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Das magische Amulett 49: Wer Angst sät: Romantic Thriller

Das magische Amulett 49: Wer Angst sät: Romantic Thriller

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Das magische Amulett 49: Wer Angst sät: Romantic Thriller

Länge:
110 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 22, 2016
ISBN:
9783739661650
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 49
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Mitten im Nirgendwo wird Brendas Wagen von einem Motorradfahrer von der Straße abgedrängt und landet im Straßengraben. Bei strömendem Regen macht sie sich auf den Weg zum nächsten Ort, um von dort aus ihren Mann anzurufen. Unterwegs findet sie ein abgelegenes Castle, in dessen Innenhof sie ein Motorrad stehen sieht. Der Hof ist abgeriegelt, und so will Brenda ihren Weg zum nächsten Ort fortsetzen. Da aber hört sie den markerschütternden Schrei einer Frau...
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 22, 2016
ISBN:
9783739661650
Format:
Buch

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Das magische Amulett 49 - Jan Gardemann

München

WER ANGST SÄT...

Das magische Amulett Band 49

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Mitten im Nirgendwo wird Brendas Wagen von einem Motorradfahrer von der Straße abgedrängt und landet im Straßengraben. Bei strömendem Regen macht sie sich auf den Weg zum nächsten Ort, um von dort aus ihren Mann anzurufen. Unterwegs findet sie ein abgelegenes Castle, in dessen Innenhof sie ein Motorrad stehen sieht. Der Hof ist abgeriegelt, und so will Brenda ihren Weg zum nächsten Ort fortsetzen. Da aber hört sie den markerschütternden Schrei einer Frau...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Der Lichtkegel fiel auf eine roh behauene Wand. Es war unverkennbar, dass der Hohlraum künstlichen Ursprungs und von Menschenhand mühsam in den Fels getrieben worden war. Wie durch ein Wunder war ich nun anscheinend doch noch auf den Fluchttunnel gestoßen, den ich an dieser Stelle des Kegelfelsens vermutet hatte. Die Sache gefiel mir trotzdem nicht. Übersinnliche Kräfte schienen hier am Werk zu sein, und solchen Kräften lieferte ich mich nicht gern aus. Schließlich hatte ich schon oft am eigenen Leibe erfahren, wie unvorhersehbar und gefährlich solche Mächte waren, und dass sie zumeist von magischen Amuletten hervorgerufen wurden. Eine eiskalte Hand griff nach meinem Herzen, und einen Moment lang fühlte ich so etwas wie Verzweiflung in mir aufkeimen. Verzweiflung darüber, dass es mir offenbar nicht möglich war, ein normales Leben ohne magische Einwirkungen zu führen. Immer wieder wurde ich mit bösen Mächten konfrontiert und geriet in die Schussbahn von magischen Amuletten...

1

Esta Flawell klammerte sich mit beiden Händen krampfhaft an dem Haltebügel hinter dem Soziuskissen des Motorrades fest, auf dem sie saß. Obwohl Morgan, ihr Freund, sich direkt vor ihr befand und einen großen Teil des Fahrtwindes und des Regens mit seinem nach vorn geneigten Körper abfing, klatschte ihr immer noch genügend Regenwasser gegen das Visier ihres Helmes, dass ihr die nächtliche Landschaft, durch die sie mit der Maschine dahin rasten, wie unwirkliche Schemen einer fremdartigen Unterwasserwelt vorkamen.

Esta wusste, Morgan hätte es lieber gehabt, wenn sie ihre Arme um seine Körpermitte geschlungen und sich dicht an seinen Rücken geschmiegt hätte, um sich vor dem Fahrtwind und dem Regen zu schützen.

Doch Esta brachte es nicht fertig, die Arme um Morgan zu legen und sich wie ein verängstigtes kleines Mädchen an ihn festzuklammern. Es reichte ihr schon, mit gespreizten Beinen hinter diesem Burschen sitzen zu müssen und hilflos seinem rasanten Fahrstil ausgesetzt zu sein. Es wäre ihr wie ein Eingeständnis ihrer Furcht vorgekommen, wenn sie sich auch noch an Morgan festgeklammert hätte. Außerdem wäre es ihm dann nicht entgangen, wie sie sich bei jeder Kurve der verschlungenen Landstraße versteifte und jedes Mal zusammenzuckte, wenn er auf einer halbwegs geraden Strecke Gas gab und seine Maschine wie ein Geschoss über den regennassen Asphalt raste.

Auf keinen Fall wollte sie Morgan spüren lassen, dass er sie mit seinem halsbrecherischen Fahrstil in Todesangst versetzte. Esta wusste, dieses Wissen würde ihn mit Genugtuung erfüllen und ihn nur zu noch riskanteren Fahrmanövern anstacheln.

