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​Der knöcherne Tod: Der Dämonenjäger von Aranaque 61

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​Der knöcherne Tod: Der Dämonenjäger von Aranaque 61

Länge:
127 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Juni 2021
ISBN:
9783956179280
Format:
Buch

Beschreibung

Sara Blakmoon betrachtete das handtellergroße, silbern schimmernde Amulett. Ihre schwarzen Augen glitzerten böse. Leicht strichen ihre Fingerspitzen über die runde Scheibe, die eigentlich Professor Moronthor gehörte. Sara Blakmoons Sklaven hatten das Amulett geraubt und zu ihr gebracht.

Sara Blakmoon betrachtete das handtellergroße, silbern schimmernde Amulett. Ihre schwarzen Augen glitzerten böse. Leicht strichen ihre Fingerspitzen über die runde Scheibe, die eigentlich Professor Moronthor gehörte. Sara Blakmoons Sklaven hatten das Amulett geraubt und zu ihr gebracht.
»Ich werde es zu einer Falle machen«, sagte sie. »Zu einer tödlichen Waffe, die sich gegen Moronthor selbst wenden wird. Wenn er es benutzt, wird es ihn töten…«
Sie versetzte sich in eine Art Trance. Die Farbe ihrer Augen wechselte zu einem leuchtenden Grün. Die Luft um Sara Blakmoon herum begann zu knistern. Ihre Magie wurde wirksam.
Und etwas Unheimliches geschah mit dem Amulett…
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Juni 2021
ISBN:
9783956179280
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Alfred Bekker

© Roman by Author / COVER STEVE MAYER + William Trost Richards

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

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​Der knöcherne Tod: Der Dämonenjäger von Aranaque 61

Art Norman

Sara Blakmoon betrachtete das handtellergroße, silbern schimmernde Amulett. Ihre schwarzen Augen glitzerten böse. Leicht strichen ihre Fingerspitzen über die runde Scheibe, die eigentlich Professor Moronthor gehörte. Sara Blakmoons Sklaven hatten das Amulett geraubt und zu ihr gebracht.

Sara Blakmoon betrachtete das handtellergroße, silbern schimmernde Amulett. Ihre schwarzen Augen glitzerten böse. Leicht strichen ihre Fingerspitzen über die runde Scheibe, die eigentlich Professor Moronthor gehörte. Sara Blakmoons Sklaven hatten das Amulett geraubt und zu ihr gebracht.

»Ich werde es zu einer Falle machen«, sagte sie. »Zu einer tödlichen Waffe, die sich gegen Moronthor selbst wenden wird. Wenn er es benutzt, wird es ihn töten…«

Sie versetzte sich in eine Art Trance. Die Farbe ihrer Augen wechselte zu einem leuchtenden Grün. Die Luft um Sara Blakmoon herum begann zu knistern. Ihre Magie wurde wirksam.

Und etwas Unheimliches geschah mit dem Amulett…

***

Der dunkle Stein raste in steilem Bogen in den Himmel hinauf. Er hatte den Höhepunkt seiner Flugbahn noch nicht erreicht, als eine ganze Serie von Blitzen durch die Luft zuckte, begleitet von einem durch Mark und Bein gehenden Zirpen und Zwitschern. Die kurzen Blitze waren dem Stein immer um einige Handbreiten voraus, erst der letzte traf, als der Stein sich wieder dem Erdboden zuneigte und zu fallen begann. Ein trockenes Knacken wurde in der Luft hörbar, dann glühte der fallende Stein auf und zersprang in Dutzende kleiner Bröckchen.

Der Mann im hellen Anzug wirbelte die mattschwarze Waffe um den Zeigefinger wie ein Westernheld auf der Kinoleinwand und nickte.

