Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Auferstanden...! ...wie? wer? wo?

Auferstanden...! ...wie? wer? wo?

Vorschau lesen

Auferstanden...! ...wie? wer? wo?

Länge:
443 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 31, 2021
ISBN:
9791220107938
Format:
Buch

Beschreibung

„Wie viele Osternachtfeiern habe ich mit den verschiedenen Gemeinden gefeiert! Und es waren farbenfrohe Feiern, gefüllt mit Jubel, mit Musik und Gesang, aus denen Freude und Stolz nur so herausquoll. „Helleluja pur“! Aber was haben wir da gefeiert? – Doch IHN, den Christus, den eigentlichen Helden der Auferstehung! Wir bewunderten, bejubelten ihn. Aber auferstanden war ER – nicht WIR! Wir dachten nicht im Entferntesten daran, dass ja wir eigentlich – wie Paulus es ausdrückt! – die historisch wahrnehmbare Gestalt des Auferstandenen geworden sind – also nicht „Zuschauer“, sondern Beteiligte!“
Gemeinde – was ist das, wenn nicht die „Fortsetzung der Jesusgeschichte in anderer Situation?“ Dieser Gedanke mag ungewohnt sein und Einwände auf den Plan rufen. Für die meisten ist eine solche Vorstellung von Auferstehung zu dünn, zu schwach, zu suspekt. Wenn Auferstehung wirklich nur die Fortsetzung der Jesusbewegung über seinen Tod hinaus sei, dann wäre ja die Auferstehung keineswegs ein “einmaliges” Ereignis. Bei vielen anderen bedeutenden Menschen sei ja Vergleichbares nachzuweisen. Sei dann nicht auch Marx im Marxismus “auferstanden”? Oder Freud in der psychologischen Bewegung der Neuzeit?
Wenn nur seine Gedanken und sein Anliegen über seinen Tod hinaus “weiter leben”, was wäre dann mit Jesus selbst geschehen? Ist er dann als Person doch im Tod untergegangen? Und wie sehe es dann mit unserem Weiterleben nach dem Tod aus? Würden auch wir nur in dem Maße weiterleben, als unsere Gedanken und Visionen von anderen Menschen weitergedacht und weiter geträumt würden? Aber wir selber – wir ganz persönlich? Würden wir einfach ausgelöscht?“

Josef Beda Bollhalder, geboren 1934 in der Schweiz / St.Gallen. Kindheit, Schule bis zur Hochschulreife in der Schweiz. Philosophie und Theologie an der Universität Fribourg / Schweiz, Angelicum / Rom. Seit 1961 tätig in der Diözese Rottenburg-Stuttgart / Deutschland in der Gemeindepastoral mit Schwerpunkt in der Basisgruppenbewegung (intern. Basisgemeindetreffen) und in der ökumenischen Arbeit (ökumenisches Gemeindezentrum) - Einführung in die ersttestamentliche Bibeltheologie von Hermann Seifermann. Seit 2000 pensioniert.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 31, 2021
ISBN:
9791220107938
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Auferstanden...! ...wie? wer? wo?

Ähnliche Bücher

Buchvorschau

Auferstanden...! ...wie? wer? wo? - Josef Beda Bollhalder

Ursel

So fing alles an:

Es war in den ersten Jahren nach dem Konzil. Ich war damals noch ein junger Pfarrer. Eines Tages - ich weiß nicht warum - rief mich mein Dekan an und sagte:

„Du, ich hab ein Problem. Du weißt, am nächsten Montag kommen wir zum Dies (= Versammlung der Pfarrer) zusammen. Jetzt hat mir gerade der Referent aus dem Ordinariat abgesagt. Könntest nicht auch Du ein paar Worte zur Auferstehung sagen, vor allem zu der berühmten Stelle bei 1Korinther 15 / 3-6?" - Ich? Warum gerade ich? Und dann auch noch 1 Kor 15? - Der hatte mich noch nie sonderlich gekitzelt. Hatte es sich vielleicht schon herumgesprochen, dass ich gelegentlich kritische Bemerkungen zu den herkömmlichen Traditionen fallen lasse?

Ich ging also an die Vorbereitung. Den „Kollegen" musste man ja etwas Überzeugendes vortragen können. Mich ärgerte das wiederholte „nach der Schrift". Wo war denn in der Schrift, sprich Bibel, etwas von einer Auferstehung die Rede? Paulus gab zwar keine besondere Stelle an. Meint er vielleicht so etwas wie eine durchgehende Linie durch die Offenbarung? – Dann dieses penetrante „erschien". Also schon wieder Erscheinungsgeschichten! Ein Blick in das Wörterbuch brachte mich dann aber doch auf etwas Überraschendes. „ophte" bedeute im Griechischen nicht in erster Linie eine übernatürliche Erscheinung, sondern ein intellektueller Prozess: „da ging (plötzlich) auf! oder: plötzlich ging mir ein Licht auf! Ich stellte meine Entdeckungen zusammen; machte mir einen Reim drauf, ging los – und fiel durch. Am Ostermorgen kein leeres Grab? Nein, das war nicht „prädikabel. - Und die Erscheinungen – nur ein Gedankengespinst der Jünger – das war zu viel für meine „Mitbrüder! Der Konvent änderte das Thema und unterhielt sich über etwas „Vernünftiges".

