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Heiler der Seelen - Xen
Heiler der Seelen - Xen
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eBook214 Seiten2 Stunden

Heiler der Seelen - Xen

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Über dieses E-Book

Wie heißt es doch so schön?
'Zwischen Genie und Wahnsinn liegt ein schmaler Grat, der mitunter in den Abgrund führen kann'.
Wie viel Wahres darin verborgen liegt, lässt sich schwer sagen, aber Xen, ein Engel wider Willen, überschreitet diesen schmalen Grat mehrfach täglich.
Mitunter auch derart weitläufig, dass es an ein Wunder grenzt, dass er noch nicht im erwähnten Abgrund gelandet ist.
Oder vielleicht ist er es bereits und weiß es nur nicht?
Dass er sein nun ewig währendes Dasein eigentlich gar nicht im Kampf um seinem eigenen Verstand verbringen muss, erfährt er allerdings erst nach einigen, selbst für ihn verrückt wirkenden, Begegnungen mit der Sukkubus Ronea, ihres Zeichens die amtierende Sündenherrin der Luxuria.
Ein schockierend ungleiches Paar, welches sich munter in die verstörenden Ereignisse und Veränderungen einreiht, welche gerade die Ebenen heimzusuchen scheinen.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum23. März 2021
ISBN9783748778080
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    Buchvorschau

    Heiler der Seelen - Xen - Loreletta Nox

    München

    Kleines Vorwort

    Liebe Rollenspieler,

    – und natürlich auch alle anderen Fantasy-liebenden Leute –

    habt ihr euch schon einmal gefragt, was mit den geliebten Charakteren passiert, wenn sie ihre Abenteuer nicht mit heiler Haut überstehen und nicht einmal mehr eine göttliche Intervention ihnen mehr helfen kann?

    Ja?

    Dann haltet ihr hier die Antwort in den Händen!

    Entstanden aus einer alten Rollenspielrunde, die sich dieselbe Frage gestellt hatte, zeigen die Geschichten um Collin und seine Freunde, wie das mögliche Leben der gefallenen Helden aussehen könnte.

    Eine nicht ganz ernst gemeinte Reise durch das chaotische Leben nach dem Leben diverser Rollenspielcharaktere – und jenen, die das noch vor sich haben.

    Bereits erschienene Werke:

    Jäger der Seelen – Collin

    Des Todes Tochter - Florana

    Wächterin der Seelen – Hinera

    Kurzbeschreibung

    Wie heißt es doch so schön?

    ‚Zwischen Genie und Wahnsinn liegt ein schmaler Grat, der mitunter in den Abgrund führen kann‘.

    Wie viel Wahres darin verborgen liegt, lässt sich schwer sagen, aber Xen, ein Engel wider Willen, überschreitet diesen schmalen Grat mehrfach täglich.

    Mitunter auch derart weitläufig, dass es an ein Wunder grenzt, dass er noch nicht im erwähnten Abgrund gelandet ist.

    Oder vielleicht ist er es bereits und weiß es nur nicht?

    Dass er sein nun ewig währendes Dasein eigentlich gar nicht im Kampf um seinen eigenen Verstand verbringen muss, erfährt er allerdings erst nach einigen, selbst für ihn verrückt wirkenden, Begegnungen mit der Sukkubus Ronea, ihres Zeichens die amtierende Sündenherrin der Luxuria.

    Ein schockierend ungleiches Paar, welches sich munter in die verstörenden Ereignisse und Veränderungen einreiht, welche gerade die Ebenen heimzusuchen scheinen.

    Prolog

    Mitten in einer einstigen Großstadt, am helllichten Tag und es herrscht der neugewonnene ‚alltägliche‘ Trubel auf den relativ erhaltenen Straßen. Wenige der Menschen hetzen hin und her, versuchen, das einmal gute Wetter für Reparaturen und Besorgungen zu nutzen.

    Denn wer weiß schon, wie lange es dieses Mal anhalten wird?

    Starker Wind weht und treibt Staub und Asche vor sich her, aber wenigstens ist es trocken.

    Vergossene Flüssigkeiten aus der Zeit des Zusammenbruchs sind schon lange weggewaschen, sodass niemand mehr über die roten und schwarzen Schlieren hinwegsetzen muss, um diesen zu entkommen.

    Nichts weiter Ungewöhnliches ist daher in Sicht, bis ... ein einzelner Mann förmlich aus der sich bewegenden Masse heraussticht.

    Der Mann, der mehrere interessierte Blicke einfängt, wirkt alles andere als gesund. Gute zwei Meter erreicht sein Körper an Größe, aber was er in der Höhe besitzt, fehlt ihm in der Breite.

    Mager sieht er aus, wie er sich da in schlabberige Kleidung gehüllt hat.

