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Kopfgeld auf Bolthar: Harald, der Wikingerkönig # 2
Kopfgeld auf Bolthar: Harald, der Wikingerkönig # 2
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eBook95 Seiten1 Stunde

Kopfgeld auf Bolthar: Harald, der Wikingerkönig # 2

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Über dieses E-Book

König Harald Blåtand kommt seinem Ziel ein ganzes Stück näher – der Christianisierung aller Nordmänner. Doch einige Fürsten folgen ihm nicht, der mächtigste seiner Gegner ist Bolthar, der Jarle von Skagen. Aber der König scheut sich nicht, auch die Hilfe einer Giftmischerin in Anspruch zu nehmen, um sich durchzusetzen – selbst gegen seine eigene Frau.

Indessen sind seine Gegner auch nicht untätig, und es ist Hikandi, der treue Unterführer König Haralds, der das Vertrauen Bolthars gewinnen will …

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum2. Apr. 2021
ISBN9781393315636
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    Buchvorschau

    Kopfgeld auf Bolthar - Tomos Forrest

    Kopfgeld auf Bolthar

    Harald, der Wikingerkönig # 2

    von Tomos Forrest

    ––––––––

    König Harald Blåtand kommt seinem Ziel ein ganzes Stück näher – der Christianisierung aller Nordmänner. Doch einige Fürsten folgen ihm nicht, der mächtigste seiner Gegner ist Bolthar, der Jarle von Skagen. Aber der König scheut sich nicht, auch die Hilfe einer Giftmischerin in Anspruch zu nehmen, um sich durchzusetzen – selbst gegen seine eigene Frau.

    Indessen sind seine Gegner auch nicht untätig, und es ist Hikandi, der treue Unterführer König Haralds, der das Vertrauen Bolthars gewinnen will ...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author / Cover: Nach einem Motiv von Algolonline /123RF – Steve Mayer, 2021

    Übersetzung der Passage aus dem Haraldslied: Felix Niedner (1859-1934)

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Folge auf Twitter:

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    Zum Blog des Verlags geht es hier:

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    1.

    Die kleine Reitergruppe preschte in wildem Galopp über den Hügel und näherte sich so rasch dem Lager, dass die Wachen aufsprangen und ihre Speere ergriffen. Ein Mann hatte seinen Bogen gespannt und visierte den vordersten Reiter an, als ein lauter Ruf vom Lager die Krieger zurückhielt.

    „Das ist Hikandi, erkennt ihr nicht sein Pferd?"

    In diesem Moment hatten die Reiter auch schon die Wache passiert, ohne ihr Tempo zu verlangsamen. Sie ritten durch das Lager und brachten einige der Männer dazu, mit einem raschen Sprung zur Seite den donnernden Hufen zu entgehen. Wütende Rufe folgten der Schar, aber keiner von ihnen kümmerte sich darum. Erst vor dem großen Zelt zügelte Hikandi sein Tier und sprang von seinem Rücken, noch bevor es vollständig zum Stehen gekommen war.

    „Rig!, donnerte sein lauter Ruf, aber die beiden Posten vor dem Zelt kreuzten ihre Speere und verhinderten damit seinen Zutritt. „Rig, ich muss dich sprechen, es ist wichtig!

    Die beiden bärtigen Krieger grinsten ihn nur vielsagend an.

    „Der König ist beschäftigt, wir dürfen dich nicht zu ihm lassen!"

    Hikandi riss seinen einfachen Nasalhelm vom Kopf und schleuderte ihn wütend ins Gras. Hemd und Hose waren staubbedeckt, auf dem rechten Ärmel zeigte ein großer, dunkler Fleck an, dass der Unterführer offenbar erst vor Kurzem in einen Kampf verwickelt war.

    „Das muss warten können, ich habe wichtige Nachrichten für den König!", widersprach Hikandi.

    „Ich fürchte, das hier ist wichtiger als deine Nachricht!", antwortete einer der Krieger und deutete auf das Zelt hinter sich. Eine weitere Erklärung war nicht erforderlich, denn zwei spitze Schreie und ein langgezogenes Stöhnen machten Hikandi unmissverständlich klar, warum König Harald eben unabkömmlich war.

