20Hepatitis C, Energiemedizin und die Umwandlung einer Herausforderung in eine Erfolgsgeschichte

21Die Heilung emotionaler Leiden

22Über die Wichtigkeit des Einstimmens auf die Heilung

23Widersprüchliche Überzeugungen auflösen

24Zwangsverhalten und wie das Gefühl, gut genug zu sein, das Tor zur Heilung öffnet

25Resilienz und Vergebung

26Ein Fall von Nebenhöhlenschmerzen und Entzündungen

27Grenzen, Offenheit und vollständige Gesundheit

Epilog: Leben nach dem Tod und unsichtbare Helfer

Anmerkungen

Versuche, ein Blatt Papier zu sein, auf dem nichts steht.

Sei ein Flecken Erde, auf dem nichts wächst,

wo etwas gepflanzt werden könnte,

ein Samenkorn vielleicht des Absoluten.

DSCHALAL AD-DIN AR-RUMI

Vorwort

Das Geschenk unerträglicher Not liegt darin, dass Menschen, die – insbesondere in der Kindheit – einen Verlust erleiden mussten, auf ungewöhnliche Weise hoch begabt sind.

LAURA DAY, HOW TO RULE THE WORLD FROM YOUR COUCH

Da ich die Energiemedizin, die Shannon McRae beschreibt, selbst erfahren habe, akzeptiere ich, was ich als wahr erlebt habe, auch wenn ich es nicht erklären kann. Wie Albert Einstein glaube auch ich, dass alles ein Wunder ist und alles Lebendige ein unglaubliches angeborenes Potenzial besitzt. Wissenschaftliches Denken verschließt sich oft, es stützt sich auf begrenzte Glaubenssätze und ignoriert die von Shannon beschriebenen Erfahrungen, bei denen sie ihre Intuition nutzt und heilende Energien weiterleitet, damit andere gesund werden können. Weil die Wissenschaft solche Heilungen nicht erklären kann, weigert sie sich im Allgemeinen, in dieser Richtung zu forschen.

Gewissermaßen ähnlich wie Shannon, die als Kind eine grundlegende Nahtod-Erfahrung hatte, habe auch ich in meiner frühen Jugend eine Nahtod-Erfahrung erlebt, die mir gezeigt hat, dass es im Leben mehr gibt, als wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können. Als ich vier Jahre alt war, lag ich wieder einmal, wie so häufig, mit einer Ohrenentzündung im Bett. Ich schraubte die Wählscheibe an meinem Spielzeugtelefon ab und steckte mir sämtliche Teile in den Mund, ganz so wie ich es bei Zimmerleuten beobachtet hatte, wenn sie Nägel herauszogen, die sie noch verwenden wollten. Problematisch war allerdings, dass ich die Teile verschluckte und einen Stimmritzenkrampf erlitt. Meine Zwischenrippenmuskeln und mein Zwerchfell zogen sich heftig zusammen, um Luft in meine Lungen zu saugen, aber nichts half, und ich konnte auch nicht um Hilfe rufen. Ich hatte kein Zeitgefühl, doch plötzlich stellte ich fest, dass ich nicht mehr nach Luft rang. Ich befand mich am Kopfende des Bettes und sah mir beim Sterben zu.

Während meiner Nahtod-Erfahrung war ich ganz fasziniert, dass ich meinen Vierjährigen-Körper los war. Ich empfand es als wahren Segen. Bis heute frage ich mich allerdings, wie es möglich war, dass ich auch außerhalb meines Körpers noch sehen und denken konnte, doch in meiner Erinnerung weiß ich ganz genau, dass ich es vermochte. Meine Mutter war damals gerade in der Küche. Sie tat mir leid, und ich befürchtete, sie würde mich tot auffinden. Doch wenn ich es recht bedachte, gefiel mir mein neuer Zustand besser, verstandesmäßig zog ich also den Tod einem Leben in meinem Körper vor.

Dann sah ich zu, wie der vierjährige Junge im Bett sich erbrach. Alle Spielzeugteile kamen im hohen Bogen wieder heraus, und er fing erneut an zu atmen. Als ich, scheinbar gegen meinen Willen, wieder in meinen Körper zurückkehrte, war ich sehr wütend. Ich weiß noch, dass ich gebrüllt habe: „Wer war das? Wenn ich später an das Ereignis zurückdachte, kam mir der Gedanke, dass es einen Gott gibt, der einen Plan hat, und ich einfach noch nicht sterben sollte. Heute würde ich mir die Erfahrung so erklären, dass ein Engel bei mir einen rettenden „Heimlich-Handgriff angewandt hat. Shannon spricht von silbrigen Wesen, die sie getröstet haben, wenn sie als Kind krank war, und ich glaube, diese unsichtbaren Helfer sind für alle Menschen da.

