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Die Rose von Schiras: Mein Blutsbruder: Trilogie Der Orden der Schwarzen Löwen Teil 2
Die Rose von Schiras: Mein Blutsbruder: Trilogie Der Orden der Schwarzen Löwen Teil 2
Die Rose von Schiras: Mein Blutsbruder: Trilogie Der Orden der Schwarzen Löwen Teil 2
eBook138 Seiten1 Stunde

Die Rose von Schiras: Mein Blutsbruder: Trilogie Der Orden der Schwarzen Löwen Teil 2

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Über dieses E-Book

Überall in der Welt werden Attentate auf Politiker verübt, Bomben in Verhandlungen geworfen, Häuser in die Luft gesprengt und brutal alles getötet, was sich den Attentätern in den Weg stellt. Für die Anschläge macht man den "Ordens der Schwarzen Löwen" verantwortlich, unter ihnen ein Mann, der allgemein nur noch "der Baron" genannt wird, weil er unter so vielen Namen auftritt, dass man sie kaum noch zählen kann.

Daher sind Winnetou, Old Shatterhand und der Wurzelsepp wieder einmal auf Mörderjagd. Diesmal führt sie eine Spur nach Kairo, wo sie einen weiteren Übergriff vereiteln wollen. Sie werden jedoch während ihrer Reise durch ein großes Unwetter getrennt und Old Shatterhand findet sich bald darauf im Palast der schönen Khepera wieder, wo er allerhand Merkwürdigkeiten erlebt. Auch kommt ihm das Gesicht der Herrin dieses Anwesens seltsam bekannt vor und erinnert ihn an "die Rose von Schiras", die heimliche Anführerin der Bande der "Schatten".

Was die drei Freunde nicht ahnen konnten ist die Tatsache, dass sie ihre Feinde, die ihnen offenbar in jeder Hinsicht überlegen sind, weit unterschätzt haben …

 

 

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum8. März 2021
ISBN9781393838456
Die Rose von Schiras: Mein Blutsbruder: Trilogie Der Orden der Schwarzen Löwen Teil 2
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    Buchvorschau

    Die Rose von Schiras - Tomos Forrest

    Mein Blutsbruder: Der Orden der Schwarzen Löwen

    eine Trilogie

    -Teil 2-

    - Die Rose von Schiras -

    ––––––––

    von Tomos Forrest

    ––––––––

    Klappentext

    Überall in der Welt werden Attentate auf Politiker verübt, Bomben in Verhandlungen geworfen, Häuser in die Luft gesprengt und brutal alles getötet, was sich den Attentätern in den Weg stellt. Für die Anschläge macht man den „Ordens der Schwarzen Löwen verantwortlich, unter ihnen ein Mann, der allgemein nur noch „der Baron genannt wird, weil er unter so vielen Namen auftritt, dass man sie kaum noch zählen kann.

    Daher sind Winnetou, Old Shatterhand und der Wurzelsepp wieder einmal auf Mörderjagd. Diesmal führt sie eine Spur nach Kairo, wo sie einen weiteren Übergriff vereiteln wollen. Sie werden jedoch während ihrer Reise durch ein großes Unwetter getrennt und Old Shatterhand findet sich bald darauf im Palast der schönen Khepera wieder, wo er allerhand Merkwürdigkeiten erlebt. Auch kommt ihm das Gesicht der Herrin dieses Anwesens seltsam bekannt vor und erinnert ihn an „die Rose von Schiras, die heimliche Anführerin der Bande der „Schatten.

    Was die drei Freunde nicht ahnen konnten ist die Tatsache, dass sie ihre Feinde, die ihnen offenbar in jeder Hinsicht überlegen sind, weit unterschätzt haben ...

    ***

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: Kathrin Peschel nach einem Motiv von Klaus Dill, 2021

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    ***

    1.

    Das Luftschiff vibrierte stark, die Gondel, in der wir gerade noch friedlich saßen und die aufgewühlten Wasser des Mittelmeeres bewunderten, schien dem starken Druck des Sturmes, der uns plötzlich gepackt hatte, kaum Widerstand bieten zu können. Uns hatte der Bora erwischt, jener Wind mit gewaltigen Böen, der häufig zwischen Triest und der Küste der Adria weht und schon viele kleine Fischerboote in Not gebracht hatte. Boreas, der Gott der Nordwinde, einst von den Griechen verehrt, hatte sich nicht angekündigt. Nur unser Pilot oder besser gesagt, der Luftschiffer John Wise, behielt die Ruhe. Er deutete bei der ersten, spürbaren Erschütterung der Gondel auf ein längliches, in Messing gefasstes Instrument.

