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Tristans Tod: oder Eine Reise nach Baden
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eBook232 Seiten3 Stunden

Tristans Tod: oder Eine Reise nach Baden

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Über dieses E-Book

In der badischen Provinz, zwischen stinkenden Gerbgruben und ratternden Dampfmaschinen, lebt hochherrschaftlich die reiche und angesehene Familie Steingoetter. Als Fabrikbesitzer und Clan-Chef Heinrich unter mysteriösen Umständen seinen Tod im Wald findet, ändert sich das Leben seiner Frau Anna schlagartig. Ihre beiden Söhne haben nicht die geringste Absicht, die Position des Vaters einzunehmen, lieber leben sie intensiv und sinnenfreudig in der Hauptstadt Karlsruhe. Anna Steingoetter übernimmt kurzerhand die Leitung des Unternehmens. Überraschend schleicht sich mit dem Besuch ihrer Nichte Philine aus der Schweiz eine neue Dimension in das Leben der Familienmitglieder.

Karin Hirn überträgt in ihrem neuen Roman das klassische Motiv von Tristan und Isolde in die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts. Sie erzählt - nach realen Begebenheiten zwischen Heidelberg und Lausanne - eine berührende Geschichte über starke Frauen und die Macht von Liebe und Kunst vor der harten Alltagskulisse des Gerberhandwerks.
SpracheDeutsch
HerausgeberLindemanns
Erscheinungsdatum1. Nov. 2016
ISBN9783881909525
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    Buchvorschau

    Tristans Tod - Karin Hirn

    steingoetter_titel_vorne.jpg

    Karin Hirn

    Tristans Tod oder

    Eine Reise nach Baden

    Roman

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    Für meine Mutter

    Karin Hirn M.A., geboren und aufgewachsen in Wiesloch / Heidelberg. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Unterrichts- und Lehrtätigkeit an verschiedenen Bildungseinrichtungen und in der Erwachsenenbildung. Journalistische Tätigkeit. Arbeitet als Lehrerin in Heidelberg, lebt in Wiesloch. Erste Vorsitzende des „Kulturverein Johann Philipp Bronner in Wiesloch, Mitglied der „Gemeinschaft Christlicher Künstler Heidelberg und des „Kunstkreis Südliche Bergstraße in Wiesloch. Verschiedene Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellung Fotografie im Rathaus Wiesloch. Seit 2008 im Denkmalschutz tätig. Fachpublikationen und Reportagen im Bereich Bildende Kunst und Industriegeschichte. 2011 erschien ihr erster Roman „Der Garten des Apothekers in Lindemanns Bibliothek.

    Tristan

    Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,

    ist dem Tode schon anheimgegeben,

    und wird für keinen Dienst auf Erden taugen,

    und doch wird er vor dem Tode beben,

    wer die Schönheit angeschaut mit Augen!

    Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe,

    denn ein Tor nur kann auf Erden hoffen,

    zu genügen einem solchen Triebe:

    Wen der Pfeil des Schönen je getroffen,

    ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

    Ach, er möchte wie ein Quell versiechen,

    jedem Hauch der Luft ein Gift entsaugen

    und den Tod aus jeder Blume riechen:

    Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,

    ach, er möchte wie ein Quell versiechen!

    August Graf von Platen

    (1796 – 1835)

    Prolog 1

    Ich hatte eine Liebe in Baden. Groß war sie und schön. Jetzt ruht auf ihr schwer die Erde. Braun ist die Erde in Baden, braun, feucht und fruchtbar. Es wächst viel auf die