Sehr viel später nahm ich als praktizierender Arzt an einer Konferenz der American Holistic Medical Association teil, bei der die Heilerin Olga Worrall einen Gastvortrag hielt. Unmittelbar zuvor hatte ich mir beim Marathon-Training eine Verletzung am Bein zugezogen. Sie war sehr schmerzhaft und sprach weder auf Ruhe noch auf Behandlung an. Meine Frau sagte, ich solle Olga bitten, mich nach ihrem Vortrag zu heilen. Mir war das peinlich, und offen gestanden: Ich glaubte auch nicht daran. Dennoch schob meine Frau mich nach vorne. Olga bat mich, auf einem Stuhl Platz zu nehmen, und legte beide Hände auf mein Bein. Es war unglaublich, welche Hitze von ihren Händen ausging. Ich weiß noch, dass ich zum Wärmevergleich meine eigenen Hände auf mein anderes Bein legte. Durch den dicken Jeansstoff drang bei mir keinerlei Handwärme. Als Olga fertig war, stand ich auf und war vollständig geheilt. Der Schmerz war weg, und ich konnte normal gehen. Es überrascht mich daher nicht, dass dieselbe Heilungsenergie auch durch Shannon fließt. Ebenso wenig wundert es mich, dass ihre vielen Klientinnen und Klienten oft angeben, sie verspürten Wärme oder ein Kribbeln, oder dass Shannon diese Heilungsenergie über große Entfernungen hinweg am Telefon weiterleiten kann. Die beeindruckenden Geschichten in ihrem Buch sind der Beweis dafür, dass unsichtbare Heilungsenergien ständig verfügbar sind.

Shannons Ausführungen über ihre Fähigkeit zur intuitiven Wahrnehmung erinnern mich an eine Reihe derartiger Vorfälle, die ich selbst sowohl bei Patienten als auch privat erlebt habe. Zum Beispiel bei einem Gespräch zwischen Olga und mir bei der Beerdigung eines gemeinsamen Freundes: Als wir nach der Feier in einem leeren Flur standen, fragte sie mich plötzlich: „Bist du Jude?"

„Warum fragst du?", erwiderte ich.

„Weil zwei Rabbis neben dir stehen." Daraufhin nannte sie mir deren Namen und beschrieb ihre Kleidung, einschließlich Gebetsschal und Kippa. Ihre Beschreibung stimmte exakt mit dem überein, was ich in meinen Meditationen und inneren Bildern sah, in denen ich die beiden als geistige Führer wahrnahm.

Ein anderes Mal hielt ich einen Vortrag, aber mir war, als hielte ihn jemand anders. Ich sprach lediglich die Gedanken aus, die mir eingegeben wurden. Danach kam eine Frau zu mir und sagte: „Während des gesamten Vortrags stand ein Mann im Geistkörper vor Ihnen. Ich habe ihn für Sie gezeichnet." Sie hatte einen meiner inneren Führer portraitiert, mit allen Gesichtszügen und Besonderheiten, wie ich sie mir zuvor innerlich ausgemalt hatte. Das Bild hängt noch heute bei mir zu Hause.

Solche Erfahrungen bestätigen mich in der Gewissheit, dass Shannons Fähigkeit, unsichtbare Helfer wahrzunehmen und mit ihnen zu kommunizieren, auf Menschen, die ihre Hilfe suchen, sehr heilsam wirken kann. Wir sind alle viel stärker mit der unsichtbaren Welt verbunden, als wir wissen.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit Tierkommunikation und anderer, ähnlicher Erlebnisse bin ich mir auch sicher, dass Bewusstsein nichtlokal und nicht auf den Körper begrenzt ist. Shannons Heilungsgeschichten in diesem Buch zeigen, dass etwas Unbegrenztes uns allen hilft, heil zu werden und in Gesundheit zu leben. Ich habe ähnliche Heilungen erlebt wie die, die sie beschreibt. Sie traten zuerst in den Zeichnungen und Träumen meiner Patienten zutage. Durch diese Bilder konnten sie ihre Diagnose auf eine überintellektuelle, über die Schulmedizin hinausgehende Art und Weise begreifen. Oft zeigen die Zeichnungen und Träume sogar, was meine Patienten in der Zukunft erwartet. Der Tiefenpsychologe C. G. Jung sagte: „Die Zukunft wird unbewusst lange im Voraus vorbereitet und kann von Hellsichtigen erraten werden." Ich glaube, diese Wahrnehmungsfähigkeit – die Sie bei Shannon als sehr ausgeprägt erkennen werden – ist uns allen von Geburt an mitgegeben.

