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Der nächste Tote bin ich Berlin 1968 Kriminalroman Band 8
Der nächste Tote bin ich Berlin 1968 Kriminalroman Band 8
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eBook141 Seiten1 Stunde

Der nächste Tote bin ich Berlin 1968 Kriminalroman Band 8

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Der nächste Tote bin ich

Berlin 1968 Kriminalroman Band 8

von Tomos Forrest

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 115 Taschenbuchseiten.

 

Auf dem Bahnsteig sieht Bernd Schuster einen Mann mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck. So eine Situation hatte er schon einmal erlebt, konnte aber den folgenden Sprung vor einen Zug nicht mehr verhindern. Deshalb beschließt er jetzt, sich um den Mann zu kümmern. Doch dafür ist es zu spät. Als Bernd den Mann anspricht, sackt dieser bewusstlos zusammen. Für einen kurzen Moment erwacht der Fremde dann noch einmal. Er haucht den Namen Carla und fragt "Warum?" Einen Augenblick später ist der Mann tot.

Bernd glaubt, dass der Fremde ermordet wurde. Er beschließt, diese Carla zu finden und die Frage des Toten zu beantworten.

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum29. Mai 2021
ISBN9798201027438
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    Buchvorschau

    Der nächste Tote bin ich Berlin 1968 Kriminalroman Band 8 - Tomos Forrest

    Der nächste Tote bin ich

    Berlin 1968 Kriminalroman Band 8

    von Tomos Forrest

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 115 Taschenbuchseiten.

    Auf dem Bahnsteig sieht Bernd Schuster einen Mann mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck. So eine Situation hatte er schon einmal erlebt, konnte aber den folgenden Sprung vor einen Zug nicht mehr verhindern. Deshalb beschließt er jetzt, sich um den Mann zu kümmern. Doch dafür ist es zu spät. Als Bernd den Mann anspricht, sackt dieser bewusstlos zusammen. Für einen kurzen Moment erwacht der Fremde dann noch einmal. Er haucht den Namen Carla und fragt „Warum?" Einen Augenblick später ist der Mann tot.

    Bernd glaubt, dass der Fremde ermordet wurde. Er beschließt, diese Carla zu finden und die Frage des Toten zu beantworten.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

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    1.

    Heute, am 30.6.1968, verlässt der erste Containerzug der DDR den Containerbahnhof Frankfurter Allee in Lichtenberg. Dreißig Container werden zum Überseehafen von Rostock gebracht. Diese Nachricht wird kaum jemand in West-Berlin zur Kenntnis nehmen, und der harmlose Inhalt der Container interessiert mit Ausnahme einiger Behörden auch wirklich niemand im gesamten Westdeutschland.. Das nachfolgend geschilderte Geschehen dafür später umso mehr, denn dieser Fall des Privatdetektivs Bernd Schuster füllte noch wochenlang die Klatschspalten der Springer-Presse.

    *

    Dieses Signal tödlicher Verzweiflung.

    Bernd hatte ihn das letzte Mal bei einem Mann gesehen, der sich vom Bahnsteig vor einen einfahrenden Zug geworfen hatte.

    Bernd hatte nicht die Absicht, eine Wiederholung des damals Erlebten zuzulassen. Er gab sich einen Ruck und benutzte die Ellenbogen, um den Ausgang zu erreichen. Die Türen schlossen sich mit asthmatisch anmutendem Keuchen, Bernd schaffte es in letzter Sekunde, aus dem Wagen zu springen.

    Der Zug fuhr an, mit kreischenden Rädern und stählernem Hämmern. Bernd und der Mann blieben allein auf dem Bahnsteig zurück, eingetaucht in bläuliches Leuchtstoffröhrenlicht,

    Bernd Schuster drängte sich mit anderen Passagieren, die es wie er eilig hatten, um den Einstieg in die U-Bahn. Feierabendverkehr in West-Berlin. Das war nun mal so, wenn man kein Taxi bekommen hatte und der eigene Wagen zur Inspektion in der Werkstatt stand.

