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Arbeitsrecht
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Arbeitsrecht

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Über dieses E-Book

Neben dem Individualarbeitsrecht ist auch das kollektive Arbeitsrecht enthalten - das Werk umfasst damit alle für Prüfung und Praxis wichtigen Bereiche. Zahlreiche Fallbeispiele leiten den Leser zur sachgerechten Lösung praxisrelevanter Probleme an. Die 20. Auflage berücksichtigt als Neuerung insbesondere die Kodifizierung des Arbeitsvertrags im BGB, die Reform der Arbeitnehmerüberlassung sowie die neuen Entwicklungen im Tarifrecht. Der schlagwortartig mit Arbeit 4.0 umschriebenen Digitalisierung der Arbeitswelt widmet das Werk nunmehr einen eigenen Abschnitt. Im letzten Kapitel wird der Prüfungsrelevanz des Arbeitsrechts mit einer Anleitung zur Bearbeitung arbeitsrechtlicher Fälle Rechnung getragen.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum30. Sept. 2020
ISBN9783170355354
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    Buchvorschau

    Arbeitsrecht - Hans Brox

    Arbeitsrecht

    begründet von

    Dr. jur. Hans Brox (†)

    Bundesverfassungsrichter a. D.

    weiland Professor der Rechte an der Universität Münster

    fortgeführt von

    Dr. jur. Dres. h. c. Bernd Rüthers

    em. o. Professor der Rechte an der Universität Konstanz,

    vormals Richter am Oberlandesgericht

    und

    Dr. jur. Martin Henssler

    o. Professor der Rechte an der Universität Köln

    20., überarbeitete Auflage

    Verlag W. Kohlhammer

    20. Auflage 2020

    Alle Rechte vorbehalten

    © W. Kohlhammer GmbH Stuttgart

    Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

    Print:

    ISBN 978-3-17-035533-0

    E-Book-Formate:

    pdf: ISBN 978-3-17-035534-7

    epub: ISBN 978-3-17-035535-4

    mobi: ISBN 978-3-17-035536-1

    Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikro­verfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

    Für den Inhalt abgedruckter oder verlinkter Websites ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich. Die W. Kohlhammer GmbH hat keinen Einfluss auf die verknüpften Seiten und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

    Neben dem Individualarbeitsrecht ist auch das kollektive Arbeitsrecht enthalten – das Werk umfasst damit alle für Prüfung und Praxis wichtigen Bereiche. Zahlreiche Fallbeispiele leiten den Leser zur sachgerechten Lösung praxisrelevanter Probleme an. Die 20. Auflage berücksichtigt als Neuerung insbesondere die Kodifizierung des Arbeitsvertrags im BGB, die Reform der Arbeitnehmerüberlassung sowie die neuen Entwicklungen im Tarifrecht. Der schlagwortartig mit Arbeit 4.0 umschriebenen Digitalisierung der Arbeitswelt widmet das Werk nunmehr einen eigenen Abschnitt. Im letzten Kapitel wird der Prüfungsrelevanz des Arbeitsrechts mit einer Anleitung zur Bearbeitung arbeitsrechtlicher Fälle Rechnung getragen.

    Prof. Dr. jur. Hans Brox (verst.), ehem. RiBVerfG; o. em. Prof. Dr. jur. Dres. h. c. Bernd Rüthers, Universität Konstanz; Prof. Dr. jur. Martin Henssler, Universität zu Köln.

    Vorwort zur 20. Auflage

    Das Arbeitsrecht ist eine äußerst dynamische Materie. Die Hektik der Gesetzgebung und der richterlichen Rechtsfortbildung hat in der Zeit seit Erscheinen der Vorauflage nicht abgenommen. In kurzen Abständen regelt die Gesetzgebung mehrfach das Gegenteil der letzten „Reform", zum Teil erzwungen durch den Einfluss des Europarechts, zum Teil aber auch bedingt durch geänderte rechtspolitische Bewertungen, wie das Beispiel der Arbeitnehmerüberlassung zeigt. Neue Herausforderungen stellen sich aufgrund der Digitalisierung und des Einzuges der Plattformökonomie im Arbeitsrecht.

    Die Materie ist daher unübersichtlich, oft widersprüchlich, kompliziert und teilweise nicht mehr zeitgemäß. Die Normsetzer (Gesetzgebung, Arbeitsgerichte, Tarifparteien) finden sich in dem selbstgeschaffenen Dickicht und in den dickleibigen Kommentierungen dazu oft selbst nicht mehr zurecht. Dieses knapp gefasste Lehrbuch wendet sich an die vielen Leser, die eine kurze, klare und zuverlässige Information über die Grundzüge des deutschen Arbeitsrechts auf dem neuesten Stand wünschen. Die zahlreichen Eingriffe des nationalen und des europäischen Gesetzgebers sind eingearbeitet, ebenso die erneut vielfach geänderte Rechtsprechung des Bundes­arbeitsgerichts und die – aus deutscher Sicht oft überraschende – Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs.

    Arbeitsrecht ist zu einem sehr großen Teil von der Arbeitsgerichtsbarkeit geschaffenes und in besonderer Weise „politisches" Recht. Neben der schlichten Information über die geltende Rechtslage werden daher auch der rechtspolitische Hintergrund und die Folgewirkungen der arbeitsrechtlichen Normsetzungen in den Blick genommen.

    Wir haben uns die Bearbeitung in der Weise geteilt, dass wir für den Gesamttext gemeinsam die Verantwortung tragen. Für die wertvolle Hilfe bei der Anfertigung und Korrektur des Manuskripts danken wir herzlich den derzeitigen und ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Kölner Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht Frau Christiane Pickenhahn, Frau Charlotte Flory, Frau Sarah Fröhlingsdorf, Herrn Kai-Martin Gohmert, Herrn Sebastian Krülls, Herrn Fabian Loriais, Frau Julia Pommerening und Herrn Jacob Wewetzer.

    Die Leser und Benutzer des Werkes bitten wir wie bisher um kritische Hinweise und Anregungen.

    Konstanz/Köln im März 2020

    Bernd Rüthers

    Martin Henssler

    E-Mail:

    bernd.ruethers@uni-konstanz.de

    inst-awr@uni-koeln.de

    Vorwort zur ersten Auflage (1967)

    Das Arbeitsrecht gewinnt in Studium und Praxis immer größere Bedeutung. Diese Entwicklung verlangt nach einer entsprechenden Ausbildung aller, die sich mit arbeitsrechtlichen Fragen zu befassen haben. Dabei werden die Bemühungen, das Arbeitsrecht kennen- und verstehen zu lernen, unerwarteten Schwierigkeiten begegnen. Das ist vor allem auf die vielfältigen Besonderheiten dieses Rechtsgebiets zurückzuführen. Hier soll dieses Heft helfen. Es ist für den Lernenden geschrieben, der sich mit den Grundbegriffen des Arbeitsrechts vertraut machen will.

