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Tätowieren lernen - Tätowierer werden: Der leichte Einstieg

Tätowieren lernen - Tätowierer werden: Der leichte Einstieg

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Tätowieren lernen - Tätowierer werden: Der leichte Einstieg

Länge:
289 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2020
ISBN:
9783967990980
Format:
Buch

Beschreibung

Tätowieren bedeutet nicht einfach nur Farbe in die Haut zu stechen. Für diese Arbeit solltest du eine gute Mischung aus künstlerischem Verständnis, Ausdauer, Organisationstalent, Feingefühl und vor allem Zuverlässigkeit mitbringen. Steige ein in die Welt des Tätowierens oder verbessere deine bisherigen Arbeiten. Sämtliche Informationen, die du dafür benötigst, findest du in diesem Buch. Du wächst mit jeder Seite, lernst den richtigen Umgang mit Motiven, Maschinen, Nadeln und Farben. Du lernst, gravierende Fehler zu vermeiden, deine Zeit sinnvoll zu managen, den richtigen Umgang mit deinen Kunden und wie du deine Werke der Welt präsentieren solltest. Letztendlich wirst du in der Lage sein, dein eigenes Studio zu eröffnen, zu leiten und auch davon leben zu können. Der Autor Dennis Nowakowski, Tätowierer, gelernter Medienoperator, Grafiker und Comiczeichner sticht seit über 20 Jahren Farbe in die Haut anderer Leute. Dieses Buch ist das Ergebnis seiner langjährigen Erfahrung als Tätowierer. Mehr noch, es ist eine fein abgestimmte Mischung aus Motivations- und Sachbuch, mit vielen humorvollen Anekdoten aus der Welt der Körperkunst, die nicht nur angehende Tätowierer interessieren dürften.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2020
ISBN:
9783967990980
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Tätowieren lernen - Tätowierer werden - Dennis Nowakowski

vorbehalten.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Einleitung

Warum dieses Buch?

Ich will Tätowierer werden – Wie fange ich an?

Jeder sticht anders

Finde einen Anlaufpunkt

Qualität hat ihren Preis

Zögere nicht

Talent hilft - aber es ist nicht alles

Eine kleine Geschichte

Eine übliche Ausbildung hilft

Haut ist kein Papier

Das richtige Equipment

Mein Tipp:

Zeichne alles von Hand

Auf die Haut übertragen

Vorbereitungen

Farbe und andere Kleinigkeiten

Eine solide Tattoo Maschine

Netzteil und Fußschalter

Materialliste

Fazit

Spulenmaschine, Rotary oder Pen?

Eine kleine Geschichte

Welche Kriterien sind wichtig?

Was ist Hub?

Wie schnell muss die Tattoo Maschine laufen?

Kleine Nadelkunde

Nadeltypen

Roundliner

Roundshader

Magnums

MT und LT

Mein Tipp für Anfänger

Fazit

Einwegspitzen oder Aufbereiten?

Farbe und Schattierungen

Welche Farben benötige ich?

Farbkonsistenz

Eine schmierige Angelegenheit

Schattierungen

Farbe oder Schattieren?

Farben in der Haut oder im Töpfchen mischen?

Motive vernünftig gestalten

Ein Auge für Details

Einige Methoden für die Umsetzung

Der einfache Fall

Der komplexere Fall

Ein Tipp am Rande

10 Fehler, die du vermeiden solltest

Fehler Nr. 1 - Die falsche Einstellung

Fehler Nr. 2 - Unpünktlichkeit und Absagen

Fehler Nr. 3 - Der falsche Umgang mit Kunden

Fehler Nr. 4 - Schlechte Beratung, zu hoher Preis

Fehler Nr. 5 - Falsche Stelle, falsch aufgebracht

Ein kleiner Tipp am Rande:

Fehler Nr. 6 – Schlechtes Timing, kein Material

Fehler Nr. 7 – Zu grob, zu tief

Fehler Nr. 8 – Keine Pausen, keine Nahrung

Fehler Nr. 9 – Zu ungeduldig, falsch kalkuliert

Fehler Nr. 10 – Schlechte Pflegeberatung

Nützliche Tipps

Bleib Gesund

Benutze feuchte Tücher

Biege die Nadeln

Stichtiefe und Maschinengeschwindigkeit

Kreiseln, rauf und runter

Arbeitsgeschwindigkeit

Zwischenreinigungen

Achte auf Blitzer

Optimale Einstellungen

Wenn die Nadel rührt

Verdünne die Farben

Besser gleiten

Lass es trocknen

Nicht zu oft über die gleiche Stelle

Denke groß

Bleibe nicht stehen und sei neidisch

Übung macht den Meister, wenn du es willst

Ein kleines Beispiel

Prüfe, ob du Talent hast

Das erste Mal

Jetzt geht´s es los

Bequem und locker

In der Ruhe liegt die Kraft

Fertig

Ohnmacht, was ist zu tun?

Die richtige Pflege

Jeder sagt etwas anderes

Abheilungszeit

Portraits, die Königsdisziplin

Portraits sind kein Teufelswerk

Größe und Körperstelle

Richtig durchzeichnen

Ein kleiner Tipp

Zwei wichtige Regeln

Schattierungsabstufungen

Stichtiefe und Geschwindigkeit

Mein persönlicher Tipp:

Tätowierer im TV

Der richtige Umgang mit Kunden

Kunden-Typen

Der Preisdrücker

Mein Tipp:

Der Skeptiker

Der Besserwisser

Die bestimmende Kundin

Der geschwätzige Typ

Der stille Typ

Der Künstler-Typ

Der Fragensteller

Der Terminvergesser

Der treue Kunde

Das eigene Tattoo Studio

Eine gute Lage ist eine gute Lage

Sei kein Einzelkämpfer

Nach und nach

Bleibe Positiv

Terminplanung

Anfallende Aufgaben

Ein gesundes Gleichgewicht

Unverschämte Kunden

Sei konsequent

Terminplaner

Fazit

Rechtliche Angelegenheiten und Finanzen

Sichere dich ab

Lege dir ein Geschäftskonto zu

Ein Kassenbuch

Akzeptieren Sie auch Kartenzahlung?

Alles richtet sich nach deinen Umsätzen

Lebe nicht über deine Verhältnisse

Krankengeld

Das Gesundheitsamt

Mein Tipp:

Internet Auftritt und soziale Netzwerke

Ein kleiner Tipp am Rande:

Ein Beispiel:

Vorsicht bei sozialen Netzwerken

Qualität, Geschwindigkeit und Routine

Gescheitert, was ist schiefgelaufen?

Mein Abstieg

Mein Comeback

Die Summe aller Kleinigkeiten

Was du tun solltest

Schlechte Tattooarbeiten

Du warst nicht zuverlässig

Du hattest deine Finanzen nicht im Blick

Fazit

Das kleine Lexikon des Tätowierens

Arschgeweih

Asia-Style

Backpiece –Tattoo

Betäubungssalbe

Biomechanik Tattoo

Biotattoo

Blackwork

Bloodlines

Blowout

Bodysuit

Comic-Style

Cover Up

Dotwork

Fan Tattoo

Flash

Freehand oder Freestyle

Hannya Maske

Ink

Knast Tattoo

La Catrina

Letterin

Maori Tattoo

Mini Tattoo

Neo-Traditionals

New School Tattoo

Old School Tattoo

Schorf

Scratcher

Silberhaut

Sleeve

Stencil

Sterilität

Tattoo Convention

Trash Polka

Trend Tattoos

Walk In

Wannado

Danksagung

Über den Autor

Dennis Nowakowski, geboren 1976 in Oberhausen NRW, unverheiratet ohne Kinder, ist gelernter Schreiner, Medienoperator und Tätowierer. Viele Jahre hielt er sich mit Jobs über Wasser, die ihm für seinem Werdegang noch nützlich sein sollten. In jungen Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Malen und Zeichnen. Comics entfachten in ihm die Leidenschaft, selbst Geschichten zu entwickeln und diese in Bildern und Sprechblasen umzusetzen. Der Beruf des Schreiners offenbarte ihm Einblicke in technische Zeichnungen und Perspektiven, die er in seinen Comics umsetzen konnte.