    Inmitten der Flut nachdrängender Passagiere verharrte ein hochgewachsener, schätzungsweise vierzigjähriger Mann reglos auf dem Bahnsteig. Der Blick leer und mit blassem, seltsam gespannt wirkendem Gesicht. Er schien nicht wahrzunehmen, welche Hektik ihn umspülte, er wirkte wie ein Fels in der Brandung.

    Nein, der Vergleich hinkte. Ein Fels war stark, aber dieser Mann war ohne Kraft. Bernd kannte diesen Blick, das sich auf schmutzigen, mit Plakaten und Schmierereien bedeckten Kacheln spiegelte.

    „Haben Sie Feuer?", wandte Bernd sich an den Mann.

    Der Mann antwortete nicht. Er wirkte wie in Trance.

    Der Mann war durchschnittlich gekleidet, in grauem Flanell. Der Krawattenknoten war leicht verrutscht. „Pardon, wiederholte Bernd. „Haben Sie ...

    Weiter kam er nicht. Der Mann brach abrupt zusammen. Seine Augäpfel rollten nach oben, vor seinen Mund trat etwas Schaum.

    Ein Epileptiker, dachte Bernd und hielt Ausschau nach Hilfe. Am anderen Ende des Bahnsteigs tauchte eine dicke Frau mit Hund auf. Sie sprach mit dem Tier und nahm keine Notiz von ihrer Umgebung.

    Bernd bückte sich. Er hatte einige Mühe, den Bewusstlosen zu einer Bank zu schleppen und darauf zu legen. Die Lider des Mannes bebten, „Carla, murmelte er. Sein Blick wurde klarer, er schien den Moment der Schwäche überwunden zu haben, aber es war zu spüren, dass er kaum etwas von dem wahrnahm, was um ihn herum geschah. „Mein Gott, Carla, sagte er stockend. In seinen Augen standen plötzlich Tränen.

    „Warum?", fragte er.

    Im nächsten Moment rollte sein Kopf zur Seite, sein Körper schien sich zu strecken, dann verließ ihn schlagartig jede Spannung.

    Bernd bekam einen trockenen Mund.

    Er wusste, was das plötzliche Abschlaffen zu bedeuten hatte. Bernd griff nach der Hand des Mannes, er suchte den Puls, aber er fand keinen.

    Der Mann war tot.

    2.

    Sie schritten gemeinsam durch den Park. „Ich bringe es einfach nicht fertig, sagte das Mädchen zu ihrem hochgewachsenen Begleiter. „Was du verlangst, ist Wahnsinn. Ich kann ihn nicht vergiften wie eine Ratte!

    Oliver Ding vermied es, Carla anzusehen.

    „Klar, es ist Mord, gab er zu, „aber gleichzeitig ist es ein Akt von Notwehr. Ich habe das Geld unterschlagen. Ich habe es für uns getan. Damit wir das Haus kaufen, heiraten und vernünftig leben können. Wenn sie mich jetzt auf die Straße setzen, ist alles aus, dann ist unsere Zukunft aussichtslos.

    „Das wäre sie auch, wenn wir einen Mord auf unser Gewissen laden würden."

    „Müller hat herausbekommen, dass ich das Geld genommen habe, sagte Oliver Ding. „Ich habe versucht, die Sache mit ihm ins Reine zu bringen, aber er ist offenbar entschlossen, mich mit Schimpf und Schande aus der Firma zu jagen. Er hasst mich. Er hasst mich, weil er weiß, dass du mir gehörst.

    „Das redest du dir ein."

    „Ich weiß, was ihn bewegt, presste Oliver Ding durch die Zähne. „Ich kenne diesen feinen Herrn. Er ist ein Schwein, er ist nicht besser als ich, im Gegenteil! Leonhard Müller, unser Herr Finanzdirektor! Er wirtschaftet sich seit langem Unsummen in die eigenen Taschen und hat die Stirn, mich einen Betrüger zu nennen ...