    Mit dieser Darstellung soll der Anfänger an Hand von praktischen Beispielen in das Arbeitsrecht eingeführt werden. Das kann nur gelingen, wenn er die angeführten Gesetzesstellen sorgfältig liest und die Fälle selbstständig durchdenkt. Ohne ständige Benutzung einer Textsammlung arbeitsrechtlicher Gesetze kann das Heft daher nicht mit Gewinn durchgearbeitet werden.

    Aus pädagogischen Gründen ist das Schwergewicht auf eine Darstellung des einzelnen Arbeitsverhältnisses im Gesamtzusammenhang des Arbeitsrechts gelegt worden. Dabei werden in Rechtsprechung und Schrifttum behandelte Streitfragen bewußt nicht erörtert. Denn diese Einführung hat nur das Ziel, das Verständnis des Anfängers für arbeitsrechtliche Fragen zu wecken und das dazu erforderliche Grundwissen zu vermitteln.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort zur 20. Auflage

    Vorwort zur ersten Auflage (1967)

    Abkürzungsverzeichnis

    Schrifttum

    Kapitel 1:Das Arbeitsrecht und das Arbeitsverhältnis

    A.Arbeitsrecht

    I.Begriff/Entstehung/Aufgaben

    1.Begriff

    2.Arbeitsrecht und Industriegesellschaft

    3.Arbeitsrecht als Reflex der Wirtschaftsformen und Staatssysteme

    4.Der Zusammenhang von Staatsverfassung, Wirtschaftsverfassung und Arbeitsrechtsordnung

    5.Eigentumsverfassung und Arbeitsrecht

    6.Arbeitsrecht und Rechtspolitik

    7.Grenzen der individuellen Vertragsfreiheit

    8.Vom Rechtsstaat zum Richterstaat?

    II.Einschränkung der Vertragsfreiheit durch den Staat

    III.Vertragsfreiheit und Tarifvertrag

    IV.Schutz des Arbeitnehmers durch die Betriebsverfassung

    V.Mitwirkung von Arbeitnehmervertretern in Gesellschaftsorganen

    VI.Rechtsschutz

    B.Arbeitsverhältnis

    I.Voraussetzungen und Parteien des Arbeitsverhältnisses

    1.Voraussetzungen

    2.Parteien

    II.Besondere Arbeitsverhältnisse

    1.Berufsausbildungsverhältnis

    2.Die Beschäftigung von Jugendlichen

    3.Nebenbeschäftigungsverhältnis/Mehrere Beschäftigungsverhältnisse

    4.Zeitarbeit

    5.Mittelbares Arbeitsverhältnis

    6.Gruppenarbeitsverhältnis

    7.Teilzeitarbeitsverhältnis

    8.Job-Sharing (§ 13 TzBfG)

    9.Probearbeitsverhältnis

    C.Arbeitnehmerähnliche Beschäftigungsverhältnisse

    I.Der Begriff der arbeitnehmerähnlichen Person

    II.Heimarbeiter und Hausgewerbetreibende

    III.Handelsvertreter

    IV.Freier Mitarbeiter

    V.Franchisenehmer

    Kapitel 2:Die rechtlichen Grundlagen des Arbeitsverhältnisses

    A.Internationales Recht

    I.Völkerrechtliche Vereinbarungen

    1.Übereinkommen der IAO

    2.Europäische Menschenrechtskonvention und Europäische Sozialcharta

    II.Das Recht der Europäischen Union

    1.Geschichtliche Entwicklung

    2.Vorrang des Unionsrechts

    3.Die starke Rolle des EuGH

    4.Rechtsquellen

    5.Bislang erlassene Richtlinien

    B.Nationales Recht

    I.Überblick über die Rechtsquellen

    II.Richterrecht im Arbeitsrecht

    III.Verhältnis der Rechtsquellen zueinander

    1.Arbeitsvertrag

    2.Gesetzliche Bestimmungen

    3.Kollektivvereinbarungen

    IV.Weitere Rechtsgrundlagen für Rechte und Pflichten der Arbeitsvertragsparteien

    1.Arbeitsvertragliche Einheitsregelung

    2.Betriebliche Übung

    3.Weisungsrecht des Arbeitgebers

    C.Grenzüberschreitende Rechtsbeziehungen

    I.Anwendungsbereich und Grundsätze

    II.Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG)

    III.Prozessuales

    Kapitel 3:Die Begründung des Arbeitsverhältnisses

    I.Abschluss des Arbeitsvertrags

    1.Einigung

    2.Form

    3.Geschäftsfähigkeit

    4.Stellvertretung

    5.Beteiligung des Betriebsrates/Sprecherausschusses

    II.Mängel des Arbeitsvertrags und ihre Folgen

    1.Nichtigkeits- und Anfechtungsgründe

    2.Rechtsfolgen

    III.Die Inhaltskontrolle von arbeitsvertraglichen Klauseln

    1.Allgemeines

    2.Prüfungsaufbau

    3.Inhaltskontrolle einzelner Vertragsklauseln

    IV.Vertragsanbahnung

    1.Schadensersatz wegen Verschuldens bei Vertragsschluss

    2.Sonstige Ansprüche

    Kapitel 4:Die Pflichten des Arbeitnehmers

    I.Arbeitspflicht

    1.Schuldner

    2.Gläubiger

    3.Art der Arbeitsleistung

    4.Ort der Arbeit

    5.Zeit der Arbeit

    II.Sonstige Pflichten des Arbeitnehmers

    1.Handlungspflichten

    2.Unterlassungspflichten

    3.Pflichten aus besonderen Vereinbarungen – Fortbildungsverträge

    III.Rechte des Arbeitgebers bei Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers

    1.Klage auf Erfüllung

    2.Verweigerung der Lohnzahlung/Zurückbehaltungsrecht

    3.Schadensersatzanspruch

    4.Einschränkung der Arbeitnehmerhaftung (sog. Arbeitnehmerhaftungsprivileg)

    5.Betriebsbußen

    6.Kündigung

    Kapitel 5:Die Pflichten des Arbeitgebers

    I.Lohnzahlungspflicht

    1.Der gesetzliche Mindestlohn

    2.Arten des Lohnes

    3.Lohnzahlung

    4.Lohnsicherung

    II.Diskriminierungsverbote – Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

