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Schäbiger Rest: Meinungsfreiheit und Zensur
Schäbiger Rest: Meinungsfreiheit und Zensur
Schäbiger Rest: Meinungsfreiheit und Zensur
eBook174 Seiten1 Stunde

Schäbiger Rest: Meinungsfreiheit und Zensur

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Über dieses E-Book

Meinungsfreiheit und Zensur - eine Studie über die Verbreitungsmöglichkeit von Forumskommentaren und ein Exkurs zum Weltuntergang.

Erkenntnisse erlangt man, in dem man Fakten überprüft, wer wissen will, ob Meinungsfreiheit existiert, ob dem Bild zu vertrauen ist, das die Medien von der öffentlichen Meinung geben, muss die Probe aufs Exempel machen und seine Meinung sagen, nur dann weiß er anschließend gesichert, ob Zensur und Meinungsmanipulation ausgeübt werden, um Herrschaftswissen durchzusetzen oder in den Medien die Freiheit herrscht, die ein objektives Bild von des Volkes Meinungen abbildet, statt es durch Informationskontrolle und Lenkungsmaßnahmen zu verfälschen.

Einst kommentierte ich in Foren von taz bis Zeit, inzwischen bin ich überall  rausgeflogen, außer im Spiegel, dessen Zensoren sich damit zufriedengeben, 25% meiner Texte auszulöschen, ohne gleich den Account zu killen. Dann wurde ich aus Twitter ausgeschlossen und inzwischen ist es schwierig geworden, noch Bücher im Internet zu publizieren, ohne von den dortigen Shopbetreibern zu unerwünschten Eingriffen genötigt zu werden. Am Ende hat der Spiegel seine Kommentarfunktionen umgebaut, jeder darf nun quasi neu anfangen.

Das Buch bildet den Abschluss einer Serie von 5 Büchern; das erste befasst sich mit Kommentaren in Wikipedia und Myspace, die nachfolgenden handeln von Forumskommentaren in  verschiedenen Online-Ausgaben von Tages- und Wochenzeitungen, sowie Twitter. Im Lauf der Jahre wurden immer mehr Accounts gekillt, so dass im letzten Buch nur noch als 'schäbiger Rest' einige Spiegelkommentare übrig bleiben. Die wegzensierten Kommentare sind durchnummeriert und gekennzeichnet (37 von 108).
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum17. Jan. 2020
ISBN9783748726517
Schäbiger Rest: Meinungsfreiheit und Zensur
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    Buchvorschau

    Schäbiger Rest - Zeus Logo

    München

    Vorwort

    2. Auflage Februar 2020

    Vorwort

    Forumskommentare

    Probleme des Weltuntergangs

    Nachspiel (Ein Protokoll)

    Anhang

    Infos über weitere Bücher finden sich in http://zeuslogo.wordpress.com/

    Einst kommentierte ich in Foren von taz bis Zeit, inzwischen bin ich überall  rausgeflogen, außer im Spiegel, dessen Zensoren sich damit zufriedengeben, 25% meiner Texte auszulöschen, ohne gleich den Account zu killen. Dann wurde ich aus Twitter ausgeschlossen und inzwischen ist es schwierig geworden, noch Bücher im Internet zu publizieren, ohne von den dortigen Shopbetreibern zu unerwünschten Eingriffen genötigt zu werden. Am Ende hat der Spiegel seine Kommentarfunktionen umgebaut, jeder darf nun quasi neu anfangen. Seit Januar 2020 führen also alle Links, die den Kommentarbereich des Spiegel dokumentieren konnten, ins Leere und es bleiben nur die Bildkopien davon in meiner eingefrorenen Twitterwebsite (Zeus Logo) als Belege übrig. Und da sage jemand, im Internet verschwinde nichts. Das Gegenteil ist richtig, du wirst dort als unerwünscht konsequent ausgetilgt.

    Für mich ist dies ein Grund mein Projekt mit einem letzten Buch abzuschließen, um die Reste meiner privaten Forschungsreise durch die Medienwelt, um dort meine Meinungsfreiheit zu testen, publizistisch zu verwerten.