    „Das ist ein Barometer neuester Bauart, es arbeitet mit Quecksilber und zeigt den Luftdruck an. Bleibt ruhig, Freunde, es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Mein Luftschiff ist sehr stabil gebaut. Ich habe über dem Meer häufiger mit starken Turbulenzen zu tun und versuche jetzt, durch Steigen des Luftschiffes diesem Bora zu entkommen."

    Wir sahen uns alle mit etwas betroffenen Mienen an, als gleich darauf eine noch heftigere Böe auf das Luftschiff traf und uns ordentlich durchrüttelte. Uns – das waren wir, neben unserem Luftschiffer und Konstrukteur dieses Gefährtes: Joseph Brendel, ehemaliger Dragoneroffizier und derzeitiger Geheimagent König Ludwig II., besser bekannt als Sepp oder aufgrund seiner Kräutersammelleidenschaft auch als Wurzelsepp. Neben ihm saß der Kunstschütze Frank E. Butler, auf dem Weg zu Auftritten in Kairo und Alexandria. Mein Blutsbruder Winnetou, Häuptling der Apachen, der den Mann verfolgte, der zahlreiche Indianer in Washington durch eine Bombe töten ließ. Und schließlich ich, genannt Old Shatterhand, Reiseschriftsteller aus Radebeul bei Dresden. Uns alle einte der Gedanke, so rasch wie möglich Kairo zu erreichen. Frank Butler hatte seinen Dampfer verpasst und hoffte, mit dem Luftschiff Wises doch noch rechtzeitig dort einzutreffen. Wir anderen war auf der Jagd nach einem Mann, der so zahlreiche Aliase verwendete, dass wir fast nur noch vom Baron sprachen, wenn wir ihn meinten.

    Der dritte Ansturm der entfesselten Kräfte traf uns zwar nun vorbereitet, aber mit umso größerer Härte. Die Konstruktion schien zu ächzen und zu stöhnen, wurde von vorn bis hinten durchgeschüttelt, als hätte ein Riese das Luftschiff gepackt und schüttelte es nun in seiner gigantischen Faust.

    Jetzt wurde es stockdunkel draußen, die ersten Blitze zuckten grell leuchtend auf, und ich sah, dass auch Wise seine bisherige Ruhe zu verlieren schien. Jedenfalls hantierte er sehr rasch an verschiedenen Instrumenten, zog an Hebeln und schob Regler hin und her. Das Luftschiff bäumte sich auf wie ein steigendes Pferd, aber noch immer wurde es gepackt und durchgerüttelt. Keiner von uns war ängstlich, wenn er einen gestandenen Gegner vor sich hatte. Aber diese Hilflosigkeit inmitten der Naturgewalten war da doch etwas anderes. Wir klammerten uns an den Sitzen fest, konnten aber nicht verhindern, dass unsere Oberkörper mit jeder Böe erneut hin und her geschleudert wurden.

    „Ich komme nicht mehr höher!, rief John Wise, und ich spürte eine gewisse Verzweiflung in seiner Stimme. „Wir sind zu schwer!

    „Was können wir tun, John? Wie können wir Lasten abwerfen?", rief ich durch das Sturmheulen nach vorn. Unser Luftschiffer schien noch zu zögern, doch die nächste, heftige Böe brachte ihn auf den Gedanken, sich lieber von unnötigem Ballast zu trennen als die Sicherheit aller zu gefährden.

    „Bei der vorletzten Strebe gibt es die Möglichkeit, eine Bodenluke zu öffnen. Aber Vorsicht! Ich habe das noch nie während einer Fahrt gemacht! Es könnte sein, dass ein starker Sog entsteht, der diejenigen herausschleudert, die an der Öffnung stehen!"

    „Dort hinten liegen ja auch einige kräftige Seile. Ich werde mit Winnetou versuchen, die Luke zu öffnen und die Kisten hinauszuwerfen. Wir sichern uns dazu mit den Seilen!"

    Schon waren wir beide nach hinten geeilt, was uns einiges abverlangte, denn jetzt folgten immer heftigere Erschütterungen und warfen uns teilweise von dem mit Hölzern ausgelegten Laufsteg in den hinteren Teil des Luftschiffes. Gerade hatten wir uns mit den Seilen gesichert, da tauchte Frank Butler bei uns auf.

    „Das sind meine Kisten, und ich sehe ein, dass sie unser Gewicht beeinträchtigen. Ich helfe mit, sie hinauszuwerfen. Aber vorher werde ich zumindest meine beiden wertvollsten Revolver an mich nehmen!"

