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Adele und die Gildenfrau: Verbotene Liebe Anno 1602

Adele und die Gildenfrau: Verbotene Liebe Anno 1602

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Adele und die Gildenfrau: Verbotene Liebe Anno 1602

Länge:
153 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2021
ISBN:
9798201582104
Format:
Buch

Beschreibung

Adele und die Gildenfrau

Verbotene Liebe Anno 1602

Historischer Roman von W. A. Hary

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 131 Taschenbuchseiten.

 

Im Jahre des Herrn 1602, im Kreise der Obrigkeit der Hansestadt Hamburg, spinnt Gildenfrau Margarethe Brinkmann ihr Netz aus Intrigen und Verschwörungen, um ihre in der Gilde vereinigten Hansekaufleute ganz oben zu halten, in Konkurrenz zur noch einflussreicheren Wetkengilde. Doch als Frau darf sie stets nur aus dem Hintergrund heraus handeln, weil offiziell nur Männer das Sagen haben innerhalb der damaligen Obrigkeit.

Was lange währt, wird endlich gut. Das möchte man sagen. Aber nur, wenn man meint, dass die jetzt unmittelbar bevorstehende Hochzeit ihrer Enkelin Adele ausgerechnet mit dem Sohn ihres Erzfeindes Johann Wetken der Gildenfrau gefallen könnte. Es darf hingegen das Schlimmste für die junge Liebe befürchtet werden. Und was wird tatsächlich geschehen?

Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2021
ISBN:
9798201582104
Format:
Buch

Über den Autor


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Adele und die Gildenfrau - W. A. Hary

Adele und die Gildenfrau

Verbotene Liebe Anno 1602

Historischer Roman von W. A. Hary

Der Umfang dieses Buchs entspricht 131 Taschenbuchseiten.

Im Jahre des Herrn 1602, im Kreise der Obrigkeit der Hansestadt Hamburg, spinnt Gildenfrau Margarethe Brinkmann ihr Netz aus Intrigen und Verschwörungen, um ihre in der Gilde vereinigten Hansekaufleute ganz oben zu halten, in Konkurrenz zur noch einflussreicheren Wetkengilde. Doch als Frau darf sie stets nur aus dem Hintergrund heraus handeln, weil offiziell nur Männer das Sagen haben innerhalb der damaligen Obrigkeit.

Was lange währt, wird endlich gut. Das möchte man sagen. Aber nur, wenn man meint, dass die jetzt unmittelbar bevorstehende Hochzeit ihrer Enkelin Adele ausgerechnet mit dem Sohn ihres Erzfeindes Johann Wetken der Gildenfrau gefallen könnte. Es darf hingegen das Schlimmste für die junge Liebe befürchtet werden. Und was wird tatsächlich geschehen?

––––––––

Bisher erschienen:

Wilfried A. Hary: Die Gildenfrau

Wilfried A. Hary: Die Tochter der Gildenfrau

Wilfried A. Hary: Die Zofe der Gildenfrau

Wilfried A. Hary: Das Geheimnis der Gildenfrau

Wilfried A. Hary: Der Spion der Gildenfrau

Wilfried A. Hary: Der Bote der Gildenfrau

Wilfries A. Hary: Adele und die Gildenfrau

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author / COVER WERNER ÖCKL

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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1

Die Obrigkeit von Hamburg, vereint in der Hanse, hatte inzwischen das Thema Adele Brinkmann aus dem Hansehaus Brinkmann beinahe völlig abgetan. Es gab Neueres zum Tratschen. Zumindest vorerst...

Ein Umstand, den jedenfalls nicht nur die inzwischen neunzehnjährige Adele durchaus die letzten Monate begrüßt hatte, sondern vor allem wohl auch ihre Großmutter, die mächtigste Frau Hamburgs in jener Zeit um 1602 und vielleicht sogar die mächtigste Hamburgerin aller Zeiten. Wohlgemerkt aller, die es davor gegeben hatte und die es danach noch geben würde.

Nicht wenige Hansekaufleute vertraten tatsächlich genau diese Meinung. Deshalb war es ja auch nicht zu vermeiden gewesen, dass es sich herumgesprochen hatte, als vor Monaten ausgerechnet die Enkelin dieser mächtigsten aller Gildenfrauen sozusagen abtrünnig geworden war.

