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Das Erbe der Macht - Band 26: Seelenträne

Das Erbe der Macht - Band 26: Seelenträne

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Das Erbe der Macht - Band 26: Seelenträne

Länge:
154 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 25, 2021
ISBN:
9783958344204
Format:
Buch

Beschreibung

Alex setzt alles daran, Jen zurückzuholen. Doch hierfür benötigt er ein Artefakt, das die Erinnerungssplitter aufnehmen kann. Hilfe kommt von unerwarteter Seite.
Zur gleichen Zeit versuchen Max und Tomoe alles, um den dritten der mächtigen Essenzstäbe zu finden.


Das Erbe der Macht ...
... Gewinner des Deutschen Phantastik Preis 2019 in "Beste Serie"!
... Gewinner des Lovelybooks Lesepreis 2018!
... Gewinner des Skoutz-Award 2018!

Das Erbe der Macht erscheint als E-Book und alle drei Monate als Hardcover-Sammelband.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 25, 2021
ISBN:
9783958344204
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Das Erbe der Macht - Band 26 - Andreas Suchanek

Table of Contents

Seelenträne

Was bisher geschah

Prolog

1. Der zweite Ritter

2. Die Seelenträne

3. Das nächste Ziel

4. Dichtes Grün und Erinnerungen

5. Memorium

6. Die Summe der Teile

7. Erde und Knochen

8. Das Symbol im Stein

9. In schwarzem Wasser

10. Um zu vollenden

11. Phönixkrieg

12. Freund oder Feind?

13. Stein und Glas

14. Aus Glas gegossen

15. Drache und Phönix

16. Schwarz und Grün

17. Vollendung

18. Das Geschenk der Aquarianer

19. Vergiftete Schuppen

20. Der dritte Essenzstab der Macht

21. Ein neues Zuhause

22. Bereit für die Reise

Epilog

Vorschau

Seriennews

Glossar

Impressum

Das Erbe der Macht

Band 26

»Seelenträne«

von Andreas Suchanek

Was bisher geschah

Der Kampf zwischen dem Anbeginn, Merlin und den Widerständlern der Zuflucht geht weiter.

Nach dem letzten Sprung ihres Hauptquartiers haben die Magier um Alex, Max und Tomoe einen sicheren Hafen erreicht. Der mystische Kontinent Talanis bietet nicht nur Zeit zum Atemschöpfen, tief unter dem Eis wartet außerdem eine Überraschung. Dort gibt es die Weiße Krypta, in der die Träger der besonderen Essenzstäbe zu Rittern der Zitadelle geweiht werden. Gemeinsam mit Kevin entdeckt Max den Raum und tritt, gerüstet mit dem Essenzstab des Schutzes, auf das Podest. Er ist der erste von sieben Streitern, die einen neuen König krönen sollen. Es stellt sich heraus, dass auch Alana einen der Stäbe besitzt. Nun gilt es, die übrigen zu finden.

Gleichzeitig dringen Alex, Kyra und Nils über ein verborgenes Portal unter Glamis Castle in das vergehende Splitterreich von Nagi Tanka vor. Dort lebt die tot geglaubte Cixi. In ihren letzten Minuten enthüllt sie, dass Jens Geist noch existiert, aber auf ihre früheren Inkarnationen verteilt ist. Alex beschließt, Jen zu retten. Doch dafür muss er in die Vergangenheit reisen und ihre Geistessplitter einsammeln. Erst dann kann der Drache wieder aus ihrem Körper vertrieben werden. Um das zu schaffen, benötigt er ein Gefäß, das einen zerbrochenen Geist bewahren kann. Doch wo ist ein solches zu finden?

Prolog

Es war noch immer ein seltsames Gefühl für Suni, sich hier unten zu bewegen wie auf offenem Land. Das Wasser war in dieser Tiefe tintenschwarz. So weit weg von der Unterwasserstadt Nemos oder dem Areal der Aquarianer gab es kein Leuchtplankton, keine Bernsteinstäbe, nichts.

Einzig ihr Essenzstab riss die Umgebung aus der Finsternis. Was sie sah, war Hoffnung und Gefahr zugleich. Hier hatte der Kampf gegen den Anbeginn getobt, als Spalten sich geöffnet hatten und die niederen Kreaturen eingefallen waren. Doch wie sie mittlerweile wusste, hatten es Alex, Jen und die übrigen Streiter der Unsterblichen geschafft, den Angriff zu blockieren. Die Rückkehr der uralten Macht war verhindert worden.

Während an Land ein fataler Zauber Merlins alle Essenzstäbe vernichtet hatte, waren sie hier unten von dieser Magie verschont geblieben. Suni war dankbar dafür.

Sie schwebte über einem Feld aus schwarzer Erde. Überall ragten gewaltige Fragmente aus dem Boden, Steinbrocken und Knochengerippe. Erst bei genauerem Hinsehen wurde deutlich, dass diese aus Noxanith bestanden. Nemo war bereits dabei, einen Weg zu finden, das Material gefahrlos zu zerstören.

Suni schwebte in der Luft und fühlte sich wie ein winziges Sandkorn, das zwischen Wüstendünen hing. Verloren in der Weite.

Das Tattoo auf ihrem Gesicht prickelte. Längst war es nicht mehr notwendig, dieses zu tragen. Das Wesen vom Anbeginn war fort, der Zauber der Bindung nicht länger wirksam. Doch auch hier war Vorsicht geboten. Die Noxanith-Tinte war tief in die Haut gestochen worden, die Bernsteinkörner darin noch immer mit Essenz aufgeladen.

