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Das Geheimnis einer glücklichen Geburt: Die 7 Schritte zu einer sicheren und glücklichen Geburt Natürliche Geburt, Kaiserschnitt und Entspannung Vorwort Alexander Hartmann

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Das Geheimnis einer glücklichen Geburt: Die 7 Schritte zu einer sicheren und glücklichen Geburt Natürliche Geburt, Kaiserschnitt und Entspannung Vorwort Alexander Hartmann

Länge:
646 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Nov. 2019
ISBN:
9783967240221
Format:
Buch

Beschreibung

Schatz, wir sind schwanger!und irgendwann sind die 9 Monate rum. Dann kommt er, dieser spannende und wunderschöne Tag der Geburt! Kann man denn die Geburt überhaupt so richtig gut vorbereiten? JA, man kann!So emotional und unvorhersehbar eine Geburt auch ist, ist es trotzdem möglich, strukturiert und mit klar definierten Schritten eine Vorbereitung und eine Atmosphäre zu schaffen, die werdenden Eltern Sicherheit und Halt gibt und die in all ihrer Klarheit dafür sorgt, dass werdende Mütter und auch werdende Väter (!) an diesem wichtigen Tag geistig, emotional und physisch so vorbereitet sind, dass eine wunderschöne und sichere Geburt gut und leicht gelingen kann. Wissen, die nötigen Übungen, Routine und die eigene Klarheit über den Weg der Geburt helfen, diesen Tag selbstbestimmt gestalten und erfahren zu können. Praktische Tipps und Erfahrungen helfen zusätzlich, sich in dieser spannenden Zeit der Vorbereitung auf die Geburt gut zurechtzufinden.Und genau das ist es, was Das Geheimnis einer glücklichen Geburt auch macht. Simone Glueck bringt hier auf allen Ebenen bei, wie eine glückliche Geburt gelingen kann.Mit Dem Geheimnis einer glücklichen Geburt hältst du ein wunderbares Schritt-für-Schritt-Werkzeug in der Hand. Ein Werkzeug der Veränderung. Ein Werkzeug hin, zu deiner ganz eigenen glücklichen Geburt.Alexander Hartmann
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Nov. 2019
ISBN:
9783967240221
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Das Geheimnis einer glücklichen Geburt - Simone Glueck

Anmerkungen

Vorwort von Alexander Hartmann

„Realität ist ein sehr dehnbares Konzept.

Vor allem ist sie eine sehr persönliche Sache."

Alexander Hartmann, „Mit dem Elefant durch die Wand"

Wir alle erleben jeden Tag die Welt, die „Realität" und wir halten sie für die objektive Realität. Und doch hat jeder von uns seine eigene Realität. Geschaffen durch Einflüsse von außen, die dann aufgrund persönlicher Erfahrungen und Gedanken gefiltert und in eine subjektive Realität verwandelt wird.

Und wir können diese Realität jederzeit für uns verändern!

Seit über einem Jahrzehnt erlebe ich mit tausenden von Menschen immer wieder denselben Effekt: Ein Glaubenssatz, eine innere Programmierung oder Überzeugung wird zu einer Fantasie, die wir unterbewusst fest verankert haben und der unser Unterbewusstsein folgt. Unser Körper folgt dieser Imagination, er reagiert darauf und das sieht man deutlich an der Körperhaltung, man spürt es an den Hormonen, die unseren Körper fluten oder vielleicht auch am ruhigen oder hektischen Herzschlag. Daraus entsteht zwangsläufig eine bestimmte Erfahrung – vielleicht eine subjektiv gute Erfahrung, vielleicht aber auch eine, die wir eigentlich gar nicht wollten. Und dann sagt unser Unterbewusstsein und unser Bewusstsein: „Siehst du, habe ich ja gleich gewusst. War ja klar, dass das so läuft."

Und ja, es war klar, denn das ist der Prozess, der automatisiert abläuft.

Das ist es, was ich den „Reality Loop" nenne:

Unser Unterbewusstsein, der „innere Elefant", wie ich ihn nenne, steuert unser Verhalten, unsere Denkweisen, unsere Vorstellungen und damit letztlich auch unsere Physiologie.

Und die Hypnose? Dieser „Hokus Pokus", dieses rätselhafte Werkzeug, das angeblich so viel helfen soll? Die Hypnose ist unser Vehikel, um den Loop zu verändern, und es ist kein Hokus Pokus! Es ist schlicht ein Werkzeug, um einen logischen Ablauf zu verändern und unser Unterbewusstsein ein wenig zu steuern.

Ich bin stolz und glücklich, seit vielen Jahren sehen zu können, wie sich das Leben von Menschen positiv verändert, wenn sie bereit sind, den Loop zu verstehen und zu verändern. Und den Reality Loop können wir an jeder Stelle verändern – das ist kein Trick, kein Geheimnis, kein doppelter Boden. Wir schaffen lediglich eine andere subjektive Realität, nicht mehr und nicht weniger.

