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Wissen wie man bekommt was man will: 12 vergessene Fähigkeiten zur Verwirklichung deiner Träume

Wissen wie man bekommt was man will: 12 vergessene Fähigkeiten zur Verwirklichung deiner Träume

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Wissen wie man bekommt was man will: 12 vergessene Fähigkeiten zur Verwirklichung deiner Träume

Länge:
210 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
23. Juni 2020
ISBN:
9781386090311
Format:
Buch

Beschreibung

Das Wort "Kodex" bezieht sich auf eine geordnete und strukturierte Gesamtheit von Gesetzen und Regeln.

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet 'Buch der Gesetze oder Regeln' eines Themas. Das vorliegende Buch enthüllt Ihnen die "12 Mächte", die auf den Gesetzen der Mystiker der Antike beruhen, und durch die Sie Ihre Wünsche verwirklichen können. Diese Gesamtheit von Grundsätzen – so wie ich sie angeordnet und strukturiert habe – bildet den "Manifestations-Kodex". Er ist eine spirituelle Technik, mit der man das Unsichtbare sichtbar machen kann.

Vielleicht kommen Ihnen die Konzepte, auf denen ich die "12 Mächte" fußen lasse, wie Allgemeinplätze vor, Sie glauben, sie bereits zu kennen, doch ich werde Ihnen eine neue Bedeutung dieser Konzepte nahebringen. Lassen Sie sich überraschen. Das Folgende ist nicht neu, doch in Vergessenheit geraten. In ferner Zukunft wird es eine Offensichtlichkeit sein. Meine Vision von der Zukunft ist diese: Die Menschen, die nicht imstande sind, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten, werden in ein paar Tausend Jahren als Analphabeten gelten. Die Mehrheit der Menschen wird spirituell aufgeklärt sein und ihre Absichten auf ihre Manifestationen ausrichten. Lediglich eine Minderheit, diejenigen, die in ihrer spirituellen Entwicklung zurückgeblieben sind, wird ein nicht erwähltes Schicksal erleiden.

Weshalb "12 Mächte"? Jesus kam in die Welt, um die Menschheit auf eine andere Ebene zu führen und ließ sich von zwölf Aposteln dabei helfen. Meiner Ansicht nach benötigt auch der Inhalt dieses Buches zwölf Säulen, auf die er sich stützen kann.

Die Apostel waren Jünger. Und darunter, eine Disziplin zu betreiben, verstehe ich, "Jünger einer Idee zu sein". Ich biete Ihnen hier zwölf Disziplinen an, in denen Sie sich schulen können; zwölf Fähigkeiten zur Erschaffung neuer Realitäten, die ich im Folgenden beschreibe. Machen Sie in Ihrem Leben (gewohnheitsmäßig) von diesen "12 Mächten" Gebrauch und Sie werden eine ungekannte schöpferische Macht zum Leben erwecken, die es Ihnen erlaubt, ein in allen Bereichen unermesslich glückliches Leben zu führen.
Freigegeben:
23. Juni 2020
ISBN:
9781386090311
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Wissen wie man bekommt was man will - Raimon Samsó

wir.

1. Kapitel: Die Macht der einzigen Wirklichkeit

Innere und äußere Handlung

Wie ich den Teilnehmern meiner Seminare gern vermittle, gehört die äußere Handlung zum einfacheren Teil des Plans. Auch wenn es Ihnen nicht leicht vorkommen mag, so zu handeln, dass sich die äußeren Umstände verändern, ist dies der leichteste Teil, der dennoch 99 von 100 Personen misslingt.

Die äußere Handlung besteht im Prinzip darin, in der Welt der Dinge etwas zu tun. Man könnte dies als Agenda, Aktionsplan, Arbeitsaufgaben bezeichnen. Bei einem Coachingprozess zum Beispiel wird hauptsächlich das äußere Spiel untersucht, die Verhaltensweisen, die Gewohnheiten, die Haltung, die Agenda mit Terminen, die Ergebnisse usw. All das gehört zum äußeren Spiel, das sich in der Welt der Dinge ausdrückt.