    Ein weißes Leinenhemd, welches von Zeit zu Zeit ein paar bunte Farbtupfen aufweist, eine schwarze Lederhose und ein langer schwarzer Ledermantel.

    Alles an ihm scheint einmal bessere Tage gesehen zu haben und merklich besser gepasst zu haben. Zumindest vermittelt das der erste Eindruck.

    Armer Kerl, der noch nicht gemerkt zu haben scheint, dass er beobachtet wird.

    Schlurfend, mit hängendem Kopf, setzt er seinen Weg fort und scheint im Gegensatz zu den anderen Menschen kein wirkliches Ziel vor Augen zu haben.

    Ungerührt läuft er einfach weiter, überquert die einstmals vielbefahrene Straße und scheint doch nicht die Höhenverschiebungen zu erkennen, welche die Fahrbahn zu einem kleinen Hindernisparcours modelliert haben.

    Die Blicke bleiben an den ausgebeulten Taschen des Ledermantels hängen, welcher geöffnet dem Zerren des Windes folgt und somit den Körper immer wieder den peitschenden Windstößen ausliefert - es scheint den Mann aber nicht zu kümmern.

    Pinselspitzen und Tubendeckel, sowie einige Zipfel von Lappen ragen aus den Manteltaschen hervor, zwischendrin auch einige Blei- und Buntstifte nebst diversem anderen Krimskrams, der nur einen Schluss zu lässt: Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen Maler, einen Künstler!

    Die Hände hat er stur in seine Hosentaschen gestopft, welche dadurch nur noch unförmiger wirken, als es die Manteltaschen tun.

    Ein kurzes, wenn auch hörbar genervt klingendes, Räuspern reißt den Blick förmlich nach oben zu den tiefblauen Augen, die hinter den wuscheligen rotblonden Haaren hervor blinzeln und einen eher nicht begeisterten Ausdruck zeigen.

    Er steht viel zu dicht vor einem der Menschen, die ihn begaffen und hält gezwungenermaßen, wenn auch nur für einen ganz kurzen Moment, sogar an.

    Was zumindest seinem Gegenüber die unnachahmliche Gelegenheit gibt, den seltsamen Mann genauer zu betrachten.

    Die Gesichtszüge wirken zu weich für einen Mann, wäre da nicht dieser kalte Ausdruck in den Augen, die ihm eine gewisse Härte im Gesicht verleihen.

    Offenbar mag er es aber nicht so ausführlich gemustert zu werden, zieht er doch langsam seine Hand aus der ausgebeulten Hosentasche.

    Trägt er etwa eine Waffe bei sich? Wird er den armen Mann vor seiner Nase jetzt erschießen? - Nein ...

    Es landet nur eine Zigarette im ohnehin verzogenen Mundwinkel, welche angezündet und direkt in Benutzung genommen wird.

    Danach landen beide Hände wieder in den Hosentaschen neben den leise klimpernden Utensilien - Feuerzeug, Zigarettenschachtel und diversen Münzen, wie es klingt.

    Monoton, etwas kratzig und in etwa so sanft wie ein Reibeisen klingt seine Stimme, als er ein einfaches „Glotz' nicht so..." als Kommentar zu dem irritiert-geschockten Blick seines unfreiwilligen Gegenübers ausspeit, bevor er sich in schlurfenden Schritten und mit hängendem Kopf an diesem vorbei bewegt, um seinen eigenen Weg fortzusetzen.

    Im Vorbeigehen ermöglicht er es seinen Betrachtern, auch einen Blick auf seinen Rücken zu werfen.

    Graue Federn? Ein riesiges Bündel davon?

    Was will er nur damit und woher hat er sie überhaupt?

    Hat der augenscheinliche Künstler sich einfach nur seinem Metier entsprechend betätigt und diese aus herumliegenden Federn zusammengebunden, um damit zu schockieren?

    Oder hat er tatsächlich das Glück gehabt wilde Gänse fangen zu können, die er nun nach Hause schleppt, um sie zu essen?

    Noch während die unterschiedlichen Überlegungen durch die Köpfe spuken, ertönen plötzlich von dem seltsamen Mann Schreie, als sein eigener Blick etwas streift, das ihn in helle Aufregung zu versetzen scheint.

    Dann geht es ganz schnell: Die Federn platzen förmlich auf, bilden arg deformierte graue Flügel, welche große Löcher aufweisen als würde sich der Mann mitten in der Mauser befinden, bevor er mit knallenden Schlägen in die Höhe rauscht, immer höher und höher bis das menschliche Auge nicht mehr in der Lage ist ihn zu erkennen.

    Zurück bleiben nur die entsetzten Menschen, die sich das Gesehene nicht recht erklären können.

    Haben sie da gerade einen wahnsinnig gewordenen Engel gesehen? Nein, das kann nicht sein!