Allerdings war das durchaus auch von Johann Wetken, dem zukünftigen Erben der Wetkengilde, so gewollt gewesen. Dass es bekannt geworden war. Seinem Vater, Georg Wetken, zuliebe. Denn dieser hätte ansonsten niemals zugelassen, dass sich ein echter Wetken ausgerechnet mit einer geborenen Brinkmann abgab. Waren doch diese beiden Gilden sich spinnefeind. Immerhin war Georg Wetken, Johanns Vater, der schlimmste Konkurrent zur Gildenfrau Margarethe Brinkmann.

Adele konnte sich noch gut erinnern an jene entscheidenden Worte ihres Liebsten, mit dem sie nun schon seit Monaten heimlich verlobt war, und es war ihr, als würde diese entscheidende Szene sich wieder direkt vor ihren Augen abspielen. Als Johann gesagt hatte:

„Wie wäre es denn, wenn ich meinem Vater weismachen würde, dass es mir gelungen ist, den größten denkbaren Schlag gegen Margarethe Brinkmann und ihr Netzwerk aus Intrigen und Verrat zu verüben, den er sich überhaupt vorstellen kann? Denn welcher Schlag gegen den Erzfeind wäre denn eindrucksvoller für jeden, der das erfahren würde, als dass ausgerechnet eine Enkelin von Margarethe Brinkmann sich voll und ganz gegen ihre eigene Oma wenden würde, um zum Erzfeind Wetken überzulaufen?"

Konsterniert hatten nicht nur Adele selbst, sondern auch Gordula Schopenbrink und ihr Bruder Christian, bei denen sie damals untergekommen war, Johann angestarrt. Vor allem die Schopenbrink-Geschwister hatten gar nicht begreifen wollen, was er da gerade gesagt hatte.

Und Johann war noch gar nicht fertig damit gewesen, denn die eigentliche Sensation, die er sich überlegt hatte, sparte er sich noch bis zum Schluss auf. Er formulierte den genauen Wortlaut, wie er es unter die Leute bringen wollte:

„Der als Nachfolger in der Führungsspitze der Wetken-Gilde vorgesehene Johann Wetken gibt bekannt, dass er die Enkeltochter aus dem verfeindeten Hause Brinkmann zu seiner Frau nehmen wird, um sie vom Makel des Namens Brinkmann ein für alle mal rein zu waschen!"

Er verkündete es genau so und fuhr sogleich gespielt theatralisch fort, als würde er sich auf einer Bühne befinden:

„Sie wird künftighin eine echte Wetken sein und somit das unübersehbare Symbol einer absoluten Niederlage des Hauses Brinkmann!"

Was er da so gespielt theatralisch vorgetragen hatte, sorgte immerhin dafür, dass aller Kinnladen seiner ungläubigen Zuhörer nach unten klappten.

Und dann begannen sie nacheinander zu begreifen.

Adele als erste – und sie war damit auch die erste, die echte Bedenken anmeldete:

„Wird da dein Vater wirklich jemals mitmachen wollen?"

„Bei einem dermaßen großen Sieg über den Erzfeind wird er sich dem nicht entgegen stellen!", antwortete Johann überzeugt. „Wir müssen eben nur auch bei der ursprünglichen Geschichte bleiben, dass ich mich natürlich mit Gordula getroffen habe und nicht mit dir, Adele.

Tut mir leid, aber das muss wohl sein. Sonst kann es uns nicht gelingen. Und er wird erfahren, dass du geflohen bist mit Hilfe deines Opas, der ja irgendwie mit ihm in Kontakt zu stehen scheint, wenn ich das richtig vermute.

Dass du hier im Hause Schopenbrink aufgenommen wurdest, ist schließlich der Schlüssel zu meiner Lösung: Er weiß ja, dass ich hier bin, dass Gordula mich ganz dringend sehen wollte – und du bist das, was so dringend war, liebste Adele! Verstehst du?

Ich werde ihm also nur zu sagen brauchen, was hier Sache ist, zunächst, und dann werde ich alles tun, um ihm meine Idee schmackhaft zu machen."

„Du meinst, du wirst ihm gegenüber keineswegs unsere Liebe gestehen, sondern nach wie vor nur damit taktieren?", vergewisserte sich Adele, wobei ihr doch ein wenig bang ums Herz wurde.

Johann kam gar nicht mehr zu Wort, denn da trat Christian vor und schlug Johann kräftig auf die Schulter.

„Das ist die genialste Idee, die ich jemals in meinem ganzen Leben gehört habe, und wenn ich es recht bedenke, kann es sogar klappen. Obwohl es wohl einmalig sein wird in der gesamten Geschichte der Hanse. Selbst wenn es einen ähnlichen Fall jemals gegeben haben sollte, weiß ich zumindest nichts davon."

Gordula wandte sich jetzt an Adele.

„Er wird zu eurer Liebe stehen, wenn zunächst auch nur in Taten und nicht in Worten. Ist das nicht das Wichtigste? Und diese Worte werden dennoch folgen. Spätestens dann, wenn ihr mit dem Segen seines Vaters verheiratet seid und du den Namen Wetken trägst. Obwohl sein Vater annehmen wird, dass die Liebe zwischen euch erst nach der Eheschließung erblühte, müsst ihr sie dann endgültig niemals mehr vor ihm und aller Welt verstecken oder gar verleugnen!"

Adele und Johann sahen sich glücklich an. Jetzt war auch Adele überzeugt davon, dass es gelingen könnte. Vor allem, weil sie sah, dass Johann wirklich alles dafür tun würde. Genauso wie sie.

Immerhin hatte sie ihr ganzes bisheriges Leben für ihn aufgegeben, und sie war jetzt sicher, dies niemals in ihrem künftigen Leben auch nur eine einzige Sekunde zu bereuen.

Und dass es letztlich wie ein Sieg des Hansehauses Wetken im ewigen Krieg gegen ihre Oma Margarethe aussah, störte sie überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: War Margarethe Brinkmann denn jemals die gütige Oma für sie gewesen, die sie sich gewünscht hätte?

Das genaue Gegenteil war stets der Fall gewesen!

Und abermals schlossen sich die beiden Liebenden in die Arme. Sie wussten jetzt, dass alles für sie gut ausgehen würde, obwohl es viel zu lange ganz und gar nicht danach ausgesehen hatte...

2

Jeden Tag, der seitdem vergangen war, hatte Adele trotz alledem voll Bangen und Hoffen verbracht. Immerhin in der ständigen Furcht, ihre mächtige Großmutter würde etwas besonders Schlimmes unternehmen, um ihre Liebe zu Johann doch noch und diesmal endgültig zu zerstören.

In dieser ganzen Zeit hatte Adele kaum jemals auch nur gewagt, das Haus zu verlassen. Sie war zwar im Hause Schopenbrink herzlich aufgenommen worden, musste sich jedoch hier so fühlen wie in Gefangenschaft.

Zumindest, bis sich die Wogen wieder geglättet hatten. Das Leben in Hamburg ging ja weiter. Ganz andere Probleme beschäftigten die Hanseleute und ihre Familien inzwischen. Und die Armen, die täglich um ihr Überleben kämpfen mussten, interessierte die liebe einer Brinkmann zu ausgerechnet einem Wetkensohn herzlich wenig. Sowieso.

Aber nicht mehr lange sollte das Bangen und Hoffen dauern müssen, denn die vergangenen Monate waren natürlich nicht umsonst verstrichen. Johann war so oft zu seiner geliebten Adele geeilt, wie es ihm möglich gewesen war. Nicht oft genug, wie beide sich eingestehen mussten, aber dennoch so oft, dass sie alles hatten für ihre gemeinsame Zukunft besprechen können. Vor allem für die Hochzeit, die nun endlich stattfinden sollte.

Johann, der ja gegenüber seinem Vater so getan hatte – und im Grunde genommen immer noch so tat -, als wäre Gordula Schopenbrink die eigentliche Auserwählte, die allerdings großzügig auf ihn verzichtete zu Gunsten des politischen Schachzugs gegen die Brinkmann-Gilde, indem Johann letztlich eben nicht „seine geliebte Gordula" ehelichen würde, sondern ausgerechnet Adele Brinkmann, war sich sogar längst in jedem Punkt einig geworden mit seiner Adele, was ihre bevorstehende Hochzeit betraf.

Am liebsten hätte er ja wohl die halbe Hanse dazu eingeladen, aber Adele hatte im rechtzeitig klar gemacht, dass eine so große

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