Morgan Owen war ein Mann, der andere Menschen gern in Angst und Schrecken versetzte, das hatte Esta auf dieser Fahrt am eigenen Leib zu spüren bekommen. Ganz besonderes Vergnügen schien es ihm aber zu bereiten, wenn es ihm gelang, eine Frau einzuschüchtern, die es wagte, sich seinen Zudringlichkeiten zu widersetzen.

Esta stieß ein entnervtes Seufzen aus, das hohl in ihrem Motorradhelm nachhallte und für einen flüchtigen Moment sogar den Motorenlärm und das Zischen und Pfeifen des Fahrtwindes überlagerte.

Sie verstand nicht, wie sie auf Morgan Owen hatte hereinfallen können. Es war ihr schleierhaft, warum es ihr nicht gelungen war, seinen wahren Charakter zu erkennen, bevor sie sich dazu bereiterklärt hatte, mit ihm zusammen eine Motorradtour durch Englands Süden zu unternehmen.

Missmutig starrte sie Morgans gebeugten Rücken an. Morgan steckte, wie sie, in einer schwarzen Motorradmontur. Im Gegensatz zu ihrer, mit blauen Streifen verzierten Lederkluft, waren Morgans Hose und Jacke mit rot gefärbten Lederapplikationen versehen, die an lodernde Flammen erinnerten. Auf seinem Rücken prangte gleich ein ganzer Feuerkreis, der eine gehörnte Dämonenfratze umschloss.

»Hellfire-Rider« stand mit flammend roten, verschnörkelten Lettern unter dem Feuerkreis geschrieben. Ziemlich lächerlich, wie Esta fand.

Auch Morgans schwarzer Helm war mit Flammen verziert, die aussahen, als würden sie vom Fahrtwind heftig gebeutelt werden. Über der Stirn war wieder der abstoßend hässliche Dämonenschädel zu sehen.

Esta war Morgans Kluft von Anfang an übertrieben und kindisch vorgekommen. Doch sie hatte ihn nicht kränken wollen, darum hatte sie sich die ironische Bemerkung verkniffen, als er ihr seine Lederkombination das erste Mal voller Stolz vorgeführt hatte.

Jetzt bereute sie, Morgan nicht gleich gesagt zu haben, wie albern und wichtigtuerisch sie sein Outfit fand. Das Versäumte später nachzuholen, kam für sie aber auch nicht in Frage. Sie wäre sich dabei feige und unaufrichtig vorgekommen.

Außerdem empfand sie die hämisch grinsende Dämonenfratze auf dem Helm und dem Rücken der Lederjacke mittlerweile als beängstigend. Seit sie auf dem Sozius des Motorrades saß, musste sie die Fratze des Dämons auf Morgans Rücken beständig anstarren. Manchmal glaubte sie sogar, die böse dreinblickenden Augen des Dämons würden sie lüstern und verächtlich anfunkeln. Das Grinsen, das er auf seinem verzerrten Gesicht zur Schau trug, wirkte, als hätte ihn das Wissen um schlimme Dinge, die Esta bald angetan werden würden, in hämische Vorfreude versetzt.

Gewaltsam riss Esta sich von dem grausigen Anblick der Dämonenfratze los. Ihr wurde bewusst, dass es auch diese Dämonenfratze war, die sie davor zurückschrecken ließ, sich während der Fahrt an Morgans Rücken zu schmiegen. Sie hätte ihre Brust in diesem Fall nämlich direkt in die abstoßende Fratze des Dämons drücken müssen und das war ihr mehr als nur zuwider.

In diesem Moment flutete das Scheinwerferlicht eines entgegenkommenden Fahrzeuges durch das Visier ihres Helmes und blendete sie.

Ihr erster Impuls war, zur Seite wegzusehen. Doch da gewahrte sie, dass Morgan plötzlich beschleunigte und direkt auf das grelle Scheinwerferlicht zusteuerte.

Voller Entsetzen starrte Esta über Morgans Schulter hinweg zu dem Fahrzeug hinüber, das sich ihnen rasend schnell näherte.

»Was tust du, Morgan?«, rief Esta voller Panik und krallte sich mit ihren Handschuhen noch fester an dem Haltebügel fest.

Doch ihr Schrei ging im Lärm des Motors und dem Hupen des entgegenkommenden Fahrzeuges unter.

Morgan hatte das Fernlicht eingeschaltet, so dass der helle Lichtstrahl seines Motorrades durch die Windschutzscheibe ins Innere des entgegenkommenden Fahrzeuges drang. Esta glaubte eine Frau hinter dem Steuer zu erkennen. Ihr weizenblondes Haar leuchtete hell im Schein des Fernlichtes. Sie hatte einen Arm schützend vor das Gesicht erhoben, während sie mit der anderen Hand das Lenkrad umklammerte.

Da schwenkte Morgan die Maschine mit einem waghalsigen Schlenker wieder auf die richtige Fahrbahn zurück. Die Maschine raste dabei so dicht an der Fahrerseite des Autos vorbei, dass Esta die Karosserie

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