    Erkenntnisse erlangt man, indem man Fakten überprüft, wer wissen will, ob Meinungsfreiheit existiert, ob dem Bild zu vertrauen ist, das die Medien von der öffentlichen Meinung geben, muss die Probe aufs Exempel machen und seine Meinung sagen, nur dann weiß er anschließend gesichert, ob Zensur und Meinungsmanipulation ausgeübt werden, um Herrschaftswissen durchzusetzen oder in den Medien die Freiheit herrscht, die ein objektives Bild von des Volkes Meinungen abbildet, statt es durch Informationskontrolle und Lenkungsmaßnahmen zu verfälschen.

    Eine gute Nachricht ist immerhin zu vermelden, bis jetzt bin ich für meine Ansichten nicht verhaftet worden, obwohl die Bestrebungen nicht zu unterschätzen  sind, mittels Political Correctness, Netzwerkdurchsetzungsgesetz und dem Volksverhetzungsparagraphen, die freie Meinungsäußerung zu kriminalisieren, wenn das Wort Neger, das sogar Adorno in seiner Dialektik der Aufklärung diskriminierungsfrei benutzte, plötzlich zum Schimpfwort umgewidmet wird oder die schräge Formulierung Migration tötet in die Nähe der Volksverhetzung gestellt wird, so dass ein Richter den Untergang des römischen Reiches dafür bemühen musste, um einen Eingriff  abzuweisen. Kein Wunder, wenn es dem Arglosen die Sprache verschlägt und ihn soweit verunsichert, dass er es sich zweimal überlegt, ob er sich zu virulenten Themen äußern soll und damit aufs Absurdeste in die Fallstricke der Justiz zu verheddern droht.

    Natürlich wird man sagen können, ein Bürger der rausgeschmissen und zensiert wird, kann ja immerhin seinen eigenen Verlag aufmachen, seine eigene Internetplattform gründen, seinen eigenen Medienshop aufmachen; was hindert den Bäckermeister und die Krankenschwester von nebenan ein zweites Wikipedia, ein zweites Twitter oder eine neue Tageszeitung zu realisieren, um dann als Medienunternehmer ganz frei zu sein. Und so werden der Bäckermeister und die Krankenschwester und der Arbeiter und der Arbeitslose nicht nur von den Medienmogulen zensiert, sondern zusätzlich noch von der elitären Klasse der Herrschenden und Kapitalbesitzer und ihren besserwisserischen Lautsprechern als unfähig verhöhnt, womit sie nur die gerechte Strafe treffe, deshalb in selbstverschuldeter Unselbständigkeit und ganz zu Recht zwangsentmündigt zu existieren.

    Wer immer sagt, so schlimm sei es nicht, dem kann ich entgegenhalten, ich hab es ausprobiert, ganz simpel ohne rumzutricksen meine Meinung zu sagen wie Hinz und Kunz und Rumpelstilzchen und in eine überprüfbare Studie überführt.

    Die schlechte Nachricht ist, die Zensurmethoden sind inzwischen verfeinert worden, dass ihre Überprüfbarkeit immer schwerer wird. Statt einer simplen Löschung von unerwünschten Texten, bedient man sich zunehmend verdeckter Algorithmen, die die Verbreitung von Inhalten in automatisierten Verfahren deckeln und einen Shadowban auf sie werfen, dass nur noch ausgewählte Rezipienten sie lesen können. Im Extremfall glaubt der Gelackmeierte dann, er habe etwas veröffentlicht, in Wirklichkeit aber ist er es alleine, der diesen Text im Netzwerk lesen kann, während er allen andern verborgen bleibt.

    Damit wirst du  dann endgültig zum Idioten gemacht.

