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Ritter, Schwert und Drachenblut

Ritter, Schwert und Drachenblut

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Ritter, Schwert und Drachenblut

Länge:
47 Seiten
33 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 14, 2019
ISBN:
9783732013180
Format:
Buch

Beschreibung

Sechsköpfige Drachen und gefährliche Seeschlangen, die sich im Burggraben breitgemacht haben – da braucht ein Ritter schon sehr viel Mut. Und auch der geheimnisvolle Unbekannte beim Ritterturnier ist nicht zu unterschätzen ...
 
Mit Witz und Charme erzählt Cornelia Funke von tapferen Rittern, teuflischen Untieren und schuppigen Scheusalen. In sechs spannenden Geschichten für Erstleser dreht sich alles um echte Helden und aufregende Abenteuer.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 14, 2019
ISBN:
9783732013180
Format:
Buch

Über den Autor

Cornelia Funke tells stories for all ages—as storytellers do—for book eaters and those who don’t succumb easily to printed magic. She is the bestselling author of Dragon Rider, The Thief Lord, and the Inkworld and MirrorWorld series. She lives in Malibu, California, on her avocado farm with her donkeys, ducks, and dogs. Learn more about Cornelia at her website: www.corneliafunke.com.


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Buchvorschau

Ritter, Schwert und Drachenblut - Cornelia Funke

Für Volker und Wolfram

Inhalt

Das Ungeheuer im Burggraben

Der Namenlose Ritter

Die geraubten Prinzen

Ritter Griesbart und sein Drache

Gawain von Grauschwanz und die schreckliche Meg

Baldur von Blechschrecks Geheimnis

Das Ungeheuer im Burggraben

Der edle Ritter Oswald von Schimmelstein lag schlaflos in seinem Bett und zählte Schafe. Seit er beim Turnier einen Schlag auf den Helm bekommen hatte, konnte er nachts einfach nicht mehr schlafen. Unter den Augen hatte er tiefe Ringe. Sein Mund schmerzte schon vom ständigen Gähnen und die Müdigkeit machte ihn so schlapp, dass er kaum noch in seine Rüstung kam. Aber schlafen konnte er trotzdem nicht.

„Viertausendfünfhundertsieben, zählte Oswald. „Viertausendfünfhundertacht …

Plötzlich hörte er draußen ein furchtbares Planschen und Prusten. Er stolperte zum Schlafzimmerfenster und guckte in die Nacht hinaus. Was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.

Im Burggraben schwamm eine riesige, breitmäulige, stachelbespickte Seeschlange. Silbrig schimmerten ihre Schuppen im Mondlicht. Ihr langer Leib glitt durch das schlammige Wasser und ihre Schwanzspitze peitschte gegen die Burgmauer.

„Welch

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