    Dagegen hatten wir nichts einzuwenden, und während Butler vor seiner Kiste kniete, um den Deckel zu öffnen, schlang ich ein Seil um seine Hüfte und verknotete es auf die gleiche Weise wie bei mir und Winnetou. Dann war es so weit, er hatte die beiden Revolver herausgenommen, während der Apache und ich die Sicherungen der Bodenluke herauszogen. Die Konstruktion schien mir sehr sinnreich, denn mittels einer kleinen Metallkette war es möglich, diese Luke zu öffnen. Die Kette lief durch einen Ring der Luke und dann über eine Handkurbel. Ich drehte daran und merkte, dass es doch ein erheblicher Kraftaufwand wurde, die Luke ganz nach oben zu ziehen. Schon mit dem ersten, schmalen Spalt fauchte der Wind herein und gab uns einen ersten Vorgeschmack der Kräfte, die um uns herumtobten. Endlich war der Deckel hoch genug, ich hielt die Kurbel fest, während Winnetou zusammen mit dem Kunstschützen erst die eine, dann die andere Kiste hineinschob. Wir konnten sehen, dass sie mühelos durch einen dafür vorgesehenen Schlitz in der Bodenhülle glitten und gleich darauf in der Dunkelheit verschwanden. Das Luftschiff befand sich über dem Meer, sodass nicht zu fürchten war, mit dieser Fracht Menschen zu gefährden.

    „Dort drüben die Kisten auch!, brüllte jetzt Wise zu uns herüber. Er hatte seinen Sitz kurz verlassen, um uns auf die weitere Fracht aufmerksam zu machen. „Das ist alles Luftfracht für Barcelona gewesen, meine nächste Station von Triest auf dem Weg zurück nach Amerika. Alles raus, das kann unser Leben retten!

    Er kehrte zurück auf seinen Platz, was mich doch erleichterte, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass sein Eingreifen dort nicht erforderlich war. Nun folgten weitere Kisten auf dem gleichen Weg, und als es nichts mehr im hinteren Bereich gab, schloss ich die Luke wieder, die Sicherungen wurden vorgelegt, und wir kehrten gerade auf unsere Plätze zurück, als das Luftschiff einen heftigen Schlag erhielt.

    „Ein Blitz!, rief Wise erschrocken aus. „Er hat die Steuerungsanlage getroffen!

    „Was können wir tun, John?"

    „Noch mehr Ballast abwerfen, ich muss unbedingt aus diesem Unwetter heraus! Schon der nächste Blitz könnte das Luftschiff zerstören!"

    „Es ist alles draußen!"

    „Nehmt die Bänke raus, alles, was überhaupt noch vorhanden ist!"

    Er hatte kaum ausgesprochen, als wir damit begannen, die Bänke aus ihren Halterungen zu nehmen und nach hinten zu tragen. Doch noch bevor die Luke wieder geöffnet war, traf ein erneuter, noch stärkerer Schlag das Luftschiff und drückte es zur Seite. Wir hatten das Gefühl, dass es plötzlich abwärts ging, aber dann schaukelte alles um uns herum wieder seitlich.

    „Noch kann ich es halten, aber ich weiß nicht, wie lange noch. Wir müssen uns auf einen Absturz vorbereiten!", rief uns John Wise zu. Wir eilten zu ihm und starrten in die von immer häufigeren Blitzen erhellte Dunkelheit rings um das Luftschiff.

    Inzwischen vibrierte alles um uns herum, der Sturm zerrte an der Hülle und schien uns nun wie einen Spielball hin und her zu werfen.

    „Was willst du tun, John?", rief ich, als ich sah, dass unser Luftschiffer an einigen Hebeln zog. Ich musste gegen den tosenden Sturm anschreien, und verstand doch nicht, was mir der geniale Konstrukteur antwortete. Angesichts der drohenden Gefahren hatte ich die Förmlichkeiten in der Anrede fortgelassen.

    „Wir müssten jetzt in der Nähe von Alexandria sein, obwohl ich nicht genau weiß, ob uns der Sturm nicht schon längst wieder auf das Mittelmeer getrieben hat. Jetzt ist es auch zu spät, noch weiter zu steigen, wir müssen in jedem Fall hinunter."

    „Haben wir da eine Chance?", erwiderte ich zweifelnd, als ich in die von Blitzen durchzuckte Hexenküche vor den Fenstern starrte.

    „Wir werden das schaffen!", antwortete John Wise, der seine Gelassenheit wiedergefunden hatte. „Ich gehe so weit hinunter, dass ich alles übersehen kann. Und, Freunde, macht mal

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