    Kommentarschema

    a) Kennzeichnung als wegzensiert mit Nummer

    b) Titel des Artikels auf den sich der Kommentar bezieht (teils gekürzt)

    c) Zeitschrift und Datumsangaben

    d) Titel des Kommentars (falls vorhanden)

    e) Kommentar

    f) Website des Artikels

    (Wenn ein Dialog an einen Kommentar angehängt wurde)

    a) Kennzeichnung als wegzensiert mit Nummer 

    b) Zeitangabe

    c) Titel des Kommentars (falls vorhanden)

    d) Zitat auf das Bezug genommen wird

    e) Angaben des Adressaten und Kommentar

    Forumskommentare

    (Alle älteren Forumskommentare wurden vom Spiegel Anfang Januar gelöscht. Da die Zeus Logo-Website von Twitter eingefroren wurde, indem mir der Zugriff darauf verweigert wird, weil  ich meine Telefonnummer dem Unternehmen aus Datenschutzgründen nicht hinterlegen will, sind die Bildkopien der Kommentare ab den 1.8.19 dort nicht mehr eingestellt worden.

    Wenn ein Kommentar mehrere Datumsangaben hat, wurde die Wiederholung des Versuchs dokumentiert, den Kommentar zu veröffentlichen. Je später er veröffentlicht wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, noch gelesen zu werden.

    Die wegzensierten Titel sind unterstrichen.)

    November 2019

    (Wegzensiert 1)

    Umstrittenes Gesetz: Putin koppelt Russland vom Internet ab

    Spiegel 1.11.19 9.35

    Datenmacht

    In der Tat ist  es ein gewaltiges Problem, wenn fremde Staatsorgane über deren Territorium die Daten aus anderen Ländern fließen, die Daten abgreifen und Einfluss auf die Inhalte nehmen, um die Meinungsbildung anderer Völkerschaften damit von außen zu manipulieren und fremdzusteuern. Russland selbst hat es ja vorgemacht, wie man sich einen ausländischen Präsidenten als Zombie hält, weil die Leute zu blöd sind zu durchschauen, wie man sie verarscht. Dagegen was zu unternehmen und die Informationsfreiheit und Selbstbestimmung in die Hände der eigenen Bevölkerung zu legen, statt das Ausland darüber bestimmen zu lassen, ist im Prinzip richtig.

    Andererseits ist es offensichtlich, dass in einem Unrechtsstaat der Staat selbst zum größten Verbrecher wird, wenn er orwellsche Verhältnisse des Überwachungsstaats schafft. Dass in Russland Meinungsfreiheit herrscht, kann man nicht so ohne Weiteres sagen, unabhängige Medien werden dort systematisch bekämpft und finanziell ausgetrocknet und der Rest an Engagement für journalistische Meinungsfreiheit wird von Mördertruppen liquidiert.

    Leider machen sich derartige Tendenzen auch in anderen Ländern breit und Zensur und Massenmanipulation durch die herrschende Klasse und seitens der Superreichen, die ihre Finanzmacht zunehmend mit der Datenmacht koppeln, gibt es auch in den westlichen Ländern. Durch das zunehmende Machtungleichgewicht ist die Freiheit überall in Gefahr.

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/wladimir-putin-koppelt-russland-vom-internet-ab-umstrittenes-gesetz-a-1294331.html

    Wegbereiter für Neonazis: Wo kommen nur all die Rassisten her?

    spiegel  1.11.19 1.08 / 18.18

    Zwei einfache Fragen

    Ich fürchte, die Autorin wird nie begreifen, dass jemand seine Meinung in den westlichen demokratischen Ländern auch dann verbreiten darf, wenn sie falsch ist, wie die des Herrn Sarrazin, so wie auch die Autorin ihre Meinung verbreiten kann, die ebenfalls falsch ist.

    Warum ist das so?

    Und was die UNO betrifft: Zum Glück werden wir nicht von dieser Weltgemeinschaft regiert, sondern das deutsche Volk bestimmt über seine inneren Angelegenheiten nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten selbst. Würde Deutschland nämlich so regiert, wie die überwiegende Mehrheit der UNO-Staaten, hätten wir erbärmliche Verhältnisse wie dort. Und genau das ist es, was die Deutschen nicht wollen.

