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N.Y.D. - Finger weg vom heißen Job: New York Detectives

N.Y.D. - Finger weg vom heißen Job: New York Detectives

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N.Y.D. - Finger weg vom heißen Job: New York Detectives

Länge:
129 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Okt. 2016
ISBN:
9783739647333
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 107 Taschenbuchseiten.

Kevin La Casa ist ein skrupelloser Gangsterboss, der in Greenwich Village, einem Stadtteil von New York, neben anderen kriminellen Machenschaften neuerdings auch Schutzgelderpressung betreibt. Der Restaurantbesitzer Benny Palmer ist kein mutiger Mann, trotzdem weigert er sich zu zahlen und bittet den smarten Privatdetektiv Bount Reiniger um Hilfe. Kurz darauf wird Palmer kaltblütig ermordet. Doch das hält den Detektiv nicht davon ab, seinen Auftrag auszuführen, denn für Reiniger und seinen Assistenten Wilkie Lennings ist es eine Frage der Ehre, die Verbrecher ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Okt. 2016
ISBN:
9783739647333
Format:
Buch

Über den Autor


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N.Y.D. - Finger weg vom heißen Job - A. F. Morland

München

Finger weg vom heißen Job!

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 107 Taschenbuchseiten.

Kevin La Casa ist ein skrupelloser Gangsterboss, der in Greenwich Village, einem Stadtteil von New York, neben anderen kriminellen Machenschaften neuerdings auch Schutzgelderpressung betreibt. Der Restaurantbesitzer Benny Palmer ist kein mutiger Mann, trotzdem weigert er sich zu zahlen und bittet den smarten Privatdetektiv Bount Reiniger um Hilfe. Kurz darauf wird Palmer kaltblütig ermordet. Doch das hält den Detektiv nicht davon ab, seinen Auftrag auszuführen, denn für Reiniger und seinen Assistenten Wilkie Lennings ist es eine Frage der Ehre, die Verbrecher ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Benny Palmer — Der Mann, mit dem der ganze Riesenärger anfing.

Kevin La Casa — Er sah sich schon im Geld schwimmen — aber seine Killer begingen einen Mord zu viel.

Zero — Er verpatzte nur einen Mord, und damit war er erledigt.

Pete Shulman und Larry Derringer — La Casas Totschläger vom Dienst, die in ihrer makabren Laufbahn nur ein einziges Mal an den Falschen gerieten — an Bount Reiniger.

Bount Reiniger ist Privatdetektiv.

June March hilft ihrem Chef Bount Reiniger beim Lösen der Fälle.

1

„Ist der Vogel noch da?", fragte Pete Shulman seinen Kumpel Larry Derringer.

„Er muss noch da sein. Hat den Laden doch erst vor einer halben Stunde dichtgemacht. Das heißt, dass er jetzt über seiner Abrechnung brütet und austüftelt, wie er das Finanzamt am besten bescheißen kann. Derringer grinste. „Diese Geschäftsleute. Alles Gauner und Betrüger. Und doch würde niemandem einfallen, sie als Ganoven zu bezeichnen - uns aber schon.

Shulman sah sich kurz um. Greenwich Village fand allmählich seine nächtliche Ruhe. Es war weit nach Mitternacht. Ein Lokal nach dem anderen schloss seine Pforten, weil es keinen Sinn mehr hatte, wegen der zwei, drei Gäste noch offen zu lassen.

Die beiden Gangster standen vor Benny Palmers Bar, die sich „Weiße Orchidee nannte. Derringer beäugte kurz das Türschloss und schüttelte dann mit gerümpfter Nase den Kopf. „Das kann ich nicht schnell genug knacken.

„Es gibt doch auch ’ne Hintertür, sagte Shulman. „Versuchen wir’s da.

„Okay", nickte Derringer. Sie huschten in einen engen Durchlass hinein. Die Stille, die hier herrschte, war fast fühlbar. Larry Derringer fingerte seinen Dietrich aus der Tasche. Er ließ ihn ins primitive Schloss klappern. Es klackte. Dann konnte er die Tür sachte aufziehen. Sie ächzte ein wenig in den Angeln, aber das war drinnen im Lokal bestimmt nicht zu hören.

Auf Zehenspitzen traten die beiden Gangster ein.

Im Lokal standen die Stühle auf den Tischen. Pete Shulman blickte sich mit einem kalten Lächeln um. „Prima Bude, sagte er mit gedämpfter Stimme zu Derringer. „Schade darum. Wird bald nur noch ein Trümmerhaufen sein ...

Es stimmte. Benny Palmer hockte über seiner Abrechnung. Er war müde, rieb sich die Augen, nahm noch einen letzten Zug von seiner Zigarette und rammte die Kippe dann in den Aschenbecher, wo schon zwanzig andere Kippen lagen. Palmer war ein großer Mann, schlank und grobknochig. Er war blond. Sein Haar schimmerte rötlich-golden.

Seine Haut war weiß. Nur die Wangen leuchteten rot, als wäre er vor wenigen Minuten erst kräftig geohrfeigt worden.

Die letzten Eintragungen. Dann klappte Palmer das dicke Buch zu.