    1. Übersicht und Grundlage einzelner Diskriminierungsverbote

    2. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

    3. Weitere Diskriminierungsverbote

    4. Allgemeiner arbeitsrechtlicher Gleichbehandlungsgrundsatz

    III. Sonstige Pflichten des Arbeitgebers

    1.Schutzpflichten („Fürsorgepflichten")

    2.Beschäftigtendatenschutz

    3.Beschäftigungspflicht

    4.Pflicht zur Urlaubsgewährung

    5.Pflicht zur Vergütung einer Arbeitnehmererfindung

    6.Pflicht zur Altersversorgung

    IV.Rechte des Arbeitnehmers bei Pflichtverletzungen des Arbeitgebers

    1.Klage auf Erfüllung

    2.Zurückbehaltungsrecht

    3.Schadensersatzanspruch

    4.Besonderheiten bei Personenschäden als Folge von Arbeitsunfällen

    5.Kündigung

    Kapitel 6:Die Folgen unverschuldeter Arbeitsausfälle

    I.Der Grundsatz „Ohne Arbeit keinen Lohn" und seine Durchbrechungen

    II.Vorübergehende Verhinderung des Arbeitnehmers

    1.Voraussetzungen

    2.Rechtsfolgen

    III.Krankheit des Arbeitnehmers

    1.Voraussetzungen

    2.Anzeige- und Nachweispflichten

    3.Rechtsfolgen

    IV.Annahmeverzug des Arbeitgebers

    1.Problematik

    2.Voraussetzungen

    V.Betriebs- und Wirtschaftsrisiko

    1.Problematik

    2.Risikoverteilung

    VI.Gesetzliche Arbeitsfreistellungen

    1.Mutterschutz

    2.Elternzeit

    3.Urlaub

    4.Sonntage und gesetzliche Feiertage

    5.Weitere Einzelfälle

    Kapitel 7:Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

    A.Überblick über die Beendigungsmöglichkeiten

    B.Kündigung

    I.Ordentliche Kündigung

    1.Kündigungserklärung

    2.Kündigungsfristen

    3.Vertragliche und gesetzliche Kündigungsverbote

    4.Anhörung des Betriebsrats/Sprecherausschusses

    II.Individueller Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz

    1.Entwicklung und rechtspolitische Bewertung

    2.Geltungsbereich des KSchG

    3.Soziale Rechtfertigung der ordentlichen Kündigung

    4.Kündigungsschutz und AGG

    5.Einhaltung der Klagefrist

    III.Außerordentliche Kündigung

    1.Grundsatz

    2.Ausschluss und Erschwernis der außerordentlichen Kündigung

    3.Unabdingbarkeit

    4.Kündigungserklärung

    5.Anhörung des Betriebsrats/Sprecherausschusses

    6.Beachtung der Klagefrist gem. § 4 KSchG

    7.Kündigungsgrund

    8.Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2 BGB

    9.Verzicht und Verzeihung

    10.Umdeutung

    11.Schadensersatz wegen verschuldeter Kündigung

    IV.Sonderfälle

    1.Verdachtskündigung

    2.Druckkündigung

    3.Änderungskündigung

    V.Kündigungsschutzklage

    1.Erfordernis einer Kündigungsschutzklage

    2.Entscheidung des Arbeitsgerichts

    3.Abfindungsanspruch des Arbeitnehmers bei Klageverzicht

    4.Weiterbeschäftigungsanspruch

    C.Sonstige Beendigungsgründe

    I.Aufhebungsvertrag

    II.Anfechtung

    III.Zeitablauf

    1.Teilzeit- und Befristungsgesetz

    2.Zwingende Schriftform

    3.Kalendermäßige Befristung

    4.Zweckbedingte Befristung

    5.Rechtsfolgen unwirksamer Befristungen

    6.Das Ende befristeter Arbeitsverhältnisse

    IV.Eintritt einer auflösenden Bedingung

    V.Tod des Arbeitnehmers

    VI.Freiwilliger Dienst des Arbeitnehmers bei der Bundeswehr

    VII.Gerichtliche Entscheidungen

    VIII.Altersgrenzen

    IX.Keine Beendigungsgründe

    1.Tod des Arbeitgebers

    2.Rechtsgeschäftlicher Betriebsübergang

    3.Betriebsstilllegung, Insolvenz des Arbeitgebers

    D.Pflichten anlässlich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

    I.Pflichten des Arbeitgebers

    1.Informationspflicht und Freizeit zur Stellensuche

    2.Erteilung eines Zeugnisses

    3.Auskunftserteilung

    4.Sonstige Arbeitspapiere

    II.Pflichten des Arbeitnehmers

    1.Verschwiegenheitspflicht

    2.Einhaltung von Wettbewerbsverboten

    Kapitel 8:Das Koalitionsrecht

    I.Bedeutung und Begriff der Koalition

    1.Bedeutung

    2.Begriff

    II.Verfassungsrechtlicher Schutz der Koalitionsfreiheit

    1.Individuelle Koalitionsfreiheit

    2.Kollektive Koalitionsfreiheit

    3.Schranken der Koalitionsfreiheit

    4.Rechtsschutz

    III.Das Verbandsrecht der Koalitionen

    1.Gewerkschaften

    2.Arbeitgeberverbände

    3.Sozialpartner im europäischen Arbeitsrecht

    Kapitel 9:Das Tarifvertragsrecht

    I.Vertragsschluss

    1.Willenseinigung

    2.Form des Vertrags

    3.Stellvertretung

    II.Tarifvertragsparteien

    1.Tariffähigkeit

    2.Tarifzuständigkeit

    III.Normativer Teil des Tarifvertrags

    1.Arten der Normen

    2.Wirkungen der Normen

    3.Tarifgebundenheit

    4.Schuldrechtliche Bindung kraft arbeitsvertraglicher Bezugnahme

    5.Geltungsbereich der Normen

    6.Tarifkonkurrenz und Tarifpluralität

    IV.Schuldrechtlicher Teil des Tarifvertrags

    1.Friedenspflicht

    2.Durchführungspflicht

    V.Beendigung des Tarifvertrags

    Kapitel 10:Das Arbeitskampfrecht

    I.Begriff und Arten des Arbeitskampfes

    1.Begriff

    2.Arten

    II.Rechtmäßigkeit des Arbeitskampfes

    1.Rechtsgrundlagen

    2. Verfassungsrechtliche und tarifrechtliche Grenzen des Arbeitskampfes

    3.Allgemeine Grundsätze rechtmäßiger Kampfführung und Staatsneutralität

    4.Besondere gesetzliche Kampfverbote

    III.Folgen des Arbeitskampfes

    1.Folgen des Arbeitskampfes für die kampfbeteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    2.Folgen des Arbeitskampfes für die kämpfenden Verbände

