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Von Stern zu Stern: Weltraummärchen

Von Stern zu Stern: Weltraummärchen

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Von Stern zu Stern: Weltraummärchen

Länge:
75 Seiten
54 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Dez. 2014
ISBN:
9783730983782
Format:
Buch

Beschreibung

Tim und Tom waren die Postboten der Galaxis.
Sie flogen von Stern zu Stern, brachten mit ihrem Raumschiff Briefe und Pakete und manches Mal auch Passagiere mit. Lisa Klaus und Tante Monika flogen mit und halfen den beiden auf den verschiedenen Planeten wieder Ordnung und Frieden herzustellen. Sie retteten Bücher für die Kinder und vieles mehr!

Für Kinder von 3 - 6 Jahren
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Dez. 2014
ISBN:
9783730983782
Format:
Buch

Über den Autor


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Von Stern zu Stern - Joana Angelides

München

In der Bibliothek.

Es regnete nun schon seit Tagen. Lisa und Klaus hatten bereits jeden Winkel des kleinen Hauses von Tante Monika durchstöbert. Sie fanden alte Märchenbücher, ein paar Spiele und alte Puzzle-Spiele die sie aber schon alle kannten.

Onkel Eduard begann den Keller aufzuräumen und fand sogar ein paar alte Gläser mit Marmelade, die Tante Monika voriges Jahr eingekocht hatte.

Zu seiner Freude waren auch ein paar Flaschen alten guten Weines in den Stellagen, die ihm Tante Monika sogleich schenkte.

„Tante Monika, es regnet noch immer, können wir denn gar nichts tun?"

„Heute nicht mehr, aber morgen gehen wir in die Bibliothek, da könnt ihr euch dann ein paar schöne Bücher ausleihen und ich werde gleich einen Stoff kaufen und für Lisa ein neues Kleid nähen."

„Ohja, danke Tante Monika!" Rief Lisa.

„Ich will aber kein neues Kleid! Ich will nämlich nicht ruhig stehen, und dauernd von Nadeln gestochen werden.", ergänzte Klaus und alle lachten.

„Für dich werden wir eine neue Jacke kaufen, Kleider bekommen nur Mädchen". Sagte Tante Monika.

Am nächsten Morgen regnete es zwar noch immer, aber der große Schirm von Tante Monika beschützte sie alle, als sie von dem kleinen Auto über die Straße zur Bibliothek liefen.

Fräulein Stern, von allen im Ort liebevoll Sternchen genannt, saß hinter dem Pult und begrüßte die drei sehr freundlich.

Sie war schon seit vielen Jahren in der Bibliothek beschäftigt und kannte auch Tante Monika sehr gut, war Tante Monika doch einmal ihre Lehrerin in der Schule und hat ihr das Lesen beigebracht.

„Hallo Sternchen, wir möchten uns ein paar Bücher ausleihen, der Regen hört ja gar nicht mehr auf!" Sagte Tante Monika und auch die Kinder begrüßten Fräulein Stern freundlich.

„Ohja, ich habe da ein paar ganz neue Bücher bekommen, mit den neuesten Abenteuern von Tom und Tim, den Sternenwanderern".

Sternchen ging nach rückwärts und machte einen Karton auf.

Die beiden Kinder setzten sich inzwischen auf die alte Ledersitzbank, die gegenüber dem Pult von Fräulein Stern stand. Die vergangenen trüben Tag und der viele Regen hatten sie ganz müde gemacht. Der Regen drückte auf die Stimmung der Kinder.

Sternchen bückte sich und kramte suchend in dem Karton.

„Ja, wo sind denn die Bücher geblieben, ich habe sie heute Morgen ja noch gesehen?" Sie schüttelte den Kopf.

Sie richtete sich wieder auf und suchte auf dem Pult nach den Büchern. Dann blickte sie in den Computer, der gleich am Pult stand.

„Seltsam, sie sind bereits eingetragen und ich sehe da, sie stehen ganz oben, bei den Büchern über Astronomie und Weltfahrt! Wer hat sie denn da hinaufgetragen? Ich war heute noch nicht da oben". Sie schüttelte den Kopf.

„Tja, das waren vielleicht Tom und Tim, die beiden Sternenwanderer!" Sagte Tante Monika zu Sternchen.

„Oh, da muss ich aber lachen, Tante Monika! Das sind ja Romanfiguren, die können gar nicht aus den Büchern raus und schon gar nichts hinauftragen". Sie schaute Tante Monika tadelnd an.

„Ach, es gibt Dinge, die können wir uns oft nicht vorstellen, liebes Sternchen. Lass uns hin aufgehen und nachsehen."

Sie gingen nun alle gemeinsam die Treppe hinauf zu dem Regal, wo „Astronomie" stand.

Da standen viele Bücher mit schönen Einbänden, auch einige sehr alte, mit abgeschabten, ganz dunklen Rücken, so dass man fast gar nichts mehr lesen konnte.

Ganz vorne rechts standen einige Bücher mit bunten Einbänden. Es waren Bücher für Kinder und junge Leser, die sich für die Abenteuer von Tom und Tim interessierten, oder gerne etwas über bemannte Raumschiffe lasen, die ganz weit in das Weltall flogen.

„Oh, ja, da sind ja die beiden Bücher, die ich suche. Aber sie sind falsch eingereiht. Sie gehören dahin!" Sagte Sternchen und griff nach ihnen.

Doch die beiden Bücher schienen sich zu bewegen und glitten nach links, wo noch etwas Platz war. Sie griff wieder nach ihnen, und siehe da, sie rückten nun nach rechts.

„Was soll denn das?" Rief Sternchen und griff nun mit beiden Händen nach den Büchern, um sie ja zu erwischen.

Da fielen sie zu Boden und feiner, Gold glänzender Staub wirbelte herum, so dass sie für einige Augenblicke nichts sehen konnten.

„Oh, das ist ja Sternenstaub!" Rief Tante Monika.

„Sternenstaub?" Fragten Lisa, Klaus und Sternchen gleichzeitig.

„Ja, das ist Sternenstaub!" Sagten zwei helle Stimmen und vor ihnen standen zwei Buben in unglaublich schönen, glänzenden Anzügen, ganz aus Metall, jeder mit einem Helm am Kopf, der vorne offen war und ihre Gesichter frei ließ.

„Seid ihr Tom und Tim?" Fragte Klaus.

„Ja, und wir haben schon den ganzen Tag auf jemand gewartet, der sich für unsere Abenteuer interessiert. Es ist ja sehr langweilig immer nur von Stern zu Stern reisen und immer nur erfundene Figuren kennen

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