Später arbeitete er als Schau-Werbegestalter, wo es auf Licht und Darstellung ankam. Auch hier übernahm er das angelernte Wissen für seine private Leidenschaft. Dann kam die Umschulung zum Webdesigner, was ein riesiger Sprung nach vorne war. Moderne Medien inspirierten ihn zu neue Ideen und die Umsetzungen seiner Comic-Projekte. Bildbearbeitungsprogramme, Grafiktablett und das Internet erleichterten das Veröffentlichen eigener Werke ungemein.

Begeistert von seinen zeichnerischen Leistungen, nahm ihn 1999 ein guter Freund an die Hand und weihte ihn in die Grundkenntnisse des Tätowierens ein. Von der Pike auf lernte Dennis, Nadeln zu löten, Farben und Schattierungen anzuwenden, die Maschinen richtig zu benutzen, Motive zu ändern und vieles mehr. Das benötigte Startkapital und der Zeitaufwand war nicht zu unterschätzen. Zuvor noch auf Schweineschwarte oder synthetischer Haut geübt, ging es irgendwann an die ersten Kunden, was Geduld und Ausdauer erforderte. Unentgeltlich und in seiner Freizeit entwickelte sich seine Arbeit zu akzeptablen Ergebnissen, die immer mehr Leute anlockte. Gestresst durch seine reguläre Arbeit und dem Andrang neuer Kunden legte Dennis ein halbes Jahr Kreativpause ein.

Nach dem Ausschlusskriterium diverser Menschen, die einfach nur umsonst gestochen werden wollten, ging es mit treuen Kunden weiter, die ihm zumindest das Material bezahlten und seine Arbeit zu schätzen wussten. So lernte er den Umgang mit Kunden und deren Ansprüche, die an Tattoomotive gestellt wurden. Seine Arbeiten entwickelten sich weiter. Ende 2014 kam der Punkt, an dem er sich beruflich umorientieren wollte. So fragte er seinen Freund Harald, der seit über 30 Jahren tätowiert hatte, ob sie nicht zusammen ein Tattoo Studio eröffnen wollen. Begeistert von der Idee ging es ans Werk. Anfang 2015 eröffneten sie ihr Studio, d.h. Tattoo, in Oberhausen. Nach einigen Stolpersteinen, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt, zog das erste Jahr an ihnen vorbei. Immer mehr Menschen wurden auf Dennis‘ Arbeiten aufmerksam. Teilweise wechselten sogar Kunden von Harald zu ihm, dem es ganz recht war, da sein Terminplaner aus allen Nähten platzte.

Es entwickelte sich eine solide Partnerschaft, die bis heute besteht. Der ehemalige Anfänger und der Veteran tauschen sich professionell über ihren Kenntnisstand aus und stehen sich treu zur Seite, im Dienste der Tätowier-Kunst.

Einleitung

Ist es überhaupt möglich, ohne visuelles Anschauungsmaterial ein Buch über das Tätowieren zu schreiben? Dieser Frage stand ich gegenüber und beantwortete sie mir, trotz kritischer Stimmen, mit einem eindeutigen «Ja.» Wenn jemand diesen Beruf erlernen will, sollte er in der Lage sein, Dinge visualisieren zu können. Bei Romanen oder Hörbüchern klappt es schließlich auch. Der einzige Unterschied besteht darin, diese Visualisierung für sich umzusetzen. Ist man dazu nicht in der Lage, kann man auch keinen Kunden beraten, der eine ganz bestimmte Vorstellung von seinem Tattoo-Motiv hat. Guckt man sich im Internet oder Buchläden um, so findet man eine Vielzahl an Büchern, DVDs und Blu-Rays, die sich mit dem Thema Tätowieren befassen. Leider zu nicht gerade erschwinglichen Preisen, was die meisten Käufer abschreckt. Deshalb habe ich mir zum Ziel gesetzt, ein Buch zu schreiben, dass sich wirklich jeder leisten kann.

Warum dieses Buch?