    3.Folgen des Arbeitskampfes für Drittbetroffene

    4.Arbeitskampf und Mitbestimmung des Betriebsrats

    Kapitel 11:Das Recht der betrieblichen Mitbestimmung

    A.Betriebsverfassung

    I.Geltungsbereich des BetrVG

    1.Räumlicher Geltungsbereich

    2.Sachlicher Geltungsbereich

    3.Persönlicher Geltungsbereich

    II.Träger der Betriebsverfassung

    1.Betriebsrat

    2.Betriebsversammlung

    3.Sonstige Träger der Betriebsverfassung

    4.Koalitionen in der Betriebsverfassung

    5.Arbeitnehmer in der Betriebsverfassung

    III.Allgemeine Grundsätze und die Formen der Zusammenarbeit

    1.Allgemeine Grundsätze

    2.Formen der Zusammenarbeit

    3.Sanktionen

    IV.Beteiligungsrechte des Betriebsrats

    1.Stufen der Beteiligungsrechte

    2.Beteiligung in sozialen Angelegenheiten

    3.Beteiligung in personellen Angelegenheiten

    4.Beteiligung in wirtschaftlichen Angelegenheiten

    V.Betriebsverfassungsrechtliche Mitbestimmung außerhalb des BetrVG

    1.Sprecherausschussgesetz

    2.Personalvertretungsrecht

    B.Europäische Betriebsverfassung

    I.Entstehungsgeschichte und Zweck des EBRG

    II.Geltungsbereich des EBRG

    1.Räumlicher Anwendungsbereich

    2.Sachlicher und persönlicher Anwendungsbereich

    III.Bildung des Europäischen Betriebsrats

    1.Der EBR kraft Vereinbarung

    2.Der EBR kraft Gesetzes

    IV.Struktur und Aufgaben des gesetzlichen Europäischen Betriebsrats

    1.Zusammensetzung und innere Ordnung

    2.Zuständigkeit und Mitwirkungsrechte

    V.Grundsätze der Zusammenarbeit und Schutzbestimmungen

    Kapitel 12:Unternehmensmitbestimmung

    A.Begriff und Entwicklung

    B.Betroffene Unternehmen

    C.Mitbestimmung nach dem Mitbestimmungsgesetz 1976

    I.Allgemeines

    II.Zusammensetzung und Organisation des Aufsichtsrats

    III.Die Befugnisse des mitbestimmten Aufsichtsrates

    D.Mitbestimmung nach dem Drittelbeteiligungsgesetz

    E.Mitbestimmung in der Montanindustrie

    F.Mitbestimmung in der Europäischen Aktiengesellschaft (SE)

    I.Rechtsquellen

    II.Arbeitnehmerbeteiligung

    G.Mitbestimmung bei grenzüberschreitenden Verschmelzungen (MgVG)

    Kapitel 13:Digitalisierung der Arbeitswelt

    A. Einleitung

    B.Besonders betroffene Bereiche

    I.Neue Erwerbsformen („Crowdwork")

    1.Phänomen des Crowdwork

    2.Arbeitsrechtliche Einordnung

    3.Crowdworker als arbeitnehmerähnliche Person oder Heimarbeiter?

    II.Entgrenzung von Arbeitszeit und Arbeitsort

    1.Arbeitszeitflexibilisierung

    2.Arbeitsortflexibilisierung (Mobile Office)

    Kapitel 14:Die Arbeitsgerichtsbarkeit

    I.Aufbau der Arbeitsgerichtsbarkeit

    1.Arbeitsgericht

    2.Landesarbeitsgericht

    3.Bundesarbeitsgericht

    II.Zuständigkeit der Gerichte für Arbeitssachen

    1.Sachliche Zuständigkeit

    2.Örtliche Zuständigkeit

    3.Folgen der Anrufung eines unzuständigen Gerichts

    III.Urteilsverfahren

    1.Partei- und Prozessfähigkeit sowie Prozessführungsbefugnis

    2.Postulationsfähigkeit

    3.Verfahrensablauf und Urteil

    4.Rechtsmittel

    5.Ausschluss von Urkunden- und Wechselprozess

    6.Zwangsvollstreckung

    IV.Beschlussverfahren

    1.Beteiligten- und Prozessfähigkeit sowie Antragsbefugnis

    2.Postulationsfähigkeit

    3.Verfahrensablauf und Entscheidung

    4.Rechtsmittel

    5.Zwangsvollstreckung

    Kapitel 15:Der Aufbau bei der Lösung eines arbeitsrechtlichen Falles

    A.Urteilsverfahren

    I.Lohnzahlungsklage

    1.Prüfung der Zulässigkeit

    2.Prüfung der Begründetheit

    II.Kündigungsschutzklage

    1.Prüfung der Zulässigkeit

    2.Prüfung der Begründetheit bei Ausspruch einer ordentlichen Kündigung

    3.Prüfung der Begründetheit bei Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung

    4.Folgen bei Begründetheit der Klage

    B.Beschlussverfahren

    I.Prüfung der Zulässigkeit

    II.Prüfung der Begründetheit

    Stichwortverzeichnis

    Abkürzungsverzeichnis

    Schrifttum

    Allgemeines Schrifttum:

    Boemke, Studienbuch Arbeitsrecht, 2. Aufl., 2004

    Brox/Henssler, Handelsrecht, 22. Aufl., 2016

    Brox/Walker, Allgemeiner Teil des BGB, 43. Aufl. 2019

    Brox/Walker, Allgemeines Schuldrecht, 44. Aufl., 2020

    Brox/Walker, Besonderes Schuldrecht, 44. Aufl., 2020

    Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 11. Aufl., 2018

    Däubler, Das Arbeitsrecht, Bd. 1, 16. Aufl., 2006; Bd. 2, 2. Aufl., 2009

    Dütz/Thüsing, Arbeitsrecht, 24. Aufl., 2019

    Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht, 20. Aufl., 2020

    Erman, Bürgerliches Gesetzbuch, 15. Aufl., 2017, §§ 611–630

    Etzel, Arbeitsrecht, 3. Aufl., 2005

    Gamillscheg, Arbeitsrecht I, Arbeitsvertrags- und Arbeitsschutzrecht, 8. Aufl., 2000

