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Das magische Amulett #7: Wächter der unheilvollen Grabstätte: Romantic Thriller

Das magische Amulett #7: Wächter der unheilvollen Grabstätte: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #7: Wächter der unheilvollen Grabstätte: Romantic Thriller

Länge:
113 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 3, 2016
ISBN:
9783739636405
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 7
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettspezialistin Brenda Logan die peruanischen Anden bereist, wird sie mit einem besonders komplexen Rätsel konfrontiert. Unterwegs zu einem sagenumwobenen Inkagrab ereignen sich mehrere mysteriöse und gefährliche Vorkommnisse, die das gesamte Vorhaben in ein unheimliches Licht tauchen. Auch glaubt Brenda, dass ihr Begleiter Samuel Lington, Archäologe wie sie, etwas vor ihr verbirgt. Sie begegnen weiteren Menschen, die das gleiche Ziel zu haben scheinen. – Und wer sind die sonderbaren Goldenen Söldner? Was steckt hinter der gespenstischen Erscheinung eines alten Indios? Bald schält sich die Erkenntnis aus den Nebeln der Zeit, dass das Grab aus dem Inkareich düstere Magie enthält: ein Geheimnis, das sie alle ins Verderben zu reißen droht.
Herausgeber:
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Mar 3, 2016
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9783739636405
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Buch

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Wächter der unheilvollen Grabstätte

Das magische Amulett Band 7

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettspezialistin Brenda Logan die peruanischen Anden bereist, wird sie mit einem besonders komplexen Rätsel konfrontiert. Unterwegs zu einem sagenumwobenen Inkagrab ereignen sich mehrere mysteriöse und gefährliche Vorkommnisse, die das gesamte Vorhaben in ein unheimliches Licht tauchen. Auch glaubt Brenda, dass ihr Begleiter Samuel Lington, Archäologe wie sie, etwas vor ihr verbirgt. Sie begegnen weiteren Menschen, die das gleiche Ziel zu haben scheinen. – Und wer sind die sonderbaren Goldenen Söldner? Was steckt hinter der gespenstischen Erscheinung eines alten Indios? Bald schält sich die Erkenntnis aus den Nebeln der Zeit, dass das Grab aus dem Inkareich düstere Magie enthält: ein Geheimnis, das sie alle ins Verderben zu reißen droht.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Im Abteil wurde es plötzlich merklich dunkler. Ein eisiger Hauch streifte mein Gesicht. Die Luft schnitt mir kalt in die Lungen. Die Indios im Abteil stöhnten erschrocken auf. Gebete wurden gemurmelt, die Frauen bekreuzigten sich rasch. Niemand schien zu begreifen, was vor sich ging. Sogar der Kerl mit dem Messer hielt inne und sah sich entsetzt um. Da plötzlich stand eine düstere Gestalt mitten im Gang des schwankenden Abteils nur wenige Schritte hinunter Samuel. Eine schwarze zerfledderte Robe hing dem Unheimlichen von den schmalen Schultern. Sie wurde von einem gespenstischen Wind bewegt, den niemand sonst im Abteil zu spüren schien. Auf dem Kopf der düsteren Gestalt saß ein breitkrempiger schwarzer Hut, der tief ins Gesicht gezogen war und das Antlitz des Fremden in nachtschwarzen Schatten tauchte. Ein paar eisblaue Augen flackerten wie Elmsfeuer in der Finsternis unter dem Hut ... Die Lokomotive stieß ein durchdringendes Pfeifen aus, das mich unwillkürlich zusammenfahren ließ.

Trotz des Gerumpels des Zuges waren mir die Augen vor Müdigkeit zugefallen. Der khakifarbene Tropenanzug klebte an meiner Haut. In dem Abteil war es stickig und es roch nach den Ausdünstungen der zahlreichen Fahrgäste des Andenzugs. Draußen hinter dem Abteilfenster zogen die karstigen, steilen Berghänge der peruanischen Anden vorbei. Nebel und Dunst hüllten die Berge ein und ließen sie wie Vorboten einer anderen Welt erscheinen. Der Andenzug musste inzwischen die Wolkengrenze erreicht haben. Ich spürte beim Atmen, wie dünn die Luft geworden war.

Benommen schaute ich mich im Abteil um, das bis auf den letzten Platz besetzt war. Auf dem Gang spielten Kinder, und mir gegenüber saß eine junge Indiofrau, die ein Baby in einem bunten Tragetuch vor ihrem Bauch trug. Das Baby schlief friedlich, und auch die Mutter döste schlaftrunken vor sich hin.

Die meisten Passagiere schliefen oder aßen von ihren mitgebrachten Speisen. Hier und da kaute ein Indio-Fahrgast Cocablätter. Die Gespräche waren gedämpft, und schon längst warfen die Indios mir und meinem Begleiter keine neugierigen Blicke mehr zu. Sie hatten sich an unseren Anblick gewöhnt.