Ganz einfach, ich möchte junge Talente motivieren, ihre Angst abzulegen und unbeirrt einen Weg zu beschreiten, der sie möglicherweise weiterbringt. Es ist traurig, mitanzusehen, wie begabte Leute verkommen, weil sie niemand an die Hand nimmt und ihre Talente fördert.

«Lass es lieber sein.», «Das ist nur eine Modeerscheinung.» oder «Leben wirst du davon nicht können.»,

sind nur einige der Sätze, die ehrgeizigen Menschen den Mut nehmen, mit ihrer Leidenschaft beruflich durchzustarten. Tätowieren ist eine Form der Kunst die sich gerade in Deutschland immer größerer Popularität erfreut und dennoch von konservativen Leuten runtergemacht wird, weil sie an den Traditionen der harten Arbeit, wie Handwerksberufen, festhalten. Talentierten Malern, Comiczeichnern, Musikern, Autoren oder Schauspielern wird der Traum genommen, jemals Fuß mit ihrer Leidenschaft zu fassen.

«Lern lieber was Gescheites.», «Du musst doch die Firma übernehmen.» oder «Das sind Träumereien.»,

sind die häufigsten Aussagen auf die Antwort deiner Berufswahl. Ich möchte hier keineswegs solide Berufe schlechtmachen, doch finde ich es seltsam, dass es gerade für außergewöhnliche Jobs, wie eben dem des Tätowierers, noch keine anerkannte Ausbildungsmöglichkeit gibt. Kommt es nur mir so vor, oder sagt das eventuell etwas über die Rückständigkeit unseres Landes aus? Doch genau hier zeigt sich, wer das Potenzial zum Tattoo-Artist hat und wer nicht. Den ersten Schritt musst immer du selbst machen. Dazu gehört auch, sich vom Geschwätz anderer zu lösen, die es noch nicht einmal besser wissen. Die, die brav ihrem Job nachgehen, keine Hobbies oder Träume haben. Diese Leute maßen sich an, über dich und das, was du erreichen möchtest, zu bestimmen. Beängstigend sind Familienmitglieder, die dich eher auslachen, als dich zu unterstützen. Distanziere dich von diesen Personen und konzentriere dich auf dein Ziel. In diesem Fall möchtest du Tätowierer werden - und zwar ein richtig guter.

Dazu ist eine gute Portion Selbstvertrauen nötig, wie bei allem, was man ernsthaft angeht. Überheblichkeit wird oft mit dieser Eigenschaft verwechselt. Überflieger werden irgendwann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, mehr noch, sie klatschen mit voller Wucht auf und das war es dann. Dies gilt es zu vermeiden. Selbstbewusst, nett und zuvorkommend, lautet das Motto einer dauerhaften Beziehung zwischen Tätowierer und Kunde. Wichtiger noch ist das Talent. Jeder Möchtegern-Tätowierer kann sich irgendwo Maschinen, Farben, Equipment bestellen und munter drauf losstechen. Jeder kann ein Tattoo Studio eröffnen. Ich wiederhole mich - Es ist noch kein anerkannter Ausbildungsberuf, weshalb talentfreie Leute, die sich dann Tätowierer nennen, wie Pilze aus dem Boden schießen und anfangen, ahnungslose und offenkundig blinde Menschen zu verunstalten. Weshalb sich das Phänomen der Tattoo Sendungen im TV erklärt. Cover up Sendungen, wohin man sieht. Jeder Zuschauer fasst sich nur an den Kopf, wenn er so etwas sieht und denkt

«Was für Idioten. Warum legen die sich freiwillig da hin?»