    Warum ist das so?

    https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wo-kommen-nur-all-die-rassisten-her-kolumne-a-1294106.html

    Treuhand-Historiker kritisiert Politik: "Die bisherige Erzählung der Einheit ist frag

    spiegel  3.11.19 13.08

    Vom Regen in die Traufe

    Den Anschluss gab es, weil die Mehrheit der Wähler mit der CDU die Weichen dafür stellte. Der Anschluss war das Projekt der Verfassung, das Deutsche Volk, dessen willkürlich abgespaltene Teile sich aus der gemeinsamen Herkunft heraus als Gemeinschaft betrachteten, wiederzuvereinigen. Der Sturz des Satellitenregimes im Ostblock war eine nationale Befreiungsaktion, der Sozialismus von den Russen unter deren kommunistischer Herrschaft aufoktroyiert. Die Solidarität der Völker des Ostens war die Scheinlegitimation unter der die hegemoniale Ausbeutung der Bevölkerung beweihräuchert wurde, ihre wirtschaftlichen Interessen zurückzustellen für eine wolkige sozialistische Moral.

    Die Leute wollten endlich am Wohlstand des Westens partizipieren, ein Stück vom Kuchen abhaben, die DM, Reisefreiheit usw. Dass der Kapitalismus hässliche Seiten hat, dürfte niemanden überrascht haben, das hatten die Kommunisten ihnen ja jahrzehntelang eingebläut.

    Nach der Einheit passierte dann etwas Merkwürdiges und die Verheißungen zerbröckelten, plötzlich wurde die DM abgeschafft, die ja als der eigentliche heimliche Einheitsgrund gehandelt wurde. Im Gefolge sollte nun seltsamer Weise die Lebensweise fremder Völkerschaften finanziert werden und das wieder mit einer wolkigen Moral begründet und zusätzlich musste der Euro nun stets auf eigene Kosten gerettet werden. Und dann wurde auch plötzlich der Volksbegriff ins Faschistische uminterpretiert und Deutschland zum Einwanderungsland erklärt, als handele es sich dabei um ein kolonialisiertes Amerika, dabei stand in der Verfassung doch in jedem zweiten Satz nicht anderes als das ‚Deutsche Volk’ an dessen Adresse die Verfassung gerichtet sei und von einem Einwanderungsland stand da nichts und dass man nun ständig die ganze Welt umarmen müsse, statt seine nationalen Interessen zu verfolgen, stand da auch nichts. Warum sollte man nun sein Territorium, das mühsam von Fremdherrschaft befreit wurde, mit fremden Völkerschaften teilen und diesen über das Asylrecht sogar einen Rechtsanspruch gewähren, sich einzunisten und eine orientalische Parallelgesellschaft auf fremdem Territorium zu errichten und das alles wieder im Namen irgendeiner wolkigen Moral der besseren Menschen und einer Weltbürgerschaft, wie man das vom Sozialismus her schon kannte?

    Soweit, die nationale Identität abzuschaffen, ging aber nicht mal die sowjetische Fremdherrschaft, die hatte nämlich die nationale Identität der Satellitenstaaten im Kern akzeptiert und die Enteignungen blieben zumindest dem eigenen Lande verhaftet, statt zum Technologietransfer in asiatische Staaten und an internationale Großkonzerne auszuarten, um die Welt damit zu bereichern.

    In diesem Sinne begreifen sich die ostdeutschen Patrioten als verratene Generation und wählen antiwestlich.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/30-jahre-mauerfall-die-erzaehlung-der-einheit-ist-fragwuerdig-a-1292615.html

    17.37

    Politik passiert nicht als theoretische Ableitung

    Zitat: Mir hat sich noch nie erschlossen, warum Ausländerfeindlichkeit, Isolationismus, Protektionismus und Nationalismus immer mit irgendwelchen bedeutungsschwangeren Geschichtskeulen von Neu-Rechten, Identitären, Reichsbürgern, Preppern und Anastasia-Anhängern begründet werden muss. Es sind und bleiben Randbewegungen, auch wenn man sich gern zum 1st class victimg der Globalisierung stilisiert und im gleichen Atemzug mit übermenschlicher Kraft zum einzigen relevanten Widerstandskämpfer gegen so ziemlich

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