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Tim Unsch: Das Tattoo

Tim Unsch: Das Tattoo

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Tim Unsch: Das Tattoo

Länge:
378 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 13, 2021
ISBN:
9783753414881
Format:
Buch

Beschreibung

Dana verwirklicht einen Traum, allerdings einen Albtraum, der ihr dazu rät, sich tätowieren zu lassen. Ob sie damit ausreichend Schutz gegenüber Dämonen hat, bleibt fraglich. Jedenfalls verdient das Tattoo-Studie eine Menge Geld an ihr.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 13, 2021
ISBN:
9783753414881
Format:
Buch

Über den Autor

Lehrkraft an einem Gymnasium in Baden-Württemberg.


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Buchvorschau

Tim Unsch - Rene Nafziger

Inhaltsverzeichnis

DANKSAGUNG!

WAS IN BAND 4 GESCHAH!

Die Personen

DIE ZEITUNGSFEE

TANTE FOORSA

DER NEUE MATHEMATIKLEHRER

ERSTER ZERSTÖRUNGSVERSUCH

GLÄSERNE KUGELN

DIE TSCHEKOFF

DER BAHNHOF

EINBRUCH

JUNGEN- ODER MÄDCHENKLO

AUFBRUCH NACH DANLADU

DER DACHS

DIE FESTUNG

SCHLAFLOSE NÄCHTE

LEDERWAREN

DER DEAL

DIE BIBLIOTHEK VON ALT-DANLADU

GEFÄNGNISINSASSEN

DER DÄMON UND SEIN WIRT

DIE RETTUNG

ATHEONS LETZTER BESUCH

EIN SELTSAMER FUND

TIMS ENTLASSUNG

MAAN UND DANA

GEPLANTE HINRICHTUNG

JOSEPH SPIONIERT BORNIA

EIN VERLIES IN DER NACHT

BE INWOLVED!

SCHÜSSE IM WALD

KOKETTERIE

DIE ZEICHEN!

SO ROT WIE BLUT!

BRIEF AN BUDRA

DÄMONISCHE NACHBARN

HEISSER DISKOABEND!

WOLFSGEBISS!

DANKSAGUNG!

Herzlichen Dank an meine Familie, die mir immer wieder den Rückzug aus dem Alltag erlaubt und damit mit dazu beiträgt, dass die Reihe Tim Unsch entstehen kann.

Herzlichen Dank gilt auch Charlotte Wieland, die mich bei allen Romanabschnitten, bei denen polizeiliches Know-how notwendig war, mit ihrem Wissen unterstützt hat!

Herzlichen Dank an Dich, Thomas, für die Korrektur meiner nur dilettantischen Lateinkenntnisse!

Und natürlich danke ich allen Lesern, die durch ihr Interesse an Tim Unsch auch meine Motivation antreiben, weiter zu schreiben.

Aalgart, den 05.Dez.2019

WAS IN BAND 4 GESCHAH!

Tim erwacht aus einem Albtraum, in dem er an einem Bett gefesselt ist und ein Dämon in seine Stirn dringt. In derselben Nacht geht er mit Tanaa zu St. Stephanus, um in Alt-Danladu nach Zeichen zu suchen, da er die Albträume nicht mehr haben will. Sie kommen nach St.Stephanus und stellen fest, dass Bornias Altar verschwunden ist und die magische Treppe auch nicht mehr zu sehen ist.

Einen Samstag später ist Gottesdienst. Da eine der Wandlungsglocken fehlt, darf Dana ihre eigene benutzen. Die Freunde stellen im Gottesdienst fest, dass die Wandlungsglocken, die Dana aus der Kirche unter der Kirche mitgebracht hat, ein magisches Leuchten am Altar produzieren, dass aber nur Loonika und Tanaa sehen können.

Am selben Abend gehen sie nochmals in die Kirche und stellen fest, dass Danas Wandlungsglocken die Treppe zur Kirche unter der Kirche öffnen. Tim und die beiden Danarinnen gehen nach unten. Durch das Sakristeifenster gelangt Tim schließlich alleine nach Alt-Danladu. Tanaa und Loonika hingegen stürmen zurück in die Kirche, als sie einen lauten Schrei hören.