    Gamillscheg, Kollektives Arbeitsrecht, Bd. I, 1997

    Gotthardt, Arbeitsrecht nach der Schuldrechtsreform, 2. Aufl., 2003

    Haberkorn, Arbeitsrecht, 13. Aufl., 2009

    Hanau/Adomeit, Arbeitsrecht, 14. Aufl., 2007

    Holzer, Arbeitsrecht (Examenskurs für Rechtsreferendare), 9. Aufl., 2010

    Henssler/Prütting, Bundesrechtsanwaltsordnung, 5. Aufl., 2019

    Henssler/Willemsen/Kalb, Arbeitsrecht Kommentar, 8. Aufl., 2018

    Hromadka/Maschmann, Individualarbeitsrecht, 7. Aufl., 2018

    Hromadka/Maschmann, Kollektivarbeitsrecht, 7. Aufl., 2017

    Jauernig, Bürgerliches Gesetzbuch, 17. Aufl., 2018

    Junker, Grundkurs Arbeitsrecht, 19. Aufl., 2020

    Kasseler Handbuch zum Arbeits­recht, Band 1 und 2, 2. Aufl., 2000

    Krimphove, Europäisches Arbeitsrecht, 2. Aufl., 2001

    Lieb/Jacobs, Arbeitsrecht, 9. Aufl., 2006

    Löwisch/Caspers/Klumpp, Arbeitsrecht, 12. Aufl., 2019

    Michalski, Arbeitsrecht, 7. Aufl., 2008

    B. Müller/F. Preis, Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst, 7. Aufl., 2009

    Münchener Handbuch zum Arbeitsrecht, Band 1 und 2, 4. Aufl., 2018; Band 3 und 4. Aufl., 2019

    Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Band 2, 8. Aufl. 2019, §§ 241–432; Band 4, 8. Aufl., 2019, §§ 611–630

    Otto, Arbeitsrecht, 4. Aufl., 2008

    Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, 79. Aufl., 2020

    Preis, Der Arbeitsvertrag, Handbuch der Vertragspraxis und -gestaltung, 5. Aufl., 2015

    Preis/Temming, Arbeitsrecht, Praxis-Lehrbuch zum Individualarbeitsrecht, 6. Aufl., 2019

    Preis/Greiner, Arbeitsrecht, Praxis-Lehrbuch zum Kollektivarbeitsrecht, 5. Aufl., 2019

    Reichold, Arbeitsrecht – Lehrbuch nach Anspruchsgrundlagen, 6. Aufl., 2019

    Rüthers/Stadler, Allgemeiner Teil des BGB, 19. Aufl., 2017

    Rüthers, Arbeitsrecht und politisches System, 1. Aufl., 1973

    Sachs, Grundgesetz Kommentar, 8. Aufl., 2018

    Schaub, Arbeitsrechts-Handbuch, 18. Aufl., 2019

    Schwab, Arbeitsrecht-Blattei – Systematische Darstellungen (Lose­blattsammlung)

    Soergel, Bürgerliches Gesetzbuch, Band 4/1, 12. Aufl., 1997, §§ 611–630

    Staudinger, Kommentar zum BGB, §§ 611–613, 2015; §§ 613a–619a, 2016; §§ 620–630, 2016

    Waltermann, Arbeitsrecht, 19. Aufl., 2018

    Willemsen/Hohenstatt/Schweibert/Seibt, Umstrukturierung und Übertragung von Unternehmen, 5. Aufl., 2016

    Wörlen/Kokemoor, Arbeitsrecht, 13. Aufl., 2019

    Wollenschläger, Arbeitsrecht, 3. Aufl., 2010

    Zöllner/Loritz/Hergenröder, Arbeitsrecht, 7. Aufl., 2015

    Zum Arbeitnehmerschutzrecht:

    Ascheid/Preis/Schmidt, Kündigungsrecht, Großkommentar zum gesamten Recht der Beendigung von Arbeitsverhältnissen, 5. Aufl., 2017

    Backmeister/Trittin/Mayer, Kündigungsschutzgesetz mit Nebengesetzen, 4. Aufl., 2009

    Baeck/Deutsch/Winzer, Arbeitszeitgesetz, 4. Aufl., 2020

    Etzel/Bader/Fischermeier u. a., Gemeinschaftskommentar zum Kündigungsschutzgesetz und zu sonstigen kündigungsschutzrechtlichen Vorschriften (KR), 11. Aufl., 2016

    Birk, Gemeinschaftskommentar zum Entgeltfortzahlungsrecht, (Loseblattsammlung)

    Buchner/Becker, Mutterschutzgesetz und Bundeserziehungsgeldgesetz, 9. Aufl., 2020

    Cramer, Schwerbehindertengesetz, Kommentar, 6. Aufl., 2011

    Däubler/Bertzbach, Handkommentar Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, 4. Aufl., 2018

    Dornbusch/Wolff, Kündigungsschutzgesetz – Kommentar zum Kündigungsschutzgesetz und zu den Nebengesetzen, 2. Aufl., 2008

    Dorndorf/Weller/Hauck, Heidelberger Kommentar zum Kündigungsschutzgesetz, 4. Aufl., 2000

    Ernst/Adlhoch/Seel, SGB IX (Loseblattsammlung)

    Feldes/Fraunhoffer/Rehwald/Westermann/Witt, Schwerbehindertenrecht, 15. Aufl., 2020

    Gallner/Mestwerkdt/Nägele, Handkommentar Kündigungsschutzgesetz, 6. Aufl., 2018

    Geyer/Knorr/Krasney, Entgeltfortzahlung – Krankengeld – Mutterschaftsgeld (Loseblattsammlung)

    Giesen/Kersten, Arbeit 4.0, 2018

    Großmann/Schimanski/Löschau, Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch – GK-SGB IX (Loseblattsammlung)

    Herkert/Töltl, Berufsbildungsgesetz (Loseblattsammlung)

    Linck/Krause/Bayreuther, Kündigungsschutzgesetz, 16. Aufl., 2019

    Kaiser, Die Entgeltfortzahlung an Feiertagen und im Krankheitsfall, 17. Aufl., 2004

    Kittner/Däubler/Zwanziger, Kündigungsschutzrecht, 11. Aufl., 2020

    Knopp/Kraegeloh, Berufsbildungsgesetz, 5. Aufl., 2005

    Knopp/Kraegeloh, Jugendarbeitsschutzgesetz, 4. Aufl., 1985

    Kunz/Henssler/Brand/Nebeling, Praxis des Arbeitsrechts, 6. Aufl., 2018

    Lakis, Jugendarbeitsschutzgesetz, 8. Aufl., 2018

    Lakies /Malottke, Berufsbildungsgesetz, 6. Aufl., 2018

    Löwisch/Schlünder/Spinner/Wertheimer, Kommentar zum Kündigungsschutzgesetz, 11. Aufl., 2018