20 Jahre später! Die Konzilseuphorie war schon am Verschwinden. Konturen einer neuen Kirche wollten sich nirgends zeigen. Schon gab es immer mehr Gemeinden, die keinen Pfarrer mehr hatten oder gar keinen neuen mehr bekamen. Das Wort „Priestermangel machte die Runde. In der Diözese Rottenburg machten sich einige besorgte Geister Gedanken, wie denn Gemeinden überleben könnten, wenn sie über längere Zeit oder auch dauernd keinen Pfarrer mehr bekämen. Daraus entwickelte sich ein ganzes Programm, das unter dem Namen „Gemeindeerneuerung auf den „Markt" kam. Es wurde von einer großen Gruppe Frauen und Männer getragen. Die Diözesanleitung war nicht sonderlich angetan von dieser Aktion, wollte sie aber nicht einfach verbieten.

Eines Tages überfiel der Projektleiter meine Mitarbeiterin, einen befreundeten Laientheologen und mich mit der Frage, ob wir nicht eine Begründung schreiben könnten, was Gemeindeerneuerung sei, was sie wolle und warum sie unbedingt notwendig sei, also etwas wie eine „Theologie der „Gemeindeerneuerung". Wir gingen ans Werk und entwickelten miteinander aus dem Auferstehungsgedanken eine Gemeindetheologie, die auf die Quintessenz hinauslief, Gemeinde sei letztlich nichts anderes als die „Fortsetzung der Jesusgeschichte in anderer Situation. Der Gedanke war noch so ungewohnt, dass er auf den ersten Blick Angst machte. Die Verantwortlichen der Aktionsgruppe setzten den Entwurf ab mit der Begrünung: „Wenn wir das dem Bischof und der Diözesanleitung vorlegen, werden sie unser ganzes Projekt stoppen. Die ganze Bewegung aber wurde bald von der so genannten Strukturreform der Seelsorgseinheiten überlagert und ad acta gelegt. Die Geschichte der Gemeinden ging weiter mit der Entwicklung von Strukturen. Der Gemeindegedanke ging dabei wieder unter und spielte in der neuen „Kirchenpolitik eine untergeordnete Rolle.

Mir aber ging er nicht mehr aus dem Kopf. Nur – je länger ich nachdachte, desto deutlicher wurde mir, wie sehr Gemeinde und Auferstehung zusammengehören, mehr noch - ich wage die Formulierung: Gemeinde ist die historisch wahrnehmbare Gestalt der Auferstehung. Was lag näher, als dem Geschehen an Ostern in immer wieder neuen Gedankenkreisen nachzuspüren. Die Liturgie lässt sich Zeit. Sieben Wochen lang nähert sie sich immer wieder von Neuem dem Auferstandenen und stellt ihn mitten in die Geschichte der jungen Kirche hinein, die mehr und mehr beginnt ihren Weg über die Grenzen.

Israels hinaus in die Völkerwelt zu riskieren. Wir wollen diesen atemberaubenden Weg nachspüren und ihn mitgehen.

Ostern 2020 JB Bollhalder

Fundort

Ein Hinweg

Zweifellos war Oscar Romero eine Identifikationsfigur für die Armen in San Salvador. Die Menschen in den Favelas, Menschen ohne Rang und Namen, sahen sich in ihm vertreten. Wie sehr dies der Fall war, zeigt eine Szene aus dem beeindruckenden Film, der über diesen Mann gedreht wurde. Romero kommt in ein Dorf. Die Soldaten führen gerade eine Razzia durch. Sie stellen ihn und demütigen ihn. Ein alter Dorfbewohner will ihm zu Hilfe kommen mit den Worten: „Sie sind doch unser Bischof! Sie sprechen doch für uns!" Einige Zeit darauf, wird Romero ermordet. Der, der für sie sprach, ist nicht mehr. Spontan begreifen die Menschen in den Dörfern: Wenn wir jetzt die Sache des Romero nicht selber in die Hand nehmen, geht sie unter. Wenn wir jetzt nicht selber für uns sprechen, spricht niemand mehr für uns. - Romero sah diese Entwicklung voraus. Oft hat man ihn mit dem Tod bedroht, worauf er mit den Worten reagierte: „Wenn ich sterbe, dann werde ich aufstehen im salvadorianischen Volk!" Und exakt das geschah!

