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Komm: Poetische Schriften Band VII
Komm: Poetische Schriften Band VII
Komm: Poetische Schriften Band VII
eBook150 Seiten52 Minuten

Komm: Poetische Schriften Band VII

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Über dieses E-Book

Lyrisch-mantrische Fortsetzung der poetischen Reihe des Autors, Ralph Melas Große. Das Credo der geistigen Konzeption der Gedichte könnte lauten : "Stehen wirf fest auf der Erde, aber reichen wir unsere sprechenden Hände bis zu den Sternen hinauf !"

Durch eine schöne Schicksalsfügung wurde diesem Band eine verzaubernd-zaubrische Geschichte zugesellt, die aus der teils "diesseitigen" ,teils "jenseitigen" Erfahrung der Autorin Juliane Meyerhoff entstammt.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum27. Aug. 2020
ISBN9783752675481
Komm: Poetische Schriften Band VII
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Autor

Ralph Melas Große

Ralph Melas Große, geboren 2. Juli 1945, ist ein deutscher Lyriker, Sozialtherapeut, Esoteriker und christlich-rosenkreutzerischer Anthroposoph und lebt und arbeitet in Berlin und Kleinmachnow. Kurz nach seiner Waldorfschulzeit absolvierte Ralph Melas Große eine Ausbildung zum Verlagskaufmann.. Nach einer "wilden 20.ger-Jahre-Zeit", einem anschließenden Studium der Sozialpädagogik, wurde er auf dem Felde der Suchtkrankentherapie tätig. Er ist Gründer des Hiram-Hauses in Berlin, einer anthroposophisch orientierten sozialtherapeutischen Einrichtung für Alkoholkranke und medikamentenabhängige Menschen, in dem er heute noch tätig ist. Zugleich war er Mitbegründer und Mitarbeiter weiterer sozialtherapeutischer Einrichtungen in ganz Deutschland. Ein zentraler Bereich seiner esoterischen Forschung ist die Wesenheit des Kaspar Hauser. Im Rahmen einer sein Leben entscheidenden Wende erfuhr er eine Begegnung mit Christian Rosenkreutz. Ralph Melas Große ist seit frühester Jugend Lyriker und Illustrator seiner poetischen Werke und hält gegenwärtig regelmäßig Vorträge zu diversen anthroposophischen Themen (Schwerpunkt: Schulungsweg), sowie literarische Lesungen. insbesondere in Berlin (im Hiram-Haus), aber auch überregional. Ebenfalls hält er Vorträge und Fachseminare an Waldorfschulen ab, insbesondere zu den Themen Sucht- und Suchtprävention.

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    Buchvorschau

    Komm - Ralph Melas Große

    Inhaltsverzeichnis

    Das war der erste Tag

    Umschwung

    Herausfinden

    Zeitnaher Sinnspruch für das 3.Lebensjahrsiebt

    Rätsellied I

    Rätsellied II

    Apercu

    Die Konstante

    Ein Mensch betritt die Apotheke Gottes...

    Der vierte Blick

    Wahrspruch Eins

    Wahrspruch Zwei

    Der höfliche Gast

    Der letzte Wille

    Die Keimkraft der Ruhe

    Kleine Hommage an den Schlesischen Engel

    Menschen-Götter-Schicksal

    Hommage an Friedrich v. Hardenberg

    Danach sah ich...

    Wenn DU der Vater bist - und ICH der liebe Sohn...

    Die Jahre fallen...

    Die heiligen Christus-Sinne

    Die Folgen des Gleichmutes

    Jota

    Das Experiment

    Mein bürgerliches Requiem

    Die Augen der Engel

    Pfingstliche Hoffnung

    Dornacher Versäumnis

    Da ist kein Kind...

    Die Lage

    Lied des kleinen und des großen Ich

    Zwei in Einem

    Bis Schein wird zu Saat

    So wird es sein

    Im Wendekreis des Krebses

    Berliner Abzählreim

    Meine Katze

    Zwei Erden

    Lied des versprengten Wanderburschen

    Amsel

    Einschlaf-Aufwach-Spruch

    Es tut so weh ein Mensch zu sein

    Die Liste

    Höchste Zeit

    Keime

    Ehre den Dienenden!

    An meinen Kinderfreund Robert

    Jonny Forever

    Testament

    Kampflied von 1433 zur Herrscherzeit Kaiser Sigismunds

    Wie? - So!

    Wer?

    Einiges, um zu lernen, ein Mensch zu werden

    Gefühlte Gedanken eines Geschiedenen

    3 Angelegenheiten

    Lasset uns beten :

    Come to the edge...

