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Bogart mordet nicht! Berlin 1968 Kriminalroman Band 14

Bogart mordet nicht! Berlin 1968 Kriminalroman Band 14

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Bogart mordet nicht! Berlin 1968 Kriminalroman Band 14

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
4. Juni 2021
ISBN:
9798201647452
Format:
Buch

Beschreibung

Bogart mordet nicht!

Berlin 1968 Kriminalroman Band 14

von Tomos Forrest & Wolf G. Rahn

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 115 Taschenbuchseiten.

 

In vielen Filmen spielte Humphrey Bogart harte Typen. Jetzt scheint der vor vielen Jahren gestorbene Schauspieler plötzlich sein Unwesen in Berlin zu treiben, und zwar in einer ganz harten Rolle: Als Schwerverbrecher und ohne Drehbuch! Tote bleiben auf seinen Spuren zurück, und Bernd Schuster hat viel zu tun, um sowohl gestohlene Juwelen wie ein entführtes Mädchen zu finden. Aber die Zeit verrinnt, und der Bogart-Darsteller scheint wie vom Erdboden verschwunden zu sein…

 

Herausgeber:
Freigegeben:
4. Juni 2021
ISBN:
9798201647452
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Buch

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von Tomos Forrest & Wolf G. Rahn

Der Umfang dieses Buchs entspricht 115 Taschenbuchseiten.

In vielen Filmen spielte Humphrey Bogart harte Typen. Jetzt scheint der vor vielen Jahren gestorbene Schauspieler plötzlich sein Unwesen in Berlin zu treiben, und zwar in einer ganz harten Rolle: Als Schwerverbrecher und ohne Drehbuch! Tote bleiben auf seinen Spuren zurück, und Bernd Schuster hat viel zu tun, um sowohl gestohlene Juwelen wie ein entführtes Mädchen zu finden. Aber die Zeit verrinnt, und der Bogart-Darsteller scheint wie vom Erdboden verschwunden zu sein...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

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1

Wenzel Zöllner legte den Revolver auf den Hocker, als er unter die Dusche ging. Er grinste genüsslich. Bei dem, was er vorhatte, brauchte er die Kanone nicht. Er drehte an der Armatur und ließ das heiße Wasser auf seinen etwas zu fetten Körper brausen.

Zu fett? Was spielte das schon für eine Rolle? Im Leben waren andere Qualitäten wichtiger. Und die hatte er, sonst würden sich nicht alle um seine Gunst reißen.

Von nebenan klang Musik. Wenzel Zöllner summte sie mit. Seine Laune hätte nicht besser sein können. Kein Wunder. In den letzten Wochen hatte alles gepasst. Zuerst der Freispruch, weil er die beiden Hauptbelastungszeugen geschmiert hatte. Dann der gelungene Coup im Westen, der seinen Kontostand immerhin um achtzigtausend Mark verbessert hatte. Und nun auch noch Karin.

Das Mädchen war der absolute Gipfel, das Dessert nach einer gehaltvollen Mahlzeit. Entsprechend wollte er es genießen.

Der Mann mit dem spärlichen Haar und dem ewig geröteten Gesicht drehte das kalte Wasser auf und hielt sekundenlang den Atem an. Dann schnaufte er tief durch und lachte blechern.

Oh Himmel! Wenn er an das dämliche Gesicht dieses Narren dachte, als er mit der Frau abgeschoben war, könnte er sich jetzt noch amüsieren.

Wenzel Zöllner trocknete sich nur flüchtig ab. Er kletterte in seinen Slip und betrachtete sich im Spiegel. Nun ja, vielleicht sah er nicht gerade wie Sylvester Stallone aus, dafür war aber jedes einzelne Haar auf seiner Brust tausend Mark wert.

Bevor er das Bad verließ, nahm er den Revolver an sich. Reine Gewohnheitssache. Auf den Slip konnte er leicht verzichten, aber auf das Schießeisen? Da hätte er sich verdammt nackt gefühlt.

Karin wartete im Nebenraum. Sie sah fantastisch aus. Ihr pechschwarzes Haar ließ ihre Haut wie weißen Marmor erscheinen. Große Augen blickten ihn erwartungsvoll an. Sie blieben an dem Revolver hängen.

„Was hast du vor?", fragte die junge Frau unsicher.

Wenzel Zöllner lachte. Er blieb die Antwort schuldig und betrachtete die Schwarzhaarige ungefähr in jener Art, mit der ein Bauer vor dem Kauf einen neuen Zuchtstier taxiert. Dass ihn das Ergebnis zufriedenstellte, war seinem Gesicht anzusehen.

Er ging auf die Frau zu, zog sie mit einer Hand aus dem Sessel in die Höhe und riss sie im nächsten Moment an sich.

„Ich will dich!, stieß er hervor, „Du wirst glauben, vor mir noch nie einen Mann gehabt zu haben. Wenzel Zöllner ist einsame Spitze. In jeder Beziehung.

Die Frau drückte ihn mit sanfter Gewalt von sich weg, um wieder atmen zu können. Sie lächelte berückend.

„Hoffentlich sind das nicht nur leere Versprechungen. Ich bin nämlich verwöhnt."

Der Mann wieherte belustigt.

„Doch nicht etwa von dieser Witzblattfigur? Ich kann mir seinen Namen nicht merken. Ist ja auch nicht wichtig. Vergangenheit. Den kannst du abhaken. Ab heute beginnt für dich das wahre Leben. Das bietet dir nur Wenzel Zöllner. Und was bietest du ihm?"

Der Blick der Frau verschleierte sich. Sie schlang die Arme um den Nacken des Mannes und drängte sich gegen ihn. Sie trug nur ein dünnes, gelbes Kleid und darunter nicht viel. Er konnte ihre Wärme durch den Stoff spüren. Junge, die Kleine hatte Temperament. Mit der ließ sich auch noch kassieren, wenn er den Spaß an ihr verlor.

Karin Bittner dachte nur flüchtig an den Mann, den sie aufgegeben hatte. Sie war sicher, den klügsten Schritt ihres Lebens getan zu haben. Auf Zöllner waren alle Frauen scharf. Zumindest jene, die es zu mehr bringen wollten als zu einem Achtstundentag hinter einer Schreibmaschine.

Sie spürte seine Lippen, die nach Alkohol und Nikotin schmeckten. Gegen ihren Rücken drückte der Griff des Revolvers.

„Du tust mir weh, klagte sie. „Leg doch endlich das scheußliche Ding weg! Wie soll ich denn da in Schwung geraten?

„Du bist doch schon in Schwung, Baby, gurrte der Mann und dachte gar nicht daran, sich von seiner Waffe zu trennen. Leichtsinn war etwas, das Wenzel Zöllner nicht kannte. „Du kochst ja bereits.

Mit einem Ruck sprengte er den Reißverschluss am Rückenteil ihres Kleides. Den Rest erledigte er mit einer lässigen Handbewegung. Sein Blick wurde gierig. Er wollte nicht länger warten.

Wie einen Sack warf er sich die kichernde Frau über die Schulter und verschwand mit ihr durch die Tür zum Nebenraum. Dort blieben sie fast drei Stunden.

Als sie wiederauftauchten, hielt Wenzel Zöllner wieder den Revolver in der Hand. Vielleicht hatte er ihn die ganze Zeit nicht weggelegt. Karin Bittner schien das jedenfalls nicht gestört zu haben. Unter ihrem winzigen Tanga, den sie trug, knisterte es. Ein Geldbündel zeichnete sich dort ab. Insgeheim überschlug sie, wie lange sie dafür im Büro hätte schuften müssen.

„Wann sehen wir uns wieder?", fragte sie schmeichelnd, während der Mann im Bad verschwand, um seine restlichen Sachen zu holen.

„Es gibt Dinge, die ich bis ins kleinste Detail plane!, rief er zurück. „Das ist das Geheimnis meines Erfolges. Die Liebe gehört nicht dazu. Da bin ich spontan. Wenn ich erscheine, hast du in Zukunft für mich da zu sein. Vergiss das nicht, mein Schatz! In seiner Stimme schwang ein drohender Unterton. „Du hast mich noch nicht erlebt, wenn ich wütend bin."

„Dazu werde ich dir auch keine Gelegenheit geben", versicherte sie. Sie warf sich einen leichten Morgenmantel über die Schultern und begleitete ihn zur Tür ihres Apartments.

Wenzel Zöllner schob den Revolver unter seine Jacke. Dann riss er Karin, deren Haar jetzt zerzaust war, in seine Arme und verabschiedete sich von ihr. In diesem Augenblick wirkte er wie ein Wolf, der von seiner Beute Besitz ergriffen hat.

Er grinste und öffnete die Tür. Den Mann, der davorstand, nahm er kaum noch wahr. Da war ein ekelhafter Knall. Etwas hämmerte gegen seine Brust, drang tief hinein und höhlte ihn aus.

Eine Frau schrie in sein Ohr. Aber sie hielt ihn nicht fest.

Instinktiv glitt seine Hand unter die Jacke. Dort spürte er den Griff seines Revolvers. Das war das letzte Gefühl Wenzel Zöllners. Mit ungläubig aufgerissenen Augen starrte er seinen Mörder an, taumelte in den Flur zurück und brach zusammen. Dort blieb er keuchend liegen, bis auch dieser Ton verstummte.

Karin Bittner wich Schritt für Schritt zurück. Sie wusste, dass sie gleich neben dem Toten liegen würde.

„Nein!, würgte sie mühsam hervor. „Tu’s nicht! Ich kann dir alles erklären. Es ist nicht so, wie du denkst. Ich schwöre es dir.

Sie stolperte über den Leblosen und suchte einen Halt. Ihre Finger krallten sich in den leichten Sommermantel, der am Garderobenhaken hing. Es ratschte, als sie ihn mit sich riss.

Der Mörder sagte kein Wort. Nur seine Miene sprach. Sie drückte unerbittlichen Tötungswillen aus. Er warf die Tür mit dem Fuß hinter sich zu und stieg über den Toten weg.

Karin Bittner raffte sich auf und stürzte in das Wohnzimmer. Von dort setzte sie ihre aussichtslose Flucht ins Schlafzimmer fort. Als sie sich herumwarf, sah sie den Mörder in der Tür. Er hielt den Revolver auf sie gerichtet. Sein Hemd war durchgeschwitzt, aber er trug bei dieser Hitze eine Krawatte. Das breite, zerwühlte Bett stoppte ihren Rückzug. Sie zwang sich, ruhiger zu atmen.

„Komm her!, sagte sie lockend. „Sei kein Narr! Ein Mann wie du weiß doch bestimmt etwas Besseres mit einer Frau anzufangen, als sie zu erschießen.

Tatsächlich trat der Mann näher. Sein Blick lag auf ihrer Haut. Der Morgenmantel klaffte auseinander. Wer hätte da nicht zugegriffen?

„Tut mir leid, dass ich nicht zu deiner Beerdigung erscheinen kann, sagte der Mörder so kühl, als stünde er vor einer Softeis-Maschine. „Man kann schließlich nicht jeder Hure die letzte Ehre erweisen.

Dann schoss er.

Karin Bittner wurde aufs Bett geworfen. Ihre Arme hatte sie wie zur Abwehr vorgereckt. Doch auch sie fielen zurück. Die

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