Ähnlich muss es damals beim Tod Jesu gewesen sein. Wir wissen heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis seine Jüngerinnen und Jünger nach dem Karfreitagsschock begriffen haben: „Wenn wir jetzt seine Sache nicht selber in die Hand nehmen, ist sie für immer verloren!".

Das war der Augenblick, in dem Jesus in der jungen Gemeinde aufstand, wie damals Romero im salvadorianischen Volk. Und im Augenblick dieser Auferstehung - wie das NT künftig sagen wird! - wird aus dem Jüngerkreis, für den Er stand, für den Er sprach, für den Er die Identifikationsfigur war, „Gemeinde", die selber anfängt, in seinem Namen zu stehen und in seinem Namen zu sprechen. Die Gemeinde ist letztlich nichts anderes, als die Fortsetzung der Jesus-Geschichte in anderer Situation!

Ist das bereits das, was wir mit „Auferstehung" meinen? Dagegen gibt es sofort Einwände. Für die meisten ist eine solche Vorstellung von Auferstehung zu dünn, zu schwach, zu suspekt. Wenn Auferstehung wirklich nur die Fortsetzung der Jesusbewegung über seinen Tod hinaus sei, dann wäre ja die Auferstehung keineswegs mehr ein einmaliges Ereignis. Bei vielen anderen bedeutenden Menschen sei ja Vergleichbares nachzuweisen. Sei dann nicht auch Marx im Marxismus auferstanden? Oder Freud in der psychologischen Bewegung der Neuzeit?

Außerdem gehe es bei dieser Interpretation nicht um die „Person Jesu. Wenn nur seine Gedanken und sein Anliegen über seinen Tod hinaus weiterleben", was wäre dann mit Jesus selbst geschehen? Ist er dann als Person doch im Tod untergegangen?

Und wie sehe es dann mit unserem Weiterleben nach dem Tod aus? Würden auch wir nur in dem Maße weiterleben, als unsere Gedanken und Visionen von anderen Menschen weitergedacht und weiter geträumt würden? Aber wir selber - wir ganz persönlich? Würden wir einfach ausgelöscht?

Woher stammt der Begriff „Auferstehung"?

Wir müssen zuerst klären, woher der „Begriff Auferstehung" stammt und was er bedeutet. Er ist nicht aus dem Himmel gefallen, damit die ersten Jünger benennen, bzw. beschreiben können, was mit Jesus nach seinem Tod am Kreuz geschehen ist. Diesen Begriff gab es schon lange vorher. Er war in Israel bekannte. Die Jünger haben das bereits vorhandene und bekannt Bild „Auferstehung" benützt, um den Menschen zu erklären, dass Jesus in der Katastrophe des Schandtodes am Pfahl nicht einfach untergegangen und für immer verschwunden ist.

Wo aber ist dieser Begriff ursprünglich beheimatet? Wir müssen in der Geschichte Israels weit zurück gehen – bis ca. 1000 Jahre vor Jesus. Dort treffen wir auf die große Idealgestalt Israels: auf David.

Mit David begann eine neue Epoche in der Geschichte Israels. Israel ist ein Volk, das seine Geschichte feiert. Bislang, dh: - in der Zeit vor 1000 v. Chr. – also im alten, vorgeschichtlichen Israel - feierte es beim Frühjahrsfest in Gilgal. Dort gedacht es der Befreiung aus der Verknechtung durch das ägyptische Wirtschaftssystem:

• den Exodus,

• den Durchzug durch das Schilfmeer,

• die Wüstenwanderung,

• den Einzug in das gelobte Land

• und die ersten Früchte des Landes;

Das alles wurde bereits im vorzeitlichen Israel in ausgiebigen Erzählungen (= Legenda) und eindrucksvollen Darstellungen (= Agenda) erinnert und gefeiert.

Im Herbst kam das Volk nochmals zusammen – diesmal in Sichem. Dort hatte sich schon um 1500 vor Chr. eine Art „6er-Amphiktionie" gebildet. Das ist ein lockerer Verbund nachbarschaftlicher Stämme. Zusammengehalten wurden diese Stämme durch den Kultort Sichem. Die dort erzählte Kultlegende führte die Stämme immer wieder zusammen. Je einem der Stämme oblag für zwei Monde die Besorgung des Kultes.