Der Schrei kommt von Dana, die mit Tim und Kim die Treppe hinunter gefallen ist, als sie sich vor Budra verstecken wollten, der Kim und Joseph in die Kirche gefolgt ist.

Budra ruft Pfarrer Dronkert an, aber als sie die Marmorplatte vorne am Altar wegkippen, ist niemand unter dem Altar zu sehen. Sie suchen noch in der Kirche, geben aber schließlich auf.

Dana geht mit den anderen hinunter in die Kirche unter der Kirche. Auch sie ist begeistert von dem Jesusbild im Altarraum. Tim taucht jedoch nicht auf und die Gruppe beschließt, nach Alt-Danladu zu gehen, wenn es dort Nacht, in Aalgart also Tag, ist.

Als Tim sich aus dem Sakristeifenster heruntergelassen hat, wendet er sich nach rechts, weil dort ein Wald ist, in dem er sich verstecken kann. Er kommt an einen völlig verwahrlosten Friedhof und ist verwundert über die Namen und Jahreszahlen. Er findet Nachnamen wie Unsch, Redan und Adalborn. Die Erklärung von Tanaa, Alt-Danladu sei verschüttet worden, kann nicht stimmen, da Tim auf den Grabsteinen Jahreszahlen findet, die nach 1352, also nach dem großen Krieg, liegen.

Als Tim weiterläuft, findet er mitten im Wald einen etwa 3 Meter hohen Obelisken mit einem Relief, das das Gesicht eines Mannes, Stren Ebba, zeigt. Tim wundert sich über die Jahreszahlen, 1840-1905, da diese mehr als 500 Jahre von den Jahreszahlen im Friedhof entfernt liegen.

Tim läuft zu einem Leuchtturm und dann weiter Richtung Stadt. Dort wird er von einer Gruppe Polizisten aufgegriffen und in ein Ratsgebäude begleitet. Er wird verhört. Totloor, der Tahor der Stadt Celan Krat, wie die Leute sie nennen, diskutiert mit seinen Ratsmitgliedern über die Vorhersagen von Konal, der einen Angriff durch Dämonen vorausgesagt hat. Vorsichtshalber sperrt man Tim in dem Leuchtturm ein. Als Tim eingeschlafen ist, hört er plötzlich einen tierartigen Schrei und stellt fest, dass er nicht mehr in seinem Körper ist. Er sieht, wie sein Körper aufsteht und mit aller Gewalt gegen die Leuchtturmtür schlägt. Die Wachen fliehen, weil sie ihn für einen Dämon halten.

Unterdessen haben Dana und die anderen Alt-Danladu betreten und sind auf der Suche nach Tim, als sie vom Leuchtturm her ein infernalisches Brüllen hören.

Ein Mann namens Maan hat sich mittlerweile mit Magie Zugang zum Leuchtturm verschafft, wird aber von Tim, in welchem der Dämon die Oberhand hat, angegriffen. Schließlich gelingt es Tim, wieder in seinen Körper zu gelangen und so Maan vor dem sicheren Tod zu retten. Maan hilft Tim mit Hilfe des Hohlspiegels im Lampenhaus des Leuchtturms zu fliehen. Der Hohlspiegel dreht sich und befördert Tim auf magische Weise in einen anderen Hohlspiegel, der sich in einem Raum hinter der Zisterne auf der alten Burg-Ruine Neurathen, oberhalb von Aalgart befindet. Tim macht sich von dort aus auf den Weg nach Aalgart.

Dana und die anderen sind unterdessen in den Büroturm in der Nähe der Stadt geflüchtet, als sie eine Gruppe Soldaten im Laufschritt Richtung Leuchtturm bemerken. Neben der Rezeption finden sie ein Museum für Objektive und Kameras und übergroß dargestellte Insekten, deren Facettenaugen in den Objektiven imitiert wurden. Als die Soldaten vorbei gelaufen sind und die Freunde wieder aus dem Büroturm treten, sehen sie dreimal einen Lichtstrahl vorbeihuschen, der vom Leuchtturm kommen muss. Sie treten den Heimweg an, werden aber von Soldaten an der Kirche unter St. Stephanus überrascht. Tanaa und Loonika fliehen als Adler und bleiben in Alt-Danladu, während Dana, Kim und Joseph zu St. Stephanus hinaufsteigen. Als sie sich am Stephanus-Saulus-Denkmal beraten, fällt ihnen auf, dass es sich bei dem Gemälde im Wasserbecken um Alt-Danladu handelt.