Feierabend. Endlich war auch für ihn der Tag zu Ende. Und da redeten die Leute immer neidvoll von denen, die selbständig waren. Palmers Leute lagen längst in den Federn. Er aber war immer noch auf dem Posten. Wenn er das früher schon gewusst hätte - wer weiß, ob er sich das dann trotzdem angetan hätte. Der Gewinn, den die Bar abwarf, stand in keiner vernünftigen Relation zu den Sorgen, die sie ihm machte. Nein, wenn er noch einmal vor die Entscheidung gestellt worden wäre, ob er Kellner bleiben oder sich selbständig machen sollte, er wäre das geblieben, was ihn glücklicher gemacht hätte.

Seufzend erhob sich Benny Palmer.

Die Luft in dem kleinen Büroraum war zum Schneiden dick. Palmer knipste das Licht aus. Er wollte noch einen letzten Rundgang durch die „Weiße Orchidee" machen. Das gehörte zu seinen angestammten Gewohnheiten. Dieser letzte Kontrollgang war ihm bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Die Bar war zwar gut versichert, aber es war trotzdem ratsam, noch mal ganz kurz nach dem Rechten zu sehen. Danach konnte Benny Palmer auf jeden Fall besser einschlafen.

Er trat aus dem Büro.

Die Wandleuchten waren an. Irgendwie hatte das Lokal um diese Zeit immer eine gespenstische Ausstrahlung. Palmer fühlte sich auf seinem Rundgang unbehaglich. Heute ganz besonders. Er verspürte ein unangenehmes Prickeln zwischen den Schulterblättern, hatte im Moment aber noch keine vernünftige Erklärung dafür.

Eine Minute später wusste er, dass ihn sein sechster Sinn vor einer drohenden Gefahr zu warnen versucht hatte. Palmer war gerade hinter dem Tresen.

Da spielte jemand auf der elektronischen Orgel, die sich neben anderen Musikinstrumenten auf einem kleinen Podium befand, einen Trauermarsch.

Benny Palmer fuhr ein Eissplitter ins Herz. Er erschrak so heftig, dass er einen Moment lang nicht in der Lage war, sich zu bewegen. Da flammten sämtliche Beleuchtungskörper auf.

Palmers Kehle schnürte sich schmerzhaft zusammen. Pete Shulman saß an der Orgel und grinste zu Palmer herüber. Larry Derringer stand an der Vordertür und versperrte damit dem Barbesitzer diese Fluchtmöglichkeit.

Gehetzt blickte Palmer von einem Gangster zum anderen. Schweiß brach ihm sogleich aus allen Poren. Da waren sie wieder. Und diesmal würden schreckliche Dinge passieren, das hatten sie ihm anlässlich ihres Besuches vor ein paar Tagen angekündigt.

2

Shulman knallte den Orgeldeckel zu und sprang vom Podium. Er kam mit böse funkelnden Augen auf Palmer zu, blieb zwei Meter vor ihm stehen und starrte ihn feindselig an.

„Fairerweise stelle ich Ihnen dieselbe Frage noch einmal, Palmer. Sind Sie bereit, wöchentlich fünfhundert Piepen an uns abzuliefern? Die Vorteile einer solchen Zahlung haben wir Ihnen schon mehrfach dargelegt. Sie könnten Ihren Betrieb ungestört weiterführen. Wir würden Sie beschützen. Niemand dürfte sich an Ihnen vergreifen. Zum allerletzten Mal. Lautet Ihre Antwort ja oder nein?"

Benny Palmer fuhr sich mit einer fahrigen Geste durchs Haar. Gott, wie er diese Parasiten hasste. Fünfhundert Dollar wollten sie haben. Woche für Woche und wofür? Er sollte gutes Geld dafür bezahlen, dass sie ihn in Ruhe ließen. Beschützen wollten sie ihn. War das nicht zum Totlachen? Dabei hätte er überhaupt keinen Schutz nötig gehabt, wenn es sie nicht gegeben hätte. Fünfhundert Dollar. Sauer verdientes Geld. Mit rechtschaffener Arbeit verdiente Dollars sollte er diesen Hurensöhnen in den Rachen schmeißen. Das kam überhaupt nicht in Frage.

Benny Palmer war kein Held.

Aber wenn er wütend war, wuchs er über sich selbst hinaus, dann gelang es ihm, über seinen eigenen Schatten zu springen. Und er war jetzt wütend. Verdammt wütend sogar. Trotzig reckte er Shulman das Kinn entgegen. Sein Blick hielt dem des Gangsters stand. Zornig fauchte er: „Meine Antwort wollt ihr hören? „Ja, sagte Shulman.

„Sie lautet nach wie vor nein. Ich mache mit Verbrechern wie euch keine Geschäfte. Schert euch aus meiner Bar. Ich will mit euch nichts zu schaffen haben, habt ihr mich verstanden?"

Shulman grinste ungerührt. Er schüttelte langsam den Kopf. „Mann, du bist der blödeste Hund, der mir jemals untergekommen ist. Mit einer fließenden Handbewegung holte der Gangster seinen Colt Government aus der Schulterholster. Palmer dachte, seine letzte Stunde hätte geschlagen, als Shulman mit stoischer Ruhe die Waffe entsicherte und auf ihn richtete. „Komm hinter dem Tresen hervor!, verlangte der Verbrecher.

Benny Palmer ging mit steifen Beinen auf den Gangster zu. Er hatte das Gefühl, Waldameisen unter der Haut zu haben. Sie kribbelten und krabbelten überall. Schweiß rann in kleinen Bächen an seinen roten

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