Um 1700 / 1800 v. Chr., als die Einwanderung der Nomadengruppen langsam begann, war diese „6er-Gruppe" fast schon wieder am auseinanderfallen. Aber zu der Zeit wanderten die Benjaminleute, ein junger Stamm, der den Durchzug durch das Schilfmeer mitgemacht hatte, ins Land. Sie brachten neuen Schwung und neues Leben in die Gruppe. Vor allem brachten sie einen neuen Kult aus der Wüste mit: den Gott vom Berg in der Wüste. Den Berg in der Wüste konnten sie zwar nicht mitbringen. Aber in Sichem fanden sie einen bereits dort bestehenden Berg, den Garizim und den Ebal. Schnell entdeckten sie in ihm eine Art „Fac simile – einen Ort, an dem sie den Kult von Berg in der Wüste auch außerhalb der Wüste ansiedeln und feiern konnten. Dort also feierte das vorstaatliche Israel jeden Herbst die Satzung des Gottes vom Berg in der Wüste (= Tora). Eine Woche lang wurde dem Volk diese Satzung verkündet und eingehämmert – und als Abschluss wurde es am letzten Tag feierlich auf diesen Gottesweg eingeschworen. Gilgal und Sichem waren die beiden großen „Begängnisorte im vorstaatlichen Israel. In Gilgal feierte es seine Geschichte. Aus dieser Feier wusste es, was es geworden ist und wer es jetzt war; in Sichem hatte es Satzung und Weisung und wusste daraus den Weg, den es zu gehen hatte.

Aber eine vernichtende Katastrophe brach über dieses „Ur-Israel" herein. Der Stämmebund geriet in einen gefährlichen Konflikt mit den mächtigen und tonangebenden Philistern, die sich in den fruchtbaren Ebenen angesiedelt hatten. Es kam zu einer Entscheidungsschlacht auf dem Gebirge Gilboa. Israel wurde so vernichtend geschlagen, dass es eigentlich von der Bühne der Geschichte verschwand und unterging.

Aber mit David entstand ein „neues Israel". Nach der Totalniederlage des alten, noch im nomadischen Lebensgefühl verwurzelten Israel mauserte es sich langsam eine neue Form von Israel hervor. An der Seite von David, der sein Volk langsam aus der Niederlage herausholte, wurde es zu einem Staat mit einer Zentralregierung dem Zion, der seine Kompetenz über ganz Palästina und darüber hinaus ausdehnte und vorübergehend zu einem, wenn auch kleinen, Weltreich wurde. Das verlangte eine neue Art von Feier und Gedächtnis. Es kam zum großen Herbstfest auf dem Zion. Gilgal und Sichem wurden dabei nicht vergessen, sondern in das große Gesamtgedächtnis integriert.

Zwei Wochen dauerte dieses groß angelegte Fest jeden Herbst auf dem Zion. In der 1. Woche wurde der Weg von Ägypten bis zum Aufstieg auf den Zion unter David in groß angelegten Begängnissen, Prozessionen, Ritualen und Erzählungen dargestellt und erinnert. Diese Begängnisliturgie mündete in das große Völkerfest am 7. Tag der ersten Woche, wie es in Jesaja 25 / 6-10 beschreiben wird:

⁶Und rüsten wird auf diesem Berge der Herr der Heerscharen allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen, ein Mahl von alten Weinen, von fetten, markigen Speisen, von alten, geläuterten Weinen. Und vernichten wird er auf diesem Berge die Hülle, von der alle Nationen umhüllt sind, und die Decke, die über alle Völker gedeckt ist. Vernichten wird er den Tod auf ewig. Und abwischen wird Gott, der Herr, die Tränen von jedem Antlitz und die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde hinwegnehmen; denn der Herr hat es geredet.

An jenem Tage wird man sprechen: Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns helfe! Das ist der Herr, auf den wir hofften. Lasst uns frohlocken und fröhlich sein ob seiner Hilfe! ¹⁰Denn die Hand des Herrn wird auf diesem Berge ruhen; aber Moab wird zertreten an seiner Stätte, wie Stroh im Mistpfuhl zertreten wird.

Woher kommt nun plötzlich ein solches Fest? Um es richtig orten zu können, müssen wir zuerst einen Blick in den 6. Tag der ersten Woche werfen. Das war der Tag der Prüfung. An diesem Tag bringt der Israelit seinen „Zehnten zum Zion. „Tributfahrt ist angesagt. Der Israelit bringt den zehnten Teil des Gesamtertrages, den das Land abgeworfen hat, zum Zion. Das ist sein Lehenszins, den er seinem Herrn Jahwe, dem eigentlichen Besitzer des Landes, schuldet. Wenn nun ganz Israel seinen Zehnten abliefert, dann entsteht auf dem Zion eine Riesenfülle, „Fülle des Lebens, sagt die Bibel. Es ist „Erntedankfest Und dazu ist ganz Israel eingeladen, ja sogar der ganze Kreis der Völker um Israel herum, die inzwischen auch in das Reich Davids integriert waren. Jetzt ist feiern essen trinken, tanzen - Fülle des Lebens jauchzen und lobsingen!