    Das ferne Wort der Nacht

    Inmitten

    Meditation

    Das Hühnchen im Gespräch mit Jesus Christus

    Das war der erste Tag

    Das war die eine Nacht

    in der kein Morgen graute,

    doch schon um 5 die helle Sonne schien.

    Das war der Morgen,

    als Marie ihn schaute

    und erst nicht kannte und dann voll vertraute.

    Das war die Nacht, als mitten durch den Geist

    die Schwerter der Entscheidung schlugen,

    als stärkste Engel Stärkere ertrugen

    und diese Stärkeren aus Menschenherzen schlugen.

    Das war der Morgen,

    der die Mitte brachte

    und aller Himmel Schlaf aus seiner stummen Ewigkeit

    zum Wort der Menschlichkeit erwachte.

    Das war der erste Tag

    um den die Sonne kreist.

    R.M.G./24.5.2033

    Umschwung

    (für unser aller Bruder Hölderlin)

    Hoch im späten Norden

    nach schrecklicher Zeit

    wird es noch Menschen geben,

    die von sich wissen,

    aber nicht schauen,

    wem sie gerettet.

    Beim Durchstreifen der Seelen,

    werden sie fragen:

    könnt Ihr uns Werkzeuge leihen ,

    ihr Freunde der Vorwelt,

    wir wollen die Meere heben,

    dass sie die Himmel fluten.

    Denn trocken sind ihre Quellen

    und niemand hat dorten noch Wasser

    für seine Tränen des Leids und der Freude

    über uns Irdische...

    sprechen die Schriften goldener Ahnen.

    Oh, Ihr Menschen, Ihr Guten,

    die ihr geblieben

    durch schreckliche Zeit

    Geschöpfe und Schöpfer zu hüten,

    Erwacht nun zur sonnigen Wahrheit im Schauen!- :

    Wisset Ihr nicht,

    dass fortan die Himmel des Anfangs

    sind nicht mehr dorten.

    Das Wasser des Lebens fließt

    durch der Iche Adern,

    aber den Geistern und Göttern des Altreichs

    dörret die Welt im Entschwinden.

    Inwendig in Euch

    fließt die erquickliche Quelle.

    Ladet zur Tränke, ladet zur Speisung

    Geister die dürsten, Götter die hungern

    und weinet um die,

    welche Euch meiden und leugnen

    aus Götterneid

    Sie müssen im Nichts neu beginnen.

    R,M.G. anno 7893 n.C.

    Herausfinden

    Guten Tag. Können Sie mir helfen?

    Sagen Sie mir, worum es geht.

    Ich weiß nicht aus noch ein.

    Haben Sie ihre Wohnung verloren?

    Nein, aber den Schlüssel zum Tor der Zukunft.

    Erzählen Sie mir, wie Sie ihn verloren haben.

    Wahrscheinlich in einem Chinarestaurant.

    Nach dem Bezahlen bekam ich einen Glückskeks geschenkt.

    Auf dem ausgewickelten Papierröllchen, das er enthielt, stand :

    Wer seine wahren Bedürfnisse nicht erkennt,

    verliert den Schlüssel zum Tor,

    das den vorigen Tag vom kommenden trennt.

    Das ist heavy! Sie wollen mir also eigentlich mitteilen,

    dass sie Ihre wahren Bedürfnisse nicht erkennen, nicht wahr?

    Haben Sie es denn versucht?

    Ja, selbstverständlich. Zuerst fielen mir de Beukelkers Schokokekse ein.

    Dann mein abendliches Tagesschaugucken. Dann das Bankkonto über Null.

    Und? War der Schlüssel noch nicht gefunden`?

    Fragen Sie mich bitte nicht etwas, was Sie schon wissen!

    Verzeihung!

    Also, dann überprüfte ich meine habituellen Gewohnheiten.

    Meine Ganggeschwindigkeit, meine Körperhaltung, meine Durchnittsmimik,

    mein Kurz- und Langzeitgedächtnis, mein Schlaf- und Wachbedürfnis,

    mein (nicht-)Ausredenlassen und mein (nicht-)Zuhörenkönnen .

    Ich legte meinen Gewohnten die Frage vor:

    Wirkt Ihr in Eurer Aktion und Reaktion, weil ich der Überzeugung bin,

    dass ich Eurer wesentlich bedürfe um ich selbst zu sein,

    oder wäre ich noch derselbe unter gänzlich anderen Gewohnheiten.

    Und `Was antworteten sie?

    Sie schmunzelten und meinten:

    Unter größten verkrampfenden Kämpfen gegen uns

    könntest Du vielleicht Derselbe bleiben

    aber bald würde kein Mitmensch mehr, mit dem Du bisher zu tun hattest,

    Dich als Denselben wiedererkennen.

    Und ich begriff,

    dass ich verwechselt

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