Und genau das ist es, was „Das Geheimnis einer glücklichen Geburt" auch macht.

Simone Glueck bringt hier auf allen Ebenen bei, wie eine glückliche Geburt gelingen kann.

Bevor ich weiterschreibe, sollte ich eines vielleicht ganz klar dazu sagen: Als Mann ist mir sehr bewusst, dass ich beim Thema „Geburt eigentlich gar nicht mitreden darf. Aber ist das so? Oder sollten wir Männer nicht sogar dringend uns für dieses Thema interessieren, es verstehen und lernen, wie wir eine gute Geburt unterstützen können? Aber das ist ein anderes Thema. Was ich eigentlich meine, ist: Von der „Umsetzenden Seite her, werde ich als Mann niemals vollumfänglich verstehen, was Frauen da für Wunder vollbringen und was sie in diesen Momenten (und Monaten) erleben. Aber als jemand, der sich seit 10 Jahren mit der Kraft unserer Gedanken, unseres Unter-bewusstseins und ihrer Wirkung auf unseren Körper beschäftigt, kann ich mich der Logik nicht verschließen, die täglich tausende von Frauen beweisen, wenn sie durch (Selbst-)Hypnose und den fokussierten Einsatz ihrer Atmung und ihrer Gedanken schmerzfreie, freudvolle, teilweise wunderschöne, fast orgias-tische Geburten erleben.

Was sind die Glaubenssätze, die die meisten Menschen über eine Geburt in sich tragen? Schmerzen, Komplikationen, Angst. Was ist, wenn sich diese Glaubenssätze verändern lassen? Dann wird der Glaubenssatz vielleicht lauten: „Ich freue mich auf die Geburt. Die Geburt wird wunderschön und sanft sein."

Mit den gezielten Übungen aus diesem Programm schafft Simone Glueck den Rahmen, dass werdende Mütter und Väter ihren ganzen Fokus auf etwas Schönes, Glückliches und ein freudvolles Erlebnis programmieren können. Und der Körper kann gar nicht anders, als darauf zu reagieren, sich zu entspannen und damit der Natur ihren Lauf zu lassen. Ohne Angst und Anspannung, dafür aber mit Entspannung, Freude und einem Lächeln. Die Erfahrung, die dann möglich wird, ist eine glückliche Erfahrung, eine Geburt voller Freude, wie auch immer sie konkret ablaufen wird.

Geburt und Hypnose? Geht das zusammen? Na klar! Ich bilde seit vielen Jahren immer mehr Menschen in Hypnose Coaching und Hypnotherapie aus und viele Therapeuten und Coaches beweisen jeden Tag mit ihren Klienten, dass die erlernten Techniken aus System23 Erfolg haben, dass sie funktionieren und sich die Glaubenssätze und damit am Ende auch die Erfahrungen der Klienten positiv verändern.

Mit „Dem Geheimnis einer glücklichen Geburt" hältst du ein wunderbares Schritt-für-Schritt-Werkzeug in der Hand. Ein Werkzeug der Veränderung.

Ein Werkzeug hin, zu deiner ganz eigenen glücklichen Geburt!

Lerne.

Setze das Gelernte um.

Und genieße die Reise.

Dein Alexander Hartmann

Vorwort von Christa Spitzner

Hausgeburtshebamme und Mitbegründerin des Geburtshauses in Tübingen

Geburtsvorbereitung – ein weiteres Buch, das die Welt nicht braucht?

Es gibt doch schon so viele. Dachte ich anfangs.

Dann hat mir Simone ihr Buch vorgestellt.

Ein Buch, das Arbeitshilfen enthält und sich am realen Leben, an der Praxis der Geburt orientiert.

Ein Buch, das trotz ihres Hintergrundes, seit einigen Jahren Geburtsvorbereitungskurse zu geben, letztlich von einer Mutter für Mütter geschrieben ist und darüber hinaus immer auch die Rolle des Vaters bedenkt. Ein Buch, das schon aus diesem Grund verständlich, aber auch witzig zugleich ist, sich leicht liest und man als Leserin spüren kann, dass da viel Leidenschaft drin-steckt.

Noch einmal die Frage: Warum genau dieses Buch und nicht eines der vielen anderen Bücher zum Thema Geburts-vorbereitung?

Weil Simone es schafft, trotz aller Emotionalität und Ehrlichkeit das Thema „Geburtsvorbereitung so strukturiert aufzubereiten, dass es wirklich möglich ist, in klar definierten Schritten, ganz gezielt, jeweils einen bestimmten Aspekt des großen Themas „Geburt aufzugreifen und diesen so zu erklären, dass gerade durch die schrittweise Vorbereitung zum einen viel Wissen bei der Leserin ankommt, zum anderen aber auch die Sicherheit entstehen kann, dass eine selbstbestimmte und schöne Geburtserfahrung möglich ist. Und gerade darin möchte ich als Hebamme alle Frauen und Paare bestärken! Werdende Eltern DÜRFEN und sollen die Geburt ihres Babys so selbstbestimmt wie nur irgend möglich erleben dürfen. Dazu gehört Wissen rund um die Geburt und die richtige Einstellung zu diesem wunderbaren und einmaligen Ereignis. Genau hier setzt Simone mit ihrem Buch an und setzt mit praktischen Tipps und Erfahrungen liebevolle Akzente.