Aber dann, gegen Abend, ist das Fest zu Ende. Die Stimmung kippt radikal um. Tohuwabohu macht sich breit. Warum? Was ist geschieht jetzt?

Gerade noch war Hochstimmung und Jubel. Aber jetzt klingt das Fest aus. Heimgehen ist dran. Vor den Augen des Israeliten steigt ein ganz anderes Bild auf. Was vom großen Fest übrig bleibt, sind Stoppelfelder. Kein Wachsen mehr kein Gedeihen und Reifen, schon gar kein Ernten! Dürre macht sich breit über die Felder. Finsternis bricht ein und verdrängt den Tag. Kein Arbeiten und Wirken mehr! Stürme brechen auf und verwüsten das brach liegende Land. Der gedeihliche Regen des Sommers wandelt sich in Flut, die überschwemmt. Die Vorräte zum Überleben verschwinden nach und nach. Hunger macht sich breit. Angst bricht auf. Die angstvolle Bitte um Rettung wird zum Schreien nach Hilfe. Tod tritt auf den Plan und bedroht das Leben, das man gerade noch so in vollen Zügen genossen hatte.

Wie stellt nun Israel diesen Stimmungswechsel liturgisch dar? Israels Urfeinde, Dürre, Flut, Finsternis, Tod übernehmen die Regie des Lebens. Liturgische geschieht jetzt totaler Garaus, Zusammenbruch der Wirtschaft, Zusammenbruch des Staates, der die Wirtschaft betrieben hat! Im Spiel der Liturgie wird der König überwältigt, entthront, ins Feindeslager verschleppt und gefangen gehalten. Das Volk ist führungslos, verwirrt, hilflos ausgeliefert. Es schreit seine Not heraus von abends18.00 Uhr bis Mitternacht.

Um Mitternacht aber steht Jahwe auf – in Form einer großen Lichterprozession, die sich vom Tempel aus hinunter bewegt in das Gehennatal, dem Ort der Feinde, wo der gestürzte König gefangen gehalten wird.

Es entwickelt sich ein liturgisches Kampfspiel, das bis zum Morgengrauen dauert und mit der Befreiung des Königs und der Unterwerfung der Feinde endet. Und dann, am ersten Tag der zweiten Woche, bringt Jahwe den befreiten König in einer feierlichen Prozession zurück auf den Zion.

Am zweiten Tag der zweiten Woche spielt die Liturgie – ähnlich wie bei den Orthodoxen – hinter einer Art „Wand der Ikonostase. Nur – der Ort ist nicht ein Platz hinter einer Wand. Vielmehr wird der gerettete König den ganzen Tag total vom Volk getrennt. Der König wurde nicht nur auf den Zion gebracht, sondern in das Allerheiligste des Tempels. In einer langen Tagesliturgie wird dort der gestürzte König neu in sein Amt eingesetzt. Zuerst wird er gereinigt dh: eingetaucht – gebadet. Dann folgt die neue Investitur – bzw. Einkleidung. Ihm werden die Amtsinsignien übergeben und die besiegten Feinde neu unterworfen. Während dieser ganzen Zeit wartet das Volk draußen, vor dem Tempel – oder besser gesagt: am „Abhang (= sela) zum Tempel. (Hier müssen wir ein alt bekanntes Wort neu lernen: „sela heißt nicht nur Abhang, sondern auch „Rippe).

Dann folgt der berühmte „dritte Tag". Der inzwischen gerettete, neu investierte und inthronisierte König wird jetzt feierlich aus dem Tempel herausgeführt und dem am Abhang (sela!) wartenden Volk mit großem Ruf vorgestellt: „Seht den Menschen!" (den Adam). Das Volk antwortet mit brausendem Jubel und wird von dem neu inthronisierten König vom Abhang des Tempels her neu zu eigen genommen, d.h. in den Rang einer Ischa (Eva) gehoben.

Für diesen ganzen Prozess von Befreiung aus der „Grube – über den Neuaufstieg auf den Zion – die Neuinvestition und Neuinthronisation – bis zur feierlichen Vorstellung des „Adam vor dem Volk gibt es im Ersten Testament ein fundamentales und qualifiziertes Wort: qum =>aufstehen => Auferstehung. Dieses Vorstellungsbild lebt in der jüdischen Frömmigkeit. In ihm fußt die jüdische Tradition. „Auferstehung" ist ein lebendiges Bild im jüdischen Denken und Feiern. Mag sein, dass das in den meisten Köpfen nur verschwommen da ist – aber es ist da!