Die intelligente, bewusste, liebevolle Schöpfungsenergie ist für uns alle verfügbar, wenn wir unseren Geist zur Ruhe kommen lassen und die Verbindung zwischen dem universellen und unserem individuellen Bewusstsein spüren können. Die Heilungen, die Shannon beschreibt, lenken unsere Aufmerksamkeit auf diese universelle Energie des Wohlergehens, die uns allezeit zufließt und durchströmt. Vor Jahren haben meine Kinder mir verboten, unseren Hund Oscar, der an einem ausgeprägten metastasierenden Melanom litt, vom Tierarzt einschläfern zu lassen. Der Arzt war der Meinung, der Hund würde sich davon nicht mehr erholen. Ich brachte Oscar nach Hause, legte ihn auf den Boden und gab ihm jeden Tag ein wenig von meinem Essen, meinen Vitaminen und meiner Liebe; letzteres durch Handauflegen und Massieren in jeder freien Minute. Zwei Wochen später war er wieder auf den Beinen und lief herum. Er lebte noch drei Jahre ohne das geringste Anzeichen von Krebs – worüber unser Tierarzt nur staunen konnte.

Wie Shannon betont, ist es für unsere Heilung und für unser Alltagsleben wichtig, dass wir uns auf die Kohärenz unseres Daseins einstimmen. Wir müssen unser Bewusstsein schärfen, und zwar sowohl für die stetige Kraft zur Heilung, die unserem körperlichen wie auch unserem geistigen Aspekt zufließt, als auch für die Intelligenz, die durch beide Aspekte zu uns spricht. Was wir als Wohlergehen bezeichnen, fließt uns größtenteils auf unsichtbare Weise zu. So fragte mich zum Beispiel an dem Tag, als mein Vater starb, eine Stimme in meinem Kopf: „Wie haben deine Eltern sich kennengelernt? Ich antwortete, ich wisse es nicht, und die Stimme fuhr fort: „Dann frage deine Mutter, wenn du ins Krankenhaus kommst. Das tat ich, und die Geschichten, die meine Mutter daraufhin erzählte, bewirkten, dass mein Vater lachend sterben konnte. Ein anderes Mal, ich hatte gerade mein Kinderbuch Buddy’s Candle abgeschlossen, riet mir eine innere Stimme, ich solle zum Tierheim gehen. Ich folgte ihr, und als ich hineinging, fiel mir ein Hund ins Auge, der an der Tür saß. Ich fragte nach seinem Namen, und die Tierheim-Mitarbeiterin sagte: „Er heißt Buddy und ist seit kaum einer Viertelstunde bei uns."

Noch am selben Tag habe ich ihn adoptiert. Seither schenkt Buddy, genau wie alle guten Tiere, unserem Haushalt seinen stetigen, angeborenen, heilsamen Energiestrom.

Shannon spricht davon, wie wichtig es ist, dass der Patient an der Heilung mitwirkt, und ich bin ganz ihrer Meinung. Wir müssen aufgeschlossener denken und das Potenzial der Energiemedizin erforschen, damit wir unser Leben umgestalten und „selbstverursachte Heilung" erreichen können, wie Alexander Solschenizyn in seinem Roman Krebsstation sagt. Wir müssen Hoffnung haben. Kein Arzt und kein Heiler kann einem Patienten helfen, wenn dieser nicht entschlossen ist, selbst zu seiner Heilung beizutragen.

Heilung ist keine Spontanremission oder ein Wunder; zur Heilung gehört die Absicht des Geheilten. Der Patient muss mitwirken, um Harmonie und Rhythmus zu erzeugen und sein zuvor krankes Selbst in ein Selbst des Wohlbefindens zu verwandeln. Wenn wir uns konzentrieren und zuhören, werden uns von Geist und Körper Botschaften übermittelt. Die Hinweise meiner inneren Stimme sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Möglichkeiten, wie wir transformierende Botschaften erkennen können. Als Arzt kann ich einem Patienten oder einer Patientin helfen, und eine Heilerin wie Shannon kann dies ebenso, doch genau wie Shannon sagt, müssen auch die Patienten ihr Leben und ihren Körper lieben, damit Selbstheilung möglich wird. Aufgrund meiner Erfahrungen habe ich keinerlei Zweifel an Shannons intuitivem Gespür für die jeweiligen Ursachen einer Krankheit und an ihren bemerkenswerten Fähigkeiten, sehr vielen Menschen zur Genesung von ihrem Leiden zu verhelfen.