    Noch ein lustvoller, langgezogener und kaum unterdrückter Schrei, und als Hikandi unruhig vor dem Zelt auf und ab ging, wurde plötzlich der Eingang von innen aufgerissen und der König trat heraus, mit wirrer Haarpracht, die ihm auf die Schulter herabhing, und nachlässig damit bemüht, seine Tunica ein wenig glatt zu streichen. Auf seinem Gesicht lag ein zufriedenes Grinsen, das aber schlagartig verschwand, als sein Blick auf Hikandi fiel.

    „Hikandi, was gibt es so Wichtiges, dass du hier laut herumschreist und ein Mann noch nicht einmal in aller Ruhe einer Frau beiwohnen kann?"

    Der Unterführer trat mit todernster Miene an den König heran, neigte nur kurz sein Haupt und deutete dann zurück auf seine Krieger, die noch immer ihre unruhig mit den Hufen scharrenden Pferde hielten.

    „Wir haben ihn erwischt, Rig!, sagte er mit kräftiger Stimme, und jetzt schienen seine Augen förmlich zu leuchten. „Es war nicht sonderlich leicht, aber schließlich kam er uns schon fast freiwillig entgegen.

    König Haralds Blick wanderte von ihm zu den wartenden Männern und ihren Pferden, dann wieder zurück.

    „Du willst mir also allen Ernstes mitteilen, dass ihr paar Krieger Bolthar, den Jarle von Skagen, gefangen habt?"

    Haralds Stimme drückte seinen Zweifel an dieser Tat aus, und sein Gesicht hatte sich noch mehr verfinstert. Seine Augenbrauen waren zusammengezogen, und der König schien zu zögern, wie er mit dieser überraschenden Nachricht umgehen sollte. Dann ging ein Ruck durch seinen muskulösen Körper. Er drehte sich auf dem Absatz um und herrschte den Unterführer an: „Komm mit herein!"

    Unsicher folgte ihm Hikandi, der einen ganz anderen Empfang erwartet hatte. Aber was wollte der Rig? Er hatte einen Auftrag erhalten und ihn schneller und besser ausgeführt, als Harald es erwarten konnte! Der mächtige Fürst aus dem Norden war tot, gefallen durch seine Hand, und der Beweis für seine Tat befand sich auf einem seiner Pferde!

    Als Hikandi das große Zelt des Königs betrat, mussten sich seine Augen erst an das Dämmerlicht gewöhnen. Dann erfasste er ein Lager, das aus Fellen und Decken bestand, in deren Mitte das Gesicht einer jungen, hübschen Frau neugierig hervorlugte. Der Unterführer schluckte, denn das war offenbar Gryla, die Tochter eines mächtigen Mannes aus Hedeby (Haithabu), die für ihre Schönheit überall von den Skalden besungen wurde. Hikandi war ihr bislang nur einmal begegnet und dabei so beeindruckt, dass er von seinem Nebenmann angestoßen werden musste, um seinen offen stehenden Mund wieder zu schließen. Aber so erging es den meisten Männern, und es war klar, dass ein König nicht lange zögern würde, die Schöne auf sein Lager zu locken.

    Hikandi war so verwirrt, dass er die Anrede Haralds überhört hatte und jetzt buchstäblich zusammenzuckte, als er seinen laut ausgestoßenen Namen hörte.

    „Hikandi, was ist mir dir los? Hast du noch nie eine Frau gesehen?"

    „Doch, natürlich, aber ..."

    „Was, Hikandi? Sprich dich aus, aber stammle hier nicht herum. Wo ist Bolthar?"

    Hikandi wandte gewaltsam den Blick von dem Lager ab und sah seinem König in die Augen.

    „Ich habe den Beweis für meine Tat draußen, Rig!"

    Er deutete mit der Hand über die Schulter, und der König nickte ungeduldig.

    Rasch trat der Unterführer hinaus und gab seinen Kriegern ein Zeichen. Einer von ihnen, ein breitschultriger, untersetzter Mann mit freiem Oberkörper, auf dem man bei jeder Bewegung

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