Wie sollen nun die Jünger nach Ostern ihren Landsleuten erklären und verständlich machen, was sie erlebt haben? Sie greifen natürlich das bekannte und geläufige Bild auf und versuchen damit deutlich zu machen, was ihnen widerfahren ist. Sie sagen:

Am Karfreitag ist ER in der Grube; im Abgrund untergegangen;

aber der Herr hat Ihn herausgeholt und im Miteinander der Gemeinde neu ins Dasein gerufen und IHM einen unverlierbaren Ort gegeben;

und ER hat IHN zum Haupt der Gemeinde und er ganzen neuen Schöpfung gesetzt und IHN durch seine Gemeinde der Welt als Haupt der neuen Welt Gottes vorgestellt;

es ist „Dritter Tag" – Vorstellung des in die Grube gefahrenen Jesus, der als Haupt der neuen Schöpfung aufgerichtet ist - es ist

„Auferstehung"!

Übersichtlich im Schema dargestellt.

Es ist für uns nicht einfach einsichtig, dass ein so grandioses Fest in einen solchen Sturz münden muss. Wenn eine glückliche Phase zu Ende geht und nur wieder trauriger Alltag vor Augen steht, dann kann einem das Abschlussfest schon ganz schön in Katzenjammer enden.

Aber hier steht mehr im Spiel. Für den Israeliten ist das Erntedankfest der unbeschreibliche Höhepunkt und zugleich der traurige Endpunkt einer ganzen Epoche (= olam). Baal hat ihm eine Epoche des Wachstums, der Ernte und der Fülle des Lebens beschert. Und jetzt, wie die letzten Freudenklänge des Festes verklingen, sieht der Israelit, wie „Baal mit seiner ganzen Herrlichkeit sang- und klanglos abtritt und untergeht. Zurückbleiben: Stoppelfelder, Dunkelheit bricht herein, Stürme steigen auf und toben, Fluten schwemmen das Wenige auch noch weg. Die Zeit der Feinde des Baals bricht ein. Vorräte schwinden. Hunger meldet sich von Ferne. Der ganze Staatsbetrieb bricht zusammen. Der Israelit sieht seinen „Weltuntergang vor sich.

Wie aber setzt er diese Erfahrung in das Spiel der Liturgie um? Die Feinde Baals packen den Adam, den Liebling Baals, treiben ihn vom Hof weg in die Gefangenschaft und setzten den ganzen Staatsbetrieb still. Das Volk ist schutz- und wehrlos. Lautes Schreien und Heulen und Jammern erfüllt das Land. Dann aber, wenn die Nacht am dunkelsten ist, um Mitternacht, bricht ein neuer Tag an:

Zweite Woche: Schöpfungsfest - Neujahrsfest - Fest des „neuen Bundes"

Hier also, im Tempelkult des alten Israel ist der ursprüngliche Ort des 3. Tages. Uns interessiert jetzt in diesem Zusammenhang nur dieser Teil des Schemas. Wir müssen davon ausgehen, dass zur Zeit Jesu dem gläubigen Juden noch geläufig war, was theologisch und liturgisch mit dem Begriff des 3. Tages gemeint war.

Inhaltlich ist die Zeitspanne vom Sturz bis zum 3. Tag eine zusammenhängende Einheit. Im liturgischen Spiel wird der Sturz des Königs, die Ausfahrt Jahwes (dargestellt mit dem Hohen Priester und einer mit Lichtern begleiteten Ladeprozession), die Befreiung des Königs und sein Hinaufbringen auf den Zion und seine Wiedereinsetzung dargestellt. Mit diesem Kult hat Israel ein anschauliches Instrumentarium, um auszusagen, dass der Gerechte im Sturz und in der Katastrophe nicht untergeht, sondern aus der Grube herausgeholt, gerettet, emporgehoben und wieder in Position gebracht wird. In diesem Instrumentarium ist der Begriff „auferstanden" inhaltlich gefüllt mit dem Akt der Vorstellung des neu investierten Messias vor dem wartenden Volk.

Was liegt nun näher, als dass die Jüngergemeinde just dieses alte und geläufige Instrumentarium anwendet, um schlüssig und überzeugend das Jesusgeschehen mit einem durch den Glauben dieses Volkes gültigen und legitimierten Schema darzustellen und zu interpretieren. Auf diesem Hintergrund und im Blick auf die bisherige Wirkungsgeschichte, dass seit jenem schrecklichen Karfreitag die Jesusbewegung nicht untergegangen ist, sondern sich im ganzen Mittelmeerraum ausgebreitet hat, können sie mit Fug und Recht sagen: „Nicht Garaus ist; nicht Ende und Untergang, sondern: Dritter Tag ist!" Dabei geht es um keinen Kalender, sondern um einen theologisch-liturgischen Inhalt:

Der, den man in die Grube stürzte, und den man auslöschen wollte, ist von neuem in Position gebracht und vor aller Welt als der neue Weg, als der neue Bund Gottes mit uns ausgewiesen! Mit einem Wort: Er ist auferstanden; und wir sind seine Zeugen!