    Marienhagen/Künzl, Entgeltfortzahlungsgesetz (Loseblattsammlung)

    Meisel/Sowka, Mutterschutz und Erziehungsurlaub, 5. Aufl., 1999

    Müller-Wenner/Winkler, SGB IX Teil 2 – Schwerbehindertenrecht, 2. Aufl., 2011

    Neumann, Urlaubsrecht, 12. Aufl., 2000

    Neumann/Biebl, Arbeitszeitgesetz, 16. Aufl., 2012

    Neumann/Fenski/Kühn, Bundesurlaubsgesetz, 11. Aufl., 2016

    Schellhöh/Weber, Berufsbildungsrecht (Loseblattsammlung)

    Schmitt, Entgeltfortzahlungsgesetz, 8. Aufl., 2018

    Sowka, Kölner Praxiskommentar zum Kündigungsschutzgesetz, 4. Aufl., 2012

    Stahlhacke/Preis/Vossen, Kündigung und Kündigungsschutz im Arbeitsverhältnis, 11. Aufl., 2015

    Weyand/Schubert, Das neue Schwerbehindertenrecht, 2. Aufl., 2002

    Zmarzlik/Anzinger, Jugendarbeitsschutzgesetz, 5. Aufl., 1998

    Zmarzlik/Zipperer/Viethen, Mutterschutzgesetz, 9. Aufl., 2005

    Zum Recht der betrieblichen Altersversorgung:

    Berenz, Gesetzesmaterialien zum Betriebsrentengesetz, 2003

    Blomeyer/Rolfs/Otto, Betriebsrentengesetz, 7. Aufl., 2018

    Höfer, Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Loseblattsammlung)

    Karst/Cisch, Betriebsrentengesetz, 15. Aufl., 2018

    Schoden, BetrAVG – Betriebliche Altersversorgung, 2. Aufl., 2003

    Zum Betriebsverfassungs- und Personalvertretungsrecht:

    Altvater u. a., Bundespersonalvertretungsgesetz, 10. Aufl., 2019

    Däubler/Kittner/Klebe/Wedde, Betriebsverfassungsgesetz, 17. Aufl., 2020

    Edenfeld, Betriebsverfassungsrecht, 4. Aufl., 2014

    Etzel, Betriebsverfassungsrecht, 8. Aufl., 2002

    Fitting/Engels/Schmidt/Trebinger/Linsenmaier, Betriebsverfassungsgesetz, 30. Aufl., 2020

    Glaubrecht/Halberstadt/Zander, Betriebsverfassung (Loseblattsammlung)

    Gnade/Kehrmann/Schneider/Klebe, Betriebsverfassungsgesetz, 10. Aufl., 2002

    Hess/Worzalla/Glock/Nicolai/Rose/Huke, Betriebsverfassungsgesetz, 10. Aufl., 2018

    v. Hoyningen-Huene, Betriebsverfassungsrecht, 6. Aufl., 2007

    Ilbertz/Widmaier/Sommer, Bundespersonalvertretungsgesetz, 14. Aufl., 2018

    Löwisch/Kaiser, Betriebsverfassungsgesetz, 7. Aufl., 2017

    Lorenzen/Etzel/Gerhold, Bundespersonalvertretungsgesetz (Loseblattsammlung)

    Reich, Bundespersonalvertretungsgesetz, 2001

    Richardi, Betriebsverfassungsgesetz mit Wahlordnung, 16. Aufl., 2018

    Stege/Weinspach/Schiefer, Betriebsverfassungsgesetz, 9. Aufl., 2002

    Wiese/Kreutz/Oetker/Raab/Weber/Franzen/Gutzeit/Jacobs, Gemeinschaftskommentar zum Betriebsverfassungsgesetz, Bd. I und II, 11. Aufl., 2018 (GK-BetrVG)

    Wlotzke/Preis, Betriebsverfassungsgesetz, 4. Aufl., 2009

    Zum Mitbestimmungsrecht:

    Fitting/Kleinsorge/Schubert, Mitbestimmungsgesetz, 5. Aufl., 2017

    Freis/Kleinefeld/Kleinsorge/Voigt, Drittelbeteiligungsgesetz, 2004

    Kleinsorge, Neuregelungen im Mitbestimmungsgesetz mit Wahlordnungen, 2002

    Nagel/Freis/Kleinsorge, Beteiligung der Arbeitnehmer im Unternehmen auf der Grundlage des europäischen Rechts, 2. Aufl., 2010

    Habersack/Henssler, Mitbestimmungsgesetz, 4. Aufl., 2018

    Raiser/Veil/Jacobs, Mitbestimmungsgesetz und Drittelbeteiligungsgesetz, 6. Aufl., 2015

    Zum Tarifvertragsrecht:

    Berg/Kocher/Schumann, Tarifvertragsgesetz und Arbeitskampfrecht, 6. Aufl. 2018

    Däubler, Kommentar zum TVG, 4. Aufl., 2016

    Fuchs/Reichold, Tarifvertragsrecht, 2. Aufl., 2006

    Jacobs/Krause/Oetker/Schubert, Tarifvertragsrecht, 2. Aufl., 2013

    Kempen/Zachert, Tarifvertragsgesetz, 5. Aufl., 2014

    Löwisch/Rieble, Tarifvertragsgesetz, 4. Aufl., 2017

    Stein, Tarifvertragsrecht, 1997

    Wiedeman, Tarifvertragsgesetz, 8. Aufl., 2019

    Zum Arbeitskampfrecht:

    Rüthers/Höpfner, Arbeitskampfrecht, 3. Aufl., 1920

    Bünger, Der verhandlungsbegleitende Warnstreik, 1996

    Däubler (Hrsg.), Arbeitskampfrecht, 4. Aufl., 2018

    Gamillscheg, Kollektives Arbeitsrecht, Band I, 1997

    Kissel, Arbeitskampfrecht, 2002

    Kittner, Arbeitskampf – Geschichte, Recht, Gegenwart, 2005

    Latzel/Picker, Neue Arbeitswelt, 2014

    Löwisch, Arbeitskampf- und Schlichtungsrecht, 1997

    G. Müller, Arbeitskampf und Recht, 1987

    Otto, Arbeitskampf- und Schlichtungsrecht, 2006

    Zur Arbeitsgerichtsbarkeit:

    Ascheid/Bader/Dörner, Gemeinschaftskommentar zum Arbeitsgerichtsgesetz (Lose­blatt­sammlung)

    Germelmann/Matthes/Prütting, Arbeitsgerichtsgesetz, 9. Aufl., 2017

    Grunsky/Waas/Benecke/Greiner, Arbeitsgerichtsgesetz, 8. Aufl., 2014

    Hauck/Helml/Biebl, Arbeitsgerichtsgesetz, 4. Aufl., 2011

    Übungsliteratur:

    Haberkorn, 600 Fragen und Antworten aus dem Arbeitsrecht, 4. Aufl., 2003

    Michalski/Westerhoff, Arbeitsrecht – 50 Fälle mit Lösungen, 7. Aufl., 2020

    Oetker, 30 Klausuren aus dem Individualarbeitsrecht, 11. Aufl., 2020

    Oetker, 30 Klausuren aus dem Kollektiven Arbeitsrecht, 9. Aufl., 2016

    Richardi/Annuß, Arbeitsrecht, Fälle und Lösungen nach höchstrichterlichen Entscheidungen, 7. Aufl., 2000

    Wank, Übungen im Arbeitsrecht, 3. Aufl., 2002

    Textsammlungen:

    Kittner, Arbeits- und Sozialordnung, 45. Aufl., 2020

    Nipperdey, Arbeitsrecht (Loseblattsammlung)

    Textausgabe Arbeitsgesetze, dtv, 96. Aufl., 2020

    Kapitel 1:Das Arbeitsrecht und das Arbeitsverhältnis

    Fälle:

    1 a) Der bei der Kleiderfabrik Neue-Kleidung GmbH beschäftigte Schneider S verlangt die Vergütung für den Monat Januar. Nach Feierabend hat S an drei Tagen bei der Familie A Kleidungsstücke geflickt und an anderen Tagen dem B aus einem von diesem beschafften Stoff einen Maßanzug geschneidert. Bei welchem Gericht muss S die Vergütungen einklagen?

    b) Frau F verkauft im Gemüseladen ihres Ehemannes M und verlangt dafür Lohn. M will wissen, ob er die Geldbeträge, die er seiner Frau zahlt, als Betriebsausgaben vom Einkommen absetzen darf und ob Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden müssen. Wie ist es, wenn zwischen den Ehegatten ein Arbeitsvertrag geschlossen worden ist?

    c) Die Rote-Kreuz-Schwester S, die in einem von ihrer Schwesternschaft betriebenen Krankenhaus tätig ist, kandidiert für den Betriebsrat. Der Wahlvorstand meint, die Schwester sei keine Arbeitnehmerin, sondern Vereinsmitglied des DRK.

    Wie wäre ihre Rechtsstellung, wenn sie in einer von einem privaten Betreiber unterhaltenen Klinik aufgrund eines Gestellungsvertrages eingesetzt würde?

    d) Die Fernsehreporterin R wird vom Sender S als freie Mitarbeiterin beschäftigt. Als S kündigt, meint R, sie genieße Kündigungsschutz nach dem KSchG, weil sie Arbeitnehmerin sei.

    A.Arbeitsrecht

    Schrifttum: Däubler, Arbeitsrecht in globalisierter Wirtschaft, in: Festschrift Küttner, 2006, S. 531; Hanau, Entwicklungslinien im Arbeitsrecht, DB 1998, 68; Herrmann, Kollektivautonomie contra Privatautonomie – Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung und Mitbestimmung, NZA 2000, 14; Janßen, Arbeitsmarktflexibilisierung in der Sozialen Marktwirtschaft, 2005; Loritz, Die Wiederbelebung der Privatautonomie im Arbeitsrecht, ZfA 2003, 629; Oetker, Die Ausprägung der Grundrechte des Arbeitnehmers in der Arbeitsrechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland, RdA 2004, 8; Picker, Privatautonomie und Kollektivautonomie, in: Picker/Rüthers (Hrsg.), Recht und Freiheit, 2003, S. 25; Rüthers (Hrsg.), Der Konflikt zwischen Kollektivautonomie und Privatautonomie im Arbeitsleben, 2002; ders., Die heimliche Revolution vom Rechtsstaat zum Richterstaat, 2014; Söllner, Arbeitsrecht im Spannungsfeld zwischen Gesetzgeber und Arbeitsgerichtsbarkeit, NZA 1992, 721; Thüsing, Arbeitsrecht zwischen Markt und Arbeitnehmerschutz, NZA 2004, 2576; Wank, Arbeitnehmer und Selbstständige, 1988; Zöllner, Der kritische Weg des Arbeitsrechts zwischen Privatkapitalismus und Sozialstaat, NJW 1990, 1.

    I.Begriff/Entstehung/Aufgaben

    1.Begriff

    2 Das Arbeitsrecht ist ein Rechtsgebiet mit besonderer Faszination: Die Dynamik seiner Entwicklung, seine Praxisrelevanz, seine hohe sozialpolitische und wirtschaftliche Bedeutung heben es von vielen anderen Rechtsmaterien ab. Für den Großteil der Bevölkerung gestaltet es Existenzgrundlage und Lebensumstände, für Juristen bietet es ein außerordentlich breites Betätigungsfeld: Eine eigene Gerichtsbarkeit, die Arbeitsgerichtsbarkeit, eine eigene Fachanwaltsbezeichnung „Fachanwalt für Arbeitsrecht", Einsatzmöglichkeiten in Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften, Verbänden und Unternehmen – und zwar nicht nur in Rechtsabteilungen, sondern auch im Personalbereich – veranschaulichen diese Vielfalt. Für Studierende ist das Arbeitsrecht damit attraktiv nicht nur als besonders lebendiges Grundlagenfach mit hoher Examensrelevanz, in dem sich zudem viele schuldrechtliche Fragen vertiefen lassen, sondern auch als Schwerpunktfach mit der Aussicht auf überdurchschnittliche – und krisenfeste – Berufschancen. Ziel dieses Lehrbuches ist es, Lernenden und Praktikern nicht nur die Grundkenntnisse des Arbeitsrechts zu vermitteln, sondern ihnen auch den Reiz dieses spannenden Rechtsgebietes nahe zu bringen.

    3 Nüchtern betrachtet lässt sich Arbeitsrecht definieren als die Summe der Rechtsnormen, die sich auf die in abhängiger, weisungsgebundener Tätigkeit geleistete Arbeit beziehen. Sie wird von unselbstständigen „Arbeitnehmern geleistet, die ihren „Arbeitgebern vertraglich vereinbarte Dienste schulden. Die Arbeitnehmer geben also ihre Arbeit als geschuldete Leistung. Der Arbeitnehmerbegriff des § 611a BGB (Rdnr. 57 ff.) ist Hauptbegriff und zugleich Anknüpfungspunkt für das gesamte Arbeitsrecht.