»Sie haben lange geschlafen«, erklärte in diesem Moment der Mann neben mir.

Ich wandte mich um und sah in das herb-männliche Gesicht von Samuel Lington – meinem Reisebegleiter. Das dunkle, unordentliche Haar und der Bartschatten verliehen seinem Antlitz einen düsteren, geheimnisvollen Ausdruck, der durch die blauen klaren Augen jedoch etwas gemildert wurde.

»Ich fühle mich auch hundemüde«, gestand ich und quälte mir ein Lächeln ab. »Die Strapazen der Reise machen mir doch ganz schön zu schaffen.«

»Ich finde, Sie halten sich wirklich prima«, erwiderte Samuel Lington und grinste breit. »Professor Sloane hat mir schon eine fähige Mitarbeiterin zur Seite gestellt.«

Zweifelnd sah ich den Mann an. Ich wurde nicht so recht schlau aus dem jungen Archäologen. Irgendetwas Geheimnisvolles und Mysteriöses haftete ihm an. Aber bisher war ich noch nicht dahintergekommen, was es war und das, wo unsere gemeinsame Reise nun schon drei Tage dauerte ...

Unwillkürlich musste ich an den Augenblick zurückdenken, da Samuel Lington mir das erste Mal gegenüberstand. Es war erst vier Tage her und doch kam es mir wie eine halbe Ewigkeit vor.

Mein Mann Daniel Connors und ich hatten uns für mehrere Tage in New York aufgehalten. Daniel, der als Neurologe im bekannten St. Thomas Hospital in London arbeitete, hatte in New York einen Ärztekongress besucht, während ich in der Weltstadt für das British Museum tätig gewesen war. Wir waren gerade dabei gewesen, die letzten Vorbereitungen für unseren Rückflug nach London zu treffen, als es plötzlich an unsere Apartmenttür klopfte.

Ich öffnete und sah mich einem jungen, ein wenig unordentlich erscheinenden Mann gegenüber. Er war von kräftiger Statur und trug eine Hose mit zahlreichen, prall gefüllten Aufnähtaschen und Hosenträgern aus Leder, die sich über dem weißen Baumwollhemd spannten. Unter dem beigefarbenen, weichen Hut lugte dunkles Haar hervor, und aus dem Schatten unter der Hutkrempe leuchtete mir ein Paar klarer blauer Augen entgegen..

»Sind Sie Brenda Logan, die Archäologin aus dem British Museum?«, fragte er mit rauer, männlicher Stimme.

»Das bin ich«, erwiderte ich ziemlich zurückhaltend. »Und mit wem habe ich die Ehre?«

»Mein Name ist Samuel Lington«, stellte er sich vor, nahm seinen Hut vom Kopf und reichte mir seine kräftige Hand.

Ich ergriff sie und betrachtete mein Gegenüber genauer. Sein Gesicht war braungebrannt und in seinen blauen Augen schimmerte ein geheimnisvolles Leuchten. Der dunkle Bartschatten und sein ganzes Outfit ließen ihn wie einen draufgängerischen Abenteurer aussehen.

Ich war mir sicher, ihn noch nie zuvor gesehen zu haben.

»Was wollen Sie von mir?«, erkundigte ich mich, da mein Gegenüber keine Anstalten traf, irgendeine Erklärung abzugeben, sondern mich statt dessen mit unverhohlener Neugierde musterte.

»Entschuldigen Sie«, erwiderte er und lächelte verwirrt. »Ich hatte nicht damit gerechnet, eine so hübsche Reisebegleiterin zu bekommen.«

Er zog einen versiegelten Brief aus der Brusttasche seines Hemdes und reichte ihn mir.

Verstört nahm ich das Kuvert entgegen. Die Worte des Mannes klangen anmaßend. Von was für einer Reise sprach er überhaupt?

»Das Schreiben stammt von Professor Sloane, Ihrem Vorgesetzten«, erklärte Samuel Lington, während ich das Siegel brach und einen Brief aus dem Kuvert zog. Die feine geschwungene Handschrift und das Siegel bestätigten mir, dass der Brief tatsächlich von dem Direktor des British Museum stammte.

Kurz überflog ich die Zeilen.

Professor Sloane bat mich, Samuel Lington unverzüglich nach Peru zu begleiten.

Samuel ist ein enthusiastischer junger Archäologe, der großen Wert auf seine Freiheit und Eigenständigkeit legt und es darum bei keinem Arbeitgeber lange aushält, lautete es in dem Schreiben wörtlich. Vor zwei Jahren war Samuel für ein paar Monate im British Museum tätig gewesen. Ich konnte mich im Laufe dieser Zeit von seiner fachlichen Kompetenz und seinem unbändigen Tatendrang überzeugen.

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