„Auferstanden"

Experiment

Der Begriff „Auferstehung ist in der alten israelischen „Zwei- Wochen-Liturgie beheimatet. Das habe wir jetzt begriffen. Die alte Tradition hält der Gemeinde das Bild bereit. Sie muss es nur aufgreifen und es mit der neuen Aussage füllen. Auch wir versuchen, das Bild zu nehmen und die „Jeus-Geschiche" in diesen Rahmen zu stellen – und sind erstaunt, wie passgenau die Jesus-Geschichte da hineinpasst.

Wir wissen jetzt, von welchem Hintergrund her sich der Begriff „Auferstehung entwickelt hat. Wir wissen jetzt auch, dass von diesem Quellgrund her Auferstehung nichts zu tun hat mit Jenseitigkeit. Auferstehung ist ein total innergeschichtlicher Vorgang. – Aber wir haben damit ein großes Problem: Dieser Quellgrund ist in unserer heutigen Vorstellungs- und Denkwelt nicht mehr vorhanden. Wenn wir aus voller Überzeugung singen: „Christus ist erstanden! O freut euch er erhebt aus seinem Grabe sich (GL 797) dann glauben und meinen wir, dass da ein wirklich Verstorbener und Begrabener mit einem neuen Leib aus dem Grab herauskommt und lebendig geworden ist. Von „Nach dem Tod ist er in das „Vor dem Tod zurückgekehrt und bleibt doch seltsamerweise im „Nach dem Tod". Das kann natürlich nur ein jenseitiger Vorgang sein. Jedoch sprechen die Ostergeschichten eine andere Sprache. Der neu investierte Messias, den Jahwe aus der Todeszone herausgeholt hat, taucht nirgends im Jenseitigen auf, sondern immer wieder im ganz konkreten Geschwistermahl der Gemeinde. Da taucht er plötzlich bei verschlossenen Türen auf; d.h. den im Mahl Versammelten geht es plötzlich auf, dass ER mitten unter ihnen da ist.

Wie aber kann man das Menschen verständlich sagen, die von all diesen hintergründigen Zusammenhängen keine Ahnung haben? Vielleicht geht es mit der einfachen Skizze:

Legende

Vom Drama Golgotha aus gehen in unserer Skizze zwei Linien weiter: Die eine geht nach oben „zur Rechten des Vaters", die andere geht durch Kalvaria hindurch direkt in die nachösterliche Gemeinde. Warum ist das wichtig?

Warum setzte die Tempelaristokratie alles dran, Jesus zu entlarven (wie sie meinten) und ihn dann zu liquidieren? Sie wollen dem Spuk, der von ihm ausging, ein Ende bereiten; m.a.W: sie wollten die Bewegung ausschalten, die mit seinem Auftreten in Gang kam und vor allem in den unteren Volksschichten Furore machte. Diese Bewegung war in den Augen des Etablissements nicht harmlos. Sie erfasste die Volksmassen (siehe: Einzug in Jerusalem!) und nahm eindeutig politische Dimensionen an. Schließlich ist Jesus angetreten, um Israel wiederherzustellen. Das mussten die Macht habenden Kreise als Eingriff in das bestehende und äußerst empfindliche Sozialgefüge empfinden.

Der Konflikt war unvermeidbar. Mit seiner öffentlichen Brandmarkung und Exkommunikation und mit seiner Hinrichtung am Schandpfahl glaubte man in den Tempelkreisen, die Sache erledigt und den Status quo wieder gesichert zu haben.

Wäre es so gekommen, dann müssten wir den ganzen rot umrandeten Teil in unserer Skizze streichen. Natürlich könnten wir dann über den Pfeil nach oben weiterreden, ihn narrativ-theologisch weitererzählen (wie es in den Graberzählungen passiert) oder theologisch-sachlich streiten (wie es in der Exegese geschieht). Aber die Frage ist, ob das die wirkliche biblische Auferstehungsbotschaft ist).

Dann aber geschieht dies:

Wider alle Erwartung gehen die Jünger in Rolle und nehmen die Sache des am Schandpfahl Hingerichteten, die vorerst verloren schien, selbst in die Hand. Die Bewegung, die Jesus gezündet hatte, loderte von neuem auf, griff um sich, gewann neue Anhänger, wurde so etwas wie ein Flächenbrand, wuchs und entfaltete sich weit über die Grenzen Israels hinaus. Sie überlebte sogar den nationalen Untergang des Volkes und die Zerstörung des Tempels (im Jahre 70) und hielt allen inneren und äußeren Widerständen und Schwierigkeiten stand. In dieser Bewegung, die mittlerweile in den Städten rings um das Mittelmeer Fuß gefasst hatte, meldete sich die neue Welt zu Wort, die Jesus von Nazareth angesagt hatte. Die Jünger von damals, die inzwischen zu einer lebendigen Gemeinde geworden waren, schauen auf diese atemberaubende Entwicklung zurück und fangen an, sie zu interpretieren. Sie sagen:

ES IST DER DRITTE TAG!