    4 Im Arbeitsrecht geht es maßgeblich um Macht (Wer hat das Sagen im Betrieb und Unternehmen, in der „Arbeitswelt"?) und um Geld (Welche Entgelte stehen den Arbeitnehmern zu? Wer trägt die notwendigen Aufwendungen?). Um die Gestaltung des Arbeitsrechts wird daher zu allen Zeiten, heute überwiegend in einem institutionalisierten Prozess organisierter Interessen, leidenschaftlich gerungen.

    2.Arbeitsrecht und Industriegesellschaft

    5 Das gegenwärtige Arbeitsrecht als Regulierungsinstrument aller aus weisungsgebundener Tätigkeit entstehenden „Arbeitsbeziehungen zwischen den individuellen und den kollektiv organisierten „Arbeitsmarktparteien (Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie ihre Verbände oder Repräsentanten) geht auf die entwickelte Industriegesellschaft des 20. Jahrhunderts zurück. Zu deren industriell organisierter Massenproduktion – also auch zu den damit vorgegebenen Belastungen an Fließbändern und durch ähnliche Arbeitsbedingungen – gibt es im Interesse der Überlebensbedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung keine prinzipiell humanere Alternative. Eine Diskussion über Sinn und Unsinn der Industriegesellschaft erübrigt sich, da sich diese Entwicklung in einer globalisierten Welt nicht rückgängig machen lässt. Das Arbeitsrecht ist ein notwendiger Bestandteil jeder modernen Gesellschaft; das gilt unabhängig von den weltanschaulichen Vorverständnissen und systemleitenden Prinzipien der jeweiligen Verfassungsordnung.

    3.Arbeitsrecht als Reflex der Wirtschaftsformen und Staatssysteme

    6 Das staatliche Arbeitsrecht ist ursprünglich als Arbeitnehmerschutzrecht entstanden. Die Verelendung breiter Schichten im Zuge der Industrialisierung führte im 19. Jahrhundert zu legislativen Maßnahmen, weil das soziale Elend des „vierten Standes", der Arbeiterschaft, die Interessen und die Stabilität der gesamten staatlichen Ordnung zu gefährden drohte.

    Die umfangreiche Geschichte des Arbeitsrechts in Deutschland ist ein eigenständiges, ungemein fesselndes Gebiet der Rechtsgeschichte, vielleicht besser: einer „Unrechtsgeschichte", auf das hier nur verwiesen werden kann. Zwei historische Feststellungen sind für das zutreffende Verständnis des Arbeitsrechts besonders zu beachten.

    7 Das Arbeitsrecht ist in seiner geschichtlichen Entwicklung regelmäßig ein Eckstein und Spiegel des jeweilig bestehenden politischen Herrschaftssystems. Es gibt kein „unpolitisches Arbeitsrecht. Seine Epochen werden von den jeweils etablierten Staatsformen und Herrschaftsideologien bestimmt. Nach den jeweils gültigen Verfassungsprinzipien unterscheiden wir sehr unterschiedliche Arbeitsrechtsordnungen („Arbeitsverfassungen) im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus, in der DDR und in der Bundesrepublik Deutschland. Die Staatsverfassung prägt die ihr zugehörige Arbeitsverfassung vor. Arbeitsrecht ist eine abhängige Variable des etablierten politischen Systems (Rüthers, Arbeitsrecht und politisches System, 1973). Heute wird das Arbeitsrecht zunehmend weltweit als ein Baustein und Teilsystem der sozial ausgestalteten Marktwirtschaft verstanden und fortentwickelt.

    Die Abhängigkeit vom politischen System wird anschaulich am Beispiel des inzwischen 100 Jahre alten Betriebsverfassungsrechts: Jedem Wechsel der Staatsverfassung in Deutschland folgte bald eine neue gesetzliche Betriebsverfassung (WRV 1919: BetriebsräteG 1920; NS-Staat 1933: Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit 1934; Erste Verfassung der DDR 1949: Beseitigung der frei gewählten Betriebsräte durch zentral gesteuerte Betriebsgewerkschaftsorganisationen 1950; Grundgesetz 1949: Betriebsverfassungsgesetz 1952, novelliert 1972 und 2001). Parallele Entwicklungen lassen sich auch in anderen europäischen Ländern beobachten, etwa in Italien (Henssler, in FS 100 Jahre Betriebsverfassung, 2020, S. 173 ff.).

    4.Der Zusammenhang von Staatsverfassung, Wirtschaftsverfassung und Arbeitsrechtsordnung

    8 Das Grundgesetz prägt durch zahlreiche Einzelbestimmungen, vor allem durch die Grundrechte aus den Art. 1, 2, 3, 4, 5, 9 Abs. 3, 12, 14 und 15 GG, in einem verfassungsrechtlichen Ordnungsrahmen die Arbeitsrechtsordnung vor. Die Verfassungsgarantien aus Art. 9 Abs. 3 GG wirken auf das Arbeitsrecht und die gesamte Privatrechtsordnung ein (positive und negative Koalitionsfreiheit , Daseins- und Betätigungsrecht der sozialen Koalitionen, Einrichtungsgarantien der Tarifautonomie und des Arbeitskampf es). Die übrigen genannten Grundrechte haben eine mittelbare Drittwirkung über die Generalklauseln des Zivilrechts (§§ 138, 157, 242, 826 BGB). Die Auffassung, dass die Grundrechte mit Ausnahme von Art. 9 Abs. 3 GG im Privatrecht nur „mittelbar" im Sinne einer objektiven Wertordnung wirken, hat sich auch im Arbeitsrecht durchgesetzt (BAG (GS) NZA 1985, 702; 1986, 643). Zur Bindung der arbeitsrechtlichen Normsetzer (insbesondere der Tarifparteien) an die Grundrechte vgl. Rdnr. 120, 659.

    9 Zwischen dem Arbeitsrecht und der Wirtschaftsordnung besteht ein unlösbarer Zusammenhang (vgl. dazu Zöllner, NJW 1990, 1). Das Arbeitsrecht kann in seinen umfassenden Steuerungsaufgaben nur als Baustein und Teilbereich der jeweiligen „Wirtschaftsverfassung verstanden werden. Unter Wirtschaftsverfassung ist die Summe aller Normen (nicht nur der verfassungsrechtlichen) zu verstehen, welche den Einsatz der Produktionsmittel und die Verteilung der im Wirtschaftsprozess erzeugten Güter regeln (so Zöllner/Loritz/Hergenröder, § 1 II). Der fundamentale Zusammenhang zwischen Staatsverfassung, Arbeits- und Wirtschaftsverfassung wird in den meisten Lehrbüchern des Arbeitsrechts nicht oder nur am Rande erwähnt. Das