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Die Skalpjäger vom Lake Ontario 2: Freunde, Mörder oder Verräter?
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Die Skalpjäger vom Lake Ontario 2: Freunde, Mörder oder Verräter?
eBook101 Seiten1 Stunde

Die Skalpjäger vom Lake Ontario 2: Freunde, Mörder oder Verräter?

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Über dieses E-Book

Nathaniel Bumppo, der bei Freund und Feind oft einfach nur Lederstrumpf heißt, aber noch viele weitere Namen trägt, kennt das Land und die Indianer besser als alle anderen, denn er hat viele Jahre zwischen ihnen gelebt …

Eines Tages begegnet er seinem alten Weggefährten Harry March, der wie immer auf dem Weg zu einem "großen Geschäft" ist, bei dem es um eine Menge Geld geht, wie er sagt.

Fast gleichzeitig wird in einiger Entfernung in einem Bewässerungsgraben der Gemeinschaft der Quäker in der Nähe vom Fort Oswego ein durch einen Pfeil getöteter Weißer entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder ein Indianer aus dem Stamm der Mingos ist.

Lederstrumpf erfährt von diesem Zwischenfall und macht am Tatort eine Entdeckung, die ihn stutzen lässt. In der Folge überschlagen sich die Überfälle durch Indianer auf weiße Siedler, doch diesmal nicht nur mit Pfeil und Bogen, sondern mit Schusswaffen. Lederstrumpf macht sich auf die gefährliche Suche nach der Waffenquelle, hat er doch auch noch eine alte Rechnung zu begleichen, und ein Indianerhäuptling schwört eine fürchterliche Rache für alle Weißen …

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum5. Sept. 2020
ISBN9781393590989
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    Buchvorschau

    Die Skalpjäger vom Lake Ontario 2 - Tomos Forrest

    Die Skalpjäger vom Lake Ontario

    Freunde, Mörder oder Verräter?

    eine Trilogie

    -Teil 2-

    von Tomos Forrest

    Die neue Lederstrumpf-Saga – J.F. Coopers unsterbliche Helden

    ––––––––

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: Kathrin Peschel nach einem Motiv von Klaus Dill, 2020

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    © dieser Ausgabe 2020 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen im Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Nathaniel Bumppo, der bei Freund und Feind oft einfach nur Lederstrumpf heißt, aber noch viele weitere Namen trägt, kennt das Land und die Indianer besser als alle anderen, denn er hat viele Jahre zwischen ihnen gelebt ...

    Eines Tages begegnet er seinem alten Weggefährten Harry March, der wie immer auf dem Weg zu einem „großen Geschäft" ist, bei dem es um eine Menge Geld geht, wie er sagt.

    Fast gleichzeitig wird in einiger Entfernung in einem Bewässerungsgraben der Gemeinschaft der Quäker in der Nähe vom Fort Oswego ein durch einen Pfeil getöteter Weißer entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder ein Indianer aus dem Stamm der Mingos ist.

    Lederstrumpf erfährt von diesem Zwischenfall und macht am Tatort eine Entdeckung, die ihn stutzen lässt. In der Folge überschlagen sich die Überfälle durch Indianer auf weiße Siedler, doch diesmal nicht nur mit Pfeil und Bogen, sondern mit Schusswaffen. Lederstrumpf macht sich auf die gefährliche Suche nach der Waffenquelle, hat er doch auch noch eine alte Rechnung zu begleichen, und ein Indianerhäuptling schwört eine fürchterliche Rache für alle Weißen ...

    ***

    Einige wichtige Personen:

    Nathaniel Bumppo: genannt Lederstrumpf, hat viele Namen; unter anderem Bear slayer, Hawkeye, Waldläufer ...

    Chingachgook (Große Schlange): Mohikaner aus dem Großstamm der Delaware, langjähriger Blutsbruder Bumppos

    Jeremias Foster: Halbblut, Skalpjäger, Händler, wiegelt die Mohawk gegen die Weißen auf.

    William S. Burkers: Händler, Waffenschieber, Alkoholschmuggler, Tochter Arabella wurde entführt

    Enyeto – Walks as a boar (Läuft wie ein Eber): Mingo, Helfer von Foster

    First Lieutenant Frederik Georg Dunmore: vom Fort Blackwater

    Cornstalk: Shawnee-Chief, auch Keigh-tugh-qua und Wynepuechsika genannt; Blutsbruder Bumppos

    Henry March auch Hurry Harry genannt: ehemaliger Weggefährte Lederstrumpfs

    ***

    Er kennt die Indianer besser als alle anderen, denn er hat viele Jahre zwischen ihnen gelebt ...

    1.

    Es war ein ungewöhnlich heißer Sommer.

    Die Kolonisten im Land litten fürchterlich unter der lang anhaltenden Trockenheit. Auf den Feldern vertrocknete das Getreide, die Kühe auf den Weiden schrien nach Wasser, und die zahlreichen kleinen Bäche, Tümpel und Weiher fielen trocken und selbst die tiefsten Wasserlöcher enthielten nur noch eine ungenießbare, stinkende Brühe.