Kommen wir zum schwierigen Teil.

Die innere Handlung besteht in dem Wort Sein. (Eigentlich kann man dies in Worten kaum erklären.) Aber im Verlauf dieses Buches werden Sie verstehen, was es heißt, zuzulassen, dass sich das Schöpferische durch Ihr Bewusstsein ausdrückt.

Die innere Handlung ist unerlässlich, die äußere optional. Und auf einer bestimmten Bewusstseinsebene ist die äußere Handlung sogar völlig unnötig. Was ich damit sagen will, ist, dass die Notwendigkeit, zu agieren, damit die Absicht sich erfolgreich manifestiert, umso kleiner wird, je höher die Bewusstseinsebene ist. Umgekehrt ist eine größere Anstrengung nötig, um Wünsche zu manifestieren, je niedriger die Bewusstseinsebene ist. In unserer Welt wird uns mit keinem Wort vermittelt, wie man sich das ideale Leben erschafft, und zwar nur, damit man seine unbegrenzte Macht nicht wiedererlangt. Merken Sie sich, dass Sie in der Matrix eines großen Trugbilds leben.

Das mag für einige noch immer schwer zu akzeptieren sein, doch ich hätte mein «konventionell erfolgreiches Leben» nicht über Bord geworfen und alles auf eine Karte gesetzt, um mich mit dem Außergewöhnlichen zu befassen, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Ich glaube, dass das, was ich am meisten liebe und schätze, nämlich mein eigenes Leben, am besten bestätigt, über was ich schreibe.


«Das Bewusstsein ist die einzige Realität. Die Welt und alles, was es darin gibt, sind Bewusstseinszustände.» NEVILLE


Irgendwann wurde mir bewusst, dass das konventionelle Coaching das «Tun» in den Mittelpunkt stellt. Das ist zwar gut, aber nichts Besonderes. Ich selbst mag es, viele Dinge zu tun; wer mich kennt, weiß das. Doch auch wenn wir in einer dem Anschein nach materiellen Dimension leben, dürfen wir nicht vergessen, dass alles seinen Ursprung auf einer viel subtileren, nicht sichtbaren Ebene hat. Um manifestieren zu können, müssen wir diese Ebene ansteuern.

Viele Leute, die sich beruflich mit dem Coachen beschäftigen, tun dies vor dem Hintergrund eines materialistischen Leitbilds, bei dem der spirituelle Faktor ausgeklammert bleibt. Das ist zwar besser als nichts, doch meines Erachtens ist ihr Ansatz dadurch zu verstandeslastig.

Die Coaches der Zukunft werden auf eine Coachingschule gehen, auf der man sie auf den Beruf vorbereitet und ihnen die Regeln der Technik der Veränderung beibringt. Doch heute ist ein Coach nicht notwendigerweise selbst eine Person, die ihr Inneres kennt und sich verwirklicht hat. Er ist unter Umständen noch nicht einmal zufrieden mit seinem Leben und weiß nicht, wie er seine eigenen Wünsche ausdrückt. Vielleicht ist er nicht annähernd erfolgreich und so ist auch sein Coachen nicht effizient. Die meisten praktizieren das, was sie verkünden, gar nicht selbst (was nicht nur bei Coaches der Fall ist).

Dadurch sind sie nicht zwangsläufig schlechte Coaches, ich meine damit, dass sie als Menschen vielleicht weder den Erfahrungsschatz im Gepäck haben, noch die Bewusstseinsstufe erreicht haben, um befähigt zu sein, andere bei ihrer Reise zur Verwirklichung zu unterstützen.

