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Invokationen für Anfänger: die Anrufung einer Gottheit - ein Fundament der Magie

Invokationen für Anfänger: die Anrufung einer Gottheit - ein Fundament der Magie

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Invokationen für Anfänger: die Anrufung einer Gottheit - ein Fundament der Magie

Länge:
96 Seiten
43 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 11, 2020
ISBN:
9783751988629
Format:
Buch

Beschreibung

Die Invokation ist die Imagination einer Gottheit und die anschließende Identifizierung mit diesem imaginierten Bild der Gottheit. Dieses Verfahren ist eine der Grundlagen der Magie, da durch eine solche Identifikation die eigenen Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten um ein vielfaches größer werden.
   Diese Technik reicht bis in die späte Altsteinzeit zurück, in der sich die Jäger mit einem Panther identifizierten, um bei ihrer Jagd die Kraft und die Schnelligkeit eines Panthers zu erhalten. Später wurde dann in der Jungsteinzeit der Korngott invoziert und im Königtum dann der Eine Gott.
   Die Effektivität der Technik der Invokation läßt sich natürlich wie alle magischen Phänomene nicht durch Worte beweisen, aber immerhin so beschreiben, daß man diese Technik auch selber ausprobieren kann.
   Wie bei fast allen Dingen sind Geduld und Übung förderlich, aber es gibt auch einige Methoden wie die Traumreise, die das Ganze deutlich einfacher und effektiver machen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 11, 2020
ISBN:
9783751988629
Format:
Buch

Über den Autor

I was born in 1956 and have been intensively involved in magic, religion, meditation, astrology, psychology and related subjects for 45 years now. Meanwhile I have written about 190 books and about 50 articles for various magazines. Since 2007, I have expanded my decades-long avocation and am now a full-time life coach. This includes the actual consultations, but also the interpretation of horoscopes, healings, rituals, sweat lodges, firewalkings, help with haunted houses and other "magical problems", training in meditation and Feng Shui and much more. On my website www.HarryEilenstein.de you can find some of my articles and also a detailed curriculum vitae.


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Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Invokation?

Der Nutzen der Invokation einer Gottheit

Die Wahl der Gottheit

Das Kennenlernen der Gottheit

Studium

Traumreisen

Kunst

Kabbala

Die Verbindung zu der Gottheit

Mantra und Chant

Tempel und Kult

Imagination

Nutzung

Bewußtseins-Übertragung

Nabelschnur

Das Horoskop

Die Invokation der Gottheit

Der Ort des Rituals

Der Ort

Der Raum

Die Ritual-Kleidung

Die Kleidung

die Symbole

Die Statue

Das Räuchern

Die Statue

Das Schmücken der Statue

Die Opferung

Die Anrufung

Das Fundament

Die Anrufung

Das Mandala

Die Gesten der Gottheit

Musik und Tanz

Die Musik

Das Chanten

Der Tanz

Der Aufbau des Rituals

Die Dynamik

Das Gruppenritual

Die mythologischen Szenen

Invokation und Evokation

Die Varianten

Die Übung

Die Kundalini

Das Gottheiten-Bewußtsein

Die Geschichte der Invokation

Altsteinzeit

Jungsteinzeit

Königtum

Materialismus

Globalisierung

Bücher-Verzeichnis

I Was ist eine Invokation?

Ein Invokation ist ganz schlicht die (meist vorübergehende) Identifikation mit einer Gottheit. Das Wort „Invokation bedeutet „Hereinrufen. Man ruft also eine Gottheit in sich selber hinein, mit der man sich dann identifiziert.

Das klingt ein wenig nach absichtlich herbeigeführtem Größenwahn, aber das konkrete Erlebnis bei einer Invokation ist doch etwas deutlich anderes als Größenwahn.

Jedes Gebet an eine Gottheit, jeder Talisman, der einer Gottheit geweiht ist, jede Meditation über eine Gottheit, jedes Vertrauen in eine Gottheit ist eine kleine Invokation, ein Schritt auf dem Weg zur Invokation: Man nähert sich einer Gottheit an und sucht nach einer Verbindung zu ihr.

Invokationen finden sich in allen Religionen, auch wenn die Methoden für das Erreichen der „innigen Verbundenheit mit einer Gottheit" verschieden sind:

In dem christlichen Jesuiten-Orden liest jeder Mönch täglich gemäß den Anweisungen des Ordensgründers Igantius von Loyola im Neuen Testament. Dabei nimmt der Mönch jedoch nicht die Haltung eines außenstehenden Beobachters ein, sondern stets die Position Christi: Er liest und erlebt jede Situation aus Christi Sicht. Dadurch erfüllt und identifiziert er sich zunehmend mit Christus.

In der jüdischen Mystik strebt man nach der Identifikation mit Jahve oder mit Adam Kadmon, der der vollkommene, mit Gott verbundene Mensch ist. Ein wichtiges Element dabei ist das Verstehen und die Meditation.

Im Islam und in der islamischen Mystik (Sufismus) wird diese Identifkation vor allem durch die Liebe zu Allah erlangt.

Im Hinduismus gibt es eine große Vielzahl von Meditationen, Ritualen und Kulten, um diese Verbundenheit mit einer Gottheit zu erlangen.

Im Buddhismus werden Mandalas, Meditationen und Rituale benutzt, um nach und nach wie Buddha zu werden.

Auch in den weniger bekannten, kleineren Religionen gibt es Invokationen, auch wenn sie dort seltener zu sein scheinen.

Die Invokation ist vor allem ein Element der monotheistischen Religionen: Gott ist die Quelle der Welt, der König ist der Lenker des Reiches, das Ich ist das Zentrum des Menschen, die Wahrheit ist der Kern der Philosophie – im Weltbild des Monotheismus gibt es immer eine ursprüngliche Einheit, von der die Vielfalt der Schöpfung ausgeht. Daher beruht jede Form der Selbsterkenntnis und jede Form des Selbstausdrucks auf der Rückkehr zu diesem ursprünglichen Zentrum – und letztlich somit auf der Rückkehr zu Gott, zu der Invokation von Gott, in der Einheit mit Gott.

Das Herbeirufen einer Gottheit stammt noch aus dem Schamanismus: Eine der Hauptaufgaben der Schamanen war und ist es, die Geister der Verstorbenen zu ihren noch lebenden Nachkommen zu rufen, damit sie ihnen mit Rat und Hilfe beistehen. In der frühen Jungsteinzeit (10.500-8.500v.Chr.) wurden die Ahnen-Geister in ihre Totenschädel gerufen; in der mittleren Jungsteinzeit (8.500-5.000v.Chr.) dann in ihren Totenschädel, der mit Lehm überzogen und zu einem möglichst lebensechten Portraitkopf des Toten plastiziert wurde; und danach (5000-3250v.Chr.) dann schließlich in eine steinerne Statue des Toten. Diese drei jungsteinzeitlichen Phasen waren nicht

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