    Unter der Trockenheit litten auch die Indianer, aber sie hatten vor den weißen Kolonisten noch den Vorteil, ihre Dörfer in die Berge verlegen zu können, wo es noch Quellen und Bäche gab. Das hatte sogar der Häuptling der Shawnee, Keigh-tugh-qua, von den Weißen Cornstalk genannt, in diesem Sommer getan. Die Indianer verließen ihre festen Häuser im Tal des Ohio und zogen in die Berge, wo sie sich einfache Schutzhütten errichteten und auf die Jagd gingen, um Vorräte für den Winter anzulegen. Cornstalk, der ein Blutsbruder Lederstrumpfs war, verhielt sich gegenüber den ständig neu ins Land strömenden Siedlern neutral, aber er betrachtete diese Entwicklung ebenfalls voller Sorgen. Doch es gelang ihm, die jungen Shawnee-Krieger stets zurückzuhalten, wenn sie wieder einmal zu einem Beutezug gegen die Weißen aufbrechen wollten.

    Andere Häuptlinge unterstützten jede Kriegergruppe, die sich gegen die weißen Eindringlinge zu Wehr setzte. Allerdings fehlten den meisten von ihnen die Feuerwaffen.

    Überall im Land brannte es. Zum einen entzündete sich das trockene Gras, aber auch die verdorrten Halme auf den Feldern häufig selbst, und dann waren es die umherstreifenden Indianer der Mohawk, Delawaren, Mingos oder eine der anderen Irokesen-Gruppen, die häufig in den frühen Morgenstunden die Siedlungen überfielen und dabei Brandpfeile verwendeten, deren verheerende Wirkung sich rasch ausbreitete und ganze Kolonien innerhalb weniger Stunden auslöschte.

    Auch die Besatzungen in den verschiedenen Forts litten unter der Hitze, sowohl die Franzosen wie auch die Engländer. Zwar hatte man die wichtigsten von ihnen an den Großen Seen oder den Flüssen angelegt, sodass es genügend Wasser gab. Aber bei der dauerhaft herrschenden Trockenheit war auch der Umgang mit Schwarzpulver ein großes Risiko. So hatten die meisten Kommandanten Schießübungen vollkommen verboten, nachdem es dabei zu mehreren Flächenbränden gekommen war. Aber der Krieg zwischen den beiden großen Nationen war noch nicht beendet, und so gab es häufig bei den Gefechten eine nicht beabsichtigte Wirkung, weil insbesondere der Beschuss aus den großkalibrigen Kanonen für weitere Brände sorgte.

    Eine Ausnahme bildete da nur die kleine Kolonie in der Nähe von Fort Oswego. Diese Kolonie war etwa zwei Meilen westlich vom Fort am Lake Ontario gegründet worden. Nathanial Bumppo, bei Freund und Feind unter seinem Beinamen Lederstrumpf bekannt, hatte die Kolonisten unter zahlreichen Gefahren hierhergeführt (vgl. Die Skalpjäger vom Lake Ontario, Band 1: Doppeltes Spiel mit falschen Freunden). Die glücklich angekommenen Siedler waren alles Handwerker und Bauern aus dem Süden des Landes, die hier mit ihren Familien eine neue Heimat fanden. Es war eine eingeschworene Gemeinschaft der Quäker, und sie wollten mit allen Menschen gleich welcher Hautfarbe im Frieden zusammenleben.

    Innerhalb kurzer Zeit wurden die ersten Blockhäuser in Gemeinschaftsarbeit errichtet, die Felder gerodet und ein Bewässerungssystem angelegt, das auf Anregung von George Lancaster entstand und dank zahlreicher Schleusen und raffiniert angelegter Gräben dafür sorgte, dass in diesem trockenen Sommer keines der mit Getreide oder Mais bepflanzten Felder unter der Trockenheit zu leiden hatte.

    George Lancaster war von der Gemeinschaft zu ihrem Sprecher gewählt worden und hatte dieses Amt nach anfänglichem Zögern auf Drängen seiner Freunde, aber auch seiner Ehefrau Kathrin übernommen.

    Am heutigen Tag wollte George, zusammen mit seinem ältesten Sohn Tom, die Gräben kontrollieren. Vater und Sohn ritten dabei gemeinsam auf einem kräftigen Pferd, das sonst vor den Pflug gespannt wurde. Beide hatten keinerlei Waffen bei sich, denn die in der Nachbarschaft lebenden Gruppen der Irokesen hatten zwar ihre Anwesenheit zur Kenntnis genommen, die Kolonisten jedoch bislang unbehelligt gelassen.

    Sorgenvoll betrachtete George Lancaster eine Schar Krähen, die über einem der Kanäle kreiste und immer wieder einmal herunterstieß. Dort befand sich auch eine der Schleusen zum Stauen, und der Siedler war verwundert über den hohen Wasserstand in diesem Bereich. Das konnte

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