Wo andere Bücher aufhören, macht Simone Glueck weiter – und so finden sich für Eltern auch über die Geburt hinaus noch wichtige und aus dem Nähkästchen geplauderte Tipps für das Wochenbett und den Umgang mit dem Baby in diesem Werk. Zugegeben – das macht das Buch dicker als andere Bücher zur Geburtsvorbereitung. Und doch ist das genau der richtige Gedanke! Nicht aufzuhören, wenn das Baby da ist, sondern einen Schritt vorauszudenken und vorbereitet zu sein auf das, was Eltern nach der Geburt erwartet.

Alles Gute!

Eure Christa Spitzner

Vorwort von Simone Glueck

Hallo und Herzlich willkommen!

Jetzt gerade machst du einen ganz wichtigen Schritt – du steigst ein in die Planung deiner Geburt, also der Geburt deines Kindes.

Und dafür gibt es ein paar ganz praktische Tipps, einiges an Wissen und ein paar Vorschläge. Diese erscheinen dir vielleicht neu und etwas abgefahren, aber das macht nichts, denn du suchst dir einfach das raus, was du am besten gebrauchen kannst.

Die Geburt ist für dein Baby eine ganz elementare und prägende Erfahrung, die noch über viele, viele Jahre nachwirken kann.

Und auch für dich als Mutter oder als Vater, für euch als Familie, ist eine Geburt eine ganz schöne Leistung, ein WOW, ein unglaubliches Erlebnis und das gilt es, gut vorzubereiten. Wie genau, das entscheidet dann jeder für sich und da sind alle Möglichkeiten offen.

Manche Frauen wollen ihr Baby lieber im Krankenhaus bekommen, weil sie Ärzte um sich herum wissen wollen, andere ziehen eine Geburt im Geburtshaus vor, wieder andere bekommen ihr Baby lieber daheim und vielleicht auch allein und schließlich gibt es auch Mütter, die gerne allein im Meer sitzen und dort ihr Baby zur Welt bringen.

Es gibt nichts, was es nicht gibt – wichtig ist nur, dass du dir als Mutter überlegst, welchen Weg du gehen möchtest.

Und dann plant ihr, bereitet euch vor und habt vielleicht den einen oder anderen schlauen Trick dabei, der die Geburt für euch alle zu einer schönen Erfahrung machen wird.

Ich selbst habe bisher zwei Kinder.

Die erste Geburt war eine natürliche Steißgeburt im Kranken-haus, die zweite Geburt eine natürliche Geburt mit dem Kopf voran daheim im aufblasbaren Geburtspool.

Meine Tochter war keine drei Minuten alt, da wollte ich gleich nochmal eine Geburt erleben.

So wunderschön war diese Erfahrung.

Ja gut, Hormone spielen dabei eine Rolle, aber dazu später mehr.

Beide Erfahrungen waren absolut unglaublich. Bei beiden Geburten habe ich sehr viel dazu gelernt. Bei beiden Geburten gab es absolute Highlights und Punkte, auf die ich mich besser hätte vorbereiten können.

Da Zurückspulen nicht möglich ist, möchte ich all das und sämtliche Erfahrungen aus einigen Jahren Hypnobirthing einmal zusammenstellen und euch mit an die Hand geben, damit es für euch vielleicht ein wenig einfacher wird und ihr einen kleinen Leitfaden für die kommende Geburt habt.

Ihr findet hier praktische Tipps und ein paar Erfahrungen, die es für euch leichter machen sollen, die Geburt gut vorzubereiten und eine wirklich schöne Geburt zu erleben.

Ach ja, eines noch: Ich schreibe dieses Buch für dich, liebe Mutter, für dich, lieber Vater, für dich, liebes Baby, für euch, liebe Familie.

Ich werde mich sicher nicht absolut stilistisch einheitlich entscheiden können zwischen „du und „ihr und „dein und „euer. Das soll dich / euch nicht stören. Das ist einfach so – seht es mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln!

Daher wünsche ich euch also viel Spaß beim Schmökern, beim Planen, beim Diskutieren und Umsetzen!

Ein wichtiger Hinweis sei erlaubt:

Ihr werdet in diesem Buch Wiederholungen finden. Manches sage ich zwei, oder sogar drei Mal. Manche Geschichten erzähle ich mehrfach. Und doch tue ich dies bewusst und mit jeweils einem anderen Schwerpunkt und aus einem anderen Grund.

Wenn du also das Buch in einem Rutsch liest, wirst du vielleicht an der einen oder anderen Stelle genervt die Augen rollen und sagen: „Kenne ich doch schon!"

Das darfst du und es ist für mich in Ordnung.

Wenn du aber mal ein Kapitel liest, dann das Buch wieder weglegst und ein paar Tage später weiterliest, ist es nicht schlimm, wenn dir inzwischen schon wieder Informationen entfallen sind, denn du wirst sie dann an entsprechender Stelle einfach noch einmal finden.

Dies beruht auch auf meiner Erfahrung etlicher Jahre als Kursleiterin – auch im Kurs haben wir viele Dinge fünf- oder sechsmal wiederholt und das war jedes Mal gut so und hat sich extrem bewährt!

Und wenn du deinen Partner bitten möchtest, ein bestimmtes Kapitel zu lesen und er dafür auf den Rest des Buches verzichten darf, ist das in Ordnung, denn er wird dann die entsprechenden Hintergründe trotzdem lesen können.

Aus diesem Grund habe ich mich bewusst entschieden, das Eine oder das Andere mehrfach zu schreiben und zu wiederholen.

PS: Wem nur darüber zu lesen, zu wenig ist und wer gerne alle Vorschläge und Übungen, inklusive Angstauflösung und anderen Hypnosen, noch in der Praxis erleben möchte, kann sich den Online-Kurs gönnen.

Hier gibt es noch ein Arbeitsbuch und weitere Hypnose-Übungen, sowie euren Geburtsvorbereitungskurs für zuhause als Video-Kurs.

Viel Spaß damit!!!

Eure Simone Glueck

Haftungsausschluss

Die im Buch enthaltenen Ratschläge wurden mit größter Sorgfalt und nach bestem Wissen von der Autorin erarbeitet und geprüft.

Dennoch kann keine Garantie übernommen werden. Daher ist eine Haftung der Autorin für Personen-, Sach-, oder Vermögens-schäden stets ausgeschlossen.

Jede Hypnose-Übung dieses Programms ist eine Selbsthypnose-Übung.

Die Nutzerin / der Nutzer entscheidet zu jedem Zeitpunkt selbst, sich in Hypnose zu versetzen und ist jederzeit in der Lage, die Übung zu jedem selbst gewählten Zeitpunkt zu beenden, oder weiterzuführen.

Die Nutzerin / der Nutzer versichert sich durch einen Arzt oder Psychologen, die Selbsthypnose-Übungen nutzen zu können, oder verzichtet auf Anwendung der Selbsthypnose-Übungen in folgenden Fällen:

Psychosen

(z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung,

Endogene Depressionen...)

Persönlichkeitsstörungen

Traumafolgestörungen

Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen

Herzerkrankungen

Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Thrombose

Depressionen (bestimmte Arten)

ADS (bestimmte Formen)

kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall

geistig behinderten Menschen

Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit,

Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)

Einnahme von Psychopharmaka

Alle angebotenen Leistungen stellen keine medizinische oder psychologische Behandlung dar und sind keine Therapie.

Die angebotenen Leistungen ersetzen keine notwendige Behandlung bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Gegenwärtige Heilbehandlungen sollen nicht unterbrochen oder aufgeschoben werden. Im Rahmen der angebotenen Leistungen werden weder Diagnosen gestellt, noch Heilversprechen abgegeben.

Sämtliche Inanspruchnahmen der angebotenen Leistungen können jederzeit vom Käufer abgebrochen werden. Die angebotenen Leistungen sind in verschiedenen Ländern (u.a. Deutschland) noch nicht wissenschaftlich anerkannt. Eine Heilung kann nicht vorausgesetzt werden. Ein Heilversprechen wird nicht abgegeben. Wenn der Eindruck entsteht, dass eine bestimmte Leistung zur Behandlung von Erkrankungen geeignet wäre, so handelt es sich nicht um ein Heilversprechen, sondern um meine persönliche Meinung und die Erfahrungen meiner Kunden.

Es wird keinerlei Garantie übernommen für eine schmerzfreie oder natürliche Geburt. Jede Geburt hat ihren eigenen Plan. Jede Schwangerschaft ist anders, jedes Baby ist anders und die körperlichen Voraussetzungen jeder Mutter sind anders. Sollte es während der Geburt zu Komplikationen kommen, oder die Geburt anders als gewünscht verlaufen, sind keinerlei Ansprüche gegen die Erstellerin des vorliegenden Programms begründet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine natürliche oder eine schmerzfreie Geburt grundsätzlich möglich sind, jedoch weder versprochen, noch garantiert werden können.

Die Darstellung von Maßnahmen der Geburtshilfe und ihrer Vorbereitung in diesem Buch sind von der Autorin nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig erwogen und geprüft. Die Informationen stellen aber keinen Ersatz für geburts-medizinische Betreuung dar und sollen nicht zur Durchführung einer Geburt ohne professionelle Hilfe verleiten. Die Autorin übernimmt keine Haftung für etwaige Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die sich aus dem Gebrauch oder Missbrauch der in diesem Buch dargestellten Methoden und Verhaltensmaßnahmen ergeben.