ES IST DER TAG DER AUFERSTEHUNG!

IST AUFERSTEHUNG!

Den Sacherhalt, der in dieser Skizze dargestellt ist, drückt Hans Frör in seiner unnachahmlichen Art von Gott zu sprechen so aus:

„Seitdem wuchert der Geist, die Lebenskraft Jesu Christi, wie ein zähes Gewächs über die ganze Erde, befruchtet die Begabungen der Menschen, durchsetzt die Sitten von Völkern, baut Zellen und Organismen, Gruppen, Gemeinden, Kirchen, wirkt niemals anders als mit menschlichen Mitteln, verwechselbar und verzerrbar, und bleibt doch ganz Gott, der sich durchsetzt. Seitdem versuchen große und kleine Machthaber den Einfluss des Christus abzuwürgen, oder ihn auszuschlachten und zu vermarkten, und oft hat es den Anschein, als gelänge es ihnen.

Seitdem verkrustet die Botschaft immer wieder zu blutleeren Formeln, versackt in Gewohntem und Selbstverständlichem, zerbröckelt in Haarspaltereien, Parteiungen, Verdammungsurteilen und Kriegen.

Seitdem wird das offene Gesicht Jesu von vielen verzerrt zur strafenden, ängstigenden Maske eines steinernen Götzen.

Seitdem bricht mit immer neuer Kraft die Freiheit durch, die der Auferstandene gibt, die Erstarrtes sprengt, Zertrenntes versöhnt, Götzen stürzt und dem Zugriff der Mächtigen standhält.

Seitdem vertrauen wir Gott, der Tote ins Leben ruft und Hoffnungslosen die Zukunft öffnet, der uns hineinholen wird in seine neue Welt.

Seitdem ehren wir Jesus Christus, der uns nimmt, wie wir sind, ohne Vorbehalt, und uns an seiner Arbeit beteiligt, der uns voraus ist als erster der neuen Schöpfung, der bei uns ist und uns Raum schafft, heute zu leben.

(Frör/ Ich will von Gott erzählen, S 7273)

Theologisch sagen, was man geschichtlich erfahren hat

Paulus hat wohl als Erster theologisch gedeutet, was nach dem Karfreitag die Jünger und ihre Gemeinden erfahren hatten, wenigstens soweit es uns schriftlich überliefert ist. Er verwendet für seine „Theologie das zentrale Bildwort vom „Leib Christi. Überall dort, wo sich Menschen um einen einfachen Tisch versammeln, miteinander in Fröhlichkeit und unter Danksagung das Brot brechen und sich aus der gemeinsamen Zugehörigkeit zum auferstandenen Herrn als Schwestern und Brüder annehmen, ist konkret „Leib Christi", in dem Jesus selber steht, spricht und handelt.

Durch die Gemeinde wird der Auferstandene „geschichtlich, d.h.: orthaft, zeitlich, im Rahmen unserer Geschichte konkret, existent, greifbar und antreffbar. Sie ist der neue „Geschichts-Leib, durch den Jesus über seinen Tod hinaus bis in alle Weltzeiten und Welträume hinein präsent ist.

Mit einer traditionellen Formel kurz und bündig ausgedrückt: Gemeinde ist die „leibhafte Auferstehung Jesus". Das ist aus der landläufigen, traditionellen Rede von der Auferstehung nicht sofort einleuchtend.

Aus der Jüngergemeinde entstehen nach dem Oster-Ereignis überall neue Gemeinden, die an den verschiedenen Orten und in den verschiedenen Zeiten den „Roten Faden der Jesus-Geschichte aufnehmen und in ihr jeweiliges Heute umsetzen. Es entsteht eine regelrechte „Jesusbewegung, die ihren Lauf in die Völkerwelt beginnt. Die einzelnen Ortsgemeinden mögen ein noch so unterschiedliches Aussehen haben, sie mögen ein orthodoxes Gesicht haben, oder ein evangelisches, ein volkskirchliches oder ein basisgemeindliches, oder wie auch immer - eines ist und bleibt für alle unverzichtbare Grundsubstanz:

Sie müssen sich auf dem Boden und in der Linie begreifen, die in obiger Skizze aufgezeigt ist. Würden sie sich außerhalb ansiedeln, so könnten sie zwar irgendeine Art von Gemeinschaft oder Verein sein, hätten aber den christlichen Boden verlassen und wären nie und nimmer Gemeinde im neutestamentlichen Sinn.

Diese Ansicht setzt sich heute in der Theologie immer mehr durch; zB:

„Die Auferstehung Jesu verlängert

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Auferstanden...! ...wie? wer? wo? denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen