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Washburn, der Ex-Junggeselle

Washburn, der Ex-Junggeselle

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Washburn, der Ex-Junggeselle

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 5, 2020
ISBN:
9781393385394
Format:
Buch

Beschreibung

 

 

Immer wieder kommen die Trucker Sherman und Washburn in abenteuerliche Situationen, geraten zwischen die Fronten krimineller Banden oder in die Intrigen konkurrierender Firmen, Familien-Clans und der Syndikate. Da kommt es zu Verwicklungen und Intrigen und oft genug müssen Sherman und Washburn selbst ein Verbrechen aufklären, um mit heiler Haut davonzukommen. Spannungsromane der Extraklasse: Thriller und Familien-Saga in einem!

 

Unvermittelt schmierte die Piper über die linke Tragfläche ab. Erschrocken zag Grant an Höhen- und Seitenruder, versuchte den Sturiflug abzufangen, aber es gelang ihm nicht. Das kleine Flugzeug reagierte nicht mehr auf die Steuerung. Er konnte es nicht einmal mehr in eine Lage bringen, daß er im Cleitflug den Boden erreichen und sich mit einer Notlandung retten konnte. Rasend schnell ging es hinab. Grant brach der Schweiß aus. Er begriff, daß nichts mehr zu retten war.

Er war froh, daß er entgegen seiner sonstigen Gewohnheit den Fallschirm angelegt hatte. Gerade so, als habe er die Katastrophe vorausgeahnt. Er stieg aus, zog die Reißleine — aber der Fallschirm öffnete sich nicht…

»…nein, zum Teufel!« schrie Grant auf lmmer schneller flog der Boden heran. Grant blieben nur noch ein paar Sekunden.

Nicht einmal genug für ein Gebet…

 

 

 

 

Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 5, 2020
ISBN:
9781393385394
Format:
Buch

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Washburn, der Ex-Junggeselle - W. K. Giesa

Washburn, der Ex-Junggeselle

von W.K.Giesa

Unvermittelt schmierte die Piper über die linke Tragfläche ab. Erschrocken zag Grant an Höhen- und Seitenruder, versuchte den Sturiflug abzufangen, aber es gelang ihm nicht. Das kleine Flugzeug reagierte nicht mehr auf die Steuerung. Er konnte es nicht einmal mehr in eine Lage bringen, daß er im Cleitflug den Boden erreichen und sich mit einer Notlandung retten konnte. Rasend schnell ging es hinab. Grant brach der Schweiß aus. Er begriff, daß nichts mehr zu retten war.

Er war froh, daß er entgegen seiner sonstigen Gewohnheit den Fallschirm angelegt hatte. Gerade so, als habe er die Katastrophe vorausgeahnt. Er stieg aus, zog die Reißleine — aber der Fallschirm öffnete sich nicht...

»...nein, zum Teufel!« schrie Grant auf lmmer schneller flog der Boden heran. Grant blieben nur noch ein paar Sekunden.

Nicht einmal genug für ein Gebet...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

© dieser Ausgabe 2020 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

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Folge auf Twitter:

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Roman

»Nicht gerade das, was man eine saubere Landung nennen möchte«, sagte Jim Sherman nachdenklich. »Der Vogel muß praktisch senkrecht ’runtergekommen sein...«

»... und hat sich unangespitzt in den Boden geschlagen«, setzte Randolph Emerson den Satz fort. »Der Pilot konnte die Maschine wohl nicht mehr abfangen.«

»Eine alte Piper, wie?« murmelte Jim. »So was habe ich lange nicht mehr gesehen. So ein Flugzeug gehört eigentlich schon ins Museum.«

»Sie kennen sich mit Flugzeugen aus?« staunte Ramon Lopez.

Jim zuckte mit den Schultern. »Ich war Staffelführer bei der Air Force.«

Für den Bruchteil einer Sekunde schien es, als fiele ein Schatten über Emersons Gesicht. »Oh, ein Commodore?«

Der große Texaner winkte ab. »Nur ein kleiner Lieutenant-Commander. Weiter hat’s nicht gereicht, weil mir irgendwann auffiel, daß Jagdflugzeuge zu wenig Räder haben, zu hoch über dem Asphalt fliegen und man ihnen keinen Trailer aufsatteln kann. Da bin ich lieber Trucker geworden wie mein Vater. - Hat der Pilot wenigstens noch aussteigen können?«

»Wir nehmen es an«, sagte Emerson.

Jim runzelte die Stirn. »Was heißt das - Sie nehmen es an?«

Randolph Emerson.wies mit ausgestreckter Hand auf die Trümmer des Flugzeugs. »Es wurden weder Pilotenleichnam noch sein Fallschirm im Wrack gefunden. Also wird er es wohl geschafft haben.«

»Das müssen Sie doch genauer wissen«, wunderte sich Jim. »Der Absturz liegt doch schon einige Zeit zurück. Also muß der Mann sich irgendwo gemeldet haben - oder man hat ihn gefunden, sofern der Fallschirm sich nicht öffnete.«

»Wir nehmen an, daß er orientierungslos in der Gegend herumirrt«, wandte Lopez ein. »Vielleicht ist er verletzt, kann sich an nichts mehr erinnern. Wir lassen bereits nach ihm suchen.«

Ein Erinnerungsbild durchzuckte den blonden Trucker: Texas-Ben. Henry B. Ryland, der Highway King, nach seinem Unfall mit dem Tanksattelschlepper in Ohio. Er war aus dem explodierenden Truck geschleudert worden und lange Zeit durch die Staaten geirrt und getrampt, ohne sich an seinen Namen und seine Vergangenheit zu erinnern. Es war durchaus möglich, daß es dem Piloten dieses Unglücksflugzeugs ebenso ergangen war...