    Blicke werden untereinander getauscht, bevor sie in stiller Übereinkunft gesenkt werden und jeder weiter seinen eigenen Weg entlang hastet.

    Wenn niemand etwas dazu sagt, dann ist es nicht geschehen.

    Selbstschutz, der in diesen Zeiten so dringend benötigt wird.

    So ist der seltsame Mann mit seiner verstörenden Reaktion auch schnell wieder aus den Gedanken verbannt – offiziell zumindest. Jeder der Menschen, der ihn gesehen hat, wird sich an diesen Tag erinnern, wird sich fragen, was aus dem Wesen, diesem Engel, geworden ist und warum er so seltsam reagiert hat.

    Vielleicht wird man sich auch fragen, wohin er verschwunden ist nachdem er auf solch eindrucksvolle Art und Weise in luftige Höhen geflohen ist.

    Letzteres werden sie jedoch vermutlich nie erfahren, denn er wird keineswegs zurückkehren, um ihnen ihre Fragen zu beantworten.

    Wahrscheinlicher ist es, dass er selbst nach einer gewissen Zeit vergisst, was überhaupt geschehen ist. Er wird sich nicht fragen, wo er nun ist, warum er ausgerechnet dorthin gekommen ist, er wird es einfach hinnehmen.

    So, wie er schon so vieles in seinem Leben hinnehmen musste.

    Und während somit das neue Leben in der alten Stadt weitergeht, geht auch sein Leben weiter.

    In seiner wilden Flucht hat er nicht darauf geachtet, wohin er geflohen ist, ganz zu schweigen davon, woher er überhaupt kam.

    Das Ergebnis war eine desaströse Bruchlandung, nachdem seine Flügel ihren Dienst versagten und er ungebremst gegen mehrere Bäume und Felsen geprallt war, die seinen Sturz nur minimal verlangsamt hatten.

    Fernab von Menschen und Tieren lag er nun zusammengerollt auf den weichen Ausläufern des Waldbodens nahe der Felswand, von welcher er abgeprallt war, und spie Flüche und Verwünschungen aus.

    Die ohnehin leidlichen Klumpen auf seinem Rücken hatten bei der Bruchlandung erneut Federn gelassen, einige steckten sogar schief in den Flügeln und verursachten ihm weitere Schmerzen.

    Und Schmerzen schien er reichlich zu haben, wie er sich da hin und her rollte, sich die Haare raufte und weitere Federn aus seinen Flügeln riss.

    Vor dem Zerfall der mittleren Ebene war sein Leben in Ordnung gewesen.

    Einst als Mensch geboren, reiste er um die Welt und verdiente sich seine Brötchen mit seinen Kunstwerken. Ein flatterhaftes, unstetes Leben, welches ihn umtrieb.

    Jedoch nur bis zu seinem ‚Aufstieg‘ in die Langlebigkeit, beinahe schon Unsterblichkeit.

    Er hatte nicht darum gebeten, sie war ihm einfach geschenkt, beinahe schon aufgenötigt worden. Und war definitiv zu viel für seinen menschlichen Verstand gewesen.

    Aber erst nach dem Zerfall, all den Toten, den Schreien, den Verlusten, balancierte er tagtäglich auf der schmalen Grenze zwischen geistiger Klarheit und brüllendem Wahnsinn – und überschritt diese ebenso täglich mehrfach in beide Richtungen.

    Wandel durch das Dunkel von hier nach dort, bin nicht bereit. Kann nicht vor, auch nicht zurück, taumelnd bei jedem Schritt.

    Gebunden für alle Zeit, schweb mal hier, fall mal dort, wandere durch die Einsamkeit.

    Mit der Zeit wurde er wieder ruhiger, das Reißen an den Federn und Flügeln ebbte ab, bis er einfach nur noch auf dem Boden lag und stumpf vor sich hin starrte.

    Er wurde verfolgt, das wusste er, sehr gut sogar. Ihm war immer wieder gesagt worden, dass er sich würde gut verstecken müssen.

    Warum? hatte er jedes Mal aufs Neue gefragt und jedes Mal hatte die Antwort gelautet: Weil sie dich sonst töten.

    Weil er so, wie er nun war, nicht existieren durfte. Weil er ein verbotenes Wesen war. Weil es Regeln gab, die für ihn gebrochen worden waren.

    Hätte er nicht versprochen, dass er auf sich aufpassen, sich verstecken und überleben würde, wäre er wohl einfach liegen geblieben und hätte auf seine Entdeckung gewartet.

    Aber er hatte das Versprechen gegeben und es bisher eingehalten.

    Warum also jetzt auf einmal damit aufhören?

    Mühsam rappelte er sich wieder auf und drehte sich um die eigene Achse, als könne er sich so einen Überblick verschaffen.