Dr. Bernie Siegel

Prolog

Intuition ist, wenn du etwas weißt, aber keine Ahnung hast, woher.

DEFINITION EINER FÜNFZEHNJÄHRIGEN IN LYNN ROBINSONS BUCH DIVINE INTUITION

Shannon McRae hat bereits in jungen Jahren in Psychologie promoviert und in ihrer Praxis über viele Jahre hinweg Tausenden von Klientinnen und Klienten geholfen. Doch auch ihre Erfahrungen und ihre Arbeit auf dem Gebiet von Intuition und Heilung sind beachtlich. Ihre angeborene intuitive Begabung lässt sie seit jeher in ihre Tätigkeit mit einfließen, doch hier soll das Augenmerk in erster Linie auf ihrer Treffsicherheit und auf der Anwendung ihrer intuitiven Erkenntnisse zum Nutzen ihrer Klienten liegen.

Intuitiv gewonnene Erkenntnisse sowie die Heilkraft von Berührung und Intention sind der medizinischen Welt nicht fremd. Schon seit ihrer Jugend widmet Shannon ihr Leben der Unterstützung anderer und dem Dienst an ihren Mitmenschen. Darauf kommt es ihr vor allem an, angefangen vom alltäglichen Miteinander – beim Einkaufen, Autofahren, bei finanziellen Verpflichtungen, beim Essengehen, auf Reisen, als Gast, beim Konzertbesuch – bis zu dem Ausmaß, in dem ihr die Hilfe für ihre Klienten tagein, tagaus am Herzen liegt. Manche mögen ihre Lebensweise und ihre ständige Hilfsbereitschaft als naiv empfinden, doch die Resultate sprechen eher für ein liebevolles, heilsames und geglücktes Leben. Sie führt ein heilsames Leben und ist in ihrem innersten Wesen fast ständig mit den feinstofflichen Heilungsenergien verbunden, die allen Menschen zufließen. Auf diese ist sie eingestellt, und aus ihnen schöpft sie.

Als ich von Shannons intuitiven Erkenntnissen erfuhr, kannte ich sie bereits seit Jahren als Freundin; erst ihr Mann David, der mir ebenfalls zu einem wunderbaren Freund geworden ist, hat mir davon erzählt. Shannon sprach nie über ihre Fähigkeiten, aber David berichtete mir, was sie für andere tut und über welch bemerkenswerte Erkenntnisse sie verfügt, die manche wohl als medial bezeichnen würden, die wir jedoch intuitiv nennen.

Nach Davids Eröffnung wollte ich mehr wissen. Als ich von Shannons Einblicken und ihrer Heilungsarbeit erfuhr, bat ich sie zuerst um Hilfe bei der Heilung von einem lästigen Hautkrebs. Sie half mir: Mein Krebs heilte ab und war praktisch über Nacht verschwunden. Daraufhin wollte ich sehr viel mehr darüber wissen, was geschehen war und woher sie ihre Kenntnisse hatte. Was sie mir sagte, öffnete mir wahrhaft die Augen. Meine Geschichte wurde in der alternativ-medizinischen Zeitschrift Well Being Journal veröffentlicht und ist in knapperer Form auch im vorliegenden Buch enthalten. Shannon hat eine außergewöhnliche Fähigkeit und ein ebensolches Leben, was jedoch kaum jemandem auffällt; doch ihre zahlreichen Klientinnen und Klienten aus aller Welt, denen sie zur Heilung von ihrer körperlichen oder seelischen Krankheit verholfen hat, können dies bestätigen.

Sowie ich mehr über Shannon und ihre Arbeit erfuhr, wollte ich ihre Geschichten im Well Being Journal veröffentlichen. Als dessen Herausgeber traf ich mich ohnehin regelmäßig mit ihr, um ihre Aufzeichnungen und Entwürfe, in denen sie über ihre Erfahrungen berichtet, zu lektorieren. Im Laufe der Jahre musste ich ihr unzählige Fragen stellen, weil ihre Entwürfe stets nur Notizen und Anmerkungen zu ihren Klientinnen und Klienten enthielten, etwa: „Henry M. rief an, und im Laufe mehrerer Sitzungen half ich ihm bei der Heilung von seinem Krebs. Wenn ich fragte, wie ihr diese Heilung gelungen war, lächelte sie jedes Mal nur und sagte: „Ich tue einfach meine Arbeit. Daraufhin erwiderte ich stets ganz ruhig: „Kannst du vielleicht ein bisschen mehr sagen? Ständig musste ich fragen: „Wie hast du das gemacht? Wie hast du das gesehen? Woher hast du das gewusst? So vergingen Monate und Jahre, und schließlich erkannte ich, wie leicht sie Einblick in Krankheitsverläufe und Genesungsprozesse gewinnt – das heißt, leicht für sie, aber bemerkenswert für uns, die wir nicht über ihre Aufgeschlossenheit für feinstofflich erworbenes Wissen verfügen.