Einleitung

Was bedeutet denn eine glückliche Geburt? Was unterscheidet eine traumatische, von einer traumhaften Geburt?

Ist ein Kaiserschnitt per se eine „schlimme" Geburt? Und kann nur eine Hausgeburt glücklich und gut sein?

NEIN!

Auf meine erste Geburt habe ich mich mit Hypnobirthing nach Marie Mongan vorbereitet. Und ja, die Geburtsreise war zu einem großen Teil gut. Wir hatten Spaß, haben gefeiert, ich hatte keinerlei Schmerzen (!) und es lief einfach. Trotzdem war das Ergebnis ein Geburtstrauma für die gesamte Familie und eine sehr lang andauernde Wochenbettdepression.

Bei der zweiten Geburt habe ich zumindest zwei Sitzungen in einem „normalen Geburtsvorbereitungskurs absolviert und ansonsten gar nichts gemacht. Ich war sozusagen komplett unvorbereitet. Ich habe damals sogar noch meine Hebamme gefragt: „Soll ich noch irgendwas machen an Vorbereitung?

Ihre Antwort: „Nein, warum? Mach’s doch einfach so, wie letztes Mal. Das war doch super."

Also habe ich nichts getan. Natürlich haben wir die Hausgeburt vorbereitet, keine Frage. Sonst wäre das blöd geworden. Aber ich habe mir nicht mehr durchgelesen, wie ein Baby zur Welt kommt. Ich habe nur außerordentlich selten Atemübungen gemacht. Ich habe keine einzige Hypnose gemacht. Ich habe keine einzige Entspannungsübung gemacht und wir haben keine einzige Partnerübung gemacht.

Ja, es hat ordentlich weh getan – ganz im Gegenteil zur ersten Geburt – und ich habe wirklich geflucht und geschimpft wie ein Rohrspatz.

Und was war das Ergebnis?

Diese Geburt war mit Abstand das Beste, Tollste und Schönste, was ich jemals im Leben erlebt habe.

Wenn es ein REZEPT für eine glückliche Geburt gäbe, wie würde dieses Rezept aussehen?

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht.

Ich weiß es für mich, für diese eine letzte Geburt, aber ich weiß es nicht für meine kommenden Geburten und ich kann es auch nicht für dich wissen.

Ich kann dir vielleicht Hinweise und Ideen geben. Ich kann dir sagen, welche Zutaten du zur Verfügung hast. Aber was dir davon am besten gefällt, was du brauchst, in welcher Menge und wie du all diese Zutaten mischen möchtest, das liegt ganz bei dir selbst. Und das ist das Spannende daran: Du kreierst dir dein eigenes Rezept für deine ganz eigene, glückliche Geburt.

Einen Trick kann ich dir vorab schon verraten. Wenn du einen Himbeerkuchen planst, du aber im Laden nur Erdbeeren bekommst, dann nimm die Erdbeeren und all die anderen Zutaten, die du daheim hast, und backe daraus den besten Erdbeerkuchen der Welt! Und dann genieße ihn von ganzem Herzen.

Übersetzt bedeutet dies für mich: Wenn du beispielsweise eine Hausgeburt planst, dein Baby aber etwas ganz anderes vorhat und vielleicht mit dem Popo voran geboren werden möchte, dann geh mit allem, was du weißt und was du kannst, in das Krankenhaus, in dem dein Baby zur Welt kommen soll, und mach daraus die beste Geburt, die du bekommen kannst!

Sei offen für alles, was da kommt, versteife dich nicht auf diesen einen bestimmten Weg, sondern bleib im Kopf flexibel, wenn es anders kommt. Denn eine Geburt kann man zwar planen, aber „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen". Diese kluge Postkarte hängt bei mir an der Wand und ich muss jedes Mal lächeln, wenn ich sie lese.

Eine Geburt ist ein großes Gemisch aus vielen Kleinigkeiten: vielleicht aus Hypnobirthing und Atemtechniken, aus Bindung und Lage des Babys, aus Entspannung und Neugier, aus dem Reality-Loop und den Anwesenden, … Es gibt so viele Feinheiten, so viele Nuancen und eine Geburt ist so einzigartig und vielfältig, wie das Leben eben ist.

Ich möchte noch einmal auf die Frage zurückkommen: Was ist eine glückliche Geburt? Wodurch definiert sich eine glückliche Geburt?

Am besten nimmst du dir ein bisschen Zeit und beantwortest folgende Fragen:

Was ist für DICH eine glückliche Geburt? Was brauchst DU, damit es eine glückliche Geburt ist?

Ich kann dir ein Beispiel von mir selbst geben:

Bei der Geburt meines Sohnes war es eine glückliche Geburt, weil …:

… wir eine tolle Hebamme hatten.

… wir viel gelacht haben.

… wir Pommes gegessen und Tee getrunken haben.

… ich bis kurz zuvor noch zuhause sein konnte.

… mein Sohn natürlich geboren werden konnte.

… mein Mann ein wunderbarer, liebevoller Begleiter und Partner war.

… ich dank Hypnobirthing bis zum Schluss bei keiner einzigen Wehe (oder Welle) Schmerzen hatte.

… mein Vater ans Telefon gegangen ist und dann wusste, dass das Baby kommt.

… unser Sohn gesund und munter ist.

… wir in einer tollen Klinik sein durften.

Es war keine glückliche Geburt, weil …:

… es zum Schluss schwierig wurde.

… die Ärztin einen unangekündigten (!) Dammschnitt gemacht hat.

… mir mein Baby weggenommen wurde.

… ich mehrere Wochen lang nicht richtig sitzen oder laufen konnte.

… ich völlig andere Vorstellungen davon gehabt hatte, wie ich es haben wollte, und ich an dieser Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität mehrere Jahre lang zu knabbern hatte.

… die Bindung zu meinem Sohn katastrophal gelitten hat.

Bei der Geburt meiner Tochter war es eine perfekte, glückliche Geburt, weil …:

… wir zuhause waren (in meinem Wohlfühlraum).

… meine Mutter dabei sein konnte, als das Baby da war.

… meine Hebamme zum Glück dabei war (und nicht im Urlaub).

… mein Mann der weltbeste Geburtspartner war.

… wir einen tollen Pool hatten.

… ich zwischen den heftigen Wehen und trotz Schmerzen noch lachen konnte.

… ich im eigenen Bett schlafen konnte.

… die Hebammenschülerin so unglaublich gut protokolliert hat, dass ich einen wunderbaren Geburtsbericht habe, der mir noch immer Tränen in die Augen treibt.

… es mir nach der Geburt so unglaublich gut ging und ich sofort aufstehen konnte und meinen Sohn am zweiten Tag mit Baby im Arm zum Kindergarten gebracht habe.

Das Einzige, was ich das nächste Mal anders machen werde, ist Folgendes:

Ich werde mich besser bzw. überhaupt vorbereiten und üben, damit es genauso schmerzfrei und locker gehen kann, wie beim ersten Kind.

Ich werde eine Fotografin dabeihaben, damit ich endlich einmal vernünftige Bilder und einen guten Film von dem Ganzen habe.

Das sind meine (!) Fazits aus den beiden Geburten. Und diese haben ausschließlich und nur für mich Gültigkeit! Jede andere Frau, auch du, würde diese Punkte für sich völlig anders bewerten. Und vielleicht würde ich bei einer weiteren Geburt ebenfalls ganz andere Wertungen abgeben.

Und das ist genau der Punkt. Ob es eine glückliche oder eine nicht glückliche Geburt ist, hängt auch zu großen Teilen von der eigenen Bewertung ab.

Ich kenne Mütter, die hatten einen wunderschönen Kaiserschnitt und sind so glücklich mit dieser Geburt, dass sie danach vor Kraft und Begeisterung förmlich übersprühen.

Und ich kenne Mütter, die hatten einen Kaiserschnitt, den sie sich selbst nicht verzeihen können, und die daran fast verzweifeln.

Genauso, wie es Mütter mit einer wunderschönen, natürlichen Geburt oder eben einer nicht so schönen, natürlichen Geburt gibt.

Und vieles davon machen wir in unserem Kopf. Wenn ich auf ein bestimmtes Geburtsszenario festgelegt bin und es nicht schaffe, mich davon zu lösen während der Geburt, wenn ich irgendetwas auf eine bestimmte Weise erzwingen will und genau das dann nicht klappt, werde ich unter Umständen ewig damit hadern und das Geburtserlebnis als solches nicht als schön oder glücklich in Erinnerung behalten können.

Und das ist schade! Was gehört also dazu? Viele Kleinigkeiten oder Zutaten, eine gute Planung und einiges an Wissen, denn Wissen gibt Sicherheit. Und sehr, sehr viel Offenheit für das, was dann kommt, auch wenn es nicht den eigenen Plänen entspricht. Flexibilität in jeder Hinsicht und die Bereitschaft, einen Plan aufzugeben und einen anderen Weg zu gehen, wenn es notwendig ist.

Ich werde dir in diesem Buch so viele Tipps und Hinweise geben wie möglich, damit du dich gut auf die Geburt vorbereiten kannst, damit ihr euch als Paar gut darauf vorbereiten könnt – vielleicht mit etwas anderen Methoden als andere Mütter, vielleicht auch mit einem etwas anderen Denkansatz.

Es gibt sehr viele Konzepte zur Geburtsvorbereitung (Hypno-Birthing, Hypnobabies, Flowbirthing,

Hypnobirthing 2.0, Orgasmic Birth, und so weiter…) und viele davon erheben für sich den Anspruch, die einzige, letzte Wahrheit zu sein.

Ich sage jetzt: Das stimmt nicht! Nicht einmal dieses Buch bein-haltet die vollendete Weisheit des Geburtswissens. Denn letzt-lich kannst nur du allein als werdende Mutter und gebärende Frau wissen, was für dich richtig und gut ist.

Alles, was Konzepte können, ist, dir eine Auswahl zu geben und dich mit Wissen und Alternativen zu versorgen. Was aber dann für dich der richtige Weg ist, entscheidest nur du allein.

Je nachdem, welchem Konzept man folgt, verwendet man den einen oder anderen Begriff für das Wort „Wehe".

Manche sagen „Welle. Auf Englisch heißt es „Labour, was dem Begriff „Geburtsarbeit" entsprechen würde.

Auch hier ist entscheidend, mit welchem Wort du dich am wohlsten fühlst.

In meinen Kursen habe ich gute Erfahrungen mit dem Wort „Welle" gemacht.

Denn eine Wehe ist wie eine Welle: Sie baut sich langsam auf, erreicht ihren Höhepunkt und flaut dann wieder ab. Der Job der Mutter ist es, auf dieser Welle zu surfen, ihr zu folgen, mit ihr zu atmen und sich dann wieder in die Entspannung zu begeben.

Ich hatte bisher nur eine Mutter, die mit dem Wort „Welle nicht viel anfangen konnte. Für sie beinhaltete dieser Begriff das Gefühl, überwältigt zu werden und die Kontrolle zu verlieren. Sie fühlte sich mit dem Wort „Wehe einfach besser.

Andere Mütter wiederum – wie ich bisher feststellen durfte, die Mehrzahl – haben mit dem Wort „Wehe ein Problem, weil es zu sehr an „weh tun erinnert und sie sich gedanklich sowie körperlich dadurch eher verkrampfen.

Ich muss für den weiteren Teil dieses Buches nun eine Entscheidung treffen und mich auf einen Begriff festlegen. Da ich das Bild der Welle sehr schön und treffend finde, werde ich es also so handhaben, wie ich es von einigen Hebammen und von Marie Mongan kenne und statt „Wehe das Wort „Welle verwenden – wie eine wunderschöne Meereswelle, auf der man surfen und Spaß haben kann, ein regelmäßiges Auf und Ab, ein Rauschen, in dem ich mich wiegen und die Kraft der Natur erfahren kann, also genau wie eine Geburt.

Und damit starten wir auch schon durch! Viel Spaß und gutes Gelingen wünsche ich dir auf deiner Geburtsvorbereitungsreise!

Alles Gute,

Deine Simone Glueck

Schritt eins: Die Vorphase – auch die Schwangerschaft ist wichtig

Bereits in der Schwangerschaft bekommen Kinder alles Mögliche im Bauch mit: Geräusche, Stimmungen, Aufregung, Entspannung, Freude und Leid der Mutter, ob sie gewollt sind oder nicht. All diese Dinge haben Einfluss auf das Baby und auf all diese Dinge wiederum hast du als Mutter Einfluss. Auch als Vater hast du Einfluss darauf – die Frau in der Schwangerschaft zu verwöhnen, ihre Launen auszuhalten, mit dem Baby zu sprechen, den Bauch zu streicheln, Kontakt aufzunehmen, auch all das hat eine tiefgreifende Wirkung.

Oftmals kann man beobachten, dass das Baby auf die väterliche Hand am Bauch direkt reagiert. Manche Kinder beruhigen sich sofort, wenn Papas Hand den Bauch streichelt. Andere Kinder treten kräftig gegen die Hand und spielen mit dem Vater schon im Bauch.

Schon die Zeugung hat ihre Auswirkungen

Für manche Menschen mag es seltsam klingen, oder vielleicht sogar erschreckend, aber sogar die Zeugung hat bereits ihre Auswirkungen auf das Leben eines Menschen und kann unter Umständen sogar erinnert werden.

Franz Renggli¹ beschreibt dies sehr eindrucksvoll wie folgt:

„In der Eizelle und in der Samenzelle sind die gesamte Lebenserfahrung und die Lebensenergie der Mutter und des Vaters verborgen, und die Art, wie diese beiden Urkeimzellen einander begegnen und miteinander verschmelzen, bildet die Grundmelodie eines Menschenlebens."

Ein Baby spürt also sehr genau als Grundtenor, ob die Vereinigung in Liebe oder mit Gewalt erfolgte, ob Mutter und Vater in Dankbarkeit das Baby empfangen und sich darauf freuen, oder nicht.

Auch die Reise nach der Befruchtung ist eine große Herausforderung für das Baby – hier und in den nächsten Wochen entscheidet sich, ob es bleiben möchte, oder nicht. Das Baby kann sich in der Gebärmutter einnisten und in diesen ersten Wochen durchaus auch wieder gehen.

Laut Renggli wird vermutet, dass mehr als fünfzig Prozent der befruchteten Eizellen den Körper der Mutter nach einigen Wochen wieder verlassen.

Zu diesem Zeitpunkt hat das Baby bereits einen Herzschlag und eine Nabelschnur hat sich gebildet.

Und bereits in diesem Stadium spüren Babys alles. Sie spüren genau die Stimmung der Mutter, nicht zuletzt auch über die Hormone der Mutter, die sie natürlich über die Nabelschnur ebenfalls erreichen.

Laut Renggli wird im Bauch der Mutter eine wichtige, emotionale Grundlage gelegt:

Verbundenheit, Liebe, Bindungsfähigkeit und Empathie.

Umso wichtiger ist es, sich dessen bewusst zu sein.

Und vielleicht geht es gar nicht darum, erzwungen permanent gute Laune zu versprühen – Menschen haben Zweifel, Menschen sehen sich Herausforderungen gegenüber, Menschen sind menschlich.

Wichtig ist der Umgang damit, die Offenheit dafür und vielleicht auch die Klärung der Umstände.

Wer jedoch ganz bewusst ein Baby einlädt, sich auf die Zeugung vorbereitet und vielleicht sogar vorher dafür sorgt, dass der Körper gesund ist, weil ein gesunder Körper ein gesundes Baby zeugen kann, macht schon einen hervorragenden Schritt in die richtige Richtung.

Wir haben damals vor dem ersten Kind beide ein sehr großes Blutbild machen lassen und dafür gesorgt, dass wir wirklich ganz gesund waren.

Dann haben wir uns darum gekümmert, dass wir beide in guter Stimmung waren, dass wir psychisch fit waren und haben dann ganz bewusst das Baby zu uns eingeladen.

Es mag seltsam klingen, aber ich wusste bei der Zeugung unseres Sohnes in genau dieser einen Sekunde, dass er entstanden war. Es war wie ein kleiner Stromschlag, ein „Bizzeln, ein klares „Ich-bin-da.

Ich habe das schon von sehr vielen Müttern gehört – die wenigsten reden jedoch offen über so etwas, weil es ihnen so unwahrscheinlich erscheint.

Bei unserer Tochter wusste ich am Tag danach direkt, das ist es jetzt, da ist etwas unterwegs, da passiert etwas in meinem Bauch.

Und bei beiden Kindern war es eine wunderbare Zeugung mit sehr viel Liebe, sehr viel Verbundenheit und bei mir in Gedanken einem kleinen Gebet für dieses Baby.

Beiden Kindern habe ich von der ersten Sekunde an die Botschaft mitgegeben: „Ich liebe dich. Ich freue mich auf dich. Es ist schön, dass du da bist."

Unsere Kinder haben beide eine wunderbare Empathie-Fähigkeit und emotionale Grundstärke und ein unglaublich fröhliches Gemüt.

Ob das jetzt daran liegt, wie die Zeugung und die ersten Wochen verlaufen sind, kann ich nicht beurteilen, aber wenn auch nur die geringste Wahrscheinlichkeit besteht, dass diese Faktoren eine Rolle spielen, so ist es vielleicht doch wichtig, darauf Rücksicht zu nehmen.

Das klingt hier alles immer so locker flockig, wenn ich das erzähle.

Die Wahrheit ist: Es war nicht immer so.

Mein erstes Baby hat sich dazu entschieden, wieder zu gehen. Ich war schwanger. Ich bin trotz eines unguten Gefühls mit zu einem Event gegangen, weil das mein Job war. Ich habe mich damals großem, emotionalem und körperlichem Stress ausgesetzt und ich wusste, dass das nicht gut für mich war. Mein Mann hatte mich gebeten, zu bleiben und ich blieb, obwohl mir völlig klar war, dass ich eigentlich Ruhe gebraucht hätte.

Ich habe die 4 Tage irgendwie durchgestanden – am ersten Tag zuhause verlor ich das Baby.

Es war für dieses kleine Krümelchen einfach nicht der richtige Zeitpunkt gewesen, zu viel Stress. Vielleicht hatte irgendetwas anderes nicht gestimmt.

Dann kam unser Sohn zur Welt und zweieinhalb Jahre später planten wir das zweite Kind.

Ich hatte drei Fehlgeburten, denn ich war nicht gesund – meine Schilddrüse wollte nicht so recht mitmachen.

Und es war der falsche Zeitpunkt. Als ich schließlich mit unserer Tochter schwanger wurde, war es perfekt. Es war genau das Baby zu dem Zeitpunkt, der genau richtig für uns war.

Und ich habe etwas dabei gelernt: Ein Baby kann man planen, man kann alles ausrechnen, Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um zur richtigen Zeit das perfekte Baby zu bekommen, aber es gibt vielleicht einen anderen Plan. Vielleicht entsteht das Baby ganz anders, als man sich das gedacht hat, vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt. Vielleicht passen die Umstände nicht.

Wichtig ist es, den richtigen Umgang zu

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