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Lina Hase und ihre Freunde

Lina Hase und ihre Freunde

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Lina Hase und ihre Freunde

Länge:
65 Seiten
33 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 13, 2020
ISBN:
9783967243604
Format:
Buch

Beschreibung

Lina ist ein glückliches Hasenmädchen. Doch eins ist ihr im Weg: ihr Übermut. Sie will sich nur eine Grube ansehen, schon sitzt sie darin fest. Sie folgt nur einem Schmetterling und verläuft sich im Wald. Sie will nur die andere Seite des Zaunes erforschen und muss vor einem umstürzenden Baum flüchten. Doch als ihre Freunde sich in Gefahr befinden, zeigt Lina, was in ihr steckt.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 13, 2020
ISBN:
9783967243604
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Lina Hase und ihre Freunde

Titel in dieser Serie (1)

Buchvorschau

Lina Hase und ihre Freunde - Ria Conradi

vorbehalten.

Lina Hase trifft Nuna Hase

Lina Hase ist noch müde, als sie ihre Karotte zum Frühstück isst. Die Äuglein sind klein und fallen ihr fast zu. „Wach auf, kleine Schlafmütze, lacht Mama Hase. „Die Ferien sind vorbei, heute beginnt die Waldschule! Lina ist aufgeregt. „Endlich sehe ich meine Freunde wieder – was werden wir wohl erleben? Sie holt ihre Schultasche und umarmt Mama Hase. Lina freut sich auf einen spannenden Tag. Sie hoppelt aus dem Bau. Ihr Freund Hugo Hamster wartet schon, um mit ihr gemeinsam zur Schule zu gehen. „Hallo Hugo, begrüßt Lina ihn. „Freust du dich auch, dass die Waldschule wieder anfängt? „Hm, murmelt Hugo. „Ich weiß nicht. Die Ferien waren toll und wer weiß, was im neuen Schuljahr auf uns zukommt." Hugo ist immer sehr ängstlich.

Auf der Lichtung vor der Waldschule reden die Kinder aufgeregt durcheinander. Sie erzählen sich, was sie in den Ferien erlebt haben. Hugo und Lina schauen sich um. Da sieht Lina ein Hasenmädchen, das sie nicht kennt. Es hat dunkleres Fell als die anderen Hasen, das zudem ganz struppig ist. Einige Mitschüler stehen neben dem Hasenmädchen. „Hast du keine Fellbürste zu Hause?, stichelt Bruno Bär gehässig. „N-n-nein, stottert es ängstlich und duckt sich. „Hört nur, wie sie stottert!", spottet Paula Igel. Die anderen Kinder lachen. Lina gefällt nicht, wie sie das fremde Mädchen behandeln. Dieses guckt erwartungsvoll zu ihr hinüber. Es hofft auf Linas Hilfe, aber Lina hat Angst, selbst ausgelacht zu werden. Darum eilt sie weiter, denn sie schämt sich.

In der Waldschule sitzen die Kinder im Kreis auf dem Boden. Die Lehrerin, Frau Eule, stellt die neue Mitschülerin vor: „Das ist Nuna Hase. Sie ist von weither gekommen und kennt hier niemanden. Seid nett zu ihr." Nuna sitzt Lina gegenüber, sodass Lina sie beobachten kann. Nuna hält den Kopf gesenkt. Sie sieht nett aus, aber sie wirkt bedrückt. Ob sie traurig ist, weil Paula und Bruno sie verspottet haben? Plötzlich hat Lina ein schlechtes Gewissen. Sie hätte Nuna unterstützen müssen! Aber wie? Sie fühlt sich hilflos. Nach der Schule rennt sie so schnell sie kann nach Hause.

Lina kommt in ihren Bau und erzählt Mama Hase sofort von Nuna: „Paula und Bruno haben sie verspottet, nur weil sie anders aussieht. Die anderen haben sie sogar ausgelacht. Das war gemein! Aber ich konnte Nuna nicht helfen – dann hätten sie sich über mich lustig gemacht. Mama Hase sieht Lina nachdenklich an. „Ist es dir so wichtig, was andere über dich denken? Überleg mal: Was hättest du dir in Nunas Situation gewünscht? Lina denkt über Mama Hases Worte nach. Nein, sie möchte niemandem gefallen, der sich so unfair verhält. Ab morgen wird sie zu Nuna halten. Sollen die anderen doch lachen!

Nachts kann Lina nicht einschlafen. Sie sieht Nunas Gesichtsausdruck

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