    Sie blieben unweit des großen Teiches stehen und beobachteten, wie Kinder die Enten fütterten. Mitten auf dem Wasser schwamm eine Ente kieloben, tot.

    „Ich kann es nicht, sagte Carla Johannsen und schüttelte sich. „Es muss einen anderen Weg geben. Du sitzt in der Finanzbuchhaltung. Wenn es stimmt, dass Müller die Firma schädigt, oder geschädigt hat, muss es dir doch gelingen, das aufzudecken und ihn damit unter Druck zu setzen.

    „Ich soll ihn erpressen?"

    „Du sollst deine Trümpfe gegen seine ausspielen", wehrte Carla Johannsen ab.

    „Mir fehlen konkrete Beweise. Ich habe jetzt nicht die Zeit, sie zu suchen. Ich kann nach meiner Kündigung auch nicht zur Geschäftsleitung gehen und Müller anschwärzen. Das würde nichts bringen. Man würde mir vorwerfen, ich versuchte mich auf billige Weise an ihm zu rächen. Kein Mensch würde auf mich hören, niemand! Was aber das Schlimme ist: Ich hätte keine Chance, einen neuen Job zu kriegen. Ich brauche dir nicht zu sagen, was das bedeutet. Wir könnten nicht heiraten. Nein, entweder schalten wir Müller aus, oder wir finden uns damit ab, nie mehr eine gemeinsame Zukunft zu haben."

    Carla schüttelte ihr leuchtendes, fast schulterlanges Blondhaar zurecht. Ihre weichen, vollen Lippen zuckten.

    „Ich war immer dagegen, dass du das System überlistest und dir Beträge für nicht erbrachte Leistungen auf ein fingiertes Konto überweisen lässt", maulte sie.

    „Ja, bestätigte er mürrisch, „du hast diese Zweifel wiederholt zum Ausdruck gebracht. Du hattest Angst vor der Entdeckung. Du hattest auch keine moralischen Einwände, dir fehlte einfach der Mumm, mich zu decken. Als ich dir klarmachte, wie leicht es ist, auf diese Weise zu Geld zu kommen, und als ich dir sagte, dass Müller sich mit Gewissheit ganz ähnlicher Methoden bedient, warst du durchaus bereit, mein Handeln als einen Geniestreich zu feiern.

    „Wie ... wie stellst du dir das mit ihm denn vor?", fragte Carla und musterte die tote Ente.

    „Ich habe Cyanidlösung besorgt. Du träufelst ein paar Tropfen davon in Müllers Kaffee, in seine Thermoskanne, aus der er sich laufend bedient, wie du sagst. Das Gift wird ihn in Sekundenschnelle umhauen. Er wird nicht einmal merken, was mit ihm los ist."

    „Es ist Mord."

    „Sein Tod sichert unsere Zukunft. Sein Tod ist unser Leben", sagte Oliver Ding großspurig.

    Er war nicht viel größer als das attraktive, blonde Mädchen. Ein braunhaariger, salopp gekleideter Mann in Sportkombination und dünnem Rolli. Wer ihn und das Mädchen sah, brachte im allgemeinen ein gefälliges Lächeln zustande. Carla und Oliver waren fraglos ein hübsch anzusehendes Paar.

    „Wenn Müller stirbt, wird die Polizei mühelos feststellen, auf welche Weise er zu Tode gekommen ist, meinte Carla und ging weiter. Oliver blieb dicht an ihrer Seite und blickte auf ihren rot schillernden, schönen Mund. „Man wird die Leiche obduzieren, fuhr Carla stockend fort. „Man wird das Gift entdecken und prompt dahinterkommen, wie es in Müllers Körper gelangte. Da bekannt ist, dass ich, seine Sekretärin, ihm täglich die gefüllte Kanne auf den Schreibtisch stelle, wird der Verdacht

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