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Tony Ballard #324: Im Namen des Bösen: Horror-Serie

Tony Ballard #324: Im Namen des Bösen: Horror-Serie

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Tony Ballard #324: Im Namen des Bösen: Horror-Serie

Länge:
126 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
31. Mai 2016
ISBN:
9783739656205
Format:
Buch

Beschreibung

Tony Ballard Band 324
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.

Sein Name ist Jedek. Er ist ein Gargoyle, ein Gestaltwandler, ein Critter, der vor 66 Jahren im Namen des Bösen grauenvoll gewütet hat. Ein alter Priester konnte ihn schließlich bannen. Doch leider nicht für immer. Und nun fängt alles noch einmal von vorn an – in einem Haus, das seit damals Blut-Villa genannt wird ...
Herausgeber:
Freigegeben:
31. Mai 2016
ISBN:
9783739656205
Format:
Buch

Über den Autor


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Tony Ballard #324 - A. F. Morland

München

IM NAMEN DES BÖSEN

Tony Ballard Band 324

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.

Sein Name ist Jedek. Er ist ein Gargoyle, ein Gestaltwandler, ein Critter, der vor 66 Jahren im Namen des Bösen grauenvoll gewütet hat. Ein alter Priester konnte ihn schließlich bannen. Doch leider nicht für immer. Und nun fängt alles noch einmal von vorn an – in einem Haus, das seit damals Blut-Villa genannt wird ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Was bisher geschah:

Loxagon, der Sohn des Teufels und nach dessen Tod neuer Herrscher im Reich der Finsternis, erschafft Zeeneth, den Höllenrichter, der die größten Feinde der schwarzen Macht vorsorglich exekutieren soll. Doch das Vorhaben scheitert: Der Dämonenhasser Tony Ballard und seine Familie, die ganz oben auf Zeeneths Todesliste standen, überleben – mit Müh und Not allerdings nur, und die Sache ist damit auch längst noch nicht ausgestanden …

Seinen Sohn musste Tony aus einem schwarzmagischen Schnellbrüter befreien, in den er gesteckt worden war, um unter der Einwirkung finsterer Kräfte binnen kürzester Zeit heranzuwachsen und zu einem Feind seines Vaters zu werden. Zwar geht auch dieser Plan der Hölle nicht vollends auf, aber Andrew Ballard ist nun nicht mehr der kleine Junge, der er bei seinem Verschwinden war, sondern ein junger Mann, der nur langsam wieder zu sich und ins Leben findet.

Der Riss, der durch diese Entwicklung in der Beziehung seiner Eltern entstand, ist nicht mehr zu kitten. Vicky Ballard ist das gefahrvolle Leben an der Seite ihres Dämonen jagenden Ehemannes nach Jahren endlich leid und lässt sich scheiden. Andrew, ihr gemeinsamer Sohn, ist durch magische Einwirkung binnen kurzer Zeit zum jungen Mann geworden und will nun in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Um Loxagon, der den toten Zeeneth unbedingt in der Hölle haben will, zu täuschen, wird dessen Leichnam in einem Londoner Krematorium verbrannt, und Tony, Mr. Silver und Cruv begeben sich mit dem Kopf des Höllenrichters in die Prä-Welt Coor, um ihn von einem Magier klonen zu lassen. Sie lernen dort Menschen – Erdlinge genannt – kennen, die in Pfahlbauten leben und immer wieder von schwarzen Druiden überfallen und grausam dezimiert werden, und stehen ihnen in ihrem Kampf, der bisher stets aussichtslos war, erfolgreich bei. Ihrem Ziel allerdings kommen sie damit nicht näher, denn Zeeneth lässt sich nicht so einfach klonen. Tony und seine Begleiter müssen zur Kenntnis nehmen, dass das Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre dauern kann. Sie sind gezwungen, den Kopf bei dem Magier zu lassen und ohne den neu geschaffenen Höllenrichter auf die Erde zurückzukehren.

Und dann wird der exzentrische holländische Millionär Jan van Vermeer von Sir Aldous Wellington in England zum schwarzen Ritter geschlagen und nimmt aus dessen Händen das Buch des Schreckens entgegen. Als Tony ihm das Buch abjagt, kommt es in Moskau zu einer mörderischen Auseinandersetzung zwischen van Vermeer und dem Dämonenhasser, die Tony Ballard, Mr. Silver und Aristea Manakis, die griechische Geisterjägerin und Tonys neue Kampfgefährtin, zwar für sich entscheiden können – es gelingt ihnen aber nicht, den gefährlichen Feind zu stellen und unschädlich zu machen, so dass dieser erbitterte Kampf wohl schon sehr bald in die nächste Runde gehen wird. Aristea Manakis kehrt nach Griechenland zurück. Sie und Tony gehen wieder getrennte Wege. In Paris, Rotterdam und London laufen plötzlich Menschen Amok. Man steht vor einem Rätsel, dessen Lösung Tony Ballard, Mr. Silver und Boram im nördlichen Polarkreis finden …