Suni vertrieb den Gedanken an das bösartige Metall, das Teil ihres Körpers war.

Doch schließlich war es genau das, was sie hierhergeführt hatte. Etwas in der Magie des Tattoos führte sie. Trieb sie an. Falls vom großen Kampf weitere, bisher unentdeckte Fragmente zurückgeblieben waren, musste sie diese finden. Und zerstören.

Wasser strömte zur Seite, als sie in die Tiefe vorstieß. Zwischen Hügeln, verborgen von einem besonders gewaltigen Knochenfragment, fand sie den Spalt. Er führte hinab, immer weiter.

Das Wasser wurde wärmer.

Abrupt wurde aus dem Gang eine Höhle, natürlich gewachsen im Felsgestein. In der Luft schwebte totes Plankton, hier gab es kein Leben.

Und da lagen sie.

Artefakte, Apparaturen, schwarzes Gestein.

Suni glitt tiefer, folgte ihrem Instinkt.

Sie sah das magische Konstrukt, streckte instinktiv die Hand danach aus.

Gleißendes Licht loderte auf. Sie wich zurück. Doch es war längst zu spät.

1. Der zweite Ritter

Ich sehe dich, im Licht des Unum.« So hallte es herab. »Und erachte dich als würdig. Willkommen, zweiter Ritter. Möge deine Stärke diesem Ort Stabilität verleihen. Nun höre meine Worte.«

Alex spürte die uralte Macht der Weißen Krypta, die gleichermaßen vertraut und fremd wirkte.

Während das Leuchten Alana Franke umspielte und sie zum zweiten Ritter nach Max weihte, wisperte die Stimme abermals jene Prophezeiung, die von einem neuen König kündete. Geweiht von insgesamt sieben Rittern, die besondere Essenzstäbe trugen.

Gemeinsam mit Max und Tomoe wohnte er diesem magischen Augenblick bei.

Im Gesicht der japanischen Unsterblichen war keine Regung auszumachen. Sie war es gewesen, die die Wahrheit um die Insel, auf der die Zuflucht zur Ruhe gekommen war, enthüllt hatte. Sie befanden sich auf Talanis, dem mystischen Kontinent, um den sich Legenden rankten. Geschützt und doch nur durch eine Barriere abgetrennt vom gefallenen Antarktika.

Die Stimme verfiel in Schweigen.

Alana trat als neuer Ritter vom Podest.

»Unglaublich, nicht wahr?«, fragte Max.

Sie nickte zögernd. »Es hat dem geähnelt, was ich in der Vergangenheit spürte, als ich den Essenzstab entgegennahm. Doch es war gleichzeitig anders. Ursprünglicher. Und diese Bilder …«

»Welche Bilder?«, fragte Max mit gerunzelter Stirn.

»Ich …«

Die drahtige Frau wirkte verwirrt. Das schulterlange dunkle Haar war mit einer Schnur nach hinten gebunden, ihre Kleidung war jene einer Frau, die das Abenteuer liebte. Weste, Stiefel, einfache, doch robuste Hose. Lachfalten rahmten ihre Augen ein, in letzter Zeit hatte sie allerdings nur selten gelächelt.

»Da war die Farbe Grün. Künstlich angelegte Gänge. Eine Art Ruf.«

Tomoe trat näher und legte Alana die Hand auf den Arm. »Könnte es ein Hinweis darauf sein, wo der nächste Essenzstab sich befindet?«

»Ich hatte keine Vision«, gab Max zu bedenken. »Andererseits war der zweite Stab bereits entdeckt. Möglicherweise deshalb?«

Alex dachte über die Worte nach und sagte schließlich: »Die Reihenfolge ist schwer zu bestimmen, immerhin sind diese Dinger über die Zeit verteilt. Die Frage wäre also, welcher Ort es ist. Und wann der Stab sich dort befand – oder befindet.«

Sie verließen die Weiße Krypta. Das Portal schloss sich mit einem lauten Schaben. Sieben runde Flächen, ähnlich einem Wappen, waren in das Gestein gehauen. Jedes repräsentierte einen Ritter. Und so konnte auch nur einer von ihnen den Zutritt wieder öffnen.

Sie mussten lediglich wenige Schritte zurücklegen, schon standen sie in einer Traube aus Magiern. Überall waren sie unterwegs, trieben Schächte in das Gestein und verbanden die Zuflucht mit den Räumen hier unten. Gleichzeitig wurden Wärmeelemente angeschlossen und das Eis abgetaut. Immer mehr der Wände und der Böden kamen darunter zum Vorschein.

Am Ende sollte die Zuflucht mit diesem Ort zusammenwachsen und dadurch Stabilität erhalten.

Stiefelschritte erklangen, ein Poltern und Keuchen folgte. »Es hat funktioniert.« Leonardo da Vinci kam herbeigeeilt. Er trug lediglich ein Muskelshirt, in seinem Dreitagebart hingen Eiskristalle. »Die Barriere ist stabiler geworden.«

»Mit jedem weiteren Ritter können wir uns besser gegen den Anbeginn verteidigen.« Max nickte. »Es hat sich bestätigt.«

»Was tut Merlin?«, fragte Tomoe sofort, ganz die Strategin.

»Von ihm ist nichts zu sehen, auch das Wesen vom Anbeginn meidet den Bereich.« Leonardo schluckte. »Nur Rasputin ist …«

Sie alle wussten von seinem Leid. Obgleich sie auf unterschiedlichen Seiten gestanden hatten, hätte Alex dem Unsterblichen sofort geholfen. Als Wechselbalg

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