Jim betrachtete das, was von dem Flugzeug übriggeblieben war. Es hatte gebrannt, aber die Tanks konnten nicht gut befüllt gewesen sein. Vielleicht waren sie auch vorher schon abgerissen. Das Flugzeug hatte sich jedenfalls mit dem Bug voran in den Boden gebohrt und dabei um ganze drei Meter verkürzt - das war deutlich zu erkennen, obgleich es beim Aufschlag auch noch zerborsten und dann ausgebrannt war. Jim war kein Sachverständiger für diese Dinge, aber er schätzte, daß die Piper aus etwa 1000 Fuß Höhe heruntergekommen war.

Jetzt lag alles hübsch zusammengepackt und mit Stahltrossen fest verzurrt auf einem Spezialauflieger. Jim brauchte ihn bloß auf die Sattelgabel des »Bison« zu nehmen. Aber irgendwie hatte er ein ganz eigenartiges Gefühl bei der Sache. Er schob es darauf, daß er selbst während seiner Militärzeit geflogen war und deshalb eine besondere Beziehung zu Flugzeugen hatte - aber auch darauf, daß er einmal mit dem rockfordschen Privatjet eine haarsträubende Not-Bruchlandung vollzogen hatte, als der Pilot durch ein Unglück ausgefallen war.

»Ihr normaler Frachttarif liegt bei einem Dollar pro Meile, nicht wahr, Mister Sherman?« fragte Lopez.

»Zuzüglich der Steuer«, erwiderte Jim. »Allerdings ist das hier kein normaler Transport.«

»Richtig. Deshalb zahlen wir Ihnen mehr.« Er bot 1,50 an.

Jim starrte die breiten, ausladenden Auflieger an. Auf schmalen Straßen oder bei hoher Verkehrsdichte schwierig zu manövrieren, und er fuhr den »Bison« momentan allein. Langsam schüttelte er den Kopf.

»Schön. Zwei Dollar. Dafür bringen Sie den Schrott so schnell wie eben möglich zur Verwertung, okay? Je eher er ankommt, desto besser.«

»Sie scheinen es mächtig eilig zu haben«, wunderte der Trucker sich.

»Sehen Sie, es war ein Geschäftsflugzeug. Wir wollen den Ärger mit der Versicherung so schnell wie möglich über die Bühne bringen. Je eher wir vom Verwerter die Empfangsbestätigung und die Abrechnung über den Schrottwert erhalten, desto eher kommen wir mit der Versicherung klar. Der Kauf des Ersatzflugzeuges hängt teilweise davon ab, wie schnell dieser... äh... Schadensfall abgewickelt werden kann.«

Jim nagte an seiner Unterlippe. Er konnte diesen Argumentationen nicht so recht folgen. Seit wann hin-' gen Versicherungsleistungen mit dem Tempo einer Verschrottung beziehungsweise Restverwertung ab? Das konnte in der Flugzeugbranche schließlich kaum anders sein als bei Autos... Diese Überlegung brachte ihn auf einen anderen Gedanken. »Ist das Wrack denn überhaupt schon von der Staatsanwaltschaft zur Verschrottung freigegeben worden?« Insgeheim rechnete er jetzt mit der Gegenfrage, was die Staatsanwaltschaft damit zu tun habe - in diesem Fall würde er den beiden Gentlemen den Rücken kehren und auf diesen Auftrag verzichten. Aber zu seiner Verblüffung sagte Emerson: »Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Ich kann Ihnen gern die amtliche Bestätigung zeigen, wenn Sie wollen.«

Jim seufzte. »Es ist doch kein Mißtrauen, Sir«, beschwichtigte er. »Ich möchte nur wissen, ob alles seinen geregelten Gang hinter sich hat. Wir sollten in Ihr Büro fahren. Da können wir den Transportvertrag machen.«

»Lopez hat ihn bereits vorbereitet«, sagte Emerson. »Es braucht nur noch Ihr Name und die Summe ergänzt zu werden. Sie bekommen von mir auch einen Vorausscheck.«

»In welcher Höhe?«

»Ich verstehe Ihre Frage nicht, Sir.«

»Wie hoch ist der Vorschuß?« präzisierte Jim. »Der Gesamtbetrag dürfte immerhin vierstellig sein.«

»Ach so. Nein, es ist kein Vorschuß. Ich zahle die Gesamtsumme im voraus, Mister Sherman. Ich denke, daß Sie mir vorrechnen können, wie viele Meilen Sie zurückzulegen haben. Und auf fünf oder zehn Meilen Orientierungs- und Rangierfahrten soll es wirklich nicht ankommen. Sind Sie einverstanden?«

Jim sah auf die Uhr.

»Die Banken haben noch offen«, sagte er. »Wir können es heute noch regeln - wenn Sie Wert darauf legen, daß ich heute noch fahre.«

»Eigentlich legen wir sogar großen Wert darauf. Sie sind wirklich sehr mißtrauisch, Mister Sherman«, sagte Emerson kopfschüttelnd. »Aber ich bin einverstanden. Vermutlich haben Sie schlechte Erfahrungen mit Gaunern gemacht, die Sie um die Früchte Ihrer Arbeit betrügen wollten. Ich verstehe das. Nun gut, regeln wir die Formalitäten, und wenn Sie die Deckungsbestätigung für den Scheck haben, fahren Sie. Okay?«

Jim nickte.

Die Art der Fracht gefiel ihm zwar gar nicht, aber die Route paßte ihm gut ins Konzept.

Nur ein geringfügiger Umweg auf dem Heimweg nach San Antonio, Texas.

Zur Hochzeit seines besten Freundes T.O. Washburn...

***

T.O. Washburn verdrehte die Augen. »Nein«, seufzte er. »Nein! Ich! will! den! Preis!

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