Doch die Cover up Profis richten es ja wieder, oder? Darauf werde ich später noch näher eingehen. Ebenso auf weiter Probleme und Lösungen, die einem auf dem Weg erwarten, ein gefragter Tätowierer zu werden. Die Themen rund um Maschinen, Farben und Techniken, werde ich so ausführlich es geht behandeln. Wir befassen uns mit dem richtigen Ladenlokal, der Selbstständigkeit, dem Umgang mit Kunden, der richtigen Werbung und vielem mehr. Eines noch vorweg. Nicht jeder Tätowierer, der schon länger im Geschäft ist, wird mir anerkennend auf die Schulter klopfen und alles bestätigen, was ich hier von mir gebe. Ich wäre schwer enttäuscht, wenn es jeder so angehen würde wie ich, exakt den gleichen Stil sticht oder meine Meinung vertritt. Dazu sind wir alle zu unterschiedlich. Apropos unterschiedlich. Ich verzichte bewusst darauf, einen Unterschied zwischen Tätowierer und Tätowiererinnen zu machen. Tätowierer ist für mich ein Geschlechtsneutraler Begriff, weshalb ich es auch nur so formulieren werde. Nur um diesem Shitstorm schon mal vorzubeugen. Alles hier Niedergeschriebene beruht auf meinen Erfahrungen, die ich im Laufe der letzten Jahre sammeln konnte. Dieses Buch soll lediglich als Leitfaden dienen, Talente zu ermutigen und dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Dieses Buch gliedert sich in zwei Bereiche. Tätowieren lernen und Tätowierer werden. Eine von mir bewusst gewählte Entscheidung. Schließlich muss man jede ausführende Tätigkeit zunächst mal erlernen, um sich später damit brüsten zu können. Du bist kein Tätowierer, nur weil du Tattoo Maschinen und Farben besitzt. Ebenso wenig weil es Leute gibt, die sich freiwillig hinsetzen und sich von dir bearbeiten lassen. Bringst du nicht die Bereitschaft und den Ehrgeiz mit, so viel wie möglich über das Tätowieren zu lernen, kannst du es auch gleich lassen. Schließlich möchte ich so viele Menschen wie möglich erreichen, um ihnen zumindest das Grundwissen vermitteln zu können. Viele Begriffe und Vorgehensweisen werden sich wiederholen, da ich auf eine unterbewusste Konditionierung setze. Je öfter man etwas hört, sieht oder liest, desto besser prägt es sich ein. Ähnlich einem Film, den man komplett mitsprechen kann, weil man ihn dutzende Mal gesehen hat. Da ich so ein Filmfreak bin, bediene ich mich vieler Zitate, um verschiedene Kapitel einzuleiten. Ebenso nutze ich diverse Methoden, die ich mir von namhaften Motivationstrainern abgeschaut habe. In vielen Bereichen dieses Buches werde ich dich auffordern, innezuhalten, in dich hineinzugehen und dir selbst die richtigen Fragen zu stellen. Dieses Buch soll dir nicht nur dabei helfen, ein guter Tätowierer zu werden, sondern auch deine Persönlichkeit zu entwickeln. Das ist mein erklärtes Ziel, für dich.

«Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich auch lernen.»

Ich will Tätowierer werden – Wie fange ich an?

«Wenn du etwas machen willst, was du noch nie gemacht hast, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast.»

Herzlichen Glückwunsch, du hast einen Entschluss gefasst und willst es durchziehen.  Zwei Worte werden dich stetig durch dieses Buch begleiten.

«Halte durch.»

Jeder sticht anders

Jeder geht anders an ein Tattoo heran, sonst wäre es auch langweilig. Niemand sollte meine Herangehensweise zu einhundert Prozent kopieren. Das würde keinen Sinn machen. Es ist lediglich ein Leitfaden, um dir die Materie näherzubringen. Sowohl technisch als auch menschlich. Du bist die ausführende Hand, nicht ich. Etwas anders zu machen als ich, ist völlig korrekt, wenn es dir dann leichter fällt und die Arbeit noch besser wird. Nun gilt es zu erkunden, in wie weit deine Fähigkeiten ausreichen, um anderen Menschen mit einer Nadel in die Haut zu stechen. Alle angehenden Tätowierer sehen nur die technische Ausführung eines Werkes wie Maschinen, Farben, Matrizen Papier «Durchpaus Papier für Motive», Outlines «Konturen», Stichtiefe, usw. Sie sind scharf darauf, endlich zu stechen. Voller Tatendrang legen sie los und übersehen dabei Details, die einen Profi von einem Newcomer unterscheiden. Sehr häufig kommen junge Menschen in unser Studio, weil sie tätowieren lernen wollen. Leider lässt es die Zeit kaum

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