Als Tim und die anderen wieder zusammentreffen, planen sie, nochmals nach Alt-Danladu zu gehen, um Tanaa und Loonia zu helfen. Da die Kirche unter St.Stephanus höchstwahrscheinlich bewacht ist, entschließen sie sich, über die Zisterne und den angrenzenden Hohlspiegel nach Alt-Danladu zu kommen, was ihnen auch gelingt. Allerdings sind ihnen Gorsas auf die Spur gekommen.

In Alt-Danladu angekommen, laufen sie am Obelisken vorbei zum Friedhof. In Alt-Danladu wird es langsam hell. Tim ist müde. Er beschließt, alleine am Obelisken zu schlafen, während Dana und Kim im Friedhof übernachten, damit sie von ihm, sollte er zum Dämon werden, nicht angegriffen werden können. Joseph hingegen ist weitermarschiert. Er möchte die andere Seite der Stadt erreichen, um dort nach Tanaa und Loonika zu suchen.

Als es in Alt-Danladu dämmert, wacht Tim auf, stellt aber fest, dass er außerhalb seines Körpers ist. Als sich sein Körper erhebt, sieht er auf der anderen Seite der kleinen Lichtung Totloor mit seinen Leuten und Atheon, die sich Tim nähern. Tim erkennt, dass Atheon sich als Retter aufspielen will, indem er Tim und damit den Dämon tötet. Als Atheon Tims Körper angreift, stürzt ein Adler auf die Lichtung. Es ist Loonika, die Tims Körper schützen will. Atheon tötet sie und Loonika wird ins Erdreich gezogen. Während kurz hinter Loonika Tanaa erscheint, verwandelt sich Tim in einen goldenen Käfer und der Dämon verlässt als dunkler Nebel seine Stirn. Atheon sorgt dafür, dass der Dämon in einer festen Gestalt erscheinen kann. In dem Moment erscheinen unzählige Adler, die einen ledernen Kopfschutz mit dem Wappen von Alt-Danladu tragen. Es gelingt diesen Soldaten, Totloor und seine Männer zurückzudrängen, aber gegen Atheon und den Dämon wissen sie nicht zu kämpfen. Während Tim noch mit seiner Verwandlung in einen Käfer beschäftigt ist, erscheinen weitere Soldaten, die allerdings einen goldenen Helm mit einem geflügelten ‘S’ tragen. Sie werfen keine Äxte, sondern schirmen die anderen Kämpfer mit einem blauen Nebel ab. Atheon kann diesen Nebel nicht durchdringen. Während Atheon sich daraufhin zurückzieht, beißt Tim als Käfer den Dämon tot.

Kurz darauf geleiten die Kämpfer mit dem geflügelten ‘S’ Tim und die anderen als Adler durch den Hohlspiegel, von wo sie kurz darauf in der Kuppel bei der Zisterne herauskommen. Nur Kim fehlt. Unter der Kuppel treffen sie auf Maan sowie Dan-Mo und seine Krieger. Es stellt sich heraus, dass Kim schon vor ihnen angekommen ist. Joseph hingegen ist blutüberströmt und möchte, dass man Loonika wieder aus der Erde holt, wo sie sich selbst hinbefördert hat, wie er glaubt. Dan-Mo schickt mehrere Soldaten, die jedoch mit der Botschaft zurückkommen, dass Loonika etwa 10 Meter unter der Erde liegt und kein Lebenszeichen mehr von ihr ausgeht. Sie wurde von Atheon mit Zaubersprüchen in Terran getötet.

Zu Tims Entsetzen, bittet der blutüberströmte Joseph ihn, ein Bild von sich zu machen. Tim tut ihm den Gefallen. Erst dann lässt Joseph sich die Wunden versorgen. Schließlich verlassen alle den kuppelförmigen Raum über die Zisterne.

Am nächsten Tag hört Joseph den Schlüsselanhänger seiner Mutter ab, der ihm als Abhörgerät dient. Er erfährt, dass Atheon sich mit Kim getroffen hat, der aber einen Deal abgelehnt habe. Trotzdem hat Atheon Kims Handy getrackt und wusste deshalb den Aufenthaltsort der Gruppe. Kim hat davon nichts erzählt. Außerdem sollen Tanaa, Loonika und Tim getötet werden.

Tags darauf geht Joseph an die Schule, schlägt Kim zusammen und läuft dann zum Drogeriemarkt, wo er sich das Foto ausdruckt, auf dem er blutüberströmt zu sehen ist. Dann schreibt er einen Abschiedsbrief an seinen Vater und gibt ihn dem Pförtner bei DosenDachs. Zudem schickt er die mp3-Datei mit Atheons Bemerkungen an Dana. So erfährt es die ganze Gruppe. Joseph geht schließlich nach Hause, verwüstet sein Zimmer und haut ab.

Als Josephs Vater den Brief erhält, ist er außer sich. Er befiehlt Bornia in sein Büro und verlangt eine Erklärung.

Er ruft das Sekretariat der Schule an und erfährt, dass Joseph weggelaufen ist. Daraufhin fährt er mit Bornia nach Hause, wo er das verwüstete Zimmer mit dem Graffiti Du bist eine Mörderin!!! sieht. Er will von Bornia wissen, ob Loonika tot ist.

Budra hat in der Zeitung von Weißkopfadlern über der Felsenburg Neurathen gehört und vermutet dort Kindersoldaten. Er fährt während seiner Nachtschicht dorthin und stellt fest, dass die Zisterne wohl ein Zugang zu anderen Räumen ist.

Die Redans haben unterdessen ein Au-pair-Mädchen engagiert, Saira. Sie soll Dana in die Schule begleiten. Dana ist genervt.

Zur selben Zeit machen Budra und Gollack einen Besuch bei Hr. Aalborn in der Firma, wo ihnen Hr. Aalborn das Bild vom blutüberströmten Joseph zeigt. Budra berichtet, dass von Joseph und Loonika bisher jede Spur fehlt. Nach diesem Gespräch telefoniert Hr. Aalborn mit Niklas Redan, der ihm eine E-Mail geschrieben hat, dass der Krieg begonnen habe.

Dana und die anderen beschließen derweil, dass sie Joseph suchen gehen werden, zumal Dante berichtet, dass Torass Joseph an der Felsenburg gesehen hätte. Auf dem Weg von der Schule nach Hause möchte Dana die Beziehung zu Tim wieder aufleben lassen, erhält aber einen Korb von ihm. Saira tröstet sie.

Ein paar Wochen später ist es dann soweit. Dana, Tim und Tanaa gehen auf die Suche nach Joseph zur Felsenburg Neurathen. Dort treffen sie an der Zisterne auf Doran und Torass, die zu den Rebellen gehören und dort Wache schieben. Da Maan mit seinen Soldaten den Leuchtturm in Alt-Danladu besetzt hält, können die Freunde auf das Gelände.

Sie laufen zum Friedhof und entdecken dort eine große Kapelle, in der sich mehrere Hundertschaften von Totloors Armee bereit machen, den Leuchtturm zu stürmen. Außerdem wird im Keller der Kapelle Joseph gefangen gehalten. Als die Soldaten Richtung Leuchtturm abgezogen sind, gelingt es den Freunden mit einem Unsichtbarkeitszauber die zurückgelassenen Wachen zu überwältigen und sie finden Joseph, der sich an geflecktem Schierling vergiftet hat. Tanaa fliegt daraufhin zum Leuchtturm, um Maans Soldaten vor dem bevorstehenden Angriff zu warnen, während Tim und Danaa mit Joseph Richtung Obelisk laufen.

Budra hat dienstfrei, hat aber Gollack dazu eingeladen, an der Felsenburg die Bussarde beziehungsweise Kindersoldaten zu beobachten, die man zwar mit dem Infrarotfeldstecher sehen konnte, aber nicht mit dem bloßen Auge. Aber außer einem Bussard, den Gollack auch mit bloßem Auge sehen kann, erscheint kein Vogel. Gollack fährt schließlich wieder mit dem Dienst-Passat nach Aalgart zurück, da er dort Streife fahren muss. Budra wartet. Schließlich landet ein Bussard in der Nähe der Zisterne. Um herauszufinden, ob es sich um einen Vogel handelt, schießt Budra. Der Bussard fällt hinter den Palisadenzaun, wird aber plötzlich von einem weit größeren Vogel, wahrscheinlich Weißkopfadler, aufgegriffen und wegtransportiert.

Unterdessen laufen Tim und Dana mit Joseph zum Obelisken. Als sie dort ankommen, finden sie einen Rosenstrauch und einen magisch bearbeiteten Gras-Kreis direkt vor dem Obelisken, bei dem die Grashalme zu einem Adler im Sturzflug umgebogen wurden. Auffällig viele Waldmistkäfer schleppen kleine Mistkugeln zum Obelisken. Kurze Zeit später ist auch Tanaa wieder da und alle fliegen als Adler durch den Hohlspiegel am Leuchtturm zurück zur Zisterne.

Währenddessen gelingt es Budra tatsächlich ein paar Infrarot-Fotos zu machen. Dann nickt er ein. Als er wieder aufwacht, steht der Maskierte da und warnt Budra, er solle sich nicht in die Angelegenheiten der Danaren einmischen.

Harald Aalborn und Niklas Redan treffen sich zu einem Kaffee am Hotel Falkennest am Prebischtor. Hr. Redan erzählt Hr. Aalborn, dass das Schwarzbuch gefunden wurde und Atheon die rechtmäßige Regierung in Danladu gestürzt hat. Er fordert Hr. Aalborn auf, tätig zu werden und eine Armee aufzustellen. Offenbar kennen beide ihre Vergangenheit und sind auch beide in der Lage, sich zu verwandeln.

Am darauf folgenden Samstag macht Tim sich erneut auf nach Alt-Danladu, um herauszufinden, was es mit den vielen Käfern am Obelisken auf sich hat. Als er dort ankommt, taucht Loonika aus der Grasnarbe auf. Tim will sie nach Hause tragen. Da er sich aber beobachtet fühlt, lässt er sie in einer nahen Kapelle und geht zurück zum Leuchtturm. Er will Tanaa und Dana informieren.

Dana ist gerade beim Frühstück, als sie die SMS von Tim bekommt. Sie sagt, sie hätte ein Date mit Tim, und geht sofort los. Auch Saira möchte mit, aber Dana will sie nicht dabei haben. Sie trifft sich mit Tanaa am Busbahnhof. Als sie an der Felsenburg ankommen, ist Danas Vater schon mit dem Auto da. Saira, die geahnt hat, dass es um etwas anderes als ein normales Date geht und obendrein die SMS von Dana mitgelesen hat, hat Dana verraten.

Als Hr.Redan vorschlägt, sie sollten doch stattdessen schwimmen gehen, nimmt Dana den Vorschlag an. Sie informiert zusätzlich Kim, der das Auto seiner Eltern organisiert, und tut so, als ob sie mit Saira gemeinsam in ein Waldschwimmbad fahren. Als Saira merkt, dass sie angelogen worden ist, lässt Dana sie an einem Grillplatz zurück und fährt mit den anderen weiter zur Felsenburg.

Als sie an der Kapelle in der Nähe des Obelisken ankommen, ist Loonika nicht mehr da. Tanaa hat jedoch als Adler eine Duftlandkarte in ihrem Gedächtnis. Sie erkennt, dass Leute aus der großen Kapelle Loonika weggeschleppt haben müssen. Also laufen sie dorthin und finden tatsächlich fünf Bewaffnete, die wohl versuchen, ein magisches Artefakt herzustellen, indem sie aus Loonika die Energie absaugen. Es kommt zum Kampf. Da die Fremden etwas von Magie verstehen und sich in Wölfe verwandeln können, wird es brenzlig. Plötzlich taucht jedoch Piroschka auf und kämpft mit zwei Wölfen und Tim verwandelt sich zudem in den Skarabäus. Es gelingt den Freunden, Loonika zu retten, aber sie ist immer noch bewusstlos.

Am darauf folgenden Montag erhält Budra Post. Der Brief enthält das Foto, das Gorsas von ihm im Wald geschossen haben, als sie ihn überwältigt und gefesselt hatten. Budra versteht dies als Warnung des Maskierten, sich nicht in die Fehde der Kindersoldaten einzumischen. Als er Gollack in der Kaffee-Küche trifft, zeigt er ihm dennoch das Bild der in Zweierformation auf die Zisterne zufliegenden Vögel.

Hr. Aalborn ist am Aalstein auf der Suche nach Joseph. Er hat sich in einen Dachs verwandelt und greift in einen Kampf ein, den Joseph mit einem Gorsa führt. Dann erzählt er Joseph von Loonikas Überleben.

Dana, Tim, Tanaa und Saira als Piroschka sitzen bei Tim zu Hause am Bett, wo sie Loonika untergebracht haben, als es klingelt und Joseph mit seinem Vater vor der Tür steht. Als er Loonika sieht, hält Joseph es für unverantwortlich, nicht die Ärzte hinzuziehen. Er verlässt das Haus und kurze Zeit später steht ein Krankenwagen vor der Tür, den Joseph informiert hat.

Notgedrungen begleiten die Freunde Loonika ins Krankenhaus. Joseph hält daraufhin am Bett von Loonika Wache. Später kommen Dana, Tanaa und Tim ins Krankenhaus und halten eine Zermonie ab, die Loonika wieder zu Bewusstsein bringen soll. Sie rezitieren einen Spruch in Celesti, den sie in der Bibliothek gefunden haben, aber nichts passiert. Gefrustet ziehen sie ab. Joseph nimmt wieder seinen Posten bei Loonika ein.

In der Nacht wird Joseph von einer Krankenschwester aufgeschreckt, die ihm sagt, sein Vater würde an der Rezeption warten. Joseph geht nach draußen, wählt die Nummer seines Vaters und erkennt, dass man ihn reingelegt hat. Als er zurück in Loonikas Krankenzimmer kommt, sieht er nur noch durch das Fenster einen weißen Lieferwagen davonfahren. Loonika ist entführt worden.

Alle versammeln sich bei Joseph zu Hause. Da erhält Tanaa eine Nachricht von Loonika, die ihr einen Bienenstock als Bild schickt. Die Freunde suchen in den Gelben Seiten und fliegen als Adler die verschiedenen Imker an, bis Hr. Aalborn, der als Dachs unterwegs ist, eine Nachricht schickt, dass er Loonika in einem Schuppen unweit von Aalgart entdeckt hat. Dort entbrennt schließlich ein Kampf, der mit der Hilfe von Dan-Mos Kriegern, die durch einen ‘mandé fà’, einen unendlichen Pfeil, von Tanaa gerufen wurden, gewonnen wird.

Die weitere Zeit verläuft ruhig und selbst Joseph geht wieder zur Schule. Doch eines Tages besucht Loonika mit Joseph zusammen Tim und sie beschließt noch einmal zum Obelisken zurückzukehren, um das Geschehen um das Transformationsgrab zu verstehen. Schließlich machen sich die Freunde, außer Joseph, noch am selben Abend auf zum Obelisken. Sie finden dort nichts mehr, was auf Loonikas Grab hindeuten würde. Aber zufällig entdecken sie, dass die Augen von Stren Ebba sich anschalten, wenn man hineinschaut. Sie scannen ihr gegenüber. Weiteres finden die Freunde aber nicht heraus. So gehen sie schließlich wieder zurück.

Joseph ist wütend, weil Loonika seiner Meinung ständig ihr Leben aufs Spiel setzt. Um dem ein Ende zu bereiten, geht er selber zur Zisterne an der Felsenburg und ruft Budra an.

Unterdessen wollen sich Tim und die anderen wieder auf den Rückweg machen, als sie die Glocken der Kirche unter St.Stephanus läuten hören. Das kann nur bedeuten, dass sich Atheon über die Kirche Zugang zu Alt-Danladu verschafft hat. Plötzlich werden sie von 5 Elitekämpfern von Totloor, die mit magischen Armbrüsten ausgestattet sind, angegriffen. Mit Hilfe des Skarabäus schlagen sie die Kämpfer in die Flucht. Dann plötzlich öffnet Stren Ebba in seinem Relief die Augen und offenbart das Zeichen des Dritten Auges, ‘asch tet’aya’.

Die Freunde nehmen den Weg durch die Kirche zurück. Glücklicherweise hat Herr Redan zwei der Wachen Atheons in der Kirche überwältigt und kann den Kindern den Weg zum Altar öffnen.

Mittlerweile hat Joseph Budra zum Obelisken geführt, sieht aber, außer ein paar bewusstlosen Soldaten, seine Freunde nicht mehr. Budra drängt darauf, zurückzukehren und so führt ihn Joseph wieder zur Zisterne zurück.

Als Budra aus der Zisterne auftaucht, ist alles beleuchtet. Mehrere Mannschaftswagen der Polizei sind vor Ort. Budra ist erstaunt, von Gollack zu hören, dass er, Budra, ja die Mannschaftswagen herbeigefunkt hätte, weil sich an der Felsenburg ein Rockerkrieg abspielen würde. Budra will daraufhin Gollack von seinen Einsichten überzeugen und bittet ihn, an der Zisterne zu warten. Budra taucht ab, aber die magische Wand ist nicht mehr da. Er kann also nicht nach Alt-Danladu und muss wieder auftauchen. Er bleibt somit Gollack gegenüber den Beweis schuldig, dass es Alt-Danladu überhaupt gibt. Budra erkennt, dass er entweder von Joseph oder von dem Maskierten an der Nase herumgeführt wurde und fürchtet um seinen Job.

Nachdem Loonika von Josephs Einlassungen mit der Polizei weiß, macht sie mit ihm Schluss, zeigt ihm aber dennoch, dass sie ihn trotz allem gerne hat.

Am Mittwoch derselben Woche sitzen die Freunde am Stephanus-Paulus-Denkmal und reden über Atheon. Dana hat von ihrem Vater gehört, dass Atheon in Alt-Danladu festsitzt, weil die Rebellen den Weg zur Zisterne geschlossen haben. Als sie auf das Gemälde in dem Wasserbecken des Denkmals schauen, stellen sie fest, dass die Kirche unter St. Stephanus Runen aufweist, die langsam die ganze Kirche bedecken. Offenbar versucht Atheon sich Zugang zur Kirche zu verschaffen.

Die Freunde beschließen, das Zeichen, die blaue Kugel, im Altar in der Kirche unter St.Stephanus einzusetzen. Als sie dort ankommen, sieht die Kirche um Jahre gealtert aus. Offenbar greift Atheon die Kirche mit Infernal-Zaubern an. Dana bespritzt die Kirchenwände mit Weihwasser aus St. Stephanus, was ihnen ihre goldene Farbe wiedergibt. Dann setzen sie das Zeichen in den Altar ein.

Budra ist mittlerweile für sechs Wochen wegen Burnout vom Dienst freigestellt. Er besucht die Kirche in Neuenkircheck, damit er nicht so viele bekannte Gesichter sieht. Dabei stellt er eines Abends fest, dass das Gemälde am Stephanus-Saulus-Denkmal mit Teufelsfratzen verunstaltet ist, und meldet dies Gollack. Kurz danach sieht er, wie ein Dämon versucht sich Zugang zu St. Stephanus zu verschaffen, aber ohne Erfolg.

Ende Mai fallen Loonika an der Kirche die dämonischen Kratzspuren auf, auch wenn die anderen sie nicht sehen können. Dann, kurz vor den Sommerferien kommen zwei neue Schüler in Tims Klasse, Urian und Peri, zwei Dämonen. Sie greifen Tim und Tanaa auf dem Nachhauseweg an. Dana, die Zeuge des Angriffs wird, alarmiert die Polizei. Budra, der wieder im Dienst ist, schickt Gollack, aber als die Polizeibeamten an die Brücke kommen, können sie niemanden mehr sehen, da Urian und Peri mittlerweile die Flucht angetreten haben und Tanaa die anderen unsichtbar gezaubert hat.

Die Freunde beschließen schließlich Urian und Peri Hostien und Weihwasser in ihr Pausenbrot und ihre Trinkflasche zu schmuggeln und sie dadurch aus dem Weg zu räumen, was ihnen schließlich gelingt. An Peris Platz finden sie zudem ein Amulett aus mehreren konzentrischen Metallringen, das sie mitnehmen.