»Nicht schlecht«, sagte er. »Ich muß mich nur daran gewöhnen, daß ich keinen Vorhaltewinkel mehr brauche. Die Schußfolge ist dagegen schnell genug. Man braucht diese Abzugtaste nur leicht anzutippen, schon geht das Ding los.«

»Dann richte es gefälligst auf den Boden«, verlangte die junge Frau mit dem rötlichblonden Haarschopf. »Bevor du noch jemanden triffst. Ich habe keine Lust, dem Beispiel des Steins zu folgen.«

Der wild aussehende Mann im verblichenen Jeans-Anzug und dem wirren blonden Haarschopf hob die Hand. »Irre ich mich, oder hattest du nicht schon mal einen ähnlichen Schießprügel, Alter?«

Der Angesprochene nickte. »Wenigstens zwei mal«, sagte er. »Wie ich an den ersten Blaster gekommen bin, weiß ich schon kaum noch. Ich glaube, ich habe ihn einmal in einer anderen Dimension an mich nehmen können. Aber als das Magazin leergeschossen war, gab’s keine Möglichkeit zum Nachladen, und so habe ich das Ding auf den Schrott geworfen. Vermutlich ist es im Rahmen der Wiederverwertung längst zu irgend einem Autoteil gepreßt worden.«

»Möglicherweise der linke Kotflügel von dem da, eh?« schmunzelte der Blonde und deutete auf den metallic-grünen Jaguar XJ/12.

»Beim zweiten Mal«, fuhr Professor Moronthor fort, »waren es die Kombiwaffen, die der Valenius-Konzern still und heimlich entwickelt hatte. Die, mit denen man auf Schalterdruck wahlweise Laserstrahlen oder Elektroschocks verfeuern konnte. Aber die Waffen sind ja vor einiger Zeit wieder eingezogen worden. Das Ding hier hat jedenfalls eine leichte Ähnlichkeit mit meinem ersten Blaster.«

»Dem heutigen linken Kotflügel«, sagte Gryf. »Na schön. Meinst du, du hättest damals schon mit den Ewigen zu tun gehabt?«

»Mit Sicherheit nicht. Wahrscheinlich war jener Blaster entweder eine Parallelentwicklung, oder ein Relikt, ein Überbleibsel aus uralten Tagen. Denn die Ewigen tauchten ja erst viel später wieder auf.«

»Wollen wir hier eine Diskussionsrunde eröffnen, oder willst du noch ein paar Schießübungen machen?« warf Nicandra Darrell ein. Sie hob das kleine Katapult, mit dem sie den Stein in die Luft geschossen hatte.

Moronthor schüttelte den Kopf. »Die Übung reicht mir«, sagte er. »Ich habe festgestellt, daß ich noch in Form bin, was also will ich mehr? Gehen wir ins Haus. Es wird allmählich kühl.«

»Wenigstens regnet es seit gestern nicht mehr«, murmelte Gryf, der Druide. »Dieser anhaltende englische Landregen ging mir allmählich auf den Wecker.«

Nicandra ging voraus und verschwand im Gebäude. Sie befanden sich immer noch hier in der südenglischen Grafschaft Dorset, im Beaminster-Cottage. Der Tag der Abreise kam allerdings immer näher; es zog Moronthor wieder zum Château Aranaque nach Frankreich zurück. Er hatte sich von seinen Verletzungen wieder erholt, und auch Gryfs Ärger mit der Polizei in London war beendet. Um ein Haar wäre der Druide unter Mordanklage gestellt worden, weil seine Fingerabdrücke an einer Mordwaffe gefunden worden waren. Zu seinem Glück hatte sich herausgestellt, daß es auch noch andere Fingerabdrücke gab… damit war Gryfs Aussage glaubwürdig und seine Unschuld festgestellt. Der Fall Brody war ebenfalls abgeschlossen; den Vampir, der Sheila Brody unter Psycho-Terror gehalten hatte, gab es nicht mehr. Anläßlich dieser Geschehnisse hatte Moronthor die eben erprobte Waffe erbeuten können. Sie hatte einem Agenten der SIPPE DER EWIGEN gehört, der versucht hatte, Moronthor zu töten, nachdem man das Amulett geraubt hatte. Gryf machte sich immer noch Vorwürfe, daß er es sich hatte stehlen lassen; dabei hatte er es sich nur kurz von Moronthor ausgeliehen.

Aber jetzt war Merlins Stern fort. Vermutlich war das Amulett über die SIPPE-Agenten in die Hände Sara Blakmoons geraten, die Moronthor Rache geschworen hatte und ihn töten wollte. Zwei Mordanschlägen war er entgangen; er rechnete damit, daß der dritte nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Wahrscheinlich würde das Amulett der Köder in der nächsten Falle Sara Blakmoons sein. Davon war Moronthor fest überzeugt.

Allerdings mußte da noch etwas geschehen sein, was ihm nicht so ganz klar war.

Unter normalen Umständen waren sowohl Nicandra als auch er selbst in der Lage, das Amulett zu sich zu rufen. Es gab eine enge geistige Verbindung zwischen ihnen und Merlins Stern. Somit wäre der Diebstahl nicht weiter schlimm gewesen; das Amulett hätte auf den Huf hin jederzeit in Moronthors Hand zurückkehren müssen. Das aber war nicht geschehen. Das Amulett reagierte nicht mehr. Es war desaktiviert.

›Abschalten‹, konnte es aber aus der Ferne nur einer - Leonardo deAranaque, der Fürst der Finsternis. Sollte er seine Hände ebenfalls im Spiel haben? Das konnte sich Moronthor aber nicht gut vorstellen. Leonardo würde sich hüten, ein Bündnis mit der SIPPE einzugehen oder auch nur in entferntem Rahmen mit ihr zusammenzuarbeiten. Wohin das führen konnte, hatte das Schicksal von Magnus Friedensreich Eysenbeiß gezeigt. Der Herr der Hölle war wegen Verrates vor ein dämonisches Tribunal gestellt, abgeurteilt und hingerichtet worden. Das würde Leonardo nicht riskieren.

Wer aber war dann für die ›Abschaltung‹ verantwortlich?

Moronthor konnte nur Vermutungen anstellen, aber dabei blieb er ziemlich zurückhaltend. Es würde sich über kurz oder lang eine Erklärung finden. Und solange mußte er erst einmal ohne das Amulett zurechtkommen.

Es war ja nicht das erste Mal. Schon einmal hatte er längere Zeit ohne die magische Silberscheibe auskommen müssen, damals, als Leonardo deAranaque sie ihm entwendete, ihn jagen ließ und er sich versteckt halten mußte, weil plötzlich die gesamte Hölle hinter ihm her war. Aber damals war es gegangen, und es würde auch jetzt wieder gehen. Immerhin besaß er noch einige andere Dinge, die er als Hilfsmittel einsetzen konnte — unter anderem war er wieder im Besitz des dämonenvernichtenden Ju-Ju-Stabes, und jetzt dieser Waffe, die laserstrahlähnlich Blitze verschoß. Damit ließ sich schon eine Menge anfangen.

Im Haus legte Moronthor die Waffe in den flachen Koffer, in dem sich seine Ausrüstung befand. Allerlei Gemmen, Pülverchen, Essenzen, die magische Kreide, Substanzen, aus denen man zauberkräftige Tränke brauen konnte und so weiter. Auch der Ju-Ju-Stab lag in diesem zweckentfremdeten Aktenkoffer. Den Arrayhd-Kristall trug Moronthor jetzt, da er das Amulett nicht mehr besaß, ständig bei sich; die Aussparung im Koffer blieb deshalb leer.

»So ruhig wie in den letzten drei Tagen könnte es noch eine Weile bleiben«, überlegte er und betrat das Kaminzimmer. Gryf war dabei, Holz aufzuschichten, um das Kaminfeuer wieder einmal zu entfachen.

Die Störung kam, noch ehe Gryf mit seiner Arbeit fertig war.

»Telefon«, ertönte Nicandras Ruf aus dem Arbeitszimmer. »Ferngespräch aus Italien, Chef…«

»O weh«, murmelte Moronthor. Telefonate bedeuteten selten etwas Gutes. »Ich glaube, es geht schon wieder los…«

***

Sara Blakmoons Hände lagen über dem Amulett. Die Luft knisterte, Funken bildeten sich aus dem Nichts heraus. Die grünen Druiden-Augen der silberblonden Frau strahlten grelles Licht aus, das die silbrige Scheibe einhüllte,

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