Um anderen zu helfen, sollten wir zuerst dazu in der Lage sein, uns selbst zu helfen, und in persönlicher und beruflicher Hinsicht ein gutes Beispiel geben. So habe ich das Buch SuperCoaching geschrieben, um den Standard jener zu verbessern, die ihre Dienste als Coach anbieten; nicht etwa, weil ich eine neue Schule des Coachens schaffen möchte, sondern weil ich glaube, dass das Coachen doch sehr an der Oberfläche bleibt. Ich finde, man sollte es aus einer spirituellen Perspektive angehen.

Beim SuperCoaching geht es um die innere Handlung. Ich habe es so genannt, um es vom konventionellen Coaching zu unterscheiden, das sich mehr auf die äußere Handlung konzentriert. Ich hätte es auch MetaCoaching oder SupraCoaching nennen können. SuperCoaching geht vom Herzen aus, von der Bewusstheit. Genau das macht den Unterschied aus.

SuperCoaching gehört zu einer Trilogie, die ich zum Thema Manifestation geschrieben habe:


Der Gipfel des Erfolgs (das äußere Spiel des Erfolgs).

SuperCoaching (das innere Spiel des Erfolgs).

Wissen, wie man bekommt, was man will (das spirituelle Spiel des Erfolgs).


Die drei in den Büchern vorgestellten Konzepte sollten genau in dieser Reihenfolge angegangen werden.

Beim ersten Konzept bewerkstelligen Sie alles selbst, beim dritten tun sie gar nichts. Im ersten Konzept wollen Sie die Welt verändern oder Änderungen darin bewirken. Im zweiten möchten Sie sich selbst verändern. Und im dritten verstehen Sie, dass es nichts zu verändern oder zu verbessern gibt, dass Sie sich nur selbst kennenlernen können (erwachen). Sie geben Ihre Ziele ab, aber die Bereitschaft dazu haben Sie nur, wenn Sie sie zuvor bereits Ihrem Ego anvertraut haben, ganz unabhängig davon, ob Sie sie dabei erreicht haben oder nicht.

Sollten Sie irgendwann schon einmal gedacht haben, dass Sie eine große Macht besitzen, dann haben Sie Recht. Man hat Sie mit einer großen Macht versehen, aber sie funktioniert ganz anders, als Sie denken mögen. Die Macht besteht darin, Veränderungen in der Welt zu manifestieren. Beachten Sie, dass Sie sich, bevor Sie dies bewirken können, zuerst selbst verändern müssen.

Betrachten wir die Sache nun aus zwei Blickwinkeln, dem verstandesmäßigen und dem spirituellen. Von Ihrer Wahrnehmung ausgehend begreifen Sie mit dem Verstand, doch in spiritueller Hinsicht können Sie nur über die Erkenntnis aus der Introspektion begreifen. Das, was man weiß, ist eine Sache, und eine andere, was man ist. Wahrnehmen ist gut, doch zu erkennen ist besser. Wahrnehmen heißt, die Welt zu interpretieren (sie zu lesen), doch sie zu erkennen heißt, die Realität zu formen (sie zu erschaffen).


«Das vorherrschende Trugbild des Menschen liegt in seiner Überzeugung, es gäbe außer seinem eigenen Bewusstseinszustand noch andere Ursachen.» NEVILLE


Der zweite Blickwinkel ist das «Wissen» vom Geist her. Dies ist weder Auslegung noch Wahrnehmung, es ist reines Wissen. Für die schöpferische Präsenz ist der Beweis durch die Sinne belanglos.

Vom ersten Blickwinkel aus ist die Welt unabhängig von einem selbst, vom zweiten Blickwinkel aus ist sie jedoch abhängig.