Zu Beginn der Sommerferien liegen Dana und Saira zusammen in Danas Zimmer, als eine Whatsapp-Nachricht von Tim eingeht. Tanaas Eltern sind wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung inhaftiert worden.

Die Personen

Familie Unsch:

Tim Unsch: *09.09.2004. lebt mit seiner Mutter in einem heruntergekommenen Haus. Sein Vater ist tot. Tim ist schlecht in der Schule. Privat sammelt er Antiquitäten, vor allem Schlüssel. Sein Zimmer hat er mit Graffiti vollgesprayt.

Tanja Unsch: Ist Alleinerziehend und arbeitet Schicht bei Dosendachs. Sie kümmert sich wenig um Tim, ist aber sehr bemüht und immer freundlich.

Familie Aalborn:

Joseph Aalborn: Größe: Etwas unter Durchschnitt. Schwarze, kurze Locken. Sichtlich dick! Joseph wird in der Klasse gemobbt, vor allem von Kim. Er ist Unternehmersohn von Dosendachs und ein wenig mit Dana und Tim befreundet. Er ist übergewichtig. Auch er hat zwei Fünfen im Zeugnis. Seine Mutter ist überfürsorglich und lässt Joseph keinen Raum. Joseph muss immer gesundes Bio-Zeug essen, was er hasst. Er tauscht deswegen sein Pausenfrühstück immer mit Dana. Josephs Zimmer ist 30m²groß und mit Zimmerpflanzen (Aloe und Efeutute) zur Raumluftverbesserung von seiner Mutter angefüllt worden. Die Wände hat Joseph mit Transformerplakaten zugeklebt. Seine Mutter nennt ihn Jojochen, sein Vater Jo oder Joi. Wenn Joseph Angst hat, schwitzt er.

Harald Aalborn: Inhaber von Dosendachs. Gemütlicher Mensch.

Bornia Aalborn: *1975. Ist die Mutter von Joseph und Personalchefin von Dosendachs. Sie ist arrogant und will nicht, dass Joseph mit Tim, einem Asozialen, wie sie meint, befreundet ist. Kann Blut nicht sehen.

Familie Redan:

Dana Redan: Mittelgroß, glattes, dunkelbraunes, schulterlanges Haar. Kommt aus einer Vorzeigefamilie. Ist Einzelkind, sportlich und die Klassenbeste. Sie kennt Tim seit dem Kindergarten. Sie hat viel Einfühlungsvermögen.

Niklas Redan: Danas Vater. Arbeitet im Bürgerbüro Aalgarts.

Unternehmen Dosendachs:

Herr Raddatz: Angestellter von Dosendachs. Entwirft mit einem CAD-Programm Josephs Nerf. 50 Jahre alt, kleine Statur, grauer Bart und Halbglatze.

Die Polizei:

Budra: Polizeihauptmeister. Ledig. Lebt alleine. Glaubt an die Kindersoldaten und an Hexen und Magie. Fährt einen Chevrolet.

Gollack: Ist vernunftbetont. Verheiratet. Frau im Kirchenchor. Hält Budra für einen Spinner. Macht sich aber Sorgen um ihn.

Die Danaren:

Dan-Mo: Offizier bei den Danaren. Vater von Deng.

Tanaa Lakunò: Braune, kinnlange Haare. Strategin. Wohnt ab Band 2 in der Römerstraße 142, im Domus Spiritus Sancti (Heilig-Geist-Haus) zusammen mit Loonika

Loonika Seychelles: Blonde, schulterlange Locken. Sehr emotional und hingebungsvoll.

Deng: Kurze, braune Haare. Mittelgroß, sportlich. Unauffällig. Sohn von Dan-Mo. Still, aber verantwortungsbewusst. Stirbt am Ende von Band 1.

Sam Atheon: Ist ein Rat und der Drahtzieher hinter allem Übel. Er steht mit Bornia in Verbindung und hat ihr einen magischen Ring geschickt und die Münze, den Schlüssel für die Geheimbibliothek.

Die Personen aus Alt-Danladu oder Celan Krat:

Totloor: Vater von Maan. Gibt sich als Tahor aus, auch wenn er keiner ist.

Maan: Sieht aus wie Winnetou. Sohn von Totloor. Beherrscht Magie.

Dugal:

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