Shannon macht sich ganz offensichtlich keine besonderen Gedanken darüber, dass ihre Erkenntnisse und heilerischen Fähigkeiten außergewöhnlich sind, weil sie schon ihr ganzes Leben lang darüber verfügt. Da ich von Berufs wegen viel schreiben und auch die Texte anderer lektorieren muss, fiel es mir leicht, aus Shannons Antworten auf meine Fragen und ihren Schilderungen der Fälle ihrer Klienten Geschichten zu formulieren. Anschließend lektorierten Roberta Louis und ich das Material, und Shannon las es gegen, wobei sie hier und da kleine Änderungen vornahm. Danach gaben wir ihre Artikel in Druck, allgemeinverständlich aufbereitet für die Leser des Well Being Journal. Die folgenden Kapitel bestehen größtenteils aus diesen für das Buch noch einmal überarbeiteten Artikeln.

Von Therapeutic Touch, Energiemedizin, intuitiver Medizin und Hellsichtigkeit in der Medizin erfuhr ich erstmals Ende der 1970er Jahre durch meine Zusammenarbeit mit der medizinischen Hellseherin Dora van Gelder Kunz, Herausgeberin des American Theosophist und, zusammen mit Dolores Krieger, Mitbegründerin von Therapeutic Touch. Dora hat während ihres gesamten langen Lebens mit vielen Ärzten, Heilpraktikern und Wissenschaftlern aus aller Welt zusammengearbeitet, die eine Faszination für das Gebiet der Energiemedizin hegten – mit Shafica Karagulla, Bernie Siegel, Larry Dossey, Fritjof Capra und Mael Melvin, um nur einige wenige zu nennen. Als Doras damaliger Redaktionsleiter profitierte ich von der Gelegenheit und meiner Bereitschaft, so viel zu lernen, wie ich nur konnte. Diese Fachleute diskutierten damals die Beweise dafür, dass die Welt der Energie das Fundament der greifbaren physikalischen Welt und damit auch der Medizin darstellt. In Artikeln und Vorträgen sprachen sie über die wissenschaftlichen Belege für die feinstofflichen Energien, die für unser Wohlergehen sorgen, und über die Erfahrungen damit.

So berichtet zum Beispiel Shafica Karagulla in ihrem Buch Breakthrough to Creativity von vielen Heilberuflern, die tagtäglich ihre feinstofflichen Sinne nutzen, um andere bei ihrer Heilung zu unterstützen. Darunter befindet sich auch ein Arzt, der durch Abtasten oder andere herkömmliche Diagnosetechniken genau sagen konnte, was in den Körperorganen und anderen Systemen seiner Patienten vor sich ging. Um seine Zulassung zu behalten, musste er Labortests oder andere konventionelle Verfahren anwenden, doch was los war, wusste er auch so.

Karagulla berichtet außerdem über Diane, eine von Geburt an hellsichtige Frau, die sich auf die intuitiv-medizinische Arbeit spezialisiert hatte. Sie konnte Diane dafür gewinnen, in Karagullas Wartezimmer Platz zu nehmen und ihre Patienten in der Wartezeit intuitiv zu untersuchen. Diane vermochte bei allen Patienten Karagullas die zutreffende Diagnose zu stellen. „Diane" war ein Pseudonym für meine Chefin, Dora van Gelder Kunz. In meinen Anfangsjahren beim American Theosophist meinte ein Redakteurskollege einmal scherzhaft, mit Dora zu arbeiten sei in etwa so, als ob man ständig mit offenem seelischen Hosenladen herumliefe. Das stimmte. Keine Emotion und keine Neigung blieben ihr verborgen. Ich habe festgestellt, dass das auch für Shannon gilt.

Anscheinend gehen wir zumeist davon aus, dass die Menschen sich in der Wahrnehmung ihrer Umwelt nicht sonderlich unterscheiden; wir glauben, dass wir – abgesehen von unserer individuellen Persönlichkeit und unseren je eigenen Gedanken und Gefühlen – die Welt mehr oder minder ähnlich wahrnehmen. Wir sind uns einig, dass Blau blau ist, dass Schwefel stinkt, dass Schmirgelpapier sich rau anfühlt, dass Zitrone sauer schmeckt

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