Der Geist macht keine Fehler, er liefert dem menschlichen Wesen immer das, was dieses sich zuerst in seinen Gedanken selbst schenkt. Nur das niedere Ich macht Fehler, indem es auf die Unterstützung der schöpferischen Präsenz verzichtet (der Weisheit, die bewirkt, dass Situationen reifen). Statt sich zu fragen, wie Sie in eine bestimmte Situation geraten sind oder wann Sie wieder aus ihr herauskommen, verwenden Sie Ihre Energie besser darauf, mit der Situation in Beziehung zu treten. So gelangen Sie aus ihr heraus und verhindern, dass sie sich wiederholt. Zu wissen, «warum» etwas geschehen ist, bringt Ihnen nichts, es ist besser, zu wissen «wofür» es geschehen ist.

Das Ego macht Fehler. Fehler zu begehen, ist nicht das Problem, wohl aber, sich an sie zu gewöhnen, statt von der inneren Einstellung Abstand zu nehmen, durch die sie verursacht wurden und aufrecht erhalten werden. Es geht nicht darum, keine Fehler mehr zu machen, sondern darum, sie nicht aufrechterhalten zu wollen. Das Klügste ist, sich von der irrigen Wahrnehmung zu distanzieren.


Erst der Geist, dann die Materie

Dieses Buch möchte Sie vom herkömmlichen Paradigma, demzufolge Leid und Ohnmacht im Übermaß vorhanden sind, zum Paradigma der Verwirklichung und der unbegrenzten Macht hinführen. Diese gehören zu unseren angeborenen Fähigkeiten. Um dorthin zu gelangen, muss man seine Selbstauffassung neu definieren, denn ohne diesen Wechsel der Wahrnehmung unseres Wesens ist kein wirkliches Vorwärtskommen möglich. Hätten wir eine andere Selbstauffassung, würden wir völlig andere Lebenserfahrungen machen. Wenn man das Betriebssystem seines Rechners aktualisiert, steigert das seine Leistung. Nach dem Lesen dieses Buches werden Sie gelernt haben, wie Sie in das Betriebssystem des Kosmos gelangen, um dessen Code zu ändern, und wie Sie sich von dort aus eine neue Wirklichkeit programmieren können.

In diesem Abschnitt möchte ich Ihnen nahebringen, wie wichtig es ist, sich von der Materie zu distanzieren und sich mit dem Geist zu identifizieren, um so den Zusammenhang zwischen den beiden im Hinblick auf Ursache und Wirkung klarzustellen. Dies ist das Geheimnis der Geheimnisse, um von einem Zustand des Überlebens zu jenem der willentlichen Manifestation zu gelangen. Denn jegliche Veränderung der äußeren Form wäre nur oberflächlich und von kurzer Dauer.


«Sie müssen davon überzeugt sein, dass es eine beständige Verbindung zwischen der unsichtbaren Wirklichkeit und ihrer sichtbaren Manifestation gibt.» NEVILLE


Man hat uns glauben gemacht, dass die Macht von außen kommt. Die Menschheit besitzt eine Zauberkraft, die sie anzuwenden vergessen hat. Sie sieht sich folglich außerstande, ein besseres Leben zu erwirken, bestenfalls glaubt sie an das Pech, das Schicksal, den Zufall und das Karma. Der Durchschnittsmensch fragt sich häufig, was ihm da nur wieder zugestoßen ist. Er versteht nicht, dass es für jegliche Wirkung eine oder mehrere aktive Ursachen gibt, und dass er es selbst in der Hand hat, diese zu verändern. Er hält sich für ein Opfer einer Welt, die er nicht begreift. Verstehen Sie jetzt, weshalb es so viel unnötiges Leid in der Welt gibt?

Um die eigene Macht wiederzuerlangen, muss man zuerst von der Opferrolle Abstand nehmen, da sie damit unvereinbar ist. Alles, was sich zuträgt, entstammt der Verantwortung. Schuld wäre nicht der treffende Begriff, denn Schuld gibt es an keinem Ort des Universums. Sie ist ein Begriff, den das Ego erfunden hat, das sich darum bemüht, Schuldige zu finden und ihnen den Schwarzen Peter zuzuschieben. Es gibt lediglich Verantwortung ohne

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