    Weder hatte er eine Ahnung, wo genau er war oder wie er überhaupt hierhergekommen war, ganz zu schweigen davon, dass es ihm schleierhaft war, wohin er nun gehen sollte.

    Denn das würde er tun, gehen. Nicht fliegen, nicht diese grausamen Klumpen Muskeln, Fleisch, Knochen und Federn benutzen, die ihm den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebrockt hatten.

    Jede Richtung war also so gut wie die andere, weswegen er sich letztlich einfach in Bewegung setzte.

    Er würde schon irgendwo ankommen, das tat er immer. Und so bahnte er sich seinen Weg durch das ihm fremde Gelände, dabei mit leiser höhnischer Stimme einen Abzählreim singend, den er einmal in einem Horrorfilm gehört hatte.

    Vor so langer Zeit.

    Als seine Welt noch in Ordnung gewesen war.

    1

    Wie lange genau er gewandert war, wusste er nicht.

    Irgendwann war aus dem Wald einfach ein Feld geworden und aus dem Feld wiederum irgendwann ein Dorf.

    Ein wenig Belebtes, aber noch relativ Intaktes, was eine Verbesserung zu dem war, was er sonst alles gesehen hatte.

    Oder auch nicht, je nachdem wie man es sehen wollte.

    Aber wenigstens hatte die Wanderung sein Gemüt wieder soweit beruhigen können, dass er wieder einigermaßen klar denken konnte.

    Die höhnischen und definitiv schlechten Gedichte, die sein verdrehter Geist für ihn versuchte zu formen, spukten nicht durch seine Hirnwindungen und auch die Geister seiner Vergangenheit gaben so weit Ruhe, dass er sich anderen Dingen widmen konnte.

    Ja, der Drang nach einem neuen Versteck zu suchen war noch immer sehr präsent, wurde aber von seiner künstlerischen Ader für einen Moment überlagert.

    Ein relativ intaktes Dorf bot ihm Gelegenheiten für neue Bilder, auch wenn er diese entweder niemals mitnehmen oder fertigstellen würde. Beides hielt sich mit seiner Häufigkeit in der Waage.

    Oh, wie gut doch die Stille tat, die ihn umfing, als er ungestört seinen Weg fortsetzte und über die kleinen Gassen flanierte, die in der Zeit stehengeblieben zu sein schienen!

    Herrlich und besänftigend, sodass er seinen Blick in aller Ruhe schweifen lassen und sich all die Herrlichkeiten ansehen konnte, die er zu entdecken meinte.

    Wandere, wandere, folg den Pfaden. Acht nicht auf Augen, die Dir immerdar folgen.

    Sieh das Licht im gebrochenen Spiegel, fühl den kalten Odem des tödlichen Winds.

    Sie sehen Dich, die ganze Zeit, ganz dicht auf den Fersen, greifen nach Kehle und Herz.

    Beißen und reißen und stürzen ins…

    Die Hände tief in den Taschen seiner zu großen Hose wühlen lassend, trabte er weiter, seine Schritte dabei dem Textrhythmus in seinem Kopf anpassend.

    Nein, er musste sich ablenken, er durfte nicht schon wieder…

    Ein kleiner Laden lenkte seine Aufmerksamkeit fort von den aufblühen wollenden Wahnvorstellungen über sein Ableben – welches ohnehin nicht eintreten würde.

    Wie oft er doch schon versucht hatte, etwas zu tun!

    Aber scheinbar war mit menschlichen Mitteln seinem Zustand einfach nicht beizukommen.

    Tief durchatmend marschierte er also zu dieser kleinen Oase der Möglichkeiten und riskierte einen Blick durch die recht sauberen Glasscheiben.

    Ein kleiner Tante-Emma-Laden, wie es sie früher überall gegeben hatte und wo man so gut wie alles bekam, was das Herz begehren konnte.

    Aber eben nur so gut wie alles.

    Was er sich wünschte, würde er hier nicht bekommen, aber vielleicht etwas, um seine Nerven weiter zu beruhigen?

    Einen Versuch wäre es ja wert, nicht wahr?

    Noch während er so vor sich hin überlegte, ob er wirklich eintreten und schauen sollte, ob er etwas von all den Sachen gebrauchen konnte, fiel sein Blick auf eine Reflexion in der Scheibe.

    Schwierig zu erkennen, sodass er geraume Zeit einfach nur auf diesen Fleck starrte, ohne zu blinzeln oder sich anderweitig zu rühren.

    Da war die Silhouette einer Frau.

    Sicher, dass es eine Frau war? Ja, ganz sicher… Eine Frau also, welche ihn ebenso anstarrte wie er sie.

    Hübsch sah sie ja aus, das musste

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