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Vogelwelten in Bockhorst
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eBook93 Seiten24 Minuten

Vogelwelten in Bockhorst

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Über dieses E-Book

Unter allen wildlebenden Tieren sind es vor allem die Vögel, von denen viele Menschen besonders beeindruckt sind. Unsere Vogelwelt ist heutzutage zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt, die nicht zuletzt von uns selbst ausgehen. Wo der Mensch in die Natur eingreift, um sie nach seinen Bedürfnissen zu verändern, haben oft die Tiere und eben auch meist die Vögel das Nachsehen. Fast die Hälfte aller einheimischen Vogelarten steht auf der Roten Liste, weitere 16 sind ganz als Brutvogel ausgestorben. Grund genug, dass etwas unternommen werden muss. Oft sind Unwissenheit und ein fehlender Bezug zur Natur die Hauptgründe, warum gesetzliche Regelungen nicht beachtet werden.
Bockhorst, das am FFH-Gebiet Haaler Au liegt, kann aus ornithologischer Sicht sicherlich als wertvoll und schützenswert bezeichnet werden. Die Anwesenheit von Rotmilanen, Schwarzstörchen, Kranichen, die auch hier brüten, Fischadlern, Weihen, Wespenbussarden, und Mittelspechten sind ein eindrucksvoller Beleg für diese Aussage. Sogar der sehr seltene Schreiadler wird in Bockhorst gesichtet. Nur noch knapp 100 Paare des seltenen Schreiadlers brüten in Deutschland und das ausschließlich in Mecklenburg-Vorpom-mern und in Brandenburg.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum8. Dez. 2020
ISBN9783752699036
Vogelwelten in Bockhorst
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Autor

Walter Garnier

Walter Garnier ist ein Pseudonym. Von Beruf ist Walter Garnier studierter Biologiedidaktiker und war als Mentor für Biologie-Lehrer in der Ausbildung tätig. Seit vielen Jahren setzt er sich in diversen Projekten für den Naturschutz engagiert ein.

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    Buchvorschau

    Vogelwelten in Bockhorst - Walter Garnier

    Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut!

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Der Schwarzstorch (Ciconia nigra)

    Der Wespenbussard (Pernis apivorus)

    Der Sperber (Accipiter nisus)

    Kraniche (Crus crus)

    Der Seeadler (Haliaeetus albicilla)

    Der Rotmilan (Milvus milvus)

    Der Mittelspecht (Dendrocopus medius)

    Literaturhinweise

    Vorwort

    Überall auf der ganzen Welt gibt es kleine und große Naturwunder. Die gesamte Natur ist ein einziges Wunder. Die Natur braucht keine Computeranimationen, um unsere Sinnesorgane überraschen zu können - wenn die Sonne mit Licht und Schatten spielt, sich Grashalme im Wind wiegen, wenn die großen Vogelschwärme ziehen oder die Vögel ihre variantenreichen Gesänge anstimmen, dann beginnen wir zu träumen. Man muss der Natur nur genau zuhören und sie genau beobachten. Leider nehmen viele Menschen diese Wunder nicht wahr und suchen nur materielle Schätze. Wenn die Natur ihre Schätze mit uns teilt, dann sollten wir uns ihr würdig erweisen. Wir sollten lernen mit der Einmaligkeit der Natur umzugehen, ohne unseren eigenen Lebensraum zu zerstören.

    Der Natur in Deutschland geht es nicht gut genug - viele Tierarten finden immer weniger Lebensraum. Viele Biotope sind in einem schlechten Zustand. Die Folge: Der Artenreichtum in Deutschland ist bedroht. Etwa ein Drittel der Brutvogelarten sind in den letzten zwölf Jahren in ihrem Bestand zurückgegangen, wobei insbesondere Arten des landwirtschaftlich genutzten Offenlandes betroffen sind. Artenreiche Wiesen und Weiden verzeichnen sowohl in der Fläche als auch in der Artenvielfalt starke Rückgänge. Dieser Trend setzt sich seit zwanzig Jahren „ungebrochen fort. Mehr als die Hälfte der Lebensraumtypen im Grünland befindet sich in einem „ungünstig-schlechten Erhaltungszustand: Bedrohte Tiere haben es vor allem in Agrarregionen in Deutschland besonders schwer. Der Einsatz von Dünger und Pestiziden, die intensive Nutzung der Flächen, Entwässerung und Veränderungen an Gewässern sind wesentliche Ursachen. Neben der Agrarwirtschaft sind auch Sport, Tourismus und Freizeitaktivitäten dafür verantwortlich.

    Insgesamt sind 63 Prozent der Tiere und Pflanzen sowie 69 Prozent der Lebensraumtypen, die in der EU nach der sogenannten FFH-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat) geschützt sind, bedroht. Die FFH-Richtlinie wurde 1992 von der EU vereinbart und schützt Tiere, Pflanzen und Lebensräume. Sie bildet auch die Grundlage für die Bewertung des Zustandes der Natur in Deutschland, den Bund und Länder alle sechs Jahre erstellen und für den sie vor der EU Rechenschaft ablegen müssen. Die aktuellen Regelungen reichen für einen genügenden Umweltschutz nicht aus. „Der Schutz des

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