Und dann kommt es in Tony Ballards Leben zu einem erfreulichen Paukenschlag: Vicky, seine Ex-Frau, kehrt zu ihm zurück. Sie wurde in New York von Shaolin-Mönchen zu einer hervorragenden Schwertkämpferin ausgebildet. Tony gibt ihr das Höllenschwert Shavenaar, und sie kann in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, erstmals im Kampf gegen den Hexer Yadav zeigen, was sie gelernt hat … Der völlig apathische Zeeneth ist in einem kleinen Kloster untergebracht. Wann sein Geist wieder funktionieren wird, weiß niemand. Vicky und Tony besuchen Aidan Cox-Ballard in Australien. Sie lernen in dessen Haus Steven M. Frazer, einen ganz und gar außergewöhnlichen Geisterjäger, kennen, und es dauert nicht lange, bis sie in ein sehr gefährliches Abenteuer verstrickt werden. Kaum sind sie wieder in London, wird Cruv entführt. Aber sie können sich an der Suche nach dem sympathischen Gnom nicht beteiligen, weil sie in Sibirien gebraucht werden, wo ein Werwolfrudel – genannt die »Taiga-Teufel« – sein Unwesen treibt. Danach möchten Vicky und Tony endlich einmal ausspannen. Sie buchen eine Nilkreuzfahrt und geraten prompt in den Strudel tödlicher Ereignisse, die bereits 898 v. Chr. ihren Anfang genommen haben ...

1. Kapitel

Kevin Madigan und Amy Doorman schlenderten Hand in Hand durch den großen, düsteren Park. Allein hätte sich Amy hier nicht wohl gefühlt, aber in Kevins Begleitung hielt sich ihr Unbehagen in Grenzen.

Sie liebte Kevin. Er war ein hübscher Junge mit dichtem blondem Haar und süßen Grübchen in den Wangen, wenn er lächelte.

»Igitt, was ist denn das?«, stieß sie plötzlich unangenehm berührt hervor. Zwischen zwei alten Eichen hockte eine furchterregende Gestalt aus grauem Stein auf einem hüfthohen Marmorsockel.

»Das?«, sagte Kevin. »Das ist ein Gargoyle.«

Amy sah ihn verwirrt an. »Und was ist ein Gar-Dings?«

»Ein Critter«, gab Kevin Madigan zur Antwort.

Amy wusste sich auch damit nichts anzufangen. »Und was, bitte, ist ein Critter?«

»Ein Gestaltwandler.«

»Sag mal, hast du 'ne Vollmeise oder was?«

»Wieso?«

»Gargoyle. Critter. Gestaltwandler. Bin ich in einen Horrorfilm geraten? Was soll der Blödsinn, Kevin? Willst du mir etwa Angst machen.« Amy war zwar schon mehrmals Gast der Madigans gewesen, aber bis hierher war sie mit Kevin noch nie gekommen.

Er schmunzelte. »Du hast mich gefragt, was das ist, und ich habe es dir gesagt. Gargoyles werden lediglich eineinhalb Meter groß und können bis zu hundertsechzig Kilo wiegen. Sie verfügen über sechs Gliedmaßen – zwei Arme, zwei Beine und zwei Flügel. Manche haben auch noch einen langen Schwanz.«

»Du redest über sie, als gäbe es sie wirklich«, stellte Amy schaudernd fest.

Kevin nickte. »Es gibt sie wirklich.«

»Quatsch.«

»Doch, Amy.«

»Wieso habe ich noch nie von ihnen gehört?«

Kevin zuckte mit den Achseln. »Keine Ahnung. Sie sind Tiere, die menschliche Gestalt annehmen können.«

»Jetzt hör aber auf.«

Kevin hob die Hände. »Ich sage nur, was ich über diese Wesen weiß. Was die Parazoologen verwirrt, ist die Tatsache, dass es bei dieser Spezies anscheinend keine Weibchen und auch keine Jungtiere gibt. Offenbar vermehren sie sich mit Hilfe von Magie.«

»Dann sind diese hässlichen Figuren also auch noch Zauberer.«

»Könnte man sagen.«

Amy musterte ihn verstimmt. »Erwartest du allen Ernstes, dass ich dir das abkaufe?«

»Es ist die Wahrheit.«

Sie ließ seine Hand los. »Okay«, sagte sie. »Okay, lassen wir das erst mal beiseite. Erkläre mir doch mal, was der Kerl hier, mitten im Park deiner elterlichen Villa, zu suchen hat. So ein hässliches Ding stellt sich doch niemand freiwillig auf.«

»Es ist ein Mahnmal«, behauptete Kevin Madigan.

Amy Doorman runzelte die Stirn. »Ein Mahnmal ist die Spezialform eines Denkmals, das an ein historisches Ereignis erinnern soll.«

Kevin nickte. »Sehr richtig.«

»Mahnmale sollen im Betrachter Betroffenheit erzeugen und das Erinnern über Generationen hinweg tradieren.«

Kevin lächelte mit seinen süßen Grübchen. »Ich hätte es nicht treffender formulieren können.«

»Dieses steinerne Monster ist also ein Mahnmal.«

»So ist es«, bestätigte Kevin.

»Und woran soll es erinnern?«, wollte Amy wissen.

»An das, was dieser Gargoyle einst getan hat.«

Amy sah Kevin mit großen Augen an. »Getan?«

Kevin Madigan nickte. »